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Rostloch gefunden! Was ist das?
- jimbojones
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als ich kürzlich unterm Auto lag, habe ich bei der Vorderachse angehängte Roststelle inkl. kleinem Loch vorgefunden. Ist das schlimm? Was sagt der TÜV? Gibt es eine Art Reparaturblech dafür?
Gruss,
Hannes
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jimbojones am 04-10-2010 15:21 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jimbojones am 04-10-2010 15:21 ]
560SL - Bj. 1988
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keine große Sache, wenns abfällt, ruckt der Wagen ein Stücksken tiefer, das ist alles, gefährlich ist es nur, wenn der Hintermann das Zeuchs vor die Scheibe bekommt und verreißt.
Das sichtbare Gummilager ist quasi neuwertig.
Gruß
Willy,
der zum Fachmann rät....und zu ein wenig Unterbodenpflege.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Nichtraucher am 04-10-2010 18:04 ]
500SL
Grand Cherokee WJ
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Andre´
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Das Gummilager ist völlig platt, der durchrostete Vorderachskörper dürfte daran etwas lustlos unter dem Fahrzeugboden baumeln.
Der Tüv sagt schwerwiegender Mangel zu sowas - nach hause wirste damit wahrscheinlich noch fahren dürfen...
Sören
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- jimbojones
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Hannes
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Bei der Gelegenheit auch die anderen Aufhänugngs- und Fahrwerksgummis prüfen.
Gerd
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Der Träger sieht eigentlich nicht mehr rettbar aus, der Tüv findet Schweißarbeiten an Achsteilen auch nicht richtig gut. Da es bezahlbaren Ersatz gibt, würde ich den Träger entsorgen.
Auf Deinem Foto sehen die Federn auch schon sehr rostig aus - die können auch mal brechen, also genau begutachten, wie tief die schon vergammelt sind.
Auch das Fitting vom Bremsschlauch sieht nicht mehr richtig gut aus.
Wenn Du das alles nicht selber machen kannst, würde ich das die Werkstatt jetzt zum Saisonende begutachten lassen. Die Teile dann über den langen, dunklen Winter zusammensuchen und ggf aufarbeiten (lassen?). Dann kann das ganze halbwegs preisgünstig bis zu nächsten Saison wieder zusammenkommen.
Sören
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Andre´
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=> @Hannes: Ersatz-Vorderachse besorgen, auseinanderreißen, die Teile glasperstrahlen und pulverbeschichten lassen, alle Verschleißteile neu, zusammenbauen und fertig.
Danach kannste Deine rotte VA dem nächsten Leidensgenossen andienen.
Gruß JEns
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Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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Wenn der Vorderachskörper so zerfressen ist, würde ich bei
ANDI
anfragen,
der hat bestimmt so etwas im brauchbaren Zustand auf Lager.
Da die Fahrzeuge heute nicht bei jedem Wind und Wetter genutzt werden, würde ich mir überlegen ob ich wirklich Glasperlstrahle und mit Pulver beschichte, hält doch eh wieder 30 Jahre, in der Zeit fließen einige Mengen Wasser dem Rein entlang…
Vor allem, wenn ich so in Perfektion gehe, gibt es eine Baustelle ohne Ende.
--- Gruß Werner ---[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 05-10-2010 21:22 ]
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- jimbojones
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Hier wäre ein solcher Achsträger angeboten (siehe Bild). Was gibt es beim Kauf eines gebrauchten zu beachten? Wie dramatisch ist das ganze? Mit wieviel Arbeitszeit in der Werkstatt muß ich rechnen?
Gruss,
Hannes
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jimbojones am 05-10-2010 22:41 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jimbojones am 05-10-2010 22:49 ]
560SL - Bj. 1988
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An deiner Stelle würde ich wie folgt vorgehen:
Achsträger besorgen, strahlen und Kunststoffbeschichten. Man könnte ihn vorher noch verzinken lassen aber dann wirds zu aufwendig.
Die Werkstatt soll dir die Achse ausbauen und komplett zerlegen.
Die oberen und unteren Dreieckslenker kannst du nun auch strahlen und beschichten lassen oder nur strahlen und selber lackieren, weil der Zeitfaktor für das stehen des Autos in der Werkstatt ja berücksichtigt werden muß.
Alle Verschleissteile auch Federn, Stoßdämpfer, Lenkstangen, Motorlager u.s.w vorher besorgen.
Eine halbwegs fähige Werkstatt hat die Achse in 2,5 Stunden auf der Werkbank liegen, 3Std zum zerlegen, und benötigt ca. 8-10 Std. alles wieder zu verbauen.
Andre´
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- jimbojones
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- hat sich erledigt, hab eine gefunden -
hat jemand mal eine Explosionszeichnung der Vorderachse zum Einstellen, damit die Werkstatt Kreuzchen machen kann?
Gruss,
Hannes
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jimbojones am 06-10-2010 17:40 ]
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On 2010-10-06 17:31, jimbojones wrote:
und noch eine Frage: kann ich die DTL Verstärkungen in Verbindung mit dem Meyle-Reparatursatz (im Bild die 32) verwenden?
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jimbojones am 06-10-2010 17:32 ]
Ja, kein Problem
Andre´
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Wolfgang
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Die halten nun prima.
Gruß
Willy
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Hannes
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Die MB-Achslager haben eine Nut,in die du die DTL-Verstärkungen einführen kannst.
Die fehlen bei den Meyle-Lagern. Somit ist ein sauberer Zusammenbau nicht
möglich. Wenn du also die Verstärkungen einbauen willst, brauchst die org. Lager.
Habe diese Aktion erst vor einer Woche durchgeführt.
Gruss Micha
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- jimbojones
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Gruss,
Hannes
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wenn die Werkstatt das sagt, wirds wohl richtig sein....Hauptsache er fährt ach ne rollt wieder
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Gruss,
Michael
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Ich denke wenn einer gut Schweißen kann geht er da kein Risiko ein.
Wenn ich mich zurück erinnere was ich in den 70ern alles an Fahrzeugen geschweißt habe, die in einem absolut desolaten Zustand waren, ist nichts nachträglich gebrochen.
Warum muss denn immer alles komplett neu ausgetauscht werden, dann noch besser vor Rost geschützt werden als vom Werk?
Ich glaube die wenigsten SLs werden über 60 Jahre alt und wenn doch, kann man immer noch bei wie Willy zu sagen Pflegt.
--- Gruß Werner ---
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warum sollte man den gammeligen Träger schweißen wenn die Dinger für nen schmalen Taler in vernünftigem Zustand zu haben sind?
Am besten die Achse beim schweißen nicht mal ausbauen, einfach was draufknöseln
Andre´
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es gibt Stellen, die gehen bei mir nicht mit, "wird schon halten", durch. Früher habe ich da um einiges großzügiger gedacht und gehandelt, heute muss ich das Risiko als gering einschätzen können, wenn ich etwas nicht so mache, wie es sein sollte.
Bei Reifen beispielsweise habe ich keine schlechte Erfahrungen mit alten Gummis gemacht, solange sie einer Sichtprüfung standhalten, sind sie für mich fahrbar. Wenn sie schlechter haften als Neuteile, kann ich das mit einem ruhigen und vorausshauendem Fahrstil gut ausgleichen. Nicht scherzen mag ich mit Rost an tragenden Teilen und ausgeschlagenen Gelenken, ferner schätze ich vergammelte Bremsen ganz und gar nicht, mit einer, nicht perfekten Optik hingegen kann ich wieder gut leben.
Diesen Achskörper würde ich, so es wirklich ein Rostloch ist, gegen ein besseres Exemplar tauschen, die Bremsscheiben, Schläuche, Klötze, Achslager und Spurstangen gleich mit.
Gruß
Willy
500SL
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- jimbojones
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bitte mich nicht steinigen nur weil ich meine Vorderachse nicht kernsaniere.
Für mich steht die Erhaltung der Fahrtüchtigkeit und Spaß am Auto im Vordergrund. Die kann ich nach dem bisher Gesammelten als Nichtschrauber, Birnenwechsler und Radioeinbauer entweder für 4000 Flocken durch die Überholung der Vorderachse erreichen oder eben mit einem Reparatursatz plus einen Schweißpunkt für 1/10 des Preises. In diesem Fall keine Frage für mich. Könnte ich die Arbeiten selbst machen, sähe die Sache wahrscheinlich anders aus. Aber bitte jetzt kein neues Fass aufmachen von wegen 107er fahren ist halt teuer.
Dass in einer Werkstatt andere (ebenso verkehrssichere) Maßstäbe gelten können als in einem Oldtimerforum halte ich für legitim. Ich habe mit der Werkstatt immer sehr gute Erfahrungen gemacht und vertraue ihrem Urteilsvermögen genauso wie Eurem. Das Forum ist zum Meinungsaustausch da, und der funktioniert prima
Gruss,
Hannes
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Sind alles nur Meinungen, am Ende muss jeder für sich entscheiden, was er will. Wenn die Leute auf meine Fernscheinwerfer schauen und ungläubig erkennen, das ich dafür Löcher in eine heilige Stoßstange gebohrt habe, muss ich immer fröhlich grinsen.
Und meinen Unterboden habe ich auch nicht poliert, auch kein MS in den Hohlräumen und schon gar kein Swissöl auf dem Lack.
Fahre den 107 so, wie du ihn fahren möchtest!
Gruß
Wills
500SL
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