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Dichtung Verdeckkasten tauschen
- steflinde
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ich möchte gerne meine Dichtung am Verdeckkasten tauschen und habe festgestellt, dass sie bombenfest eingeklebt ist. Beim Herausnehmen ist sie quasi zweigeteilt worden: Die obere Hälfte in meiner Hand, die untere noch fest in der Rinne verklebt.
Hättet Ihr mir einen Tip wie ich den Rest der Dichtung raus bekomme und die Klebstoffreste entfernen kann? Mit einem Kunststoffkeil ist kein Vorankommen. Lösemittel? Dremel und anschließend komplett neu lackieren?
Vielen Dank für Eure Hilfe & beste Grüße, Stefan
R107, 1978, 280
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- Turbothomas
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dumm gelaufen mit dem Ausbau. Da bleibt nur die von Dir beschriebene Lösung übrig.
Grüßle
Thomas
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MB nimmt für den Aus- und Einbau ca. 80 Euro. Das ist allemal billiger als der Stress, den du beschrieben und jetzt vor dir hast.
Bei mir ging die Dichtung übrigens ganz leicht heraus und ich hatte nur wenige Gummireste zu entfernen. War die originale Dichtung. Vielleicht hat sich bei deinem Wagen schonmal ein Hobbyschrauber versucht und die Dichtung unnötig fest eingeklebt. Viele kleben auch nur die Mitte an und drücken den gesamten Rest einfach nur ein - so machen es viele Profis. Die Rinne muss dabei verbogen (geöffnet) werden und sieht anschliessend wohl nie wieder so aus wie original. Daran sollte man auch erkennen können, ob man noch die erste Dichtung drin hat.
Grüße
Matthias
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- markus
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Klebereste bekommt man bestens mit Trockenreis weggestrahlt. Keine Beschädigungen an sonstigen Teilen.
Wer es preiswert bekommt oder einen kennt, ..., sicherlich die einfachste Variante.
Kaum Zeitaufwand, aber kostet halt.
Grüße,
markus
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- MaQ
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Wenn bei den erwähnten 80 Euro aber schon die Dichtung dabei ist, ist das ein ziemlich guter Preis.
Schönen Abend,
Markus
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Grüße
Matthias
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- dietmar
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das Onkel Daimler die Dichtung in unter einer Stunde wechselt, halte ich für eine sehr gute Zeit. Immerhin braucht allein schon der Kleber 10 Minuten zum Ablüften...
Mit werkstattüblichen Mitteln wird die Karosserie an die Dichtung angeschlagen, anschliessend den Lack vom Verdeckkasten aus ergänzen, wo beschädigt. Wers richtig gründlich macht, bzw. wo Korrosionsschäden bereits vorhanden sind, da baut man das Verdeck mit Gestänge ab und kann so besser das Blech bearbeiten.
Wers noch nicht gemacht hat, kalkuliert 3-5 Stunden ein.
Grüssle
Dietmar B
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- steflinde
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vielen Dank für Eure zahlreichen Tipps und Hinweise. Ich denke ich werde erst mal versuchen die Reste mit Verdünner und etwas mechanischer Gewalt zu lösen. Bei Mercedes sind mit die Arbeistunden für die Arbeit zu teuer und bei der Fummelei brauchen die bestimmt auch ewig um den Rest-Kleber vollständig zu entfernen.
Wie wurde der Wagen den ursprünglich ausgeliefert? War die Verdeckdeckeldichtung ab Werk verklebt oder nur reingelegt? Wie sieht es mit der Kofferraumdichtung aus? Ab Werk geklebt?
Beste Grüße, Stefan
R107, 1978, 280
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- dietmar
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Gruss
Dietmar B
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- driver
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On 2010-03-18 19:02, steflinde wrote:
Guten Abend Zusammen,
vielen Dank für Eure zahlreichen Tipps und Hinweise. Ich denke ich werde erst mal versuchen die Reste mit Verdünner und etwas mechanischer Gewalt zu lösen. Bei Mercedes sind mit die Arbeistunden für die Arbeit zu teuer und bei der Fummelei brauchen die bestimmt auch ewig um den Rest-Kleber vollständig zu entfernen.
Wie wurde der Wagen den ursprünglich ausgeliefert? War die Verdeckdeckeldichtung ab Werk verklebt oder nur reingelegt? Wie sieht es mit der Kofferraumdichtung aus? Ab Werk geklebt?
Beste Grüße, Stefan
Wie, nur reingelegt, das Auto war doch kein Bausatz, natürlich waren die Dichtungen verklebt.
Wolfgang
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- steflinde
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Hätte ja sein können, dass sie nur geklemmt waren.
Ich entschuldige mich und ziehe die Frage zurück
Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße, Stefan
R107, 1978, 280
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- Guenni
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On 2010-03-18 18:54, dietmar wrote:
Moin,
das Onkel Daimler die Dichtung in unter einer Stunde wechselt, halte ich für eine sehr gute Zeit. Immerhin braucht allein schon der Kleber 10 Minuten zum Ablüften...
Mit werkstattüblichen Mitteln wird die Karosserie an die Dichtung angeschlagen, anschliessend den Lack vom Verdeckkasten aus ergänzen, wo beschädigt. Wers richtig gründlich macht, bzw. wo Korrosionsschäden bereits vorhanden sind, da baut man das Verdeck mit Gestänge ab und kann so besser das Blech bearbeiten.
Wers noch nicht gemacht hat, kalkuliert 3-5 Stunden ein.
Grüssle
Dietmar B
Da stimme ich Dietmar zu. Ich kenne keinen 107er, der an den Enden des Profils, in der die Dichtung verlegt ist, nicht gammelt. Da leicht abschüssig sammelt sich das Wasser am Ende des Profils. Dort gleich den Gammel entfernen (mit dem Dremel o.ä.) und ein 2mm Loch bohren, damit die Feuchtigkeit abtropfen kann. Mit Hammerit überstreichen und gut ist.
Wer es perfekt haben will für den wird es aufwändig. Das Profil ist NML, also neues Blech einschweißen.
Grüße
Günter
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- mawe
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wenn man die Klebstoffreste mit Lösungsmittel entfernen möchte, nimmt man am besten: Waschbenzin.
Da diese Klebstoffe meistens auf Basis von Neoprenekautschuk sind, lässt das Waschbenzin den alten Klebstoff aufquellen ohne den Lack zu beschädigen. Den aufgequollenen Klebstoff entfernt man am besten mit einem in Waschbenzin getränkten Pinsel.
( Es geht auch Ethylacetat, aber das löst den Lack auch mehr an )
Zum einkleben der neuen Dichtung gibt es auch einen Trick:
Man verwendet den Kontaktklebstoff Teroson 2444 ( Neoprene Lösungsmittel Klebstoff ).
Dieser wird in die gereinigte Fuge und auf die Klebfläche der neuen Verdeckdeckeldichtung mit einem Pinsel aufgetragen.
Dann lässt man den Klebstoff komplett abtrocknen. Am besten eine ganze Nacht lang.
Danach kann die Verdeckdeckeldichtung in die Fuge eingelegt werden und noch justiert werden.
Wenn noch zu viel "klebrigkeit" vorhanden ist, kann man die Oberfläche auch etwas mit Talkuum abreiben.
Um nun den Klebvorgang auszulösen, wird die Fuge von der Blechseite her mit einem Heissluftfön erwärmt.
Achtung!
Der Klebstoff wird ab ca. 60 - 80°C wieder sehr klebrig und kann dann fest angedrückt werden. Ein weiteres nachjustieren ist aber nur begrenzt möglich.
Nach dem erkalten sitzt es dann bombenfest.
Aber - macht man die ganze Sache zu heiß, kann der Lack und/oder die Gummidichtung schaden nehmen.
Und dann: Fertig!
Mit der Kofferraumdichtung klappt es genauso.
Viele Grüße
Martin
220/8 von 71
500SL von 86
E220 von 94 wie Neu!
Ich freue mich!
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- Adil
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Da stimme ich Dietmar zu. Ich kenne keinen 107er, der an den Enden des Profils, in der die Dichtung verlegt ist, nicht gammelt. Da leicht abschüssig sammelt sich das Wasser am Ende des Profils. Dort gleich den Gammel entfernen (mit dem Dremel o.ä.) und ein 2mm Loch bohren, damit die Feuchtigkeit abtropfen kann. Mit Hammerit überstreichen und gut ist.
Wer es perfekt haben will für den wird es aufwändig. Das Profil ist NML, also neues Blech einschweißen.
Grüße
Günter
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Stimme dem zu, an meinem Sonnenauto gab es an nur zwei Stellen Rost:
- besagte Rinne, zum Glueck nur angerostet.
- Endtopf, ca 1 qcm seit 10 Jahren und waechst nicht
Gruss,
Adil
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On 2010-03-18 18:54, dietmar wrote:
Moin,
das Onkel Daimler die Dichtung in unter einer Stunde wechselt, halte ich für eine sehr gute Zeit. Immerhin braucht allein schon der Kleber 10 Minuten zum Ablüften...
Mit werkstattüblichen Mitteln wird die Karosserie an die Dichtung angeschlagen, anschliessend den Lack vom Verdeckkasten aus ergänzen, wo beschädigt. Wers richtig gründlich macht, bzw. wo Korrosionsschäden bereits vorhanden sind, da baut man das Verdeck mit Gestänge ab und kann so besser das Blech bearbeiten.
Wers noch nicht gemacht hat, kalkuliert 3-5 Stunden ein.
Grüssle
Dietmar B
Mercedes Leseberg in Hamburg will mir die Dichtung in ca. 45 Minuten einkleben.
Wenns gemacht ist, gebe ich nochmal Meldung.
Wenn ichs selbst mache, habe ich keine Gewährleistung auf ein vermurkstes Gummi
Grüße
Matthias
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- storchi
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ich stehe auch vor dem Erneuern der Dichtung, da ich mal druntergelukt habe an einer losen Stelle und Rost entdeckt habe.
Ich glaube mal irgendwo im Forum gelesen zu habe, dass es ggf. sinnvoller ist, die Rinne ordentlich zu sanieren (Säubern, Entrosten, POR 15, ggf. Überlackieren) und dann die Dichtung nur reinzulegen. Die ist ja sowieso eigentlich immer unter Druck egal ob offen oder mit Verdeck gefahren wird und man hätte somit die Möglichkeit immer nachzuschauen nach neuem Rost und auch mal zu Reinigen, die Verklebung wird doch sowieso undicht und so steht dann immer Wasser in den Ritzen.
Was haltet Ihr denn ´davon?
Gruß Oliver
viel Grüße aus Weimar
Storchi
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