- Beiträge: 32
- Dank erhalten: 0
Lackreste
19 Jahre 3 Wochen her #51728
von Eielt
Hallo Leute,
mein Vorgänger hat durch die Öffnungen die Seitenscheiben stellenweise mit lackiert. Wie kriege ich das von den Scheiben ab?
In der Suche nichts gefunden.
Terpentin, Benzin, Nagellackentferner und WD 40 waren nicht der Hit
Gruß
mein Vorgänger hat durch die Öffnungen die Seitenscheiben stellenweise mit lackiert. Wie kriege ich das von den Scheiben ab?
In der Suche nichts gefunden.
Terpentin, Benzin, Nagellackentferner und WD 40 waren nicht der Hit
Gruß
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- adischuster
- Offline
- Senior
-
Weniger
Mehr
- Beiträge: 274
- Dank erhalten: 1
19 Jahre 3 Wochen her #51731
von adischuster
hubraum ist wichtiger als wohnraum
adischuster antwortete auf Lackreste
Einfach - schnell - und ohne Risiko
---- Nitroverdünnung----
adi
---- Nitroverdünnung----
adi
hubraum ist wichtiger als wohnraum
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- adischuster
- Offline
- Senior
-
Weniger
Mehr
- Beiträge: 274
- Dank erhalten: 1
19 Jahre 3 Wochen her #51733
von adischuster
hubraum ist wichtiger als wohnraum
adischuster antwortete auf Lackreste
2 K - Lack hat die angenehme Eigenschaft, mit zunehmenden Alter gegen Nitro resistent zu werden. Dies gilt jedoch nur für flüchtiges abwischen, längere Behandlung - mehrmaliges darüberwischen - überzeugt auch 2 K - Lacke. Außerdem reinigt Nitro die Scheiben nachhaltig von div. Verschmutzungen.
Hilfreich wäre natürlich eine Vorbehandlung mit einer Klinge, wie man sie in Werkstätten zum Plaketten entfernen verwendet, dann abwaschen.
Originallacke mit 200° gebrannt sind sowieso resistent.
Beize ist am Fahrzeug nur mit Vorbehalt anzuwenden, da sämtliche Reste der Beize gründlich zu entfernen sind!!!!
adi
Hilfreich wäre natürlich eine Vorbehandlung mit einer Klinge, wie man sie in Werkstätten zum Plaketten entfernen verwendet, dann abwaschen.
Originallacke mit 200° gebrannt sind sowieso resistent.
Beize ist am Fahrzeug nur mit Vorbehalt anzuwenden, da sämtliche Reste der Beize gründlich zu entfernen sind!!!!
adi
hubraum ist wichtiger als wohnraum
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
19 Jahre 3 Wochen her #51734
von agossi
Hallo zusammen,
2K-Lacke (Polyurethan oder Polyester) sind so ziemlich gegen fast alle Lösungsmittel resistent Auch mit Aceton oder Toluol lösen sich nur die obersten Schichten leicht an, weich wird der Lack aber nicht.
Überzeugen lassen sie sich i.d.R. nur mit Natriumhydroxid (NaOH) oder Ammoniak (bzw. deren Verbindungen), die z.Bsp. auch in Abflussreinigern drin sind. Aber aufgepasst, mit NaOH kann man auch Glas ätzen!
Mit handelsüblicher Abbeize werden die Lacke lediglich weich, lösen sich aber nur mechanisch vom Untergrund ab. Polyesterlacke lassen sich fast gar nicht physikalisch lösen.
Auf Glas ist die beste Methode immer noch ein Glasschaber, oder so ein Küchenschaber für Cerankochfelder.
Klassische Einbrennlacke (Alkyd-Melamin-Harze) werden bei Benzens seit 40 Jahren nicht mehr verwendet, lediglich die Tauchgrundierung wird noch eingebrannt (bei ca. 130°), das ist aber eine Epoxidharzdispersion. Unsere 107er sind alle mit einer 2K-Acryl-Polyurethan-Lackierung versehen, auch die ältesten Modelle. Diese wird nach dem Auftragen im Werk in einer beschleunigten "Trocknung" bei 60°-80° ausgehärtet.
Gruss
Andi
2K-Lacke (Polyurethan oder Polyester) sind so ziemlich gegen fast alle Lösungsmittel resistent Auch mit Aceton oder Toluol lösen sich nur die obersten Schichten leicht an, weich wird der Lack aber nicht.
Überzeugen lassen sie sich i.d.R. nur mit Natriumhydroxid (NaOH) oder Ammoniak (bzw. deren Verbindungen), die z.Bsp. auch in Abflussreinigern drin sind. Aber aufgepasst, mit NaOH kann man auch Glas ätzen!
Mit handelsüblicher Abbeize werden die Lacke lediglich weich, lösen sich aber nur mechanisch vom Untergrund ab. Polyesterlacke lassen sich fast gar nicht physikalisch lösen.
Auf Glas ist die beste Methode immer noch ein Glasschaber, oder so ein Küchenschaber für Cerankochfelder.
Klassische Einbrennlacke (Alkyd-Melamin-Harze) werden bei Benzens seit 40 Jahren nicht mehr verwendet, lediglich die Tauchgrundierung wird noch eingebrannt (bei ca. 130°), das ist aber eine Epoxidharzdispersion. Unsere 107er sind alle mit einer 2K-Acryl-Polyurethan-Lackierung versehen, auch die ältesten Modelle. Diese wird nach dem Auftragen im Werk in einer beschleunigten "Trocknung" bei 60°-80° ausgehärtet.
Gruss
Andi
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- againstRust
- Offline
- Junior
-
Weniger
Mehr
- Beiträge: 24
- Dank erhalten: 0
19 Jahre 2 Wochen her #51736
von againstRust
againstRust antwortete auf Lackreste
Also,...Nitro ist die beste Wahl ! Nach mehrmaligen Wischen löst sich die Farbe auf jedenfall an ! Auch mit noch so einer scharfen/ neuen Klinge kann es unschöne Kratzer geben !
Immer schön wischen.....
Rusty
Immer schön wischen.....
Rusty
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Ladezeit der Seite: 0.124 Sekunden