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Stottern auf der Autobahn nach 1 Jahr in der Einstellgarage
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Ich habe meinen 450SL 1975 mit 135'000 km nach über einem Jahr Standzeit wieder in Betrieb genommen. Auf der Landstrasse kein Problem, ich fahre aber wenn möglich eher mit tiefer Tourenzahl. Nun bin ich über die Autobahn (Ziel ca. 200 km) gefahren, nach ca. 50 km begann der Wagen stark zu stottern. Bei ca. 80 km/h war das Stottern weg. Ich habe darauf nach 120 km getankt (immer wenn erhältlich 100er) war etwas besser aber immer noch Stottern. Auf der Landstrasse zum Ziel war das Stottern praktisch weg. Zündung, Benzinzufuhr oder etws Anderes?
Der Wagen war vorher auf Vollservice mit Fahrzeugvorführung (Veteran in CH alle 5 Jahre). Da lief er noch einwandfrei.
Ich habe den Wagen für Langzeitrallyes verwendet, Teilnahme in ganz Europa, Südamerika 2x über die Anden, nie ein Problem total 70'000 km Rallyes ohne eine Panne. Einfach ein Superfahrzeug!
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- Chromix
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mein erster Gedanke ist irgendwas in der Benzinzufuhr, Pumpe, Kraftstoffsieb oder Filter dicht, Druckregler etc.
Hälsningar,
Lutz
P.S. Deine Posts gerne mit Namen unterschreiben - dann wissen wir auch, wie wir Dich anreden dürfen.
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Buddha
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Verteilerkappe feucht oder Kontanktflächen oxidiert?
Viele Grūße
Ralf
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Gruss Karl
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hatte das Verhalten auch, nachdem ich meinen 380SLC quasi nach 10 Jahren Standzeit, bzw. ca. 1 Jahr nach der letzten Bewegungsfahrt zum ersten Mal gefahren habe. Nachdem ich den Tank 2/3 mit neuem Kraftstoff befüllt und nach weiteren 150km Fahrt nachgetankt hatte, lief er problemlos bis heute.
Laut KI verliert Benzin im Fahrzeugtank bereits nach 3-6 Monaten einen Teil seiner Zündfähigkeit, während es im geschlossenen Kanister 1-3 Jahre ohne „Verluste“ lagerbar ist.
Ich habe es darauf zurückgeführt.
Gruß, Thomas
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sind ja hier bei der Suche nach den "möglichen" Problemen. ( d.h. es kann sein, aber muss nicht, dies bitte bei folgender Aussage beachten ):
Hattest du während der Einstellzeit einen Benzinstabilisator zum Sprit hinzugefügt ?
Der Sprit kann Ablagerungen bei längerer Standzeit bilden, die ggf. in die Einspritzanlage gelangen können .
Wird immer wieder darauf hingewiesen . Ich hab das Anfangs gemacht ( mach meinen immer voll bis zum Rand mit Super Plus ) hab aber das ganze Jahr angemeldet und dadurch steht er max. mal knapp 5 Monate am Stück , da denk ich mir nicht so viel .
Unsere Sprits sind zwar voll mit ihren welchen Zusätzen ( deswegen verwende ich Super Plus 98 Oktan, nicht die sonstwas Super Plus mit xxx Oktan , weil da angeblich die wenigesten Zusätze drin sind, die den Tank und damit die alten Gummidichtungen sauberfressen ), sind aber angeblich nicht mehr mit einer hohen Standzeit gesegnet .
Letztendlich habe ich nicht alles überprüft, mach es halt einfach, weil mir die paar Cent bei den wenigen kilometern egal sind .
Aber das mit den Ablagerungen wurde mir von vielen Seiten bestätigt.
Wäre also ne Möglichkeit deines Problems
Peter
Nobody is Perfect ! Ich steh auf den 107er im Amy-Look. Klingt komisch, ist aber so.
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Übern Winter tanke ich 102 oder 100 Oktan, damit ich eben nach der langen Standzeit noch genug Klopffestigkeit habe. Unsere Motoren haben ja keine AKR und bisher konnte mir niemand verlässlich sagen, wie viel Oktan in den 5-8 Monaten wirklich flöten geht.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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ich denk da eher an die "sauberfresszusätze " , die auch an die Dichtungen rangehen. Aber es ist halbfundiertes 2,5% Wissen . Insofern werde ich keine Aussagen über richtig/ falsch treffen.
Nur das mit den Ablagerungen ist ein Themá.
Peter
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Gruss aus Bruchsal
Kalli
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Da Ethanol hygroskopisch (wasseranziehend) ist, zieht es Wasserdampf direkt aus der Umgebungsluft an.
Je weniger Ethanol im Sprit ist, desto geringer dieser Effekt. Und je weniger Luft im Tank, destoweniger Umgebungsluft ist da, aus der Wasser entzogen werden kann.
E10 hat 10%, E5 5% und einige Spezialkratstoffe mit 100 oder mehr Oktan beinhalten kein oder fast kein Ethanol. Aral erkärt, Ultimate 102 würde ohne Ehtanol hergestellt, ebenso Shell bei V-Power 102.
Zusätze, die man in den Treibstoff kippt, sorgen dafür, dass die Benzinbenetzten Teile auch ein wenig Öl abbekommen. Dass soll Korrosion an empfindlichen Teilen verhindern.
Inwieweit dadurch Dichtungen angegriffen werden, wird oft behauptet, kann ich jedoch nix dazu sagen.
. Hartmut aus Hessen .
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das ist ein häufig vorkommender Denkfehler!
Das Benzin mit mehr Ethanol kann mehr Wasser binden als Benzin mit wenig oder gar keinem Ethanol. Solange das geschieht, setzt sich kein Wasser ab. Erst wenn die Kapazität, Wasser zu binden, erschöpft ist, kommt es zur Entmischung und das schwerere Wasser setzt sich am Tankboden ab.
Oldtimer-Markt hatte das mal untersucht und festgestellt, daß in E10 eingelegte Vergaser deutlich weniger bis gar keine Korrosionsspuren aufwiesen als solche, die in E5 eingelegt waren. Nachzulesen hier .
Möglichst voller Tank ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Hälsningar,
Lutz
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Buddha
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Aber wie ihr beide sagt: Solange der Tank voll ist, besteht da eigentlich auch bei E0 keine Gefahr.
Viele Grüße,
Michael
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
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ich fahre ja neben dem 107er einige Young-/Oldtimer Motorräder, beispielsweise eine Honda CBX 1000 von 1979.
Während es noch vor 10 Jahren hieß, Vergaser leer laufen lassen und Tank voll machen, sind viele inzwischen dazu übergegangen, den Tank komplett zu leeren und Motor so oft zu starten, bis wirklich alles Benzin aus den Vergasern raus ist. Das geht erstaunlich oft, selbst dann noch, wenn der Tank lange abgebaut ist.
Grund für diese Verfahrensweise ist, das sich ansonsten die feinen Bohrungen in den 6 Vergasern der CBX, die erwiesenermaßen hier relativ empfindlich ist, zusetzen und nur mit Mühe wieder zu reinigen sind.
Dieses Problem besteht unabhängig von der verwendeten Spritsorte, also sowohl bei E10 als auch bei Ultimate 100, das angeblich komplett ohne Alkohol ist.
Ich habe in der Tat keine Startprobleme mehr zur Saisoneröffnung, seitdem ich das so mache.
Der Tank muss dann natürlich trocken gelagert werden.
Grüße, Holger
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daß ganze hat sich zwar ein Stück weit von der Problematik des Themenerstellers entfernt, ist aber nach wie vor interessant.
Kurzum: Ich bin weder Chemiker noch habe ich irgendeine Ahnung, wie sich Benzin zusammensetzt. ( und mir fehlt auch etwas der Enthuiasmus , mich da reinzufressen) Aufgrund dieser Tatsache gehöre ich zu den ( wie ich in meiner Branche zumindest feststellen muss ) wenigen, die sich tatsächlich was sagen lassen .
( und auch darauf hören ).
Natürlich gibt es verschiedene Aussagen , verschiedene Meinungen und einen komplett unterschiedlichen Wissensstand .
Die Erfahrung hat mich gelehrt ( muss ja nicht immer richtig sein ) , die weit verbreiteste Meinung anzunehmen ( zumindest in technischer Hinsicht
Meine Bedenken:
- Der Tank fängt das rostren an ( meinem Nachbarn passiert, hat auch seinen 107er nie vollgetankt eingestellt = wurde teuer )
- Durch die Additive "Saubverfresstank" werden meine Dichtungen angegriffen .
- Ablagerungen im Tank, die sich dann irgendwann in der Einspritzung breit machen
Was mache ich bislang:
- Tanke natürlich vor dem Einstellen bzw. Überwintern mein Amy-Baby voll
- Verwende Super Plus 98 Oktan ( hat immer geheissen, hat die wenigsten Sauberfressadditive , fahr auch das ganze Jahr damit )
- Hab jahrelang Zusatz ( verbotene Werbung ? Liquid Moly ) hinzugefügt
- Hab damit aufgehört ( nein, nix sparsam, meist hab ich dann keines da, wenn das Wetter endgültig kippt oder ich vergess es einfach ,ABER: Die kiste steht selten länger als 4 Monate , Vorteil , wenn man im südlichen wohnt ).
Zukunft:
- entweder ich bleib dabei
- oder aber mir wird hier kundgetan , verwende keine Ahnung , z.B. dies und das und dazu die 1000 Oktan Plörre .
- ich bin tatsächlich schmerzbefreit und lasse mir gerne was sagen
- kurzum: ich habe vor, meine Kiste noch viele Jahre zu fahren ( vor Jahren hätte ich beinah gegen einen 560ger getauscht: Verbot unter Tränen von meinen Kinder, sind eben mit dem mehr oder weniger aufgewachsen und reden jetzt schon darüber , wer den bekommt, wenn der Alte nicht mehr ist, natürlich mit einem lächeln)
Peter
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