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560SL Motor ruckelt und dann wieder nicht...

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30 Sep. 2025 15:52 #348891 von wg1
Hallo liebe 107er-Experten,nach Durchforsten des Forums möchte ich doch jetzt einen Hilferuf absetzen:Ich habe heuer meinen 560SL BJ. 88 bekommen. Die erste Freude währte nur so lange, bis ich (meiner Einbildung nach) den ersten vollen Tank selbst eingefüllt hatte. Danach begannen die Probleme.
Ich, ein Laie, vermute, dass es mit der 95-Oktan-Tankung begann – ich weiß nicht, warum ich das überhaupt getan habe… Jedenfalls begann der Motor nach dem Starten zu stottern und war immer kurz vor dem Absterben! Einzig die Zündkerzen wurden getauscht und bevor jetzt die große Suche losgeht, bitte ich euch mir ein paar Tipps zu geben, wie man das Problem angeht, ohne gleich alles Mögliche auf Verdacht zu tauschen…Was man noch sagen kann, ist, dass er nach dem Starten bis er auf etwas über 80 Grad ist ziemlich ruckelt, danach gibt es ein Zeitfenster, wo er eher ruhig läuft und dann, nach einer Zeit wieder ins Ruckeln (dann aber eher wie Nadelstiche) verfällt.
Außerdem läuft er im Leerlauf auf ca. 1.100 U/min, sonst auf ca. 750 U/MinWie soll ich die Sache angehen?
Vielen Dank für eure Hilfe!

LG
Wolfgang

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30 Sep. 2025 16:06 #348892 von Ragetti
95 Oktan ist auch richtig das hat nix damit zu tun, ich fahre sogar E10.
Da scheint eher etwas am KPR zu sein, aber auch Zündung ist verdächtig genauso wie alte Benzinpumpen die keine Leistung mehr bringen.
Systematisch vorgehen und ein nach dem anderen prüfen

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

www.keicher.biz
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30 Sep. 2025 16:06 #348893 von Chromix
Hallo Wolfgang,

der 560er muß mit 95 Oktan E10 einwandfrei laufen! Falls es tatsächlich darin liegen sollte, daß er nicht mehr richtig läuft, liegt woanders was im Argen.

Hälsningar,
Lutz

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Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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30 Sep. 2025 16:09 #348895 von beni560
Kann ich nur bestätigen, ich fahre seit 2001, seit ich meinen 560 SL habe, problemlos  immer Bleifrei95! 

Gruss Beni
Mercedes-Benz 560 SL
www.107sl.ch

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30 Sep. 2025 18:06 #348901 von ZitroniX
Evtl hast du rost im Tank der den Filter zugesetzt hat...oder eine der beiden benzinpumpen will nicht mehr oder dad kpr ist marode oder oder oder...da hilft nur systematisch suchen nach WIS

Alles könnte einfach sein, ist es aber nicht
R107 SL 380 (US) Bj 83,
silberblaumetallic 930

Gruss Andreas

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15 Okt. 2025 15:56 #349265 von wusel-53
Hallo Wolfgang, gibt es schon neue Erkenntnisse? Wenn ja, lass uns bitte teilhaben.

Du wirst wahrscheinlich mehrere Probleme haben. Ich vermute, dass das Stottern und die Leerlaufdrehzahl nicht zusammenhängen.
Da ich selbst ein gebranntes Kind bin die Frage, was hast du für Zündkerzen verbaut? Auch neue Zündkerzen können fehlerhaft sein. Genau das hatte ich gerade.
Das Thema Leerlauf für sich ist ein Riesenthema und wurde hier schon lang und breit beschrieben, einfach mal die Suche bemühen. Der Leerlauf muss so grob bei 600 U/min liegen (wenn du auf deinen Drehzahlmesser schaust), auf "P" oder "N", bei "D" niedriger. Es gibt dafür zahlreiche Fehlerquellen. Wenn du selbst nicht schraubst, brauchst du eine Fachwerkstatt die sich mit den Mercedesmotoren der 80er auskennt. Oder zumindest mit KE-Jetronic.

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike :-)

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17 Okt. 2025 09:15 #349337 von wg1
Hallo Thorsten,
Danke der Nachfrage! Momentan steht er in meiner Werkstätte des Vertrauens unter (kostenfreier) Beobachtung. Es werden verschiedene Tests durchgeführt - es kreist sich anscheinend rund um den Mengenteiler ein. Ich sollte demnächst mehr erfahren - dann melde ich mich wieder.
LG Wolfgang
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16 März 2026 15:35 - 16 März 2026 15:37 #353667 von wg1
So, den Winterschlaf hat er in meiner Werkstatt des Vertrauens verbracht. Derweilen habe ich den Mengenteiler überholen sowie den Druckregler tauschen lassen. Doch das "Grande Finale" brachte schließlich der Austausch der Zündkabeln (hier habe ich gemäß Empfehlung hier im Forum - Danke dafür!! - einen Satz Beru ZEF566 genommen). Jetzt läuft er wie neu :-)
Während der Wintermonate habe ich dann noch die Sitzlehnenverstellung beider Sitze auseinandergenommen (Stichwort: Reibebeläge-Tausch). Dank Anleitung von hier auch perfekt hinbekommen.

Aber ein Thema plagt mich jetzt noch: Die Sitzlehne wackelt im Ganzen etwas - hier habe ich gesehen, dass der Entriegelungshaken rund um so einen "Dorn" geht und dieser "Dorn" über die Jahre ein wenig gelitten hat (sprich: eine kleine Deformierung aufweist und das auf beiden Sitzen jeweils links und rechts) und deshalb das leichte Wackeln nach vorne und hinten... Gibt es diesen "Dorn" welcher in der Sitzlehne befestigt ist irgendwie nachzukaufen oder ist das eine Frage für einen "Schlachter"? Für eure Hilfe wäre ich dankbar! Fotos folgen...

LG Wolfgang
Letzte Änderung: 16 März 2026 15:37 von wg1. Begründung: Ergänzungen dazugefügt

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16 März 2026 16:44 #353672 von Uwe E.
Hallo Wolfgang,

an meinen Sitzen hatte sich an dem Haken, der sich an dem Dorn einhakt, ein Grat gebildet. Den habe ich mit einer Feile entfernt, danach ist das auch wieder nahezu perfekt eingerastet.

Grüße aus Hockenheim,
Uwe
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16 März 2026 16:47 #353673 von wg1
Hallo Uwe,
einrasten tut der Haken ganz gut. Er hat nur etwas "Spiel" (weil der Dorn durch den Druck der Lehne über die Jahre etwas deformiert wurde), was dann zum ruckeln führt. Vielleicht sollte ich die Haken etwas spannen?!

LG Wolfgang

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16 März 2026 18:06 #353677 von Chromix
Hallo Wolfgang,

ich meine mich erinnern zu können, daß man den Einrastmechanismus durch lösen und etwas drehen in eine Position bringen konnte, in der er nicht in der runtergenudelten Stelle einrastet und das Spiel dadurch geringer wird.

Hälsningar,
Lutz

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17 März 2026 08:26 - 17 März 2026 08:27 #353687 von Uwe E.
Hallo Wolfgang,

leider habe ich im Zuge der Reparatur der Reibebeläge zu wenig Bilder von der Sitzverriegelung gemacht. Wenn du das Rückteil der Lehne und die seitlichen Chromabdeckungen entfernst, solltest du sehen, wo und wie man die Seilzüge einstellen kann. Ich glaube unten an jeder Seite ist so eine Einstellschraube, ähnlich wie beim Fahrrad oder Moped für die Seilzüge.
Viel Erfolg.

Grüße aus Hockenheim,
Uwe
Letzte Änderung: 17 März 2026 08:27 von Uwe E.. Begründung: Ergänzung/Korrektur
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17 März 2026 10:14 #353698 von wusel-53
Theoretisch könnte man den Dorn auch aufschweißen und dann passend schleifen. Geht garantiert einfacher als bei einer Nockenwelle 

Viele Grüße

Thorsten

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17 März 2026 10:55 #353700 von wg1
Hier sind die Bilder dazu: wie kann man diesen "Dorn" drehen? Ist der von hinten gegengeschraubt?

Vielen Dank,
Wolfgang

 
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17 März 2026 11:01 - 17 März 2026 11:03 #353701 von Chromix
Hallo Wolfgang,

der hat hinten ein Gewinde und ist eingeschraubt. Deswegen ist der Kopf an den Seiten auch etwas abgeflacht, damit bei der Montage irgendwo eine Angriffsfläche vorhanden ist.
Der hintere Teil sitzt lose auf dem Gewinde, damit der Abstand zum Kopf einstellbar ist.
Ich hoffe, das war verständlich ... 

Hälsningar,
Lutz

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Letzte Änderung: 17 März 2026 11:03 von Chromix.
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17 März 2026 15:02 #353709 von wg1
Das ist dann wohl das Teil (siehe Bild: Danke an (c) Martin mit seiner Anleitung aus diesem Forum!). Welcher Teil ist jetzt der Hintere, der lose auf dem Gewinde sitzt?

LG Wolfgang

 
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17 März 2026 16:02 #353710 von Chromix
Das Teil mit den kleinen Löchern drin, wo sicher bei der Montage irgendein Werzeug angreift.

Hälsningar,
Lutz

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18 März 2026 07:48 #353734 von Uwe E.
Auf deinem letzten Bild vom Sitz glaube ich einen ordentlichen Grat zu erkennen (direkt neben der kleinen Bohrung), den würde ich mal mit einer Feile abtragen. Vielleicht hilfts.

Grüße aus Hockenheim,
Uwe
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18 März 2026 11:03 #353745 von wg1
Kann man das besagte Teil auf dieser Skizze irgendwo lokalisieren?

Vielen Dank für eure Hilfe!
LG
Wolfgang

 
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18 März 2026 11:17 #353746 von Ragetti
104 Lagerbolzen und Mutter 101

 

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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02 Apr. 2026 16:20 #354308 von wg1
So, hab mich mal rangewagt und habe den Lagerbolzen samt Mutter rausgeschraubt. Ging relativ einfach ohne Beschädigungen am Leder. Habe dann die Mutter umgedreht und schon war die eingekerbte Stelle anderswo! Das Klappern wurde dadurch deutlich reduziert - jetzt werde ich noch die "Schrumpfschlauchnummer" von Martin's Anleitung (Danke dafür!) probieren - dann müsste es wieder für Jahre gut sein.

LG
Wolfgang

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02 Apr. 2026 18:37 - 02 Apr. 2026 18:39 #354310 von hkfreak
Hi zusammen,

im Zuge der Restauration der Sitzanlage im letzten Jahr, habe ich die gesamte Sitz- bzw. Verstellmechanik revidiert und auch das hier genannte Problem mit dem "Spiel" im Klappmechanismus beseitigt.

Das Spiel kommt von zweierlei Komponenten:
Beim Zurückklappen des Sitzes schlägt ein - am Metallgelenk fest verschweißtes - rundes Lagerteil (rot markiert im Bild) auf den verschraubten Außenring des Zapfens, der am unteren Sitzgestellt befestigt ist.
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Während man Verformungen am Zapfenring noch halbwegs mit leichten Drehen kompensiert bekommt, verbleiben die Macken am Metallgelenk (die noch deutlich schlimmer waren als am Zapfenring). Ergebnis: Es wabbelt vlt. weniger aber das war für mich inakzeptabel.

Deshalb habe ich neue Zapfenring mit außerhalb der Achse sitzendem, sternartigem Verstellmechanismus zur Kompensation der Verformung des Metallgelenks (heute und auch in der Zukunft) aus hochfestem Metall Laserschneiden lassen (Danke an Jan (Mr. Spok) für Support bei der DXF-Datei!). Ebenfalls habe ich noch zum sauberen Montieren einen passenden Sternschlüssel herstellen lassen.

Danach in der Werkstatt noch das Gewinde geschnitten und ich würde kühn behaupten, dass die Sitz- und Verstellmechanik nunmehr wie ab Werk läuft. Es knirscht, knarzt oder wackelt überhaupt nichts bei mir.

Wie immer: Bilder sagen mehr als tausend Worte...
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Viele Grüße aus Duisburg,
Marko
Letzte Änderung: 02 Apr. 2026 18:39 von hkfreak.
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