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560SL - check-engine und schlechter Kaltstart
1 Jahr 2 Wochen her #348068
von eschi
560SL - check-engine und schlechter Kaltstart wurde erstellt von eschi
Hallo zusammen,
es geht um meinen 560SL, BJ87/MY88, federal (nicht-california, keine Blinkcodes): Nachdem das Fahrzeug zuletzt problemlos lief, habe ich seit 2 Wochen eine leuchtende „check engine“ Kontrollleuchte und einen sehr unrundes Kaltstartverhalten: Ich muss etwas länger orgeln und der Motor läuft im Leerlauf sehr unrund, bleibt aber an. Mit etwas Gas läuft er besser und wenn er warm ist, läuft er auch im Leerlauf gut und fährt sich auch gut (nur kurz probiert). Warmstart funktioniert super, er springt sofort an.
Der gemessene Strom durch das EHS ist ca. 1mA, konstant, sowohl bei "Zündung an" als auch bei laufendem Motor. Ich gehe daher von einem Fehler der Elektronik aus (keine sinnvollen EHS-Ströme -> fehlende Startanreicherung). Ich habe versucht das Tastverhältnis zu messen, allerdings habe ich an X11, Pin3 konstant 0V. Sowohl bei "Zündung an", als auch bei laufendem Motor.(Messung mit Oszi). Das WIS sagt hierzu „zu mager; Lambda Sonde defekt; keine Spannung/Masse am Steuergerät, Steuergerät defekt“.
Bestätigt habe ich bisher: 12V und Masse liegen am Steuergerät an; Leitungen zum EHS durchgängig und 19,5Ohm Widerstand (EHS ist auch erst ca. 1 Jahr alt, da altes undicht war.
An der Lambda Sonde messe ich im Leerlauf eine Spannung von ca 50mV (Stecker zum Steuergerät getrennt), es sollten 450mA sein. Aber ob das auf eine defekte Sonde hinweist? Oder nur ein Effekt des fehlenden EHS Stroms ist?
Jetzt frage ich mich welche weiteren Prüfschritte sinnvoll sind, wenn ich schon bei „Zündung an“ kein korrektes TV (70%) messe. Oder ist aus meinen Angaben schon etwas eindeutig ableitbar? (Tausch Lambda-Sonde oder Prüfung/Reparatur Steuergerät oder....)
In 2 Threads, die ich wieder finden müsste, gab es ähnliche Probleme, die mit Reparatur des Steuergeräts gelöst wurden. Aber bevor ich das angehe, wollte ich nochmal Meinungen einholen. Für Hilfestellung zu der Sache wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Eddie
es geht um meinen 560SL, BJ87/MY88, federal (nicht-california, keine Blinkcodes): Nachdem das Fahrzeug zuletzt problemlos lief, habe ich seit 2 Wochen eine leuchtende „check engine“ Kontrollleuchte und einen sehr unrundes Kaltstartverhalten: Ich muss etwas länger orgeln und der Motor läuft im Leerlauf sehr unrund, bleibt aber an. Mit etwas Gas läuft er besser und wenn er warm ist, läuft er auch im Leerlauf gut und fährt sich auch gut (nur kurz probiert). Warmstart funktioniert super, er springt sofort an.
Der gemessene Strom durch das EHS ist ca. 1mA, konstant, sowohl bei "Zündung an" als auch bei laufendem Motor. Ich gehe daher von einem Fehler der Elektronik aus (keine sinnvollen EHS-Ströme -> fehlende Startanreicherung). Ich habe versucht das Tastverhältnis zu messen, allerdings habe ich an X11, Pin3 konstant 0V. Sowohl bei "Zündung an", als auch bei laufendem Motor.(Messung mit Oszi). Das WIS sagt hierzu „zu mager; Lambda Sonde defekt; keine Spannung/Masse am Steuergerät, Steuergerät defekt“.
Bestätigt habe ich bisher: 12V und Masse liegen am Steuergerät an; Leitungen zum EHS durchgängig und 19,5Ohm Widerstand (EHS ist auch erst ca. 1 Jahr alt, da altes undicht war.
An der Lambda Sonde messe ich im Leerlauf eine Spannung von ca 50mV (Stecker zum Steuergerät getrennt), es sollten 450mA sein. Aber ob das auf eine defekte Sonde hinweist? Oder nur ein Effekt des fehlenden EHS Stroms ist?
Jetzt frage ich mich welche weiteren Prüfschritte sinnvoll sind, wenn ich schon bei „Zündung an“ kein korrektes TV (70%) messe. Oder ist aus meinen Angaben schon etwas eindeutig ableitbar? (Tausch Lambda-Sonde oder Prüfung/Reparatur Steuergerät oder....)
In 2 Threads, die ich wieder finden müsste, gab es ähnliche Probleme, die mit Reparatur des Steuergeräts gelöst wurden. Aber bevor ich das angehe, wollte ich nochmal Meinungen einholen. Für Hilfestellung zu der Sache wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Eddie
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1 Jahr 2 Wochen her #348073
von Dr-DJet
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
Dr-DJet antwortete auf 560SL - check-engine und schlechter Kaltstart
Hallo Eddie,
prüfe, dass die Leitung 3 der Diagnosedose Durchgang zum Stecker am Steuergerät hat und dass der Stecker am Steuergerät fest sitzt. Ist das der Fall und das SG bekommt Masse und 12V, muss nach Zündung EIN ein TV bon 70% erscheinen. Tut es das nicht, ist das SG defekt.
prüfe, dass die Leitung 3 der Diagnosedose Durchgang zum Stecker am Steuergerät hat und dass der Stecker am Steuergerät fest sitzt. Ist das der Fall und das SG bekommt Masse und 12V, muss nach Zündung EIN ein TV bon 70% erscheinen. Tut es das nicht, ist das SG defekt.
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1 Jahr 2 Wochen her #348082
von eschi
eschi antwortete auf 560SL - check-engine und schlechter Kaltstart
Hallo Volker,
danke für die Rückmeldung. Ich war direkt noch mal in der Garage:
X11, Pin 3 hat Durchgang zum Steuergerät Pin 23.
Bei der Gelegenheit nochmal geprüft: Masse an Pin 2 und 20 vorhanden. Bei Zündung Ein, 12V an Pin 1.
Also soweit alles OK.
Konstant 0V bei Zündung An an X11, pin3 auch noch mal bestätigt
Stecker war auch gut verrastet.
Also deutet tatsächlich alles auf das Steuergerät hin...
Ich schraube das morgen mal auf und schaue, ob mir etwas offensichtliches auffällt.
Viele Grüße
Eddie
danke für die Rückmeldung. Ich war direkt noch mal in der Garage:
X11, Pin 3 hat Durchgang zum Steuergerät Pin 23.
Bei der Gelegenheit nochmal geprüft: Masse an Pin 2 und 20 vorhanden. Bei Zündung Ein, 12V an Pin 1.
Also soweit alles OK.
Konstant 0V bei Zündung An an X11, pin3 auch noch mal bestätigt
Stecker war auch gut verrastet.
Also deutet tatsächlich alles auf das Steuergerät hin...
Ich schraube das morgen mal auf und schaue, ob mir etwas offensichtliches auffällt.
Viele Grüße
Eddie
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1 Jahr 2 Wochen her #348087
von Granada
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
Granada antwortete auf 560SL - check-engine und schlechter Kaltstart
Hallo Eddie,
ob das Steuergerät wirklich defekt ist wissen wir noch nicht sicher, aber wenn ich so einen Fehler an meinem 560er hätte würde ich das Steuergerät ausbauen, öffnen und die zwei 220μF-Elkos auf der Netzteilseite tauschen. Die sind garantiert nicht mehr die besten.
LG
Julia
ob das Steuergerät wirklich defekt ist wissen wir noch nicht sicher, aber wenn ich so einen Fehler an meinem 560er hätte würde ich das Steuergerät ausbauen, öffnen und die zwei 220μF-Elkos auf der Netzteilseite tauschen. Die sind garantiert nicht mehr die besten.
LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
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1 Jahr 2 Wochen her #348100
von Dr-DJet
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Dr-DJet antwortete auf 560SL - check-engine und schlechter Kaltstart
Hallo Julia,
doch das wissen wir ziemlich sicher, wenn das SG Masse und Plus bekommt und die Leitung zu Klemme 3 an der Diagnosebuchse in Ordnung ist und dann kein TV von 70% bei Zündung EIN angezeigt wird.
doch das wissen wir ziemlich sicher, wenn das SG Masse und Plus bekommt und die Leitung zu Klemme 3 an der Diagnosebuchse in Ordnung ist und dann kein TV von 70% bei Zündung EIN angezeigt wird.
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1 Jahr 2 Wochen her #348139
von Chromix
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
Chromix antwortete auf 560SL - check-engine und schlechter Kaltstart
Die Elektrolytkondensatoren - oft und schnell getauscht und selten geprüft!
Ich habe in meinem Berufsleben jedenfalls mehr alte Elkos gefunden, die noch vollkommen in Ordnung waren als solche, die defekt waren.
Was nicht heissen soll, daß die nicht defekt gehen können. Aber macht ein genereller Austausch Sinn? Das bezweifle ich!
Mancher, der Elkos getauscht hat, wird festgestellt haben, daß die neuen Elkos bei gleicher Kapazität und Spannungsfestigkeit nur noch halb so groß oder noch kleiner sind. Warum? Weil die Geräte immer kleiner und immer leistungsfähiger sein sollen. Die kleinere Bauform kostet aber einen Preis: dünnere Metallfolie, dünneres Dielektrikum, weniger Elektrolyt, was auf die Lebensdauer geht.
Vielleicht hätte ja der alte Elko noch 20 Jahre gute Dienste geleistet, während der neue, zumal wenn er aus Sortimentsbeutel für wenige Euro ohne Temperaturspezifikation daherkommt, vielleicht nur 5 Jahre hält.
Daher plädiere ich für: erst prüfen und nur dann tauschen, wenn notwendig!
Hälsningar,
Lutz
Ich habe in meinem Berufsleben jedenfalls mehr alte Elkos gefunden, die noch vollkommen in Ordnung waren als solche, die defekt waren.
Was nicht heissen soll, daß die nicht defekt gehen können. Aber macht ein genereller Austausch Sinn? Das bezweifle ich!
Mancher, der Elkos getauscht hat, wird festgestellt haben, daß die neuen Elkos bei gleicher Kapazität und Spannungsfestigkeit nur noch halb so groß oder noch kleiner sind. Warum? Weil die Geräte immer kleiner und immer leistungsfähiger sein sollen. Die kleinere Bauform kostet aber einen Preis: dünnere Metallfolie, dünneres Dielektrikum, weniger Elektrolyt, was auf die Lebensdauer geht.
Vielleicht hätte ja der alte Elko noch 20 Jahre gute Dienste geleistet, während der neue, zumal wenn er aus Sortimentsbeutel für wenige Euro ohne Temperaturspezifikation daherkommt, vielleicht nur 5 Jahre hält.
Daher plädiere ich für: erst prüfen und nur dann tauschen, wenn notwendig!
Hälsningar,
Lutz
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Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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