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Warum man keine 722.3/4/5 Getriebe spülen sollte
2 Jahre 1 Monat her #335578
von 560-OC
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
560-OC antwortete auf Warum man keine 722.3/4/5 Getriebe spülen sollte
Moin.
Da ich nun auch schon seit fast 10 Jahren bei Getriebespülungen unter dem Auto zugeschaut habe, zur Ergänzung:
722.3 Getriebe müssen nicht gespült werden und sollten es auch nicht. Der Wandler im 560 enthielt gute 4 Liter Getriebeöl. Der Wandler hat eine Ablassschraube, dazu muss aber das Querrohr der Auspuffanlage demontiert werden, um diese zu erreichen.
Vor dem endgültigen Ölwechsel (Befüllung) die Ölwanne zu reinigen, den Filter, die Ölwannendichtung und den Magneten zu erneuern, ist völlig ausreichend. Der 560 hat irgendwas um 8 Liter Getriebeöl.
Bei 722.6 Getrieben sieht es anders aus, da diese Getriebe ihre Steuerelektronik im Öl des Getriebes haben. Die Sensoren sehen oft aus wie kleine Igel, da sich dort Verschmutzungen und Späne anlagern. Die Werte solcher Sensoren sind dann meist außerhalb der Parameter und die Getriebe schalten gruselig.
Auch zieht das Getriebeöl über die Wicklung (Textilband) gern bis in den Fußraum, wenn die Dichtung im Getriebestecker in Eimer ist. Prinzip Kapillarwirkung. Der Reiniger löst Verschmutzungen an und spült sie in den alten Filter. 722.3 Getriebe sind an Benzinern nahezu unauffällig. Bei den Dieseln rutschen die meist vom 2. auf den 3. Gang. Diesel haben keinen eigenen Unterdruck. Da helfen nur neue Kupplungen und Bänder.
722.6 Getriebe bekommt man mit spülen oft „repariert“, zaubern geht aber nicht. Die 722.9 Getriebe sind Zicken, wenn das Öl sehr alt ist, schalten die warm oft gar nicht mehr und kalt knallen sie die Gänge rein.
Beim S211 320 CDI eines Bekannten haben wir zweimal mit Reiniger spülen müssen, das Getriebeöl war von der Konsistenz nach 387.000 km BunkerC. Das 7G+ Getriebe in meinem S212 haben wir bei 60.000 km gespült. Bei 120.000 km ist es wieder dran. Das Getriebe schaltet perfekt.
Viele Grüße von Carmine
Da ich nun auch schon seit fast 10 Jahren bei Getriebespülungen unter dem Auto zugeschaut habe, zur Ergänzung:
722.3 Getriebe müssen nicht gespült werden und sollten es auch nicht. Der Wandler im 560 enthielt gute 4 Liter Getriebeöl. Der Wandler hat eine Ablassschraube, dazu muss aber das Querrohr der Auspuffanlage demontiert werden, um diese zu erreichen.
Vor dem endgültigen Ölwechsel (Befüllung) die Ölwanne zu reinigen, den Filter, die Ölwannendichtung und den Magneten zu erneuern, ist völlig ausreichend. Der 560 hat irgendwas um 8 Liter Getriebeöl.
Bei 722.6 Getrieben sieht es anders aus, da diese Getriebe ihre Steuerelektronik im Öl des Getriebes haben. Die Sensoren sehen oft aus wie kleine Igel, da sich dort Verschmutzungen und Späne anlagern. Die Werte solcher Sensoren sind dann meist außerhalb der Parameter und die Getriebe schalten gruselig.
Auch zieht das Getriebeöl über die Wicklung (Textilband) gern bis in den Fußraum, wenn die Dichtung im Getriebestecker in Eimer ist. Prinzip Kapillarwirkung. Der Reiniger löst Verschmutzungen an und spült sie in den alten Filter. 722.3 Getriebe sind an Benzinern nahezu unauffällig. Bei den Dieseln rutschen die meist vom 2. auf den 3. Gang. Diesel haben keinen eigenen Unterdruck. Da helfen nur neue Kupplungen und Bänder.
722.6 Getriebe bekommt man mit spülen oft „repariert“, zaubern geht aber nicht. Die 722.9 Getriebe sind Zicken, wenn das Öl sehr alt ist, schalten die warm oft gar nicht mehr und kalt knallen sie die Gänge rein.
Beim S211 320 CDI eines Bekannten haben wir zweimal mit Reiniger spülen müssen, das Getriebeöl war von der Konsistenz nach 387.000 km BunkerC. Das 7G+ Getriebe in meinem S212 haben wir bei 60.000 km gespült. Bei 120.000 km ist es wieder dran. Das Getriebe schaltet perfekt.
Viele Grüße von Carmine
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„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
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2 Jahre 1 Monat her #335579
von wusel-53
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
wusel-53 antwortete auf Warum man keine 722.3/4/5 Getriebe spülen sollte
Ganz kleine Korrektur: bis 85 hatte weder die Ablassschraube am Wandler, noch die Ablassschraube an der Getriebeölwanne einen Magneten. Ob sich das mit den Möpfen geändert hat, weiß ich nicht.
Viele Grüße
Thorsten
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2 Jahre 1 Monat her #335580
von 560-OC
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
560-OC antwortete auf Warum man keine 722.3/4/5 Getriebe spülen sollte
Moin. Das kann gut sein. Ich habe ja einen MoPf 1986. Aber ohne Ablassschraube im Wandler wäre es ja schlimm: 50 % Altöl verblieben im Getriebe. Unbefriedigend.Ganz kleine Korrektur: bis 85 hatte weder die Ablassschraube am Wandler, noch die Ablassschraube an der Getriebeölwanne einen Magneten. Ob sich das mit den Möpfen geändert hat, weiß ich nicht.
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
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2 Jahre 1 Monat her #335677
von wusel-53
Viele Grüße
Thorsten
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wusel-53 antwortete auf Warum man keine 722.3/4/5 Getriebe spülen sollte
Hallo Carmine, ich habe nicht geschrieben, dass der Wandler bis 85 keine Ablassschraube hatte, sondern dass die Ablassschrauben keinen Magneten haben. Großer Unterschied!
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
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2 Jahre 1 Monat her #335678
von 560-OC
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
560-OC antwortete auf Warum man keine 722.3/4/5 Getriebe spülen sollte
Ach so 😃☺️.Hallo Carmine, ich habe nicht geschrieben, dass der Wandler bis 85 keine Ablassschraube hatte, sondern dass die Ablassschrauben keinen Magneten haben. Großer Unterschied!
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
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