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M117.986 - Ladekontrollleuchte leuchtet, was nun?

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6 Jahre 1 Monat her #255594 von jogi1168
und wenn du noch billiger fahren willst kaufst nur die Schleifkohlen und Lötest sie ein. Kosten um die 2 €. Aber so wie die aussehen sind die noch gut, da wirds eher der Regler oder die Dioden sein...

gruß

Arnd

Schrauben macht Spass
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6 Jahre 1 Monat her #255598 von Gullydeckel
Hi Chris,

genau richtig, alles in Ruhe angehen ;-)
Während Du auf den neuen Regler wartest wäre es sinnvoll mal das Multimeter zu schwingen und zu prüfen, ob denn die anderen elektrischen Komponenten noch alle OK sind. Am einfachsten geht das beim Rotor, da einfach mal den Durchgang zwischen den beiden Kontaktflächen prüfen. Hier sollte sehr wenig Widerstand sein (wenige Ohm ggf. nahe "0"), aber vor allem keinerlei Durchgang zum Metall des Rotors oder LiMa-Gehäuse.

Der nächste Schritt wäre den Gleichrichter zu prüfen, da bin ich aber nicht im Bilde ob das von außen geht, auf jeden Fall kommt man dran, wenn man die 4 langen Gehäuseschrauben löst und den hinteren Teil abzieht.
Hier wären der Durchgang (unter Beachtung der Polaritäten) zum Stromanschluss sowie zum Gehäuse (=Masse) zu prüfen.
Wenn der Deckel hinten runter ist, dann auch mal den Kontakten des Reglers nachgehen, nicht dass dort irgendwo ein Übergangswiderstand o.ä. das Problem war.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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6 Jahre 1 Monat her #255641 von tranquilo
Hallo Martin,

zwischen den Kontaktflächen sind es 3 Ohm Widerstand, jeweils kein Durchgang zum Rotor oder Gehäuse.

Ich bekomme die langen Gehäuseschrauben nicht auf (hatte auch schon Mühe mit den beiden Schrauben des Reglers). Rostlöser ist schon eingebracht. Bevor ich mich da jetzt aber noch ewig dran versuche, baue ich erstmal den Regler ein und dann die Lima wieder in den Motor, das dürfte schneller gehen. Wenn die Batterie dann immer noch nicht lädt, muss ich halt weiter weitersuchen.
VG
Chris

:)
Chris
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6 Jahre 1 Monat her #255660 von Nichtraucher

Rudiger schrieb: Wenn Zeit keine Rolle spielt, gehe mit 200er schleifpapier uber den Kollektor wo die bürsten / Kohle laufen. Danach mit Pressluft ausblasen. Wenn du keinen kompressor hast, nimm die Dose mit Pressluft um dein Keyboard sauber du machen.
Rudiger


Da würde ich aber noch eine Null anhängen und 2000er Papier nehmen und wenn überhaupt, dann nur aufdrücken und den Kollektor drehen! 200er Papier ist eher für groben Rost oder den Vorschliff bei Spachtelei gedacht.

Gruß
Willy

500SL
Grand Cherokee WJ
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6 Jahre 1 Monat her #255661 von tranquilo
Das Auto hat in den letzten 15 Jahren höchstens 15 TKM gemacht, und irgendwann in dieser Zeit wird die LiMa gegen die generalüberholte bzw 'remanufactured' getauscht worden sein. Der Schleifring wird ja wohl beim 'Remanufacturing' hoffentlich erneuert worden sein. Der wirkt insgesamt glatt, hat aber leichte Riefen in Laufrichtung. Ich lasse den erstmal so.

Die Kohlen waren auch noch recht lang, das spricht aus meiner Sicht eher für einen 'elektrischen' Defekt, hoffentlich in den Bauteilen des Bosch-'Made in Spain'-Reglers. Kaputte Dioden wären natürlich blöd. Heute Abend kann ich hoffentlich den neuen Regler und dann die ganze Lima wieder einbauen.

:)
Chris

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6 Jahre 1 Monat her #255732 von tranquilo
Tja, der Regler ist angekommen. Habe den eingebaut und meine erste PKW-Lima in 15 Minuten wieder in den Motor gebaut. Stolz angelassen - leider identisches Fehlerbild, d. h. LKL leuchtet im Leerlauf hell, wird bei höheren Drehzahlen etwas dunkler. Batteriespannung bei laufendem Motor wieder leicht niedriger, 12,1V.

Masseverbindung Batterie zur Karosserie hatte ich zwar vorher gemessen, trotzdem eben gelöst, alles nochmals blank gemacht, leider keine Verbesserung.

Jetzt kann natürlich noch der Rest der Lima defekt sein (Gleichrichter/Dioden...) oder irgendwas vom Stecker, der an die Lima geht, zum Rest des Kabelbaums....? Oder der Regler kam defekt aus der Schachtel. Wo würdet Ihr weitermachen?

:)
Chris

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6 Jahre 1 Monat her #255733 von Gullydeckel
Hi Chris,

ich will ja jetzt nicht sagen: hättest Du da mal besser vorher geprüft ... ;-)
Mit Googles Hilfe habe ich das hier ausgegraben: sternzeit-107.de/en/forum/forum-107/16427-hilfe-elekrik#158830

Wenn die Lima keine Saft liefert, Rotor und der Regler aber i.O. sind, dann könnte es an den Gleichrichterdioden liegen.
Ordnungsgemäße Masseverbindung (Karosse/Motor und Batterie/Karosse) vorausgesetzt.
Anbei auch noch ein Auszug aus dem Schaltplan zum elektrischen Aufbau des Generators.

Grüße Martin

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6 Jahre 1 Monat her #255735 von jogi1168
bei mir wars genau so. Habe mir dann in der Bucht ne billige gebrauchte gekauft, den neuen Regler eingebaut und die läuft bis heute ohne Probleme...



Gruß

Arnd

Schrauben macht Spass

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6 Jahre 1 Monat her #255736 von Gullydeckel
Ergänzung:

Ich hab's seit längerem nicht mehr probiert, aber nach diesen Infos hier wäre der erste und einfachste Test mal den Durchgang vom "Plus"-Anschluss zum Generatorgehäuse zu testen.
Demnach musst Du das "Ground"-Prüfkabel eines Multimeters an den Plus-Kontakt halten und das "Plus"-Prüfkabel an die Gehäusemasse - in der Konfiguration sollte ein Durchgang messbar sein, in der Gegenrichtung dann nicht. Das Gleiche dann noch mal über den D+ Anschluss machen. Wenn die Dioden in Summe OK sind, dann wäre als nächstes der Lötkolben gefragt und es ginge an an die Kontrolle des Stators. Ist die erste Prüfung schon auffällig, dann müssen die Dioden einzeln gecheckt werden.

Grüße Martin

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6 Jahre 1 Monat her - 6 Jahre 1 Monat her #255753 von tranquilo
Danke Euch, Martin und Arnd.

Martin, ich weiß schon noch, dass Du mir das Prüfen der Dioden empfohlen hattest ?

Wenn ich mir diese Anleitung ansehe, dann könnte das Tauschen der Dioden meine Fähigkeiten übersteigen. Vielleicht gehe ich da eher Arnds Weg mit der gebrauchten Lima...

Wo ist denn das Masseband zwischen Motor und Karosserie? Das checke ich nochmal.

Und kann ich vom Stecker, der an die Lima geht, noch einen Durchgang irgendwo hin messen? Da könnte ja ein Kabelbruch sein oder so.

:)
Chris
Letzte Änderung: 6 Jahre 1 Monat her von tranquilo.

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6 Jahre 1 Monat her #255755 von Chromix
Ohne Ausbau der Diodenplatte kann man die Dioden nicht testen, weil der ganze Kram parallel geschaltet ist. Testet man nur an den Anschlüssen der Lima, ist das Ergebnis auch dann noch gut, wenn schon 2 von 3 Dioden durchgebrannt sind.
Das Aus- und Einpressen der Dioden ist eine knifflige Sache, das würde ich nur dann in Erwägung ziehen, wenn eine neue (oder gebrauchte) Lima sehr, sehr teuer wäre.

Hälsningar, Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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6 Jahre 1 Monat her #255816 von Gullydeckel
....wie immer hat der Lutz recht...

Nur wenn eine der Dioden Durchgang in beide Richtungen hätte würde man das bei der Prüfung im Verbund merken. Dann müssten aber zwischenzeitlich ein paar der dicken Kabel Rauchzeichen geschmissen haben.

Da die LiMa aber defekt ist kann der Chris ruhig dran üben, es wäre ja auch wichtig herauszufinden ob es wirklich an der Lima liegt.
Kaputter als kaputt geht ja nicht, also nur Mut und ran an den Feind.
Dioden, Kontakte zum Regler oder Stator, es muss eine Ursache geben - ansonsten hätten wir den falschen Verdächtigen und dann würde auch eine neue LiMa das Problem wahrscheinlich nicht lösen.

Grüße Martin

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6 Jahre 1 Monat her #255879 von tranquilo
Eine neue Lima ist vorsichtshalber schon bestellt, da der 116er und ich nächste Woche ein Autokino besuchen möchten.

Dennoch habe ich den Ehrgeiz, die alte Lima wenigstens zu inspizieren, wenn ich denn die Gehäuseschrauben gelöst bekomme. Ich mag schon lieber Altteile reparieren, als Neuteile zu verbauen. Zeitaufwand und Frustpotenzial sollten aber nach Möglichkeit einigermaßen im Rahmen bleiben...

Wenn das klappt, beglücke ich Euch auch hier mit Fotos davon.

:)
Chris

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6 Jahre 1 Monat her #255943 von tranquilo
Gestern Lima ausgebaut, unter den Schraubenköpfen sowie an den Gewinde der Schrauben Rostlöser aufgebracht. Mit (manuellem) Schlagschrauber auf die Schrauben gehämmert. Keine der 4 Schrauben bewegt sich auch nur ein Mikrometer. Ich lasse das Zeug nochmal bis heute Abend einwirken und versuche dann noch mal.
Habt Ihr noch Tips zum Schrauben lösen?

:)
Chris

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6 Jahre 1 Monat her #255965 von Gullydeckel
Hallo Chris,

die Gewinde sind ja in der anderen Gehäusehälfte. Da ggf. mit einem vernünftigen Öl arbeiten, nicht mit "WD40".
Ansonsten einfach die Schraubenköpfe abbohren und anschließend z.B. eine Mutter aufschweißen und danach neue Schrauben besorgen.

Grüße Martin

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6 Jahre 1 Monat her #255969 von Rudiger
Chris, Kriechoil wurde schon angesprochen. Mit diesem Werkzeug habe ich bis jetzt alle Schrauben lose gemacht. Gute Auflage und nicht zärtlich sein.

www.acmetools.com/shop/tools/klein-tools-70220

Rudiger

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6 Jahre 1 Monat her #256288 von tranquilo
Neue Hella-Lima ("made in China") eingebaut, LKL leuchtet bei laufendem Motor nicht mehr und Ladespannung an Batterie 14,3V. Also alles, wie es sein soll.

Habe mir natürlich dennoch die alte Bosch-Lima nochmals vorgenommen und sie dank gezieltem Prügeln mit dem Hand-Schlagschrauber (ähnlich wie von Rüdiger empfohlen) doch noch zerlegen können.

Jetzt bin ich aber derweil am Ende mit meinem Latein. Auf der schwarzen Kunststoffplatte ist eine Stelle verschmort, vielleicht aber auch beim Löten während der Überholung passiert?
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Nun wollte ich mir die Dioden vornehmen, bekomme aber die Kunststoffplatte nicht gelöst. Wenn ich es richtig erkenne, dann ist die an der Metallplatte festgenietet?
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Weiß jemand, wie es hier weiter geht?

:)
Chris

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6 Jahre 1 Monat her #256298 von Rudiger
Die 4 Nieten ausbohren. Wie du das spater zusammen bekommst, frage mich bitte nicht. :)
Rudiger

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6 Jahre 1 Monat her #256313 von jogi1168
Da hatte ich mal eine Anleitung dazu gesehen, war entweder schriftlich oder als Video. Must mal Diodentausch Lima eingeben. Der Typ hats geschafft war aber so stressig das er auch gemeint hat das tut er sich nicht mehr an...

gruß

Arnd

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6 Jahre 1 Monat her #256333 von Gullydeckel
Hallo Chris,

na geht doch :-)
Die Nieten musst Du zunächst ausbohren, da gibt's keine andere Möglichkeit. Für den Zusammenbau kann man dann entweder neue Nieten (aus dem Baumarkt) nehmen oder einfach Schrauben, die Muttern aber unbedingt mit Loctite sichern bzw. (wenn Platz ist) selbstsichernde Muttern nehmen.

Ganz wichtig bei Kunststoff: Schrauben auf keinen Fall zu fest anziehen! Das ist auch der Grund warum dort genietet wurde. Ein Niet lockert sich nicht, eine Schraube würde sich hier immer lockern, weil man sie nicht mit der für die Selbsthemmung erforderlichen Vorspannkraft anziehen kann.
Versucht man das doch, dann zerquetscht man den Kunststoff und anschließend lockert sich der Verbund dann doch wieder.

Hattest Du den von mir verlinkten Beitrag (von Oldiefreund Thomas) oben mal angesehen? da sind ein paar schöne Detailaufnahmen dabei.

Grüße Martin

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