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Armaturenbrett blau mit Flüssigkunststoff ausbessern
Wenn sich alle einig sind, daß der vdh-Preis ein guter Preis ist, können wir es doch einfach dabei belassen.
Ich würde mir jedenfalls lieber so ein Teil kaufen als ein 30 oder 40 Jahre altes mehr oder weniger gut überholtes Originalteil zum (mindestens) doppelten Preis.
Im übrigen ging es hier im Thread um Flüssigkunststoff, glaube ich .....
Hälsningar, Lutz
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Buddha
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Hallo Lutz ,also ein Cyanoacrylat in Flex mit Pigment anzureichern ,ist der Thread
hast ja Recht ,schreibst aber selbst über Scheinwerfer8)
Gruß Günter
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so Leute, jetzt ist aber gut hier. Wenn Ihr Euch über was anderes als Flüssigkunststoff für blaue Armaturenbretter unterhalten wollt, dann bitte einen neuen Thread aufmachen.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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Sorry Volker..
Hallo Michael,
ja, ich kann natürlich auch Farbnummer 8317 dunkelbraun bei Innenausstattung dattel anmischen.
Bei dieser Farbe gibt es aber immer Meinungsverschiedenheiten, da die Farbe ja fast schwarz ist.
Es ist wie bei allen meinen Mischungen mit Farbabweichnugen zu rechnen, obwohl ich das immer
mit einem Farbmessgerät überprüfe.
Ich habe alle original MB Ausstattungshandbücher von 1960 bis 1990 und diverse Verkaufstaschenbücher
aus dieser Zeit. Zusätzlich kann ich auch im alten EPC nachschauen.
Schick mir mal eine Mail mit den genauen Daten und Baujahr der Fahrzeuge.
Gruß Frank
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der Tritt in meinen Hintern war mit Recht
ich versuche es mal so ,die Firma CT-Cabrio bietet komplett neu aufgearbeitete Armaturenbretter an (dabei auch gib mir 4 und eins bekommst du für umsonst zurück)
Motorforum z.B. bietet den Bezug an ,und Frank bietet Reparatur Mittel an
und das ist auch gut so . Ich verstehe falls es ein Riss ist, der überschaubar ist,
die Problematik sind lange und breite Risse , dort müsste mit Abdruckmasse die die Struktur aufnimmt ,eine Art Stempel hergestellt werden , die Reparaturmasse aufgebracht werden am besten gleich farbig stimmend und mit dem Stempelabdruck die Struktur übertragen werden . Ich habe mal meine Koffer rausgeholt (nicht gepackt) die Dellendoktoren mit erweitertem Spektrum hatten /haben so was und sei es erlaubt
auch für die Reparatur für Velours Schäden .
Warum ich das schreibe ist ,es gibt Grenzen der Produkte ,und nicht jeder Selbstversuch (bei dem der Schaden zu groß ist) wird besser also vielleicht vorher sich erkundigen ,und natürlich auch bei Frank .
Gruß Günter
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Hättet Ihr nicht Lust, einmal einen Sternzeit-Workshop zur Rissbehandlung von Armaturenbrettern anzubieten? Oder ist die Arbeit mit dem Flüssigkunststoff „Plug and Play“?
Gerissene Bretter dürften bei uns doch eher die Regel als die Ausnahme sein. Und natürlich funktioniert die Methode nicht mehr richtig bei zerklüfteten Grand Canyons, aber ich denke, dass ist auch allen klar.
Frank,
ich schicke Dir eine Mail.
VG Michael
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ich habe Günter schon angefragt, einen Workshop zur Reparatur von Kratzern im Lack zu veranstalten. Wokrshop hei´t für mich, dass die Teilnehmer das selbst lernen sollen und nicht so, dass es einer vorführt und alle sagen TOLL. Also jeder bringt ein heiligs Blech mit und Günter zeigt uns, wie wir da selbst einen Kratzer drin reparieren. Für nächstes Jahr wollte sich das Günter überlegen.
Das ließe sich mit dem Armaturenbrett Teil vielleicht kombinieren.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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- Para500SLC
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Hallo Günter,
ich kann die Firma nicht finden. Hast du den Link?
Grüße Klaus?
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ich antworte mal für Günter, da er mir neulich erst diesem Link erklärt hatte.
Die Fa. heißt "CK-Cabrio" (nicht CT) und ist hier im Forum bekannt (Lutz hat da z.B. sein Verdeck machen lassen).
Das Thema "Armaturenbrett" wird hier behandelt:
www.ck-cabrio.de/verdecke/cabrioverdecke...7-verdeck-1971-1989/
Ungefähr in der Mitte der (sehr langen) Seite.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- Para500SLC
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Grüße Klaus
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die Firma CK und alle Anderen die das "neu Schäumen" mal angeboten haben, können das nicht mehr liefern.
Der Zwischenhändler hat Privatinsolvenz angemeldet und die Fabrik macht das nicht mehr.
Es gibt z.Z. nur folgende Möglichkeiten:
Ausbauen und mit Kunstleder oder Leder neu beziehen. Diverse Anbieter: Sattler und SL-Schlachthof etc.
Dashcover aus den USA. Diverse Anbieter z.B. auf Ebay. Alternativ gibt es das auch als Stoffauflage.
Kleine Risse mit CABRIODOC Flüssigkunststoff ausbessern.
Smart Repair Systeme sind nicht geeignet.
Alle aktuellen Smart Repair Systeme basieren auf Harzklebstoffen und sind nur für neuere A-Bretter aus
Hartplastik geeignet. Die Armaturenbretter aller MB Baureihen, von ca. 1970-1990, bestehen aus
hinterschäumter PVC-Weichplastik-Folie. Die Harzklebstoffe kleben zwar kurzfristig auf dem PVC,
gehen aber keine stabile und dauerhafte Verbindung mit dem Weichplastik ein.
Bereits nach kurzer Zeit entstehen neue Risse.
Gruß Frank
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Allerdings müssen immer 20-25 Armaturenbretter mit brauchbarem (!!) Metallkern gesammelt werden, die dann neu mit PU aufgeschäumt und mit neuen PVC-Folien foliert werden.
Das Ganze geht noch etwa 3 Mal - dann sind die Folien alle.
Hälsningar, Lutz
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Buddha
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Habe nun auch den Flüssigkunststoff von Frank/Cabriodoc.
Wie bekamt Ihr den über den Rissen überstehenden Rep-Kunststoff weg, also die Oberfläche geglättet? Fank schrieb mir, ich solle mal hier in der Suche schauen - leider finde ich nichts, außer Schleifen und Nachbehandlung mit Sonax schwarz Aufbereiter.
Das mag toll funktionieren bei schwarzen Armaturenbrettern, aber meine sind blau und dunkelbraun. Und durch Schleifen dürfte die Oberfläche matt werden und so erst recht vom Vinyl des Armaturenbretts hervorstechen.
Any ideas?
Vielen Dank Michael
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- texasdriver560
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Ich habe es auch an den seiten und über staende mit feinem schmirgelpaper abgeschliffen. Allerdings hatte ich dann das ganze armaturenbrett mit Volico neu lackiert. Man sieht zwar immernoch wenn man genau hinschaut wo die Risse waren aber oberflächlich gesehen ist's ok.
Gruß Ralf
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eigentlich schwebt mir eine „minimalinvasive“ Behandlung vor, ich möchte das Brett eben nicht großflächig nachbehandeln ...
Aber vielleicht hatte ich da auch eine zu hohe Erwartungshaltung. Mal sehen, ich versuche mal, den Kunststoff mikroskopisch einzubringen und zu glätten. An der Mosel können wir das dann ja mal diskutieren.
BG Michael
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ich habe nun die Risse meines Armaturenbretts mit Franks aka Cabriodocs Flüssigkunststoff geschlossen; drei klare Fakten kann ich dazu posten:
1. Die Armaturenbretter bei Innenausstattung Dattel sind dunkelbraun, nicht schwarz. Franks Sonderfarbe gemäss MB Karte passte perfekt (wenn man einmal die leichte Farbdifferenz aufgrund des 35jährigen Bretts berücksichtigt). Sein mitgeliefertes Schwarz habe ich nicht gebraucht und schwarz wäre auch schlicht die falsche Farbe gewesen. Ich schreibe dies, weil an anderer Stelle schon einmal die Diskussion aufkam, welche Farbe denn die Bretter bei Dattel haben.
2. Wer eine "as new" Optik erwartet, wird enttäuscht sein. Das ist nicht machbar, es sei denn man heisst mit Zweitnamen Michelangelo oder Da Vinci oder ähnlich.
3. Eine Einwegspritze aus dem Zahnarztbedarf leistet unschätzbare Dienste, da man feiner dosieren kann und auch besser in die Ecken kommt. Den Rest in der Spritze trocknen lassen und nach hinten mit einer ganz dünnen Nadel auspieksen - schon wird sie wiederverwendbar. Frank - die solltest Du als Zubehör anbieten, kannst mit jeder einen Euro verdienen und doch wird sich jeder Käufer freuen.
Ich war sicher nicht perfekt, aber der Grat zwischen "super geworden" und "total daneben" ist mir zu schmal, als dass ich diese Grenze ausreizen wollte. Mir ging es um Prävention gegen Rißfortschritt; ich will auch weder Dash Mat noch Lack noch Cover auf meinem Armaturenbrett:
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VG Michael
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Juliette: 280CE
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Die Ausgangssituation sah folgendermaßen aus:
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Keine Ahnung was da passiert ist, ich habe das Fahrzeug schon so gekauft. Normalerweise bewegt sich die Kurbel gar nicht in dem Bereich der Beschädigungen. Vielleicht mal falsch montiert?
Zum optimalen Arbeiten habe ich die Verkleidung ausgebaut, es wäre auch anders nicht gegangen, für senkrechte Flächen ist der Flüssigkunststoff zu flüssig. Dann habe ich zunächst die ganze Verkleidung gründlich gereinigt und die losen und abstehenden Teile des Originalbezuges mit einem Skalpell entfernt.
Danach die Fehlstellen mit Flüssigkunststoff aufgefüllt und 10-12 Stunden trocknen lassen. Das Material schrumpft in der Höhe um 80 %, daher mußte ich den Vorgang insgesamt 3-4 Mal durchführen bis die Fehlstellen auf demselben Niveau waren wie das umgebende Material. Nun waren die aufgefüllten Flächen aber völlig glatt im Gegensatz zu dem umgebenden Material. Bei punktgroßen Stellen stört das nicht weiter, bei den großen Stellen aber schon.
Um das zu verbessern, habe ich die ausgebesserten Stellen einige Male mit Nitroverdünnung berieben. Dadurch löst sich die Oberfläche etwas an und in diese Oberfläche habe ich nun mit einem Nagel Strukturen eingeritzt, den tiefen Teilen der Narbung der Umgebung folgend und dann noch ein wenig kreuz und quer. Danach nochmal kurz mit Nitroverdünnung abgerieben, um die scharfen Kanten der Ritzungen etwas zu glätten.
Ich meine, daß sich bei dem ganzen Vorgang auch die Farbe des Ausbesserungsmaterials etwas mehr dem 30 Jahre alten Originalmaterial angenähert hat, vielleicht wegen der Behandlung mit der Nitroverdünnung?
Das Ergebnis sieht so aus:
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Damit bin ich zufrieden. Frank hatte mir schon vorab mitgeteilt, daß man die Reparatur sehen wird, sowohl im Falle der Ausbesserung als auch im Falle eines kompletten Neubezugs.
Hälsningar, Lutz
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Sonnige und herzliche Grüße aus Kroatien.
Gruß
Marinko
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da ich mein Armaturenbrett nun auch repariert habe, ergänze ich meine Erfahrungen mal hier in diesem Bericht. Mein Ziel war es, eine weitere Vergrößerung der Risse zu stoppen und natürlich auch eine optische Verbesserung. Ich hatte folgende Risse im Armaturenbrett, die ich mit dem Kleber von "Cabridoc" bearbeitet habe:
- Links vom Instrumententräger ein minimaler Riss, < 1 mm breit, max. 1,5 cm lang
- Rechts vom Instrumententräger ein minimaler Riss, ca. 1 mm breit, ca. 2,5 cm lang
- Direkt an der Scheibe zwei Risse, < 3 mm breit, zusammen ca. 5,0 cm lang
Hier die Fotos der Risse:
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Zunächst wurden die Risse entfettet und abgeklebt:
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Zum Auftragen des Klebers hatte ich verzweifelt versucht, die weiter oben beschriebene Spritze mit gebogener Spitze zu kaufen. Da ich keine Bezugsmöglichkeit fand (außer in China oder ein Paket á 100 Stück), verwendete ich eine 2ml-Einwegspritze mit Metallnadel. Das hat perfekt funktioniert, da der Kleber recht dünnflüssig (ähnlich Honig) ist. Eine weitere Spritze mit flexibler Gummispitze hatte ich bereit gelegt, aber nicht benötigt. Bei größeren Rissen wäre sie wahrscheinlich zum Einsatz gekommen.
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Am nächsten Tag habe ich dann die geklebten Bereicht leicht abgeschliffen. Dazu verwendete ich ein Schleifvlies, das ich um einen Bohrer gewickelt hatte:
Hier die abgeschliffenen Stellen, an der Stelle bei der Frontscheibe kann man den Unterschied noch sehen:
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