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Lenkrad abnehmen
Ich brauche mal eure Tips
Ich wollte mein Lenkrad abnehmen und die Schraube lässt sich nicht lösen.
Ich vermute das irgend ein Supermonteur es mit Locteit oder einem anderem Mittel eingesetzt hat.
Habt ihr eine Idee wie ich ohne Schaden anzurichten zum Zeil komme ?
Gruß Harry
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- Hartung1979
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Such dir nen Stück Kantholz was du in die Speichen des LR bis zum Boden oder Schweller klemmst, Polstern mit Lappen oder sowas um das LR nicht zu beschädigen.
Und dann mit dosierter Kraft und verlängertem Hebel ansetzen
Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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Schau mal bei ATU & Co....die Dinger sollte es dort immer noch geben.
Willy
500SL
Grand Cherokee WJ
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die Schraube ist Werksseitig Microverkapselt,das sie so schwer zu lösen ist hat nicht unbedingt mit einem Supermonteur zu tun:no:
Gruß Axel
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560 SL ,86er,Champagnermetallic,Leder Brazil
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So ein Teil hab ich hatte nur Angst das ich damit Schaden anrichte
Gruß Harry
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Hast du dann auch einen Tipp wie ich das Lenkrad runter bekomme ?
Gruß Harry
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Gruß Manni
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Gruß Harry
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- texasdriver560
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Ist zwar jetzt nicht vielleicht der beste rat aber ich hatte die schraube mit einem camping brenner erhitzt und dann mit dem Schlagschrauber losgedreht!
Vorsicht mit den Kabeln!
Gruß Ralf
Gruß Ralf
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- Thorsten560SE
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das Problem bei dieser Inbusschraube ist das da wie schon geschrieben so eine Art Loctite dran ist wenn sie noch nie los war. Das Problem bei Loctite ist das es etwas elastisch bleibt was für den Schlagschrauber schlecht ist da die Schlagenergie verloren geht. Bei Loctite hilft am besten warm machen. Ich hatte das mal bei einem 126er. Da war der Inbus schon so vermurkst da habe ich dann eine Mutter aufschweißen müssen wo man dann eine Nuss ansetzten konnte. Wenn die Schraube noch heile ist würde ich es nochmal mit einem kräftigen Schlagschrauber versuchen. Wichtig ist das du einen schlagschrauber geeigneten Inbus nimmst und keine Verlängerung. Je elastischer das Gebilde desto wirkungsloser der Schlagschrauber. Und die Schraube vorher mit dem Heißluftfön schön heiss machen.
Gruß Thorsten
tb560
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- Nichtschwimmer
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Einen Brenner würde ich dort nicht verwenden. Wenn´s nicht geht und bevor die Schraube vernudelt ist, geh zu einer Werkstatt, die ein Induktionsheizgerät hat. Damit sollte es ein Kinderpiel sein.
Udo
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Harry666 schrieb: Hallo Willy
So ein Teil hab ich hatte nur Angst das ich damit Schaden anrichte
Gruß Harry
Hallo Harry,
was soll dabei kaputt gehen. Du musst nur darauf achten, dass am Schlagschrauber die richtige Drehrichtung eingestellt ist. Anziehen würde ich die Mutter niemals mit einem Schlagschrauber; dafür brauchst Du einen Drehmomentschlüssel.
Ich habe auch gerade vor ein paar Wochen das Lenkrad abgebaut. Mit normaler Manneskraft keine Chance. Schlagschrauber mit kleinstem eingesetlltem Drehmoment angesetzt und ein kurzer Druck auf den Trigger, schon war die Mutter gelöst.
Gruß, Thomas
380 SLC
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ich will mein Lenkrad nächste Woche auch entfernen um das Kombiinstrument nach 32 Jahren endlich mal heraus zunehmen.
- hinter den Gläsern ist bei der richtigen Sonneneinstrahlung einiges an Staub zu sehen, der muss weg
- 2 Kondensatoren, Elko 16 V, 100 Microfarad, für die Uhr habe ich schon vor ca. 5 Jahre bei Conrad gekauft, die müssen rein - noch läuft die Uhr genau
- 2 LED (grün) von DTL habe ich auch schon viele Jahre rumliegen, die werden die Blinkerlampen ersetzen, was man nicht sieht muss raus
Ich hatte versucht mit einem brandneuen 10 Inbus die Senkkopfschraube zu entfernen, ohne Erfolg.
Ein netter freundlicher, den ich schon sehr lange kenne hat mir geholfen die Schraube zu lösen. Ich habe das Lenkrad gehalten, nicht eingerastet, und er hat mit Knarre und Verlängerung die Schraube gelöst. Das war ein echter Kraftakt.
INFO:
Bis ca. ende 1979 war eine Mutter M14 x 1,5 Drehmonent 50 Nm
Ab ende 1979 eine Senkkopfschraube M18 x 1,5 Drehmoment 80 Nm
Und so sieht eine neue aus, kostet z.Zt. 4,49 €
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Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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das kenne ich - Teile gekauft und dann liegen sie und liegen sie .....
Ich würde mir aufgrund der 5-jährigen Lagerzeit neue Elkos kaufen, sonst musst Du sie ja in 27 Jahren schon wieder tauschen.
Thomas
380 SLC
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in 27 Jahren werde ich wohl nicht mehr in der Lage sein ein Kraftfahrzeug zu bewegen.
Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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nun ist es passiert. Das Lenkrad und auch das KI war draussen.
Mehr dazu, also Bilder in einem neuen Post.
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Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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- Gullydeckel
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Nicht für diejenigen die zurecht gerne alles auf werkseitig freigegebenem Stand halten möchten und zudem auch das passenden Ersatzteil bereits auf Lager haben.
Hab ich bestimmt schon mindestens einmal hier beschrieben - für die Fummler und Techniker:
So wie ich das einschätze, wird das Sicherungsmittel aus rein rechtlichen Gründen verwendet. incl. der Vorgabe die Schraube jedes Mal auszutauschen.
Da das Schräublein aber nicht in die Streckgrenze gezogen wird, ist der Tausch der Schraube technisch overliquid. Das alte mikroverkapselte Zeug könnte man mit einer Drahtbürste runterschrubben und neue (mittelfeste) Schraubensicherung auftragen.
Besser wäre es allerdings Gewinde und vor allem die breite Kegelfläche leicht zu fetten. Das Anzugsdrehmoment muss man dann ggf. etwas absenken, da nun die Kopfreibung erheblich reduziert wurde. Ein deutlich höherer Teil des Anzugsmomentes geht durch die Schmierung nämlich in eine Drehbewegung, weil weniger in der Reibung weggebremst wird.
Vorteil der Methode: Die Vorspannkraft der Schraubverbindung ist höher und trotzdem geht sie leicht zu lösen.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- Nichtschwimmer
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Genau deshalb sollte man Schrauben, die sich nicht lösen sollten auf keinen Fall fetten. Wo soll eine höhere Vorspannkraft von Nutzen sein? Ich hatte schon gelockerte Bremssättel, Kardanwellen und Reifen weil irgend ein Vorgängerspezialist die Schrauben gefettet oder geölt hatte.
Ich stimme überein, dass man statt der microverkapselten Sicherung auch eine andere Schraubensicherung nehmen kann. Mittelfest ist o.K. Hochfest bekommt man ggf. zu schwer auf. Schraubensicherung hat auch den Effekt, dass die Schraubverbindung vor dem Festrosten geschützt werden. Man kommt die Schraube mit einem definierten Drehmoment wieder auf. Wo es nicht aufgehen und nicht rosten soll, verwende ich Schraubensicherung unterschiedlicher Festigkeit. Wenn man besonders sicher gehen will, kann man Nordlock-Sicherungsscheiben verwenden.
Udo
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- Gullydeckel
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ich schreibe dies nicht weil ich das am Stammtisch gehört habe, sondern weil ich mich seit Jahrzehnten (auch) mit Verschraubungsthemen beschäftige. Ich hatte neulich hier die Modellbeschreibung einer Verschraubung erklärt. Eine Schraube ist nichts anderes als eine sehr steife Feder.
Für Verschraubungen im Bereich des Maschinenbaus ist die Hauptaufgabe dieses Elementes (meistens) 2 Teile zusammen zu pressen. Was danach in keinem Fall passieren darf, ist, dass sich der Verband lockert. Dies passiert niemals durch Lösen der Schraube (es sei denn sie wurde nicht ausreichend fest angezogen) sondern immer nur durch Setzen. Z. B. weil sich eine zwischenliegende Dichtung setzt oder Trennfugen zu einem Setzbetrag führen. Daher wird bei der Auslegung einer Verschraubung auch der Anzahl von Setzfugen Rechnung getragen.
Im vorliegenden Fall ist die Verbindung eigentlich optimal. Es sind 2 metallische Teile zu verbinden und geometrisch ist die Ausgestaltung auch vorteilhaft. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann nimmt man eine möglichst lange Schraube, weil die besonders viel Setzbeträge ausgleichen kann (Analogie zur Feder: eine lange Feder ändert ihre Federkraft nur gering, wenn man sie etwas länger zieht bzw. weniger lang – ein kurze Feder hat im Vergleich eine steilere Kennlinie und reagiert daher bei einer Längenänderung mit einer deutlich höheren Kraftänderung). Hier ist die Schraube extrem kurz und das macht die Sache anspruchsvoll. Wenn jemand in der Werkstatt (oder zu Hause) die Schraube nicht vernünftig anzieht und zudem ggf. noch etwas Rest von der Mikroverkapselung unter den Schraubenkopf gerät, dann tritt im Betrieb ein starkes Setzen ein und die Verbindung lockert sich. Anschließend kann sich die Schraube sogar lösen.
Damit der Hersteller in so einem Fall von „während er Fahr abgefallenem Lenkrad oder Bremssattel“ vor Gericht nicht komplizierte Erklärungen abgeben muss, kommt da einfach Schraubensicherung drauf, damit versteht auch der Laie sofort, dass es damit an der Auslegung Schraubverbindung nicht gelegen haben kann.
Das Lösen ist dabei völlig unabhängig davon, ob die Schraube geschmiert wurde oder nicht und einzig und allein dem Setzen bzw. einer zu geringen Vorspannkraft geschuldet.
Hochfeste Schrauben werden heute (im Aggregatebereich) fast ausschließlich geölt verbaut. (Zentralschrauben der Kurbelwelle, Zylinderkopfschrauben, Hauplagerschrauben, Pleuelschrauben, ...) damit beim Anziehen zum einen dem Mechaniker vor Anstrengungen nicht die Birne platzt, das Werkzeug nicht abbricht aber vor allem das Drehmoment in eine Drehung umgesetzt wird.
Man kann das sehr einfach selber ausprobieren: Am besten geht es bei Radschrauben (aber bitte nicht an Alufelgen mit dem originalen Drehmoment ausprobieren, sonst kann das Aluminium anfangen zu fließen). Die Geometrie der Verbindung ist auch sehr ähnlich zu dem Schräubchen hier.
Einfach mal lösen und mit Drehmoment X wieder anziehen. Jetzt einen Strich mit Edding über den Schraubenkopf auf die Felge machen, das Ganze ggf. wiederholen. Die Schraube kommt wieder im Bereich der vorherigen Stellung zum Stillstand, das kann man an der Strichmarkierung erkennen.
Jetzt rausdrehen und Gewinde, aber vor allem den Kegel, leicht fetten oder ölen und dann mit dem gleichen Drehmoment wieder anziehen. Jetzt hat sich die Schraube (bei identischen Anzugsmoment) deutlich weiter gedreht.
Da die Schraube eine Feder ist, dehnt sie sich mit dem Maß "Gewindesteigung mal Umdrehung" wenn der Verbund erstmal auf Block gegangen ist. Diese elastische Dehnung presst dann die Teile zusammen. Je höher die Kraft umso sicherer die Verbindung.
Grenzen der beteiligten Materialien müssen aber beachtet werden. Ich darf durch die Schraubenkraft nichts verquetschen oder im Betrieb Material zum Fließen bringen. Sowas passiert z.B. wenn jemand wie ein Ochste mit einer M6er Schraube eine Plastikabdeckung an ein Stück Metall presst. Der Kunststoff wird erst zerquetscht, später fließt er noch weg, der Verbund ist dann locker und die Schraub wandert u.U. heraus.
Durch den Gewindewinkel ist bei einer Schraube immer sichergestellt, dass bei i.O.-Anzug und Vorspannkraft aufgrund der Selbsthemmung ein Lösen ausgeschlossen ist.
Die Vorstellung dass sich eine geölte Schraube lockert ist zwar in vielen Köpfen vorhanden, aber in Realität nur an den o.g. Schrauberstammtischen zu finden.
Grüße Martin
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