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Einige Fragen zur Hohlraumversiegelung

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22 Jahre 2 Monate her #13357 von gblumhoff
Hallo,

ich habe vor im Sommer eine Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz zu machen. Das nötige Equipement (von Grube übe Kompressor, etc.) ist vorhanden. Als Mittel kommen wohl nur Fluid Film und Mike Sanders in Frage. Ich habe auch schon gelesen, dass einige erst Fluid Film und dann noch mal Sanders (hat jemand Erfahrung?) und welcher Unterbodenschutz ist der beste (auch der von Fluid Film)??

Zweite Frage wäre: Sollte man z.B. die Türverkleidung und einiges andere abmontieren um wirklich sicher zu gehen, dass überall Schutz gewährleistet ist?

Also für Tipps und Hilfe wäre ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße Günther

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22 Jahre 2 Monate her #13358 von ThomHolger
Im WIS gibts dazu eine Anleitung, wo überall Schutz rein soll. Wenn Du die Türverkleidung dran lässt, wird laut Anleitung ein Loch in die Tür gebohrt.

Zu Produktfragen kann ich www.rostschutz-depot.de sehr empfehlen. Meine Wahl ist auf UBS 120 für ein paar kleine Stellen an der Achse gefallen.

Gruß
Holger

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22 Jahre 2 Monate her #13359 von gblumhoff
Die Anleitung von der CD habe ich, der Werkstattmeister bei Mercedes meinte aber, wenn dann ordentlich und dann auch die Teile runter. ???

Günther

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22 Jahre 2 Monate her #13360 von winni
Hallo Günther,

meine Meinung: Bei der Hohlraumkonservierung gibts viel zu beachten. Ein Riesenthema. Abgesehen von der Materialwahl. Es gibt einiges abzubauen, Löcher zu bohren, zu spritzen, zu streichen und und und.
Am besten versuchst du Jemanden zu finden der diese Aktion schon hinter sich hat Dein Fahrzeug mit Dir zusammen konserviert. Es soll auch schon Arbeitsgruppen gegeben haben die sich zusammengeschlossen haben um mehrere Fahrzeuge gleichzeitig einzusudeln.


Grüße aus dem Bergischen Land
winni

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22 Jahre 2 Monate her #13361 von strich-acht
Wenn die bei MB gewusst hätten, wo der rostet, dann hätte der nicht gerostet, also vergiss die Werkstatt-CD und schau in den diversen Kaufberatungen und Restaurationsberichten wo die Autos Hilfe brauchen.

Das Mittel der Wahl ist eindeutig Fluid-Film, es durchdringt und kriecht einzigartig, ist ungefährlich und einfachst zu verarbeiten. Mike Sanders hat nur im Spritzwasserbereich Vorteile (Achskonsolen Lampentöpfe). Wachsprodukte können sowieso nicht mithalten.

An Unterbodenschutz gehört an das Auto maximal die originale überlackierte Steinschlagschutzgeschichte. Mehr U-"Schutz" führt in den vorderen Radkästen zum Beispiel zu mehr und zu schlimmerem Rost, weil Wasser aus dem Motorraum nicht mehr durchsickern kann.

Im August werde ich meine Neuerwerbung vom U-"Schutz" befreien und die Hohlräume in Fluid Film baden. Wenn du aus der Gegend von Nürnberg bist, schau ruhig mal vorbei.

flüssiges Schaf
michael


/8ungsvoll
Michael

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22 Jahre 2 Monate her #13362 von Olli
Hallo Günther,

zu dem Thema gibt es auch einen Artikel in der aktuellen "Oldtimer Markt".

Grüße
Olaf

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22 Jahre 2 Monate her #13363 von gblumhoff
Ersteinmal danke für die Antworten. Keine Angst ich habe nicht vor im "Eigenversuch" mit try and error zu arbeiten. Ich mache das zusammen mit meinem Vater, dieser ist KFZ Mechaniker (deshalb sind auch alle notwendigen Werkzeuge vorhanden) und hat auch schon öfter eine Hohlraumversiegelung gemacht. Allerdings nicht an einem 107er. Die Werkstatt CD sollte also schon eine gewisse Orientierung für uns sein. Fluid Film ist vemutlich erste Wahl, schließlich ist es auch einfacher zu bearbeiten als Sanders. So weit ich, dass jetzt verstanden habe ist es sinnvoll einige Teile abzumontieren damit überall Schutz gewährleistet ist. Muss man denn beim 107er spezifisch etwas beachten? und wie ist der Unterbodenschutz von Fluid Film? Ist dieser denn auch zu empfehlen?

Grüße Günther

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22 Jahre 2 Monate her #13364 von gblumhoff
Schon mal Danke für die Tipps, wenn ihr noch gute Links, Anleitungen oder auch eine sehr gute Werkstatt kennt im Raum 200km um Osnabrück oder einen Workshop. Wäre ich weiterhin über jede Hilfe dankbar. Zur Zeit überlege ich jedoch noch immer es mit meinem Vater zusammen zu machen und die Sache mit Fluid Film klingt ja auch machbar, Sanders ist wohl aufgrund der Verarbeitungstemperatur ein ganzes Stück schwieriger. Also wer noch gute Tipps und Hinweise hat....

Viele Grüße Günther

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22 Jahre 2 Monate her #13365 von markus
Hallo Günther,

ich schick dir mal ein Plänchen in zwei Teilen zu.

Vielleicht fehlt er dir noch.

Grüße,

markus

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  • Frischling
  • Frischling
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22 Jahre 2 Monate her #13366 von

und wie ist der Unterbodenschutz von Fluid Film? Ist dieser denn auch zu empfehlen?

Grüße Günther



Hallo Günther,

welchen U-Schutz von Fluidfilm hast Du denn ins Auge gefaßt? Gel BN oder Permafilm?

Viele Grüße

Michael

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22 Jahre 2 Monate her #13367 von gblumhoff
Ich kannte nur Gel BN. Welches ist denn das bessere?

Grüße Günther

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  • Frischling
  • Frischling
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22 Jahre 2 Monate her #13368 von

Ich kannte nur Gel BN. Welches ist denn das bessere?


Permafilm ist eine Neuentwicklung von Fluidfilm, bietet mehr Steinschlagschutz aber deutlich weniger Korrosionsschutz. Ich habe damit selber noch keine Erfahrung, kann also nichts zur Qualität sagen.

Die Unterböden meiner Oldies habe ich mit Gel BN behandelt.

Meine Erfahrungen:

Positiv:
- Leichte Verarbeitung mit dem Pinsel im Gegensatz zu Mike Sanders Fett
- Hervorragende Kriecheigenschaften
- Ausgezeichnete Haftung (auch ganzjährig)
- Auch nach vielen Jahren perfekter Korrosionsschutz
- Kann mit U-Wachs schwarz gefärbt werden (wegen der Optik an von oben einzusehenden Stellen)

Negativ:
- Wenn es Sinn machen soll, muß der alte U-Schutz runter, alles andere ist Augenwischerei
- Der Unterboden wird mit der Zeit unansehnlich, da kleine Steinchen am Gel BN kleben bleiben
- Eine Riesenschweinerei, wenn man mal was am Unterboden reparieren will
- Einmal im Jahr sollte man den U-Schutz kontrollieren und gegebenefalls ausbessern
- Kein Dampfstrahleinsatz mehr möglich
- Teurer als normaler U-Schutz (Materialkosten für einen 107er 140 Euro)


Meine Frau in "Gel BN-Action" am 107er.
Wie gesagt, die Verarbeitung ist kinderleicht


Viele Grüße

Michael [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Abt-Hugo am 02-07-2004 16:26 ]

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22 Jahre 2 Monate her #13369 von Mad_Eye_Moody
Sagt mal Leute,

gibt es eigentlich nur noch Fluid Film und Mike Sanders ???
Meinen Schwarzen habe ich nach Fertandusche mit 6 Litern Hohlraumwachs von Teroson (HV 200 hieß das glaube ich) konserviert. Taugt das heutzutage nichts mehr ?

Die Vorteile für mich:
- Kein monatelanges Getropfe
- einfache Verarbeitung
- kein Geschmiere
- laut Motor Klassik von damals bestes Produkt

Da ich bei Salz nie und Regen fast nie unterwegs bin, denke ich, das genügt völlig. Oder etwa doch nicht ?

Beim Unterbodenschutz verwendete ich Wachs-Unterbodenschutz von Teroson. Die Vorteile für mich:

- kein Aushärten
- keine Rissbildung
- wie HV, kommt bei Salz nie und Regen fast nie zum Einsatz

Also halte ich auch das für völlig ausreichend. Also mir wäre z.B. die Verarbeitung von Mike Sanders viel zu aufwändig, das Geschmiere aus allen Ritzen würde mich stören. Hohlraumwachs hat auch nach Jahren noch einen angenehmen Geruch, tritt niergendwo aus und sieht beim Ausleuchten der behandelten Stellen noch immer perfekt aus, nach 3 Jahren nun.

Oder ist Mad da etwa total auf dem alten Stand ?


Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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22 Jahre 2 Monate her #13370 von tazz
Hi,

die (wieder mal) interessante Diskussion bestätigt mich darin, die Konservierung nicht selbst zu machen. Kennt jemand im Raum München einen Fachmann für Hohlraumkonservierungen?

Ohne passendes Arbeitsgerät lasse ich davon lieber die Finger ...

Bin für jeden Tipp dankbar.

CU

Nico

Life´s too short to be bored ...

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22 Jahre 2 Monate her #13371 von Mad_Eye_Moody
Hallo Nico,

das würde ich so nicht sagen, denn frage 1000 Werkstätten und Du wirst 1000 unterschiedliche Philosophien zu hören bekommen.
Außerdem ist eine gute Konservierung in der Werkstatt fast unbezahlbar und wird nie so gut sein, wie sie sein sollte.

Welche Werkstatt wird Dir schon die Scheinwerfer ausbauen, um dahinter gut zu konservieren?
Oder die Stoßstangen demontieren und zerlegen, um auch die Unterträger zu erhalten?
Die Türverkleidungen abbauen, um keine Löcher (igitt) bohren zu müssen?

Alleine schon der Ausbau der Türverkleidung führt in einer makenfremden Werkstatt schnell zum Pfusch, denn wer von denen weiß schon, wo diese geschraubt, gesteckt und eingehängt werden muss? Dass selbst eine DC-Vertretung heute eine Hohlraumkonservierung gut hinbekommt, bezweifle ich auch. Denn nicht einmal das Werk hat diese damals auch nur halbwegs ansprechend hinbekommen. Von Mike Sanders dürften die auch nicht allzu viel gehört haben, sondern wie ich eher auf bewährtes Wachs zurückgreifen.

Da halte ich es doch eher so wie meistens:
Lieber selbst machen und nach seinen eigenen Infos arbeiten. Dann muss man sich letztendlich nicht ganz soviel ärgern. Eine Druckbecherpistole samt Kompressor kostet nicht die Welt, eine Hebebühne oder Grube findet sich immer. Mehr brauchst Du gar nicht, um gute Ergebnisse zu erzielen.


*** Mad ***[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mad_Eye_Moody am 04-07-2004 07:43 ]

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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22 Jahre 2 Monate her #13372 von frenek
Ich habe mal vor ewigen Jahren eine Hohlraumkonservierung in einem reinen Karosseriebaubetrieb machen lassen (ich glaube, Tuff Kote von Dinol hieß das oder so ähnlich). Die wußten hervorragend Bescheid wo bei meinem Fz anzusetzen war. Ich weiß allerdings nicht, ob es das Verfahren (waren 2 Komponenten - ein Wachs und dann noch irgendwas) noch gibt, man hört gar nichts mehr von denen.

Gruß

Frenek

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22 Jahre 2 Monate her #13373 von

Sagt mal Leute,

gibt es eigentlich nur noch Fluid Film und Mike Sanders ???



Hallo Mad,

nee - es gibt auch andere Mittel, aber die haben halt den Nachteil, das sie nach kurzer Zeit nicht mehr kriechen, während Sanders und Fluidfilm aufgrund des Fehlens von Lösungsmitteln praktisch ewig kriechen. Die Nachteile der genannten Mittel hast Du ja schon aufgezählt. Letztendlich muß man halt selber entscheiden, welche Vor-/Nachteile stechen und welche nicht.

Was die Konservierung in Werkstätten angeht, bin ich ganz Deiner Meinung. Sowohl Hohlraumkonservierung als auch Unterbodenschutzerneuerung sind keine Hexerei, daß kann wirklich jeder machen. Die Werkzeugliste dafür ist nicht besonders lang und einen Kompressor kann man sich auch bei einem Bekannten ausleihen.

Ich bin grundsätzlich der Meinung, daß ein ambitionierter Amateur solche Arbeiten deutlich besser erledigen kann als ein Profi, da sich beim Profi die Arbeit auch rechnen muß, während sich der Amateur auch für Kleinigkeiten alle Zeit der Welt lassen kann.

Viele Grüße

Michael

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22 Jahre 2 Monate her #13374 von gblumhoff
Hallo,

nach eurer Hilfe, den Lesen allermöglichen Postings in diversen Foren denke ich, dass ich für die HV einen guten Plan habe. An dieser Stelle auch noch ein großes Danke Schön.

Beim Unterbodenschutz bin ich mir nicht so sicher. Was hat Mercedes denn beim 86er an Unterbodenschutz dort runtergespritzt? Ist doch ein sehr hartneckiges zeug?
Da meiner erst 60000km (lt.Scheckheft) gefahren wurde und dies nur im Sommer denke ich, dass man auf wenig bis gar keinen Rost treffen würde. Also was meint ihr: Trockeneisstrahlung und das ganze Zeug runter und soetwas wie Fluid Film Gel drunter streichen? oder welche Vorgehensweise würdet ihr empfehlen?

Viele Grüße Günther

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22 Jahre 2 Monate her #13375 von
Vor 10 Jahren habe ich meinen 123er, damals 12 Jahre alt, bei einer Karosserie-Fachwerksatt in Duisburg, die sich seit 1970 auf Hohlraumversiegelung spezialisiert hat, mit Tuff Kote Dinol behandeln lassen. Was soll ich groß sagen: bestens. Heute wohne ich in HH und werde meinem SL die 2* 400 km abverlangen, um ihn genau bei dieser Werkstatt versiegeln lassen. Wieder Dinol, kein neumodischer Schnick-Schnack. Meines Erachtens kommt es vor allem auf die Meisterschaft der Fachwerkstatt an. Langjährige Erfahrung zählt mehr als 1 - 2 % mehr Fließfähigkeit. Die müssen ihre Materialien und Werkzeuge im Schlaf beherrschen. Dann klappts auch mit den Lampentöpfen.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : HMKoopmann am 09-07-2004 11:49 ]

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22 Jahre 2 Monate her #13376 von markus
Und wo steht die Adresse?

Wäre ja vielleicht auch für eine Sammelaktion interessant.

Grüße,

markus

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