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K-Jettronik probleme mit längerer Standzeit? Wie kann ich diese konservieren?

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27 Nov. 2011 20:22 #91378 von Beintner
Hallo,

ich habe vor nem dreiviertel Jahr meinen 280er Motor mit K-Jettronik komplett überholt, dann Probegelaufen lassen und seit dem steht er ausgebaut in einer Scheune zwecks komplett restauration.
Ich habe Ihn mit Motoröl konserviert und eingepackt.

Vor kurzem sagte mir jemand ich muss meine Einspritzanlage auch konservieren, sonst wird diese fest. Daraufhin habe ich in die Anschlüsse WD40 gesprüht.

Jetzt habe ich aber erfahren, dass diese Mittel angeblich selbst verkleben/verharzen.

Was soll ich nun machen?


Gruß

Florian

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28 Nov. 2011 00:09 #91379 von jungwiealt
Hallo,hab meinen Motor vor der Restauration mit einem guten Schuß Zweitaktöl(Vollsynthetik)l im Benzin laufen lassen.Dann stand er für 4 Jahre und sprang danach soffort an und lief einwantfrei.Nur wie Du das jetzt noch in die Einspritzung reinbekommst kann ich Dir auch nicht sagen.Gruß Andi

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28 Nov. 2011 11:37 #91380 von wrack
In der aktuellen Oldtimer Markt gibt es einen Artikel zum Überwintern, sogar mit extra Erwähnung der K-Jetronic. Dort steht, dass man für längeren Stillstand die K-Jetronic mit Petroleum füllen soll. Dazu einen Behälter mit Petroleum nehmen, den Benzinschlauch abmachen und reinhängen (wobei, wie geht das ohne Druck?), danach den Motor laufen lassen, bis er vom Petroleum ausgeht.

Die Frage ist nur, wie kriegst du jetzt das Petroleum bei ausgebautem Motor in die Einspritzanlage rein? Vielleicht mit ein bißchen Druck in den Anschluss pressen, dann vorsichtig die Stauscheibe runterdrücken...keine Ahnung, da fehlt mir das Fachwissen.

Viele Grüße

Alex

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28 Nov. 2011 13:01 #91381 von Edgar_Markus
Hallo

wenn dann muss man das petroleum durch die pumpe laufen lassen denn wie soll der motor das ansaugen?

ist ja kein diesel mit ESP.

das dazwischenschalten von petroleum an der pumpe ist aber eine grössere ziemlich feuchte und stinkige aktion.

viell. hilft es am mengenteiler die leitungen abzuschrauben und petroleum einzuträufeln. so nach und nach ... ganz luftfrei wird er dabei natürlich nicht aber in verbindung mit dem kraftstoff der noch drin ist ist das vielleicht nicht so schlecht.

Edgar

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Edgar_Markus am 28-11-2011 13:03 ]

Lebst Du nur oder schraubst Du schon?

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28 Nov. 2011 17:55 #91382 von
Ich hatte meinen 123 wegen unten genannter Gründe er 7 Jahre in der Scheune stehen, ein 280 CE, Batterie angeklemmt, gestartet, brauchte wirklich nicht mal eine halbe Sekunde und bin dann aus der Scheune mit allem Dreck (war nur von oben etwas zugedeckt ) schnurstracks zur TÜV-Vollabnahme - ohne Mängel.

Ich bin dann ca 120 Kilometer gefahren, jetzt steht er wieder seit vier Jahren angemeldet in der Scheune und ich hoffe, er will nächstes Jahr wieder

Ich habe bei der K Jet weniger bedenken , als bei der D Jet, mein Slc stand nur vier Wochen und nun plätschert es rundherum, das selbe Problem habe ich bei meinem VW 1600 mit D Jet, habe früher einmal im Jahr Leitungen und Dichtungen getauscht, bis ich draufkam, daß diese nach einmaligem Starten und 2 Tagen Wartezeit wieder "zuquellen" und alles wieder dicht ist.

Die D Jet im VW war übrigens auch für sieben Jahre komplett leer, weil mir beim abstellen eine Benzinleitung platzte und der ganze Tankinhalt im Nirvana verschwand , dementsprechend blieb irgendwann während des rangierens der Motor stehen- und so halb eingeparkt stand er dann sieben Jahre und der 123 dahinter

Ich würde , weil bei Dir die Situation etwas anders ist, die Bestandteile, wie Mengenteiler, etc mit Ballistol füllen und Stopfen drauf, das sollte dauerhaft helfen

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28 Nov. 2011 19:08 #91383 von Dr-DJet
Hallo WehWeh,

die K-Jet ist deshalb empfindlicher gegen Standschäden, weil eben Mengenteiler und Warmlaufregler festrosten können. Das passiert Dir bei der D-Jet nicht. Okay Düsen und Benzinpumpe können verkleben, das ist aber bei D- und K-Jet gleich.

Bei der D-Jet können die Schläuche zwar richtigerweise undicht werden, insbesondere über den Einspritzdüsen, aber wenn man das einmal sauber macht, hat man wieder einige Jahre Ruhe. Jährlich tauschen kann nur auftreten, wenn man die blöden Schneckenschellen benutzt. Die bekommen nicht genügend Kraft, um dicht abzuschließen, Deshalb immer Schellen mit richtigem Gewinde verwenden, dann hält das alles wunderbar.

Volker

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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Workshops Hzg/Klima 16.5.(ER), D-Jet 11.7.(ER)/29.8.(F), KA-Jet 30.5.(HU), KE-Jet 20.6.(ER)

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28 Nov. 2011 20:50 #91384 von
Ich habe gegen das Festrosten UND Verkleben vorgeschlagen, Ballistol zu verwenden.

Ich weiß auch, daß ich bei der D Jet diese Problem nicht habe.

Zum Thema Wasserfall :

Das undicht werden liegt definitiv nicht an den blöden Schellen, von denen ich übrigens beide von Dir vorgeschlagenen schlecht finde , nicht nur die , die Du bei meinem Autos vermutest.

Ich verpresse die Einspritzdüsen mit den originalen Metall Überwurfhülsen wie ab Werk, das Problem liegt also nicht an Schlauchschellen, welche ich als ATUphober Schrauber ohnehin nicht verwende (wenn dann Oetkerklemmen oder Clickschellen ) sondern ganz schlicht und ergreifend an der schlechten Qualität der Benzinleitungen (ich habe schon einige getestet) in Zusammenspiel mit den Zusätzen im heutigen Sprit...

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28 Nov. 2011 21:38 #91385 von Dr-DJet
Hallo namenloser WehWeh,

das Verpressen der Schläuche mit den Originalhülsen ist sicherlich die beste Lösung.

Trotzdem bist Du der Einzige, der jährlich seine Schläuche erneuern muss. Ich habe meine vor 3 Jahren erneuert und keine Probleme und ich kenne auch einige andere, die dann wieder für viele Jahre Ruhe haben.

Volker

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28 Nov. 2011 22:08 #91386 von
Hallo Volker,

Ich habe einen Namen (Robert), dieser ist auch in meinen Anfangsbeiträgen enthalten und ich glaube dort warst Du auch schon mal als Antwortgebender vertreten....kann aber sein, daß ich irre.

Da ich aber aus anderen Foren (verzeih bitte meinen schlechte Vorbildung) die Erfahrung gesammelt habe, daß manche nicht erkennen können, was Thema eines Threads ist und was schmückendes Beiwerk eines Beitrages,und antworten , was das Zeugs hält,wenngleich man am Ende rein thematisch im Graben landet, reduziere ich meine Beiträge ab dem nächsten auf die Kernaussagen und erspare dem Leser das selektieren.

und dennoch, die Leitungen trocknen aus und schwinden (vermutlich ein Zusammenspiel von Sauerstoff , Sprit und Weichmacher im Gummi) vor allem an den Enden .

Wenn bei Dir nichts fehlt, liegts am Sprit , Leitungen vor ca 2000 , dann bitte nie tauschen! oder einfach Glück !

es grüßt


R O B E R T





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