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"Air injection" Demontage?
- Rainer560
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der Winter naht und mit ihm auch die anstehenden Arbeiten. Bei mir steht z. B. Steuerkette und Motorlager an. Dazu werde ich wahrscheinlich noch Fragen haben, wenn es soweit ist. Was mich aber derzeit in dem Zusammenhang interessiert ist das Thema Air Injection. Ich habe schon einiges darüber gelesen und möchte es einfach nach dem Ausbau für o. g. Arbeiten nicht wieder einbauen. Nun die Frage(n): Kann man daas wirklich einfach weglassen? Und wenn ja, was mache ich mit den Anschlüssen? Mein Vorschlag wäre: 125, Y32, 126, 127 ersatzlos raus. 129 und ensprechend verschließen. Ist das ok?
Viele Grüße
Rainer
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- Rainer560
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die Teile hast Du richtig identifiziert. Heute Abend kann ich mal nach der Teilenummer des Verschlussstopfens schauen, den Du anstelle des Rückschlagventils (127) in den Block einschrauben kannst. Zusätzlich wäre noch der kleine Luftstutzen am Luftfilter elegant zu verschließen.
Wichtigster Punkt ist aber die 8 Bohrungen in den Auslasskanälen zuverlässig dicht zu machen. Du hast sonst dauerhaft Eintrag von Ruß und vor allem Kondensat in die verzweigten Wege der Zusatzluftführung in den Zylinderköpfen, der Ansaugbrücke und dem Motorblock.
Dafür gibt es in den WIS-Unterlagen eine Zeichnung von kleinen Alu-Kegeln, die man in die Bohrungen einsetzten kann/soll.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- krissbay
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Gruß,
Chris
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- Rainer560
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Rainer
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- Rudiger
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Rainer560 schrieb: Lt. meiner Kenntnis ist es nur für den US Markt eingebaut worden, um die Abgasvorschriften zu erfüllen. Hierzu wird in den Abgastrakt einfach Luft injeziert. In Europa gab es so etwas nicht. Also, alles nur Ballst und überflüssig.
Rainer
Rainer, California hat damit in 1973 angefangen, Das hat nicht lange uberlebt.
Rudiger
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- Thorsten560SE
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natürlich gab es das in Europa auch! Jeder 126er 8 Zyl. nach Mopf hat die Luftpumpe. Auch die 124er 8 und teilweise 6 Zyl. haben diese Pumpe. Selbst mein 129er von 98 hat diese Pumpe (allerdings elektrisch)
Gruß Thorsten
tb560
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- Marcel
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richtig, auch der 300 CE-24 hatte eine. Meine ist noch drin und macht auch keinen Ärger, man hört sie ab und zu mal.
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Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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- citroen
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Ich will es nicht besser Wissen,
aber ihr solltet an die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge denken.
Sie wurde mit der Luftpumpe damals erteilt.
Ob der TÜV, usw. das erkennt ist eine andere Sache,
wenn ja währe es ein erheblicher Mangel.
Falls es einer verbindlich besser weiß, würde ich mich über eine Nachricht freuen.
Gruß aus Hamburg, Rainer
Gruß aus Hamburg, Rainer
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- Gullydeckel
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Rainer560 schrieb: Lt. meiner Kenntnis ist es nur für den US Markt eingebaut worden, um die Abgasvorschriften zu erfüllen. Hierzu wird in den Abgastrakt einfach Luft injeziert. In Europa gab es so etwas nicht. Also, alles nur Ballst und überflüssig.
Rainer
Wie hier schon verschiedentlich erwähnt, nicht direkt überflüssig, da auch heute noch jeder Benziner so ein Ding hat. Damit wird in der Warmlaufphase Luft in die Abgasanlage eingeblasen, damit der Kat schneller auf Temperatur kommt.
Für einen Wagen dem der deutsche TÜV lediglich, trotz Erfüllung der Emissionsmaßnahmen für Kalifornien, nur Euro1 zugestanden hat (560SL), zum Erreichen der Emissionen wahrscheinlich überflüssig. Trotzdem hat der andere Rainer nicht unrecht. Was mal dran war, gehört aus verschiedenen Gründen auch dran. In diesem Fall hier bin ich aber zu sehr Techniker: Die Umsetzung der Einblasung ist damals sehr unglücklich durchgeführt worden und daher werde ich das in den Zylinderköpfen deaktivieren. Da ich dann nicht den inaktiven Ballast durch die Gegend fahren will, bleibt der Rest dann so lange im Keller, bis ich mich wieder anders entscheide oder ein Kittelträger meckert. Da die Emissionen bei betriebswarmem Motor gemessen werden (bzw. explizit deaktivierter LuPu) ist von der Seite auch kein Ärger zu erwarten.
Hier die Teilenummer vom passenden Verschlussstopfen; N000908022010 (ca. 5 EUR), Dichtring N007603022105
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- citroen
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Viele scheitern wegen anderer kleinerer Mängel am TÜV bzw. H.
Die Pumpe ist nur beim Start aktiv und beim Messen inaktiv.
Bei der zunehmenden Fahrzeug dichte und Emissionsdiskussion dürfte auch der Kittelmann sich weiter Informieren und das ist ein gefundener Mängelpunkt.
Gruß Rainer
Gruß aus Hamburg, Rainer
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- Uwe560
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Der KLR hat ja die identischen Eigenschaften wie die Luftpumpe.
Da man mit H-Kennzeichen auch den KAT nicht ausbauen darf, wird es mit der Luftpumpe
identisch sein. Allerdings kapieren die meisten Tüvler die Funktion gar nicht.
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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- Seewolf107
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Da wird nur Frischluft ins Abgas gepumpt, dadurch erhöht man die "Abgasmenge" und das Abgas wird sauberer. Klar ich verteile den "Dreck" nun mit auf einem zusätzlichen Teil Frischluft.
Der Kat oder so wird dadurch aber nicht schneller warm oder sonstiges.
Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Trick um den Motor in den ersten Minuten auf dem Papier sauberer erscheinen zu lassen.
Gibt es für die Zylinderköpfe keinen passenden Stopfen ?
Grüße
Claus
Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
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- HH560
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Leider nml.
Nachfolgender Ausschnitt aus WIS 01-0415 zeigt die Bemaßung zur Selbstfertigung.
Mit freundlichen Grüßen M
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560SL US „Sternwagen“
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- Rainer560
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erstmal danke für die vielen Antworten. Dass die Zylinderköpfe auch mit verschlossen werden müssen, war mir so nicht klar. Vielleicht mache ich es mir einfach und lasse den Keilriemen ab (ja, ich weiß, der TÜV) oder ich deaktiviere die Magnetkupplung elektrisch.
Gruß
Rainer
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- citroen
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lohnt der ganze Aufwand?
Die Luftpumpe läuft nur ca. 1 Minute beim Start, danach ist sie ausgekuppelt.
Das ganze hat jetzt ca. 30 Jahre so gelaufen.
Aber was solls, jeder wie er möchte.
Gruß aus dem sonnigen Hamburg, Rainer
Gruß aus Hamburg, Rainer
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- Gullydeckel
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Das Unschöne an der Konstruktion sind die Kanäle im Zylinderkopf. Alles was damit verbunden ist (bis runter zum Rückschlagventil) ist mit Ruß und Kondensat belegt.
Einfach nur den Riemen runternehmen führt nach meiner Einschätzung dazu, dass sich dieses Zeug noch ungehinderter ausbreiten kann, da ja nicht mehr zurückgeblasen wird.
So läuft die Pumpe wenigstens in der kritischen Kaltlaufphase und verhindert dort den Eintrag der unangenehmen Stoffe.
Wenn man das deaktiviert, dann gründlich und vor allem beginnend in den ZKs. Es wäre danach – auch im Sinne des Originalzustandes - eher zu erwägen alles montiert zu lassen und nur das Kabel der Magnetkupplung zu trennen. Die Pumpe gegen verblockte Kanäle im ZK-laufen zu lassen würde ich vermeiden.
Grüße Martin
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