- Beiträge: 258
- Dank erhalten: 85
560 SL Bj.88 Leerlaufdrehzahl
Besten Dank Detlef
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Normal ist eine bei kaltem Motor erhöhte Leerlaufdrehzahl die mit zunehmender Erwärmung absinkt. Warm und bei eingelegter Fahrstufe sind 500/min Sollwert.
Bin auf weitere Beiträge gespannt.
----
Gruß, Thomas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Johnny-1951
-
- Offline
- Premium
-
- Beiträge: 2885
- Dank erhalten: 382
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Detlef
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
nach Falschluft sucht man z.B. mit einer brennbaren Flüssigkeit wie Bremsenreiniger. Besonders Mutige nehmen auch Benzin dafür, davon rate ich aber ab. Damit sprühst Du dann die Ansaugbrücke und alle Unterdruckschläuche ab und beobachtest, ob sich die Drehzahl ändert. Wenn ja, dann hast Du die Falschluftstelle gefunden.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Johnny-1951
-
- Offline
- Premium
-
- Beiträge: 2885
- Dank erhalten: 382
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
In der Steuerung muss etwas arbeiten ,da der Leerlauf immer etwas ansteigt und wieder abfällt, nicht viel aber hörbar.
Gruß Detlef vom Harzrand
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Gruß Andreas
W108 280S/8 Bj 71; R107 560SL Bj 88
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- JoergBuchholz
-
- Offline
- Junior
-
- Beiträge: 83
- Dank erhalten: 5
Moin Ralf,
Ich habe ein ähnliches Problem, habe alle Nebenluftverdächtigen ausgeschlossen, und nun bleibt scheinbar nur noch das Leerlaufsteuergerät. Wer repariert es ?.
002 546 40 32 (380 SL, US 1985).
Gruß
Jörg
Gruß
Jörg
*Immer eine Handbreit Asphalt unter dem Bodenblech*
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
es gibt hier im Forum der das macht,
ich selbst habe es immer zu ECU-Repair geschickt und gute Erfahrungen (3x)
ecu-rc.nl/ oder de.ecu-rc.com/
einfach Reparaturantrag anklicken und ausfüllen.
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
nachdem das Auto aus der Werkstatt zurück ist und ich auch (Krankenhaus) habe ich mich dem Problem Leerlaufdrehzahl nochmal gestellt. Die Werkstatt hat an der Stellschraube für die Stauscheibenklappe gedreht. Nun läuft er nicht mehr so schnell, die Drehzahl schwankt immer noch, es ist zu hören und gut an der Öldruckanzeige erkennbar.
Also Haube hoch, neue Düsen und Gummis dazu( die Alten hatten 190Tkm weg), alle Sitze, Führungen, Leitungen, etc. gereinigt und eingebaut.
Zündverteiler ab da war einiges an Dreck drin und Abbrand am Finger und den Kontakten, alles entfernt. Danach Abdeckung zum darunterliegenden Fliehkraftregler entfernt und (siehe Bilder) es fehlt eine Spannfeder für die Gewichte.
Hat das irgendwelche negativen Auswirkungen, sind die Federn eventuell einzeln erwerbbar, oder sollte ich die vorhandene auch rausnehmen.
Ist jemandem so etwas schon mal aufgefallen? Oder sogar eine Lösung parat.
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
das hat 2 Auswirkungen:
- Das lose Fliehgewicht scheuert so ständig an der Wand des Verteilers. Es kann zu springendem Zündzeitpunkt kommen. Und irgendwann sind Fliehgewicht und Gehäuse abgeschliffen.
- Ohne die Feder kann das lose Fliehgewicht nicht nicht zur Verstellung mit beitragen, Es wird also weniger Kraft übertragen, folglich verändert sich die Steilheit der Kurve.
Jetzt muss man sich eine Zug-Feder der gleichen Länge und der gleichen Federkonstante besorgen, um das schnellstens zu beheben. Warum wundert mich so was bei Ami Fahrzeugen nicht? Weil ich schon erlebt habe, dass die Fliehgewichte und Federn von einem anderen Typ übernommen haben. Erst hat sich dann Obelix gewundert, warum der Zündverteiler falsche Werte brachte. Dann hat er ihn zu Koller & Schwemmer gebracht, die hatten aber nach 4 Wochen noch keine Zeit dazu gefunden. Und dann hat er mich gebeten, da mal reinzusehen. Ich habe dann schnell festgestellt, dass die falschen Fliehgewichte drin waren. Er hat dann bei Koller & Schwemmer nach den richtigen Fliehgewichten und Federn gefragt, da konnte man ihm aber auch nicht helfen. Wir haben dann gemeinsam einen Ersatz Zündverteiler heraus gesucht und den hat er dann von einem MB Händler, der ihn noch auf Lager hatte, bestellt.
Will heißen: Traue den Ami Zündverteilern nicht und Federn waren früher mal zu bekommen, heute nicht mehr. Da muss man die alte Feder vermessen und danach versuchen, die richtige zu finden und dann alles auf dem Prüfstand einzustellen und zu verifizieren.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Ich verstehe nicht warum man so etwas ausbaut? Dem Dreck und Abbrand nach ist der mindesten 10- 20 TM so gelaufen, wenn nicht sogar mehr. Ich habe alles wieder eingebaut und er läuft ruhiger meine ich, gleichmäßiger.
Da werd ich mir mal Gedanken machen über die Feder bzw. einen kompletten Verteiler.
Gruß Detlef
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Gullydeckel
-
- Offline
- Platin
-
- Beiträge: 3784
- Dank erhalten: 1519
bevor Du so weiterfährst, solltet Du versuchen, die Feder die noch vorhanden ist zu verdoppeln. Das ist allemal besser als nichts zu tun.
In der Bucht besorgst Du Dir eine Federwaage (ca. 25 EUR), mit der kannst Du dann die noch vorhandene Feder vermessen. Dazu musst Du nur für 2 Längenzustände der Feder die Kraftwerte bestimmen und notieren. Der Quotient ist dann die Federrate (präzises Messen von Kraft und Weg vorausgesetzt). Die Kunst ist es hier, vorher ungefähr zu schätzen, welchen Messbereich die Federwaage haben muss.
Beispiel: Du ziehst mit der Federwaage an der Feder, das eine Ende ist derweil vernünftig eingespannt. Die Federwaage zeigt z.B. 15N. Jetzt ziehst Du ein Stück weiter und liest den neuen Kraftwert ab (z.B. 25N). Dazu misst Du, wie weit sich die Feder ausgedehnt hat (z.B. 4mm). 25N/4mm macht eine Federrate von 6,25N/mm. Mit diesem Wert und der Länge Deiner Musterfeder im entspannten Zustand machst Du Dich auf die Suche. Eine hervorragende Adresse ist hier immer die Fa. Gutekunst, die auch einen tauglichen Konfigurator bieten.
www.federnshop.com/de/produkte/zugfedern.html
Der Auswahldialog biete verschiedene Konfigurationswege, Standard ist die Eingabe der geometrischen Daten (Durchmesser, Windungsanzahl, Drahtdurchmesser, …). Die Kenntnis der Federrate ist aber wichtig um die Auswahl verifizieren zu können.
Vielleicht musst Du dann mehr als eine Feder kaufen, aber das kann man sich bestimmt leisten.
Alternativ kannst Du aber auch einfach nach einem gebrauchten Zündverteiler suchen und den als Federspender ausschlachten. Am Ende ist alles was Du in der Richtung unternimmst besser als nichts zu tun.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
da ich mich schon öfters mit dem Thema beschäftigt habe, kann ich Dir sagen, dass das mit der Federwaage nicht so einfach ist. Das Hook'sche Gesetz ist klar. Aber diese Zugfedern haben nur kleine Längen und Wege. Damit sind die Messfehler bei einer solchen Messung sehr hoch. Es ist eben nicht so einfach, die 4mm Dehnung gleichzeitig mit der Zugkraftänderung zu messen. Dann kann man die geometrischen Parameter der Feder (Draht, Anzahl Windungen, ungedehnte Länge, Durchmesser etc.) auch nicht vernachlässigen. Die führen zusammen mit dem Material zur Federkonstanten in N/mm.
Ich habe schon so einige Federn vermessen und will mir jetzt eine vernünftige Apparatur dafür aufbauen, um mit Messuhr und Zug- bzw. Druckkraft Federn präzise messen zu können. Und am Ende kommt so ein Zündverteiler bei mir auf den Prüfstand, um das zu verifizieren und einzustellen. Denn neben der Feder gilt es so auch zu prüfen, wie viel an den Fliehkraftgewichten schon abgerieben ist. Evtl. stimmt dann nämlich deren Gewicht nicht mehr. Und zu guter Letzt können die Führungen der Gewichte oder die Federn ausgeleiert sein. Neulich hatte ich einen Zündverteiler von einem Renault Alpine A310 in den Händen. Da stellte sich am Schluss heraus, dass die Welle krumm war. Es fing ganz harmlos mit einer undichten Unterdruckdose an.
Ich plädiere unbedingt dafür, den Ersatz der Federn mit einem Prüfstand zu machen. Sonst wird das nichts Gescheites.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Gullydeckel
-
- Offline
- Platin
-
- Beiträge: 3784
- Dank erhalten: 1519
völlig d'accord. Das mit den Messfehlern ist ein relevanter Punkt, das ist mir schon klar.
Meine Botschaft soll nur sein: Wenn jemand Angst hat eine falsche Feder zu verbauen und deswegen gar nichts macht, dann ist das mit Abstand das schädlichste was man machen kann. Und so einen Verteiler-Prüfstand baut man sich ggf. auch nicht mal eben schnell.
Das ist wie bei einem Feuer. Wenn's brennt und das Prüfdatum auf dem Feuerlöscher ist abgelaufen, dann lässt man den ja deswegen auch nicht hängen und schaut zu wie's weiter brennt....
Für die Federrate benötigt man ausschließlich den Zusammenhang Weg/Kraft, geometrische Randbedingungen muss die Feder an der Stelle natürlich auch erfüllen (Anschlussmaße, Bauraum,...). Eine robuste Federprüfeinrichtung zu bauen ist da ein guter Anfang. Für die Messung könnte man sich was mit Hebeln überlegen und/oder den Weg mit einem Lasersensor aufzeichnen. Da gibt's gerade einen günstig in der Bucht. Mit solchen Teilchen arbeite ich beruflich manchmal, die sind sehr elegant und vor allem einfach im Handling:
www.rfd-electronic.de/b2b/images/product...tasheets/Z4MW_DE.pdf
Dann brauchst Du noch was elektrisches zum Messen der Kraft und schon hat man sehr solides Werkzeug zusammen. Um damit die Kenndaten einer 2ct-Feder zu bestimmen ist der finanzielle Aufwand natürlich schon hoch.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
bin leider nicht früher zum Antworten gekommen, auch weil ich den Zündverteiler nochmal unter die Lupe genommen habe und rechtherzlichen Dank für eure fachlichen Ausführungen.
Die Gewicht können durch den äußeren Anschlag die Federn nicht überdehnen (auch wenn nur eine verbaut ist). Nach innen, 0-Stellung (Leerlauf) liegen beide Gewichte auf Grund der Konstruktionsform gegeneinander an. Die Federn haben Vorspannung und dadurch wird die 0-Stellung gewährleistet.
Da nur eine Feder verbaut ist beginnt die Zündzeitpunktverstellung früher ( bei niedrigerer Drehzahl) und die max. Verstellung wird von der Drehzahl her auch früher erreicht.
Wieviel das jetzt ausmacht kann man mit einer bzw. zwei Federn sicher am Prüfstand feststellen und sicher auch ob kurz- oder langfristig Schäden auftreten können. Ich vermute, dass man durch den Ausbau einer Feder versucht hat eine bessere Beschleunigung zu erreichen ( früherer Beginn und Steilheit der Kennlinie).
Beim suchen im Netz nach gebrauchten Zündverteilern ist mir aufgefallen, dass 7 von den 8 gefundenen nur eine Feder verbaut hatten, nach dem vorgefundenen opt. Zustand (siehe letzter Text) beim Ausbau bin ich der Meinung, das die fehlende Feder schon vor langer Zeit entfernt wurde und zwar bewußt.
Ein Federnprüfstand ist vom Aufwand her ist vielleicht etwas für spezielle Oldtimerwerkstätten und bei radialem Spiel sollt der ganze Verteiler raus.
Ich habe mit dem Messschieber die Maße ermittelt und laut Federnshop die 2 infrage kommenden je 2 mal bestellt, Dank nochmal an Volker und Martin.
Ich werde dann berichten.
Gruß Detlef
Gruß Detlef vom Harzrand
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.