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560 SL Bj.88 Leerlaufdrehzahl

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8 Jahre 10 Monate her #175212 von Teppich58
Mit wärmer werdenden Motor steigt die Leerlaufdrehzahl an. Bei kaltem Motor so um die 770 1/min und bei warmen Motor bis auf fast 1000 1/min.Kann mir jemand dazu eine Info geben, oder einen Verweis auf einen Beirtag.
Besten Dank Detlef

Gruß Detlef vom Harzrand

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8 Jahre 10 Monate her #175213 von thoelz
Von diesem Problem habe ich noch nie gehört.
Normal ist eine bei kaltem Motor erhöhte Leerlaufdrehzahl die mit zunehmender Erwärmung absinkt. Warm und bei eingelegter Fahrstufe sind 500/min Sollwert.
Bin auf weitere Beiträge gespannt.

----
Gruß, Thomas

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8 Jahre 10 Monate her #175215 von Ragetti
Vermutlich der Beginn eines Leerlaufsteuergerätes das abstirbt, Reparatur ist aber möglich da gibt es Spezialisten

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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8 Jahre 10 Monate her #175216 von Johnny-1951
Für mich hört sich das nach Nebenluft an, Material wird warm, dehnt sich aus und irgend eine Dichtung lässt Nebenluft zu.

--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.

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8 Jahre 10 Monate her #175219 von Teppich58
Erst mal vielen Dank für die Beiträge, aber wo soll ich suchen ?

Detlef

Gruß Detlef vom Harzrand

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8 Jahre 10 Monate her #175228 von Dr-DJet
Hallo Detlef,

nach Falschluft sucht man z.B. mit einer brennbaren Flüssigkeit wie Bremsenreiniger. Besonders Mutige nehmen auch Benzin dafür, davon rate ich aber ab. Damit sprühst Du dann die Ansaugbrücke und alle Unterdruckschläuche ab und beobachtest, ob sich die Drehzahl ändert. Wenn ja, dann hast Du die Falschluftstelle gefunden.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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8 Jahre 10 Monate her #175267 von Chromix
Ich habe mal gelesen, man könnte es auch mit einem brennbaren Gas machen (Propan, Butan, Gemisch), das man über einen Schlauch gezielt und dosiert (!!) an die fraglichen Stellen leitet. Was ist denn davon zu halten?

Hälsningar, Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha

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8 Jahre 10 Monate her #175268 von Johnny-1951
Ich mache das mit reinem Sauerstoff, habe ich von Berufswegen immer im Haus

--- Gruß Werner ---
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8 Jahre 10 Monate her #175304 von Teppich58
Vielen Dank an alle Ratschläge, nach Volkers Info Bremsenreiniger gekauft. Auito warm gefahren. Siehe da Drehzahl bleibt unten. Trozdem alles abgebaut und gezielt gesprüht, Drehzahl bleibt unten. Schläuche und Anschlüsse io. Zusammenbau.Heute Probefahrt Leerlauf geht wieder auf fast 1000 1/min. Reiniger ist alle und Motor von oben sauber!
In der Steuerung muss etwas arbeiten ,da der Leerlauf immer etwas ansteigt und wieder abfällt, nicht viel aber hörbar.
Gruß Detlef vom Harzrand

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8 Jahre 10 Monate her #175306 von afla107
Hallo Derlef, prüfe mal, ob der Leerlaufschalter funktioniert. Bei meinem 560 funktionierte nur der Volllastschalter. Beide sitzen kombiniert an Drosselklappenstutzen und können problemlos mit einem Voltmeter bei stehendem Motor geprüft werden.
Gruß Andreas

W108 280S/8 Bj 71; R107 560SL Bj 88
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8 Jahre 10 Monate her #175309 von Chromix
Ein defektes Überspannungsschutzrelais kann auch eine erhöhte Drehzahl verursachen, allerdings nicht nur im Leerlauf und dann müsste auch die ABS Kontrolllampe angehen.

Hälsningar, Lutz

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8 Jahre 10 Monate her #175352 von JoergBuchholz
@Ragetti:
Moin Ralf,
Ich habe ein ähnliches Problem, habe alle Nebenluftverdächtigen ausgeschlossen, und nun bleibt scheinbar nur noch das Leerlaufsteuergerät. Wer repariert es ?.
002 546 40 32 (380 SL, US 1985).
Gruß
Jörg

Gruß
Jörg

*Immer eine Handbreit Asphalt unter dem Bodenblech*

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8 Jahre 10 Monate her #175353 von Ragetti
Hallo Jörg

es gibt hier im Forum der das macht,

ich selbst habe es immer zu ECU-Repair geschickt und gute Erfahrungen (3x)
ecu-rc.nl/ oder de.ecu-rc.com/

einfach Reparaturantrag anklicken und ausfüllen.

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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8 Jahre 4 Monate her - 8 Jahre 4 Monate her #185244 von Teppich58
Hallo werte Forenmitglieder,
nachdem das Auto aus der Werkstatt zurück ist und ich auch (Krankenhaus) habe ich mich dem Problem Leerlaufdrehzahl nochmal gestellt. Die Werkstatt hat an der Stellschraube für die Stauscheibenklappe gedreht. Nun läuft er nicht mehr so schnell, die Drehzahl schwankt immer noch, es ist zu hören und gut an der Öldruckanzeige erkennbar.
Also Haube hoch, neue Düsen und Gummis dazu( die Alten hatten 190Tkm weg), alle Sitze, Führungen, Leitungen, etc. gereinigt und eingebaut.
Zündverteiler ab da war einiges an Dreck drin und Abbrand am Finger und den Kontakten, alles entfernt. Danach Abdeckung zum darunterliegenden Fliehkraftregler entfernt und (siehe Bilder) es fehlt eine Spannfeder für die Gewichte.
Hat das irgendwelche negativen Auswirkungen, sind die Federn eventuell einzeln erwerbbar, oder sollte ich die vorhandene auch rausnehmen.
Ist jemandem so etwas schon mal aufgefallen? Oder sogar eine Lösung parat.

Gruß Detlef vom Harzrand
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Letzte Änderung: 8 Jahre 4 Monate her von Dr-DJet.

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8 Jahre 4 Monate her #185248 von Dr-DJet
Hallo Detlef,

das hat 2 Auswirkungen:
  • Das lose Fliehgewicht scheuert so ständig an der Wand des Verteilers. Es kann zu springendem Zündzeitpunkt kommen. Und irgendwann sind Fliehgewicht und Gehäuse abgeschliffen.
  • Ohne die Feder kann das lose Fliehgewicht nicht nicht zur Verstellung mit beitragen, Es wird also weniger Kraft übertragen, folglich verändert sich die Steilheit der Kurve.

Jetzt muss man sich eine Zug-Feder der gleichen Länge und der gleichen Federkonstante besorgen, um das schnellstens zu beheben. Warum wundert mich so was bei Ami Fahrzeugen nicht? Weil ich schon erlebt habe, dass die Fliehgewichte und Federn von einem anderen Typ übernommen haben. Erst hat sich dann Obelix gewundert, warum der Zündverteiler falsche Werte brachte. Dann hat er ihn zu Koller & Schwemmer gebracht, die hatten aber nach 4 Wochen noch keine Zeit dazu gefunden. Und dann hat er mich gebeten, da mal reinzusehen. Ich habe dann schnell festgestellt, dass die falschen Fliehgewichte drin waren. Er hat dann bei Koller & Schwemmer nach den richtigen Fliehgewichten und Federn gefragt, da konnte man ihm aber auch nicht helfen. Wir haben dann gemeinsam einen Ersatz Zündverteiler heraus gesucht und den hat er dann von einem MB Händler, der ihn noch auf Lager hatte, bestellt.

Will heißen: Traue den Ami Zündverteilern nicht und Federn waren früher mal zu bekommen, heute nicht mehr. Da muss man die alte Feder vermessen und danach versuchen, die richtige zu finden und dann alles auf dem Prüfstand einzustellen und zu verifizieren.

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8 Jahre 4 Monate her #185256 von Teppich58
Vielen Dank Volker für deine Info`s.
Ich verstehe nicht warum man so etwas ausbaut? Dem Dreck und Abbrand nach ist der mindesten 10- 20 TM so gelaufen, wenn nicht sogar mehr. Ich habe alles wieder eingebaut und er läuft ruhiger meine ich, gleichmäßiger.
Da werd ich mir mal Gedanken machen über die Feder bzw. einen kompletten Verteiler.

Gruß Detlef

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8 Jahre 4 Monate her #185296 von Gullydeckel
Hallo Detlef,

bevor Du so weiterfährst, solltet Du versuchen, die Feder die noch vorhanden ist zu verdoppeln. Das ist allemal besser als nichts zu tun.
In der Bucht besorgst Du Dir eine Federwaage (ca. 25 EUR), mit der kannst Du dann die noch vorhandene Feder vermessen. Dazu musst Du nur für 2 Längenzustände der Feder die Kraftwerte bestimmen und notieren. Der Quotient ist dann die Federrate (präzises Messen von Kraft und Weg vorausgesetzt). Die Kunst ist es hier, vorher ungefähr zu schätzen, welchen Messbereich die Federwaage haben muss.

Beispiel: Du ziehst mit der Federwaage an der Feder, das eine Ende ist derweil vernünftig eingespannt. Die Federwaage zeigt z.B. 15N. Jetzt ziehst Du ein Stück weiter und liest den neuen Kraftwert ab (z.B. 25N). Dazu misst Du, wie weit sich die Feder ausgedehnt hat (z.B. 4mm). 25N/4mm macht eine Federrate von 6,25N/mm. Mit diesem Wert und der Länge Deiner Musterfeder im entspannten Zustand machst Du Dich auf die Suche. Eine hervorragende Adresse ist hier immer die Fa. Gutekunst, die auch einen tauglichen Konfigurator bieten.
www.federnshop.com/de/produkte/zugfedern.html
Der Auswahldialog biete verschiedene Konfigurationswege, Standard ist die Eingabe der geometrischen Daten (Durchmesser, Windungsanzahl, Drahtdurchmesser, …). Die Kenntnis der Federrate ist aber wichtig um die Auswahl verifizieren zu können.

Vielleicht musst Du dann mehr als eine Feder kaufen, aber das kann man sich bestimmt leisten.
Alternativ kannst Du aber auch einfach nach einem gebrauchten Zündverteiler suchen und den als Federspender ausschlachten. Am Ende ist alles was Du in der Richtung unternimmst besser als nichts zu tun.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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8 Jahre 4 Monate her #185308 von Dr-DJet
Hallo Martin,

da ich mich schon öfters mit dem Thema beschäftigt habe, kann ich Dir sagen, dass das mit der Federwaage nicht so einfach ist. Das Hook'sche Gesetz ist klar. Aber diese Zugfedern haben nur kleine Längen und Wege. Damit sind die Messfehler bei einer solchen Messung sehr hoch. Es ist eben nicht so einfach, die 4mm Dehnung gleichzeitig mit der Zugkraftänderung zu messen. Dann kann man die geometrischen Parameter der Feder (Draht, Anzahl Windungen, ungedehnte Länge, Durchmesser etc.) auch nicht vernachlässigen. Die führen zusammen mit dem Material zur Federkonstanten in N/mm.

Ich habe schon so einige Federn vermessen und will mir jetzt eine vernünftige Apparatur dafür aufbauen, um mit Messuhr und Zug- bzw. Druckkraft Federn präzise messen zu können. Und am Ende kommt so ein Zündverteiler bei mir auf den Prüfstand, um das zu verifizieren und einzustellen. Denn neben der Feder gilt es so auch zu prüfen, wie viel an den Fliehkraftgewichten schon abgerieben ist. Evtl. stimmt dann nämlich deren Gewicht nicht mehr. Und zu guter Letzt können die Führungen der Gewichte oder die Federn ausgeleiert sein. Neulich hatte ich einen Zündverteiler von einem Renault Alpine A310 in den Händen. Da stellte sich am Schluss heraus, dass die Welle krumm war. Es fing ganz harmlos mit einer undichten Unterdruckdose an.

Ich plädiere unbedingt dafür, den Ersatz der Federn mit einem Prüfstand zu machen. Sonst wird das nichts Gescheites.

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8 Jahre 4 Monate her #185315 von Gullydeckel
Moin Volker,

völlig d'accord. Das mit den Messfehlern ist ein relevanter Punkt, das ist mir schon klar.
Meine Botschaft soll nur sein: Wenn jemand Angst hat eine falsche Feder zu verbauen und deswegen gar nichts macht, dann ist das mit Abstand das schädlichste was man machen kann. Und so einen Verteiler-Prüfstand baut man sich ggf. auch nicht mal eben schnell.
Das ist wie bei einem Feuer. Wenn's brennt und das Prüfdatum auf dem Feuerlöscher ist abgelaufen, dann lässt man den ja deswegen auch nicht hängen und schaut zu wie's weiter brennt....

Für die Federrate benötigt man ausschließlich den Zusammenhang Weg/Kraft, geometrische Randbedingungen muss die Feder an der Stelle natürlich auch erfüllen (Anschlussmaße, Bauraum,...). Eine robuste Federprüfeinrichtung zu bauen ist da ein guter Anfang. Für die Messung könnte man sich was mit Hebeln überlegen und/oder den Weg mit einem Lasersensor aufzeichnen. Da gibt's gerade einen günstig in der Bucht. Mit solchen Teilchen arbeite ich beruflich manchmal, die sind sehr elegant und vor allem einfach im Handling:
www.rfd-electronic.de/b2b/images/product...tasheets/Z4MW_DE.pdf
Dann brauchst Du noch was elektrisches zum Messen der Kraft und schon hat man sehr solides Werkzeug zusammen. Um damit die Kenndaten einer 2ct-Feder zu bestimmen ist der finanzielle Aufwand natürlich schon hoch.

Grüße Martin

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8 Jahre 4 Monate her #185462 von Teppich58
Hallo Martin, hallo Volker,
bin leider nicht früher zum Antworten gekommen, auch weil ich den Zündverteiler nochmal unter die Lupe genommen habe und rechtherzlichen Dank für eure fachlichen Ausführungen.
Die Gewicht können durch den äußeren Anschlag die Federn nicht überdehnen (auch wenn nur eine verbaut ist). Nach innen, 0-Stellung (Leerlauf) liegen beide Gewichte auf Grund der Konstruktionsform gegeneinander an. Die Federn haben Vorspannung und dadurch wird die 0-Stellung gewährleistet.
Da nur eine Feder verbaut ist beginnt die Zündzeitpunktverstellung früher ( bei niedrigerer Drehzahl) und die max. Verstellung wird von der Drehzahl her auch früher erreicht.
Wieviel das jetzt ausmacht kann man mit einer bzw. zwei Federn sicher am Prüfstand feststellen und sicher auch ob kurz- oder langfristig Schäden auftreten können. Ich vermute, dass man durch den Ausbau einer Feder versucht hat eine bessere Beschleunigung zu erreichen ( früherer Beginn und Steilheit der Kennlinie).
Beim suchen im Netz nach gebrauchten Zündverteilern ist mir aufgefallen, dass 7 von den 8 gefundenen nur eine Feder verbaut hatten, nach dem vorgefundenen opt. Zustand (siehe letzter Text) beim Ausbau bin ich der Meinung, das die fehlende Feder schon vor langer Zeit entfernt wurde und zwar bewußt.
Ein Federnprüfstand ist vom Aufwand her ist vielleicht etwas für spezielle Oldtimerwerkstätten und bei radialem Spiel sollt der ganze Verteiler raus.
Ich habe mit dem Messschieber die Maße ermittelt und laut Federnshop die 2 infrage kommenden je 2 mal bestellt, Dank nochmal an Volker und Martin.
Ich werde dann berichten.

Gruß Detlef

Gruß Detlef vom Harzrand

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