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Kühlsystem entoelen und entkalken
- inox
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wollte nun drangehen und das Kühlsystem vom M 110 nach der REP-CD, so wie empfohlen, entoelen und entkalken.
Sind noch Besonderheiten oder besondere Tipps zu beachten ???
Wer weiss was ??
Danke im Voraus.
INOX....Walter[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : inox am 30-01-2006 12:33 ]
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- laura
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gib mal im 126er-Forum Kühlerentkalkung ein, da findest du viele gute Tips, z.B. den mit den Entkalkungstabs aus dem Supermarkt.
Gruß Alfred
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- 107erbenz
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auch coca cola (kein witz) reinigt sehr gut, lass es mal über nacht im kühler,
wer es nicht glaubt, lege mal ein stück rostiges blech oder eisen in cola,
werner
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- sfmathias
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Beim Entölen muß man übrigens ebenso vorsichtig sein, wie beim Entkalken. Starke Säuren greifen Metalle schließlich stark an - speziell beim Kühler mit seiner dünnen Wandung ist das wichtig! Vorschlag: Irgendwas mit Zitronensäure oder Essigsäure. Stinkt zwar aber hilft!
Beim entölen wirds schwierig. Am Besten putzt natürlich Natronlauge. Die ist allerdings möglichst nicht in Verbindung mit Aluminium zu bringen! Da steigt der Dampf auf! Da entsteht Aluminiumoxyd unter bildung von Wasserstoff. Hier sollte also ein mild-alkalisches Mittel mit Inhibitor (meißt Silikat) eingesetzt werden. Nur homöopatische Dosen! Irgendsowas gibt die WIS-CD auch dafür an.
Gruß,
Mathias
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- laura
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Cola enthält enorm viel Zucker, den würde ich mir nicht in den Kühler kippen. Der Phosphorsäureeffekt dürfte wohl nicht so stark sein in einem Lebensmittel; die Kohlensäure dissoziiert entweder in Wasser und Kohlendioxyd oder in Kontakt mit Calium gibts Calciumcabonat und Wasser und davon hast du gar nix, denn Calciumcabonat ist Kesselstein und das ist ja das Zeug, dass man los werden will. Die einfachste Methode ist sicher die mit Calgon Tabs o.ä.. Damit kann m,an eine Zeit rumfahren, ggf. den Prozess wiederholen und gut ist.Und schonend ist das auch.
Alfred
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- ThomHolger
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Danach das Kühlsystem gut ausspülen.
Gruß
Holger
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- laura
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das stimmt, MB hat damals Zitronensäure empfohlen, das geht natürlich auch. Für die Werkstatt ist das vor allem schnell erledigt, das mit den Tabs dauert länger, ist aber schonender und unkomplizierter, eifach die Dinger in den Kühler werfen und weiterfahren. Dann die Brühe ablassen und ggf. wiederholen.
Alfred
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- inox
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laut DC soll zuerst das System entoelt werden. Z.B. mit anteilig P3 ins 1. Spülwasser. Zudem soll auch der Thermostat bei den Spülvorgängen ausgebaut sein. Spülgänge so etwa 10 Minuten.
Danach die Entkalkung mit so ca. 5% Citronensäure.
Ich war der Hoffnung, dass das schon mal jemand nach dieser Anleitung praktiziert hat und noch einen Zusatztipp auf Lager hat.
Das mit den Tabs ist auch eine Möglichkeit.
Mal sehen, wie ich der Reihe nach vorgehe.
Grüße aus Kleve
INOX...Walter
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- Micha B.
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Genao so ist es! Es gibt Zitronensäure für den technischen Bereich, die kostet kaum was und ist auf Bestellung in der Apotheke zu bekommen.
Ich habe das Kühlwasser abgelassen und klares Wasser (z.B. aus dem Wäschetrockner ) mit Zitronensäure versetzt und eingefüllt. Damit bin ich rund 50 km am Stück gefahren und habe nach Abkühlen des Motors dies getauscht. Anschließend gut spülen und neu befüllen.
Micha
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- Turbothomas
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Mit Zitronensäure lassen sich auch prima Badarmaturen reinigen. Die handelsüblichen Badreiniger enthalten dann noch Prfümöle das es gut riecht. Verwende seit Jahren nur noch C-Säure zum entkalken. Wichtig ist, dabei nicht überzudosieren.
Alter Kühler ist 2,5 kg schwerer als der neue gekaufte...
Da kalk ein sehr schlechter Wärmeleiter ist, hat man dann die üblichen Wärmeprobleme
Grüßle Thomas, überhaupt nicht sauer [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Turbothomas am 31-01-2006 12:19 ]
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- laura
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auch ich halte das Rumfahren ob mit Zitronensäure oder Tabs usf. für sehr wichtig, da nur so das gesamte System entkalkt wird inklusive Thermostat, denn der kann auch durch Verkalkung Funktionsstörungen kriegen. Zum anschließenden Auffüllen mit Frostschutz gibt es von Glysantin speziell etwas für Alumotore; ob das wirklich besser ist als normales weiß ich aber nicht.
Alfred
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- uliqu
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zitronensäure ist ein preiswertes und hervorragendes mittel, damit habe ich letztes jahr meine heckflosse behandelt.
ich arbeite im bäckereibedarf dort wird sie laufend gebraucht, sie ist kg-weise gepackt und kostet glaube um die € 5,-- pro kg,
wer will, dem kann ich sie besorgen,
uli
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- schurschi
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je nach Alter des Autos wäre ich mit Zitronensäure und ähnlich starken Säuren vorsichtig. Manchmal verschliesst der Kalk auch Leckstellen, so dass der Kühler danach undicht ( und ruiniert) ist. So gings mir mal bei einem Triumph.
schurschi
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Zitronensäure und Aluminium - so rein gefühlsmäßig würde ich sagen, das beißt sich!
Würdet Ihr gleichwohl auch beim 500er-Leichtmetall-V8 zur Kur raten?
Wer verfügt über Erfahrungswerte?
Vielen Dank & Grüße
Hans-Martin
PS: Wie ist zu dosieren?[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : HMKoopmann am 31-01-2006 19:07 ]
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- laura
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deshalb sage ich ja, die Tabs oder auch als Pulver, das was man jedesmal in die Waschmaschine macht, ist die weitaus schonendere Methode. Ich habe immerhin im Waschbecken schon öfter mit diesen Mitteln(Säuren) Schäden an der Verchromung produziert.Alfred
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- laura
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soweit ich es noch weiss, müsste sich beim Alu unter Einwirkung von Säure Aluminiumhydroxid bilden, und das ist wasserlöslich
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- Turbothomas
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Grüßle Thomas
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- laura
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Hoffentlich habe ich das mit dem Verlinken richtig gemacht, sonst bitte unter Tipps und Tricks nachlesen unter "do it yourself"
Alfred
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- frenek
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On 2006-01-31 19:05, HMKoopmann wrote:
Frage an die Experten:
Zitronensäure und Aluminium - so rein gefühlsmäßig würde ich sagen, das beißt sich!
Würdet Ihr gleichwohl auch beim 500er-Leichtmetall-V8 zur Kur raten?
Wer verfügt über Erfahrungswerte?
Vielen Dank & Grüße
Hans-Martin
PS: Wie ist zu dosieren?
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : HMKoopmann am 31-01-2006 19:07 ]
HM,
die WIS verwendet Zitronensaeure. Ich habe auch nichts gefunden, was den LM-Motor herausstellen bzw. ausnehmen wuerde.
Mischungsverhaeltnis lt. WIS:
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Gruss
Frenek[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : frenek am 02-02-2006 02:14 ]
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- inox
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ich möchte Dein Angebot bezüglich 1 Kilo Zitronesäure annehmen.
Danke im Voraus
INOX...Walter
]Hallo Uli, hat sich schon erledigt. Hier im DM-Laden ist das Pulver vorrätig.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : inox am 02-02-2006 09:51 ]
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- guennione
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ich wundere mich wie viel Kalk in eueren Kühlerkreislauf sein soll ?
Im Durchschnitt sind ca. 6-7 l Kühlflüssigkeit im Kühlsysthem.
Wenn man die 6-7 l Wasser in einem KochtopfIverkochen lassen würde, gäbe dies eine relativ geringe Kalkschicht am Kochtopfboden; mehr Kalk kann nicht entstehen.
Im geschlossenem Kühlerkreislauf verkocht in der Regel kein Wasser.
Entkalkt ihr auch alle eure Warmwasserheizung im Haus ?
Hallo Micha,
das Wasser aus dem Kondenstrockner darf man nicht verwenden, da in Diesem nicht auflösbare Phospatersatzstoffe vom Seifenpulver enthalten sind.(Bleibt beim verdunsten als weises Pulver zurück)
Freundliche SL Grüße
Günter
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- laura
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das stimmt schon, normalerweise gibts kaum Kalk im Kühlsystem; aber es gibt Leute, die kippen, vor allem wenn etwas undicht ist, laufend Leitungswasser nach. Und das kann je nach Gegend ganz schön kalkhaltig sein.Auch dürften viele aus Gegenden ohne Frost vorwiegend Leitungswasser verwenden, dann kann ein Kühler bzw. das System z.B. bei einem Wagen aus dem Süden der USA schon total verkalkt sein.
Alfred
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- inox
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...wenn aber im Ausdehnungsgefäß braune Jauche mit Ablagerungen sichtbar sind ...wirds Zeit
INOX....Walter
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- Eike
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Gruss
Eike
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- guennione
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Jetzt fall ich aber tot um.
Da hat man uns ja Jahre in der Schule verarscht.
Dann sind das am Süd- und Nordpol Kalkberge und Kalkschollen.
Dann stelle ich beim nächsten Ozonalarm meinen Wasserkocher raus, damit sich der Kalk auflöst.
Freundliche SL-Grüße
Günter
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- inox
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Kalk rein, Kalk raus,...wenn das soooo überflüssig ist, warum wird dann in der Rep-CD von DC gegebenermaßen eine Entoelung mit nachfolgender Entkalkung empfohlen ?
...oder haben die keine Ahnung ??
INOX...Walter..verunsichert
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- laura
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was Eike meint, ist wahrscheinlich das was man in der Chemie unter Löslichkeitsprodukt versteht. Jeder weiss von zu Hause, dass man in einer heißen Tasse Kaffee mehr Zucker auflösen kann als in einer kalten. Wird das temperaturabhängige Löslichkeitsprodukt überschritten, wird die Substanz ausgefällt. Das Problem beim Kalk, also beim Kalziumcarbonat ist, dass es nicht mehr in Lösung gehen kann. Ist das System aber dicht und wird kein neues kalkhaltiges Wasser nachgefüllt, kann logischerweise sich auch kein Kalk bilden. Deshalb demineralisiertes Wasser verwenden
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- OlliKre
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alles sehr interessant, aber ich habe vielleicht nicht alles richtig verstanden:
Ist die Zitronensäure nur für die Entkalkung gut? Oder hilft sie auch bei der "entölung"?
Frage deshalb, weil mein G-Modell neue ZKD erhalten hat, aber der Schrauber das Öl im Kühlsystem nicht entfernt hat. Ist es überhaupt schädlich im System?
Grüße vom Laien ausm Taunus
Olli
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