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Wie bekomme ich die innere Schraube am Motorlager heraus (560 SL)?

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9 years 1 week ago - 9 years 1 week ago #171710 by Chromix
Ich habe mir vorgenommen, die Motorlager und die Motordämpfer zu wechseln und habe an der Fahrerseite angefangen.

Es ging soweit leidlich gut. Die zentrale Schraube, die durch das Lager geht, konnte ich noch recht gut lösen. Das Abschrauben des Dämpfers war problematisch, weil die obere Befestigungsschraube festgerostet war. Rostlöser half nicht, beim Versuch die Schraube zu lösen, drehte sich der Dämpfer mit. Letztendlich habe ich die Schraube durchtrennt, wobei natürlich auch das Gewinde oben am Dämpfer beschädigt wurde. Ist aber nicht so schlimm, denn ich habe ja die Ersatzteile schon.

Das Motorlager ist bei mir von oben mit 2 Innensechskantschrauben befestigt. Die äußere (karosserieseitige) Schraube konnte ich mit 2 Gelenken und mehreren Verlängerungen noch lösen, aber bei der inneren habe ich absolut keine Idee, wie ich da drankommen soll. Von oben? Von unten? Von unten kann ich die Schraube wenigstens ertasten, aber ich bekomme da noch nicht einmal ein Bit rein, weil die Abstützung des Motors, die im Lager liegt, im Weg ist.

Daher die Frage an die, die das schon gemacht haben: wie habt ihr die Schraube rausbekommen?


Hälsningar, Lutz

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Buddha
Last edit: 9 years 1 week ago by Chromix.

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9 years 1 week ago #171712 by Thorsten560SE
Mahlzeit,

das ist eine ganz schöne Fummelei. Aber wenn man sich ruihg davor setzt geht es eigentlich ganz gut. Soweit ich mich noch errinnern kann habe ich die Räder runter gemacht und dan wie schon gesagt das Auto auf der Bühne in die richtige Höhe gefahren und dann von der Seite aus die Schrauben mit einer kleinen 1/4 Zoll Ratsche und einem Inbuseinsatz die Schrauben raus und auch wieder reingedreht. Das ging eigentlich ganz gut.

Gruß Thorsten

tb560

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9 years 1 week ago #171714 by Gullydeckel
Hallo Lutz,

den Dämpfer oben zu lösen war nicht der optimale Weg.
Die Zugänglichkeit zu den Motorlager ist ganz hervorragend, wenn man auf der Seite auf der man arbeitet die beiden Befestigungsschrauben des Vorderachsträgers demontiert. Dann kann man den sehr einfach absenken und hat plötzlich meterweise Platz. Dabei dann auch gleich diese Lagergummis austauschen - die sind immer hin!
Erkennungszeichen für schlappe VA-Lagergummis siehe hier:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1762...r-stabi-verbesserung

Die Stoßdämpfer unten lösen ZUVOR jedoch den Querlenker mit dem Rangierwagenheber etwas hochpumpen, bis der ausgefederte Dämpfer etwas zusammengedrückt wird. Der Dämpfer ist nämlich der Wegbegrenzer für's Ausfedern. Es gibt keinen Grund ihn oben zu lösen. Der obere Querlenker hat noch einen Sicherheitsanschlag der dann beim anschließenden Absenken des unteren Querlenkers verhindert, dass sich die Feder völlig entspannt.

Vorgehensweise:
• Zur Sicherheit das Gasgestänge an der Spritzwand aushängen und die Lüfterzarge lösen, da sich der Motor im weiteren Verlauf doch um einiges bewegt
• Karosse vorne an den Längsträgern Höhe Getriebe aufbocken
• Räder ab
• Stabi ab/an Querlenker lösen
• die Leitungen für ABS-Sensor und Bremsbelagsanzeige aus den Halterungen ausclipsen und etwas Kabel von oben nachgeben

Ab jetzt seitenweise vorgehen, beginnend rechts (da kommt man besser an die Schraube des Motorlagers):
• mit einem ca. 30cm (!) langen 10er Inbus die Schraube des Motorlagers von unten lösen uns herausnehmen
• Jetzt mit einem Rangierwagenheber den Achsschenkel leicht anheben bis man die untere Stoßdämpferbefestigung lösen kann.
• Rangierwagenheber wieder absenken, der obere Querlenker hat einen Sicherheitsanschlag, der das völlige entspannen der Feder verhindert.
• Rangierwagenheber 1 unter die Ölwanne, Motor stützen. Holzstück zwischenlegen!
• Rangierwagenheber 2 unter die Vorderachse. Die beiden Schrauben der Gummipuffer auf der aktuellen Seite von unten ausbauen.
• Jetzt die VA absenken auf der aktuellen Seite und den Motor ggf. etwas mit absenken (oder halten/hochpumpen), je nach Bedarf.
• der Weg zum Motorlager wird nun frei und man kann wunderbar von oben die beiden 8er Inbusschrauben der Befestigung lösen
• die Gummipuffer kann man ebenfalls gut herausnehmen/tauschen und ist dann ruck-zuck schon fertig.
Andere Seite: Gleiche Prozedur, allerdings kann das Loch der Motorlagerschraube bei entsprechender Stellung der Exzenterschrauben des Querlenkers versperrt sein, dann muss man den halt wegdrehen. Vorher markieren!

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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9 years 1 week ago #171734 by Para500SLC
Hallo Martin, Grundguter,

Lutz meinte den Motordämpfer und nicht den Stoßdämpfer, wenn ich ihn richtig verstehe. Und der muss (je Seite) oben gelöst werden: zum Kippen des Schemels und Wechseln der 2 Lagergummis. Ferner sind die Befestigungen des Stabis vorn abzuschrauben, da er den Schemel beim Absenken blockiert.

Grüße Klaus

PS Was macht deine PUR Aktion? Ich denke, ich habe den Dreh so langsam raus.
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9 years 1 week ago #171741 by Gullydeckel
Hi Lutz,
ach so...

Stimmt. Wenn ich das jetzt noch mal lese dann erscheint das in einem anderen Licht.
Aber: Die Motordämpfer muss man dafür nicht lösen! Der ganze Kram kann so von oben so hängen bleiben.
Das ist ja das einfache dabei. Wenn man die zentrale Schraube des jeweiligen Motorlagers herausnimmt und den Fahrwerksstoßdämpfer unten löst, dann kann man den Vorderachsträger auf dieser Seite weit absenken und kommt superentspannt an die Motorlager bzw. deren 8er Inbusschrauben.

Ging bei mir ohne Bühne, nur auf dem Boden (meine übliche unwürdige Bastelstellung).

Habe 2 Bilder, ich hoffe dass sie etwas helfen:
Blick auf's linke Motorlager (bei abgesenktem Achsträger), man sieht die Gewindestande vom Motordämpfer noch von oben etwas in's Bild hängen

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Blick auf's rechte (schon ausgebaute) Motorlager (bei abgesenktem Achsträger)

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PU-Produktion läuft. Jeden Abend gieße ich ein Teilchen. Mittlerweile sehen sie sich immer ähnlicher und die Ausschussrate sinkt :-)
Hier die Teile die gestern an Rob gegangen sind:

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Grüße Martin

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9 years 1 week ago - 9 years 1 week ago #171753 by Chromix
Danke für die vielen Tipps! Ist leider alles ein wenig problematisch für mich, da der Wagen momentan mit dem einen gelösten Lager auf 2 Auffahrrampen steht. Da sieht es mit Aufbocken und Rad abnehmen etwas schlecht aus ..... :dry:

Wie Du, Thorsten, das über das Radhaus geschafft hast, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich sehe das Lager noch nicht einmal vom Radhaus aus.

Deine Methode, Martin, finde ich interessant, allerdings habe ich nicht genug Rangierwagenheber und außerdem ..... siehe oben .....
Die Vorderachslager hatte ich allerdings auch schon auf der To-Do-Liste, da werde ich mir Deine Vorgehensweise nochmal ansehen.

Da ich den Motordämpfer ohnehin tauschen wollte, musste ich ihn so oder so lösen. War vielleicht auch eine gute Idee mit dem Tausch, denn so ganz gleichmässig lässt sich der jetzt ausgebaute nicht zusammendrücken und auseinanderziehen. Komische Geräusche hat er dabei auch gemacht.

Eine weitere Methode habe ich inzwischen noch in einem US-Forum gefunden:
www.benzworld.org/forums/r-c107-sl-slc-c...sl-motor-mounts.html

Mal sehen, wie ich das hinkriege.


Hälsningar, Lutz

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Last edit: 9 years 1 week ago by Chromix.

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9 years 1 week ago #171772 by Gullydeckel
Hallo Lutz,

da hast Du ja eine top Seite ausgegraben. Die hätte ich vor meine Aktion gebraucht. So habe ich ziemlich lange an der linken Seite rumgeopert bis ich das endlich alles verstanden hatte...

So wie's auf den ersten Blick aussieht hat der Kollegen das ziemlich identisch zu der von mir beschrieben Vorgehensweise durchgeführt (bzw. umgekehrt - er war ja früher dran).
Aber wenn Deine Kiste noch auf den Rädern steht, dann wird es sicher kein Vergnügen.
So ein billiger Rangierwagenheber kostet gute 20 EUR, ich würde mir das noch mal überlegen. Die im Bild gezeigten Scherenwagenheber sind fast noch besser (können nämlich nicht absinken). Sollte es kurzfristig auf Schrottplätzen zu erwerben geben.
Schraub das eine Lager wieder an und richte Dir Deinen Schraubobjekt erst mal ordentlich ein. Dann macht das nämlich richtig Spaß.

Grüße Martin

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9 years 1 week ago #171775 by Para500SLC
Hallo Martin,

die PUR-Teile schauen sehr gut aus. Was für ein Trennmittel nimmst Du?

Grüße Klaus

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9 years 1 week ago #171804 by Gullydeckel
Hallo Klaus,

das täuscht...
Ich benutze einfachen Formentrennwachs zum Pinseln aus dem Bastelshop. Hochgradig giftig der Kram.
Die optische Anmutung der Oberfläche wird nach meiner bisherigen Erfahrung eigentlich nur von der Gegenfläche bzw. -material bestimmt. Auf der Unterseite (sieht man hier nicht) ist die Silikonform von der Plastilinoberfläche das Abgusses geprägt, das sieht noch nicht so schön aus. Ist für die Funktion natürlich unwesentlich, aber in der nächsten Ausbaustufe sollte das natürlich hübscher werden.
Bei den DTL-Teilen sieht man das ja auch. Die ersten Muster auf der Webseite waren noch sehr schlicht, dann hat man etwas Arbeit in eine ordentliche Form investiert und schon ist auch die Optik top.

Grüße Martin

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9 years 1 week ago #171826 by Para500SLC
Hallo Martin,

dann hast Du es gleich von Anfang an richtig gemacht. Ich habe zuerst Silikon-Spray bzw. Silikon-Fett verwendet, was der PUR-Oberfläche beim Aushärten aber gar nicht gut bekommen ist.

Meine Lager (vorne, hinten) sind montiert. Bin gespannt auf die Probefahrt.

Grüße Klaus

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8 years 11 months ago #172417 by Chromix
So, ich wollte noch berichten, wie es denn gelaufen ist.
Auf jeden Fall sehr beschwerlich, die inneren Befestigungsschrauben sind "a pain in the a..." wie der Engländer sagen würde. Selbst mit meinen vergleichsweise schmalen Händen war da kaum dranzukommen. Vielleicht hat man ja bei den kleineren Motorvarianten mehr Platz. Ich musste auch auf der Fahrerseite die Lenkhilfpumpe lösen und auf der Beifahrerseite zusätzlich den Scheibenwaschwasserbehälter um überhaupt mit den Händen hinzukommen.
Ich habe es auch mehrfach von unten versucht und das war vollkommen unmöglich.
Auf der Fahrerseite hat mir letzendlich der Tipp aus dem US-Forum geholfen, das Lager nach Lösen der äußeren Schraube, mit einem entsprechend langen Holzstück nach links zu drehen, so daß die innere Schraube zugänglich wird.
Auf der Beifahrerseite war es auch schwierig, aber es ging ohne diesen Kunstgriff.

Ich habe nicht Martins Vorgehensweise gewählt, da ich die Motordämpfer ja ohnehin tauschen wollte und sie daher auch lösen musste.
Wer das nicht plant, dem würd ich auf jeden Fall Martins Methode empfehlen, denn hier muß man ja die Motordämpfer nicht lösen, was meiner Erfahrung nach ohne Beschädigung der Dämpfer kaum möglich ist. Die obere Mutter an den Dämpfern ist eine Stoppmutter, zudem festgerostet und durch das Hitzeschutzblech hat man auch keinerlei Möglichkeit, den Dämpfer daran zu hindern, sich mitzudrehen.
Es ist mir auch nicht gelungen, oben die im Reparatursatz für die Dämpfer enthaltene neue Stoppmutter zu montieren, aus demselben Grund. Ich habe dann normale Muttern genommen und sie mit Schraubensicherungslack gesichert.

Hier der Vergleich zwischen altem und neuem Motorlager:

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Das Alte ist schon ziemlich platt. Ich musste den Motor nach Entnahme des Alten nochmal deutlich weiter anheben, um das Neue überhaupt unter die Motorabstützung zu bekommen.
Hier die beiden Alten nebeneinander. Komisch, das die Fahrerseite wesentlich platter ist:

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Außerdem war das Lager auf der Beifahrerseite komplett gebrochen:

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Hälsningar, Lutz

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8 years 11 months ago #172436 by wodo
Hallo Lutz
durch die Drehrichtung des Motors, in Fahrtrichtung nach Links, drückt er das linke Lager platt und des Rechte
reißt ab.
G Alfred

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8 years 11 months ago #172440 by Gullydeckel
Hallo Lutz,

Gratulation zur gelungenen OP. Ohne Deinen "Beweis" hätte ich unter Eid behauptet, dass der Wechsel ohne Absenken des VA-Trägers unmöglich, mindestens aber unmenschlich ist.
Zur rechten Motordämpfer kann ich nichts sagen, aber beim linken habe ich die obere Mutter schon mal ab gehabt ging sehr einfach. An die untere kommt man gut dran, wenn der VA-Träger abgesenkt und die zentrale Motorlagerschraube dieser Seite gelöst ist.
Beim nächsten Mal würde ich Dir unbedingt diesen Weg empfehlen - ist wirklich (sogar ohne Bühne) ein Spaziergang gewesen :-)

In meinem ersten Bild oben ( www.pic-upload.de/view-33957893/Motorlager_links.jpg.html ) kannst Du am oberen Bildrand noch das Gewinde vom unteren Motordämpferende sehen. Etwas darüber kann man mit einer Gripzange festhalten und dann die Mutter leicht lösen. Ist dann ja überall genug Platz.

Meine beiden Lager sahen nach 29 Jahren und knapp 160.000km exakt genauso aus wie Deine.

Grüße Martin

PS: Ich war der Meinung, dass es anders herum war. Linkes Lager zerrissen, rechtes platt. Muss demnächst mal darauf achten, in welche Richtung der Motor beim Anfahren kippt.

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8 years 11 months ago #172670 by RickyBobby
hallo lutz und alle,
auch ich habe heute endlich die motorlager und die achslager gewechselt ( dank martins neuer giesserei).

durch martins methode hat man wirklich maximal platz.. auch die motordämpfer sind easy zu wechseln ( werden auch nicht beschädigt, da sie ja in ihrer position bleiben und nicht abgesenkt werden).
sogar soviel Platz, dass ich noch den Klimakompressor mitausbaue....endlich!

interessanterweise ist bei mir das rechte lager platt und das linke platt und gerissen.
aber die achsgummis habe ich mir überlegt wieder reinzuschrauben :laugh:
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vergleich neu alt
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yours rob

560 SL, BJ. 87,
560 SEC RÜF 822 , BJ.87,
190E 2.3, BJ.92
Porsche 944 Turbo S
Ferrari 308 GTS QV

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8 years 11 months ago #172675 by Gullydeckel
Donnerwetter,

das nenn ich platt! Da musst Du jetzt die Scheinwerfer neu einstellen und hinten die Federn erneuern, sonst steht der Bolide an der Ampel wie 'ne DC3 auf der Startbahn :-)
Hast Du die zentralen Befestigungsschrauben der Motorlager jetzt mit "richtigem" Werkzeug gelöst oder mit der Homebrew-Methode (Sechskant von Ebay)?
Wenn Du eine 10er Inbusnuss mit 30cm gefunden hast, dann sind hier sicher ein paar Kollegen an der Quelle interessiert.

Ansonsten: Bin neidisch! Ich musste heute am koreanischen Mopedroller der Tochter schrauben. Das setzte keinerlei Glückshormone frei.

Grüße Martin

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8 years 11 months ago #172677 by RickyBobby
ja, war auch schockiert ;)...
hinten ist ja alles neu und sogar verstärkt ( angeblich ;) ).
bin gespannt wie er steht , wenn er weider auf allen vieren ist.
musste ordentlich nachpumpen bzw. ablassen, damit ich die lager reinbekomme....

aber mit deiner "homebrew" methode, herrlich! sogar 75nm anzugsmoment ( bei leichter verwindung) hat geklappt.

freu mich jetzt auf den kompressor

yours rob

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8 years 11 months ago #172684 by messerfloh
... gleich noch nach dem Getriebelager! Das ist ja genauso alt wie die Motorlager und daher auch meistens platt. Aber: es ist bedeutend einfacher zu tauschen! :yes:

Hab das grade am W126 hinter mir und kann auch ein kleines Horrorbild beisteuern!
von links nach rechts: neu, Beifahrerseite und Fahrerseite.
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Jetzt muß ich auf den DZM gucken wenn ich wissen will ob der Motor läuft :laugh:

Scheene Griaß
da Floh


450SLC ´75 Silbergrün

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8 years 11 months ago #172743 by Chromix

Gullydeckel wrote: ..... Wenn Du eine 10er Inbusnuss mit 30cm gefunden hast .....

Das war bei mir im ganz grossen Steckschlüsselsatz, den ich mir vor Jahren mal gekauft hatte, enthalten: ein 10mm 5/16'' Bit (12 und 14mm gibt es auch noch), ein 5/16'' Bit-Adapter auf 3/8'', eine 3/8'' Verlängerung (weiss nicht genau, wie lang, aber für die Schraube durch das Motorlager hat es gereicht) und eine 3/8'' Ratsche.

Gekauft bei, Achtung, ich oute mich, QVC, Hersteller Red Tools. Aber was solls, mir ist noch kein Teil kaputt gegangen, auch nicht beim Lösen der Motorlagerschrauben ..... 8)

Hälsningar, Lutz

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7 years 3 weeks ago #221545 by SL560 Hannover
Danke für die Anleitung. Habe beide Motorlager und alle 4 achslager in meiner Garage gewechselt. (2x Wagenheber , 2 Böcke , und Holz ☺️
Rechts hat es ca 3 Stunden gedauert links 1h. Das linke Motorlager war gerissen. Die Dämpfer habe ich auch gleich mit ausgetauscht . H
Ergebnis nach der Probefahrt : Unterschied wie Tag und Nacht , kein poltern der Vorderachse,

Nächste Woche werde ich die Hinterachslager wechseln.
Gruß aus der wedemark
Hakan
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7 years 3 weeks ago #221546 by SL560 Hannover
Nachtrag : auf dem Foto (Motorlager ) man kommt an beide Schrauben hervorragend ran. Motor anheben, Achse auf einer Seite absenken.
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