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Bremssättel
- thoelz
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hatte meinen Mopf kürzlich zwecks harmloser Arbeiten in der Werkstatt.
Auf dem Weg dahin fiel mir auf, daß die (wie sich nachher zeigte) vorderen Bremsen stets leicht mitbremsten.
Nach der anfänglichen Hoffnung, das Problem durch Austausch der möglicherweise zugequollenen Bremsschläuche zu eliminieren erwies sich als trügerisch.
Ich bekam zwei neue Bremssättel zum gepfefferten Preis von 530€ netto pro Stück.
Zuzüglich zweier neuer Bremsscheiben (bläulich verfärbt) nebst neuer Bremsklötze.
Für das Wechseln der Scheiben, Klötze und der Bremssättel wurden 3,5h Arbeitszeit veranschlagt.
Für das Wechseln der vier Bremsschläuche und der Bremsflüssigkeit 1h und 0,5h.
Meine Fragen:
Preis überteuert?
Hätte bei den geschilderten Symptomen ein gefühlvolles Gangbarmachen der festsitzenden Bremszylinder womöglich auch gereicht?
----
Gruß, Thomas
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- Silberdistel450SLC
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So gemacht vor 4 Jahren bei den hinteren Bremssätteln meines 450ers.
Kostenpunkt ca. 40 Euro.....
Grüße Roland
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- Drachenfels
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Gruß Marc
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- thoelz
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On 2013-07-16 19:06, Silberdistel450SLC wrote:
Ich hätte sie ausgebaut, zerlegt, mit Stahlwolle bzw. feinem Schmirgelleinen abgezogen, mit neuen Vierkantringen und Manschetten versehen, wieder zusammengebaut und die Sache wäre gefressen gewesen.
So gemacht vor 4 Jahren bei den hinteren Bremssätteln meines 450ers.
Kostenpunkt ca. 40 Euro.....
Danke für die Info. Ich habs befürchtet.
Hat denn niemand ein Argument, mit dem ich mir meine Geldausgabe für die neuen Bremssättel im Nachhinein schönreden könnte?
----
Gruß, Thomas
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- thoelz
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On 2013-07-16 20:43, Drachenfels wrote:
Kannst du mir deine alten Bremssättel schenken ?
Gruß Marc
Würde ich ja gerne machen.
Hat die Werkstatt aber seinerzeit (ca 2 Monate her) in die Tonne gekloppt...
----
Gruß, Thomas
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- driver
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Den Kolben habe ich von Benz geholt wie auch den neuen Dichtsatz, neue Schläuche, die Werkstatt hat dann den Sattel vernünftig überholt, hat 250 Euro gekostet.
Die Karren müssen halt bewegt werden .
Wolfgang
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- Uwe560
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ich hab für den Reparatursatz (Dichtsatz) vor ein paar Jahren pro Achse ca. 30€ bezahlt. Es war hauptsächlich eine Art Flugrost auf den Kolben. Mit einem speziellem Schleif- und Poliervlies werden die Sättel wieder wie neu. Pro Sattel, wenn man es gewissenhaft macht, ein halbe Stunde.
Ich finde, es ist am besten, wenn man die Originalteile retten kann. Man weiß nie sicher, welche Qualität die Ersatzteile haben.
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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- Holger59
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So wie es aussieht warst du in einer Daimler Werkstatt, und meine Vermutung ist, das bei der Berechnung der Arbeitszeit zum wechseln der vorderen Bremsscheiben die Arbeitszeitwerte vom Modell bis Baujahr 1985 heran gezogen wurden.
Denn bei diesen Modellen ist die Bremsscheibe mit der Radnabe von hinten verschraubt. Bei den Mopf Modellen wie deiner einer ist, muss die Radnabe nicht demontiert werden, und die Scheibe ist von aussen aufgesteckt, und mit einer Schraube gesichert. Einfach mal bei der Werkstatt nachfragen.
Die Arbeitszeit zum wechseln der Schläuche und der Flüssigkeit geht in Ordnung.
Auch der Austausch der Scheiben und Beläge ist in deinem Fall föllig korrekt, wenn die Scheiben schon angelaufen sind, können sie sich verzogen haben, und haben Härtestellen, mit denen wärst du nicht mehr glücklich geworden.
Preis gemäß MB Preisliste für einen Bremssattel 570.-€ inkl. Märchensteuer.
Zum Zerlegen der Bremssättel ist zu sagen, das dies aus Haftungsrechtlichen Gründen von vielen Werkstätten abgelehnt wird.
An meinem 420er hab ich die Sättel auch selber überholt, nur dann hafte ich im Ernstfall auch wenn etwas passiert.
Zu deiner Frage mit dem Gangbar machen muss ich dir sagen das dies meist nur eine kurzfristige Verbesserung bringt.
Denn die Rostmarken an den Bremskolben oder auch an den Sattelgehäusen sind dann immer noch vorhanden. Und auf kurz oder lang wäre den Problem wieder da. Und wenn die Werkstatt die Sättel zerlegen würde, kostet dies ja auch Arbeitszeit.
Mit den neuen Sätteln hast du jetzt wieder über Jahre hinweg Ruh.
Freu dir lieber über deine funktionierende Bremse, und geniesse die nächste Ausfahrt.
Und glaub mir, es gibt Fahrzeuge da bekommst du für 500.-€ noch nicht einmal ein Satz Bremsbeläge!
Gruß Holger
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- Pitterchen-SU
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hatte vor ca. einem Jahr ein ähnliches Problem mit unserem (W109) 300 SEL 3,5 Baujahr 1970.
Nach einer kurzen Autobahnfahrt drosselte ich das Tempo, weil wir in eine Ausfahrt wollten, das Bremspedal fiel jedoch komplett durch bis zum Boden. Habs mit Pumpen versucht und dann gaaaanz vorsichtig mit der Stockhandbremse abgebremst.
Oben an der Querstrasse war wieder alles normal, Bremsdruck also vorhanden.
Die Kiste in eine freie Werkstatt in unserem Dorf gebracht. Diagnose, Bremssattel hinten links hängt fest, dadurch Aufkochen der gerade erst gewechselten Bremsflüssigkeit und Luft im System.
Also ab zum Freundlichen. Laut seines Bildschirmes sind die vorderen und hinteren Bremssättel exakt gleich und haben bei Daimler auch die gleiche Artikelnummer. Also son Ding bestellt, abgeholt, mit ca. 450 Ocken bezahlt und in die Werkstatt gebracht.
Dort stellte sich heraus, dass es ein Bremssattel von vorne war und er nicht passt.
Also wieder zu Daimler, die konnten aber nicht liefern und daher Geld zurück.
Bei Bruno Wenner angerufen und Problem geschildert. Er wußte, dass Daimler mit der Zuordnung und Lieferung Probleme hat.
Richtigen Bremssattel also bei ihm geordert, Kosten ca. 230 Ocken.
Den alten defekten Bremssattel wollte er zurück haben zwecks Überholung.
Den ausgetauschten in die Werkstatt gebracht, Bremsflüssigkeit erneut gewechselt und....alles tucki mucki.
Viele Grüße
Peter mit Luise,
mbklassik.de/index.php?option=com_conten...ten-sterne&Itemid=51
und Claudia aus Königswinter (Bergregion)
Peter
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- thoelz
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ich war in einer auf Mercedes-Klassiker spezialisierten Werkstatt die eigentlich einen guten Ruf genießt.
Die sollten genau wissen, wieviele AW aufgerufen werden.
Diesmal hatte ich ohnehin das vage Gefühl daß die mal ein wenig Kasse machen wollten.
Weißt Du, wieviele Arbeitszeitwerte zum Wechseln der vorderen Bremsscheiben, -sättel und -klötze beim Mopf vorgesehen sind?
Gibt es irgendwo eine generelle Übersicht der Arbeitswerte?
Dsgl für die Ersatzteilpreise?
Du schriebst gemäß MB Preisliste für einen Bremssattel 570.-€ inkl. MwsT.
Darauf hätte ich wohl noch 10% Klubrabatt bekommen.
Mir hat er 630€ brutte berechnet.
Dem möchte ich gerne genauer auf den Grund gehen.
Ich lasse mich nämlich nur sehr ungern verarxxxen.
Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Schilderung und isb die Nennung des Bremsenexperten mit dem Du offenbar zufrieden bist.
----
Gruß, Thomas
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- Johnny-1951
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On 2013-07-17 12:50, thoelz wrote:
Hallo Holger,
ich war in einer auf Mercedes-Klassiker spezialisierten Werkstatt die eigentlich einen guten Ruf genießt.
Die sollten genau wissen, wieviele AW aufgerufen werden.
Diesmal hatte ich ohnehin das vage Gefühl daß die mal ein wenig Kasse machen wollten.
Weißt Du, wieviele Arbeitszeitwerte zum Wechseln der vorderen Bremsscheiben, -sättel und -klötze beim Mopf vorgesehen sind?
Gibt es irgendwo eine generelle Übersicht der Arbeitswerte?
Dsgl für die Ersatzteilpreise?
Du schriebst gemäß MB Preisliste für einen Bremssattel 570.-€ inkl. MwsT.
Darauf hätte ich wohl noch 10% Klubrabatt bekommen.
Mir hat er 630€ brutte berechnet.
Dem möchte ich gerne genauer auf den Grund gehen.
Ich lasse mich nämlich nur sehr ungern verarxxxen.
Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Schilderung und isb die Nennung des Bremsenexperten mit dem Du offenbar zufrieden bist.
Wie ich diese Leute liebe…nach der Reparatur jammern und nachtreten, Arbeit gut aber der Preis für ein Hobby…
Warum hast du dir nicht vorher einen Kostenvoranschlag machen lassen?
Möchtest du einer “Mercedes-Klassiker spezialisierten Werkstatt“ vorschreiben wie viel
Aufwand die Reparatur macht, die AWs bestimmen nach Möglichkeit auch den Preis einer AW? Hallo, das ist keine Werkstatt der Mercedes Benz AG!
Beim TÜV jammerst ja auch nicht für 15 Minuten Scheinwerfer An, Lenken, Licht, Blinker kurzer Abgastest über 90,- Euro hinzublättern, dann noch mit dem Hinweis, das das Fahrzeug nicht unbedingt Reparatur sicher ist oder wies da steht.
Jammerst beim Zahnarzt auch (obwohl da jammere ich mit) das in Polen die Zähne einen Bruchteil kosten, ich sitze hier genau an Grenzen, wo schon zu überlegen ist, manches auf der anderen Seite machen zulassen samt Krematorium
Was wäre gewesen wenn die Werkstatt wie hier unter anderem beschrieben und wie du selber fragst die Bremskolben gangbar gemacht hätte, die dann nach einer Zeit doch wieder klemmen?
Die Leutchen haben eine gute Arbeit gemacht, für Billigheimer-Hobby-Leute ist mit Recht in einer Werkstatt die davon leben müssen kein Platz.
Da würde ich wenn ich mir nicht selber helfen könnte Papierflieger basteln.
Ne, ne Jungchen, wir sind in einer freien Marktwirtschaft, den Preis für die Sättel kann die Werkstatt selber bestimmen, auch was die AW kostet auch. Die Werkstatt hat doch nach Zeitaufwand abgerechnet, bei so einer alten Krücke würde ich nicht anders verfahren, wer weis schon, was da schon vorher rumgebastelt wurde.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- thoelz
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On 2013-07-18 04:21, Johnny-1951 wrote:
On 2013-07-17 12:50, thoelz wrote:
Hallo Holger,
ich war in einer auf Mercedes-Klassiker spezialisierten Werkstatt die eigentlich einen guten Ruf genießt.
Die sollten genau wissen, wieviele AW aufgerufen werden.
Diesmal hatte ich ohnehin das vage Gefühl daß die mal ein wenig Kasse machen wollten.
Weißt Du, wieviele Arbeitszeitwerte zum Wechseln der vorderen Bremsscheiben, -sättel und -klötze beim Mopf vorgesehen sind?
Gibt es irgendwo eine generelle Übersicht der Arbeitswerte?
Dsgl für die Ersatzteilpreise?
Du schriebst gemäß MB Preisliste für einen Bremssattel 570.-€ inkl. MwsT.
Darauf hätte ich wohl noch 10% Klubrabatt bekommen.
Mir hat er 630€ brutte berechnet.
Dem möchte ich gerne genauer auf den Grund gehen.
Ich lasse mich nämlich nur sehr ungern verarxxxen.
Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Schilderung und isb die Nennung des Bremsenexperten mit dem Du offenbar zufrieden bist.
Wie ich diese Leute liebe…nach der Reparatur jammern und nachtreten, Arbeit gut aber der Preis für ein Hobby…
Warum hast du dir nicht vorher einen Kostenvoranschlag machen lassen?
Möchtest du einer “Mercedes-Klassiker spezialisierten Werkstatt“ vorschreiben wie viel
Aufwand die Reparatur macht, die AWs bestimmen nach Möglichkeit auch den Preis einer AW? Hallo, das ist keine Werkstatt der Mercedes Benz AG!
Beim TÜV jammerst ja auch nicht für 15 Minuten Scheinwerfer An, Lenken, Licht, Blinker kurzer Abgastest über 90,- Euro hinzublättern, dann noch mit dem Hinweis, das das Fahrzeug nicht unbedingt Reparatur sicher ist oder wies da steht.
Jammerst beim Zahnarzt auch (obwohl da jammere ich mit) das in Polen die Zähne einen Bruchteil kosten, ich sitze hier genau an Grenzen, wo schon zu überlegen ist, manches auf der anderen Seite machen zulassen samt Krematorium
Was wäre gewesen wenn die Werkstatt wie hier unter anderem beschrieben und wie du selber fragst die Bremskolben gangbar gemacht hätte, die dann nach einer Zeit doch wieder klemmen?
Die Leutchen haben eine gute Arbeit gemacht, für Billigheimer-Hobby-Leute ist mit Recht in einer Werkstatt die davon leben müssen kein Platz.
Da würde ich wenn ich mir nicht selber helfen könnte Papierflieger basteln.
Ne, ne Jungchen, wir sind in einer freien Marktwirtschaft, den Preis für die Sättel kann die Werkstatt selber bestimmen, auch was die AW kostet auch. Die Werkstatt hat doch nach Zeitaufwand abgerechnet, bei so einer alten Krücke würde ich nicht anders verfahren, wer weis schon, was da schon vorher rumgebastelt wurde.
Geht’s noch?
Ist das hier der übliche Tonfall?
Ich hoffe nicht. Das stelle ich mir irgendwie anders vor.
Dies ist nicht mein Diskussionsniveau, aber leider kann ich Deine Verbalergüsse so nicht stehenlassen.
Vorab:
1. wenn Du nur stänkern willst, statt konstruktiv etwas beizutragen trollst Du besser woanders rum.
2. Mit „Jungchen“ kannst Du jemand anderes anreden, mich nicht. Du kennst mich nicht persönlich, da würde ich die Backen weniger aufblasen.
3. als „alte Krücke“ kannst Du andere Fahrzeuge bezeichnen. Meinen SL nicht. Du kennst den Wagen nicht, da gilt oben Geschriebenes.
Zur Sache:
Ich habe bei jedem meiner Alltags- sowie klassischen Fahrzeuge langjährige, gewachsene Geschäftsbeziehungen zu Werkstätten meines Vertrauens die selbiges nie ausgenutzt haben und mit denen es nie Diskussionen um Preise oder Rechnungsbeträge gab.
Selbstverständlich ist eine Werkstatt in der Preisgestaltung autonom. Wo allerdings die Grenzen des Anstandes liegen entscheidet der Kunde. Sollte es sich bewahrheiten, daß die Bremssättel bei MB 570€ brutto kosten, ich sie also mit Clubrabatt für knapp über 500€ bekommen hätte, fände ich die berechneten 630€ eindeutig jenseits der Grenze des Anstandes. Zumal ja etliche weitere Teile verbaut wurden, deren Preisgestaltung ich mir anschauen möchte.
Bei einem völlig unverhofften Rechnungsbetrag von über 3.300€, der allerdings auch noch andere Arbeiten beinhaltete, sehe ich da durchaus eine Berechtigung zum genaueren Hinschauen.
Von „Nachtreten“ kann also keine Rede sein. Die Werkstatt hat möglicherweise meinen Vertrauensvorschuß genutzt um ordentlich Kasse zu machen. Ob dies so ist möchte ich sorgfältig herausfinden und dann ggf ein klärendes Gespräch suchen.
An alle, die weiter sinnvoll diskutieren möchten nochmal meine Fragen:
Weiß jemand, wieviele Arbeitszeitwerte zum Wechseln der vorderen Bremsscheiben, -sättel und -klötze beim Mopf vorgesehen sind?
da noch andere Arbeiten durchgeführt wurden: Gibt es irgendwo eine generelle Übersicht der Arbeitswerte?
Dsgl für die Ersatzteilpreise?
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Gruß, Thomas
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- driver
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Ich kann mir nicht vorstellen das beide Sättel Schrott waren, es ei denn es ist ein Ganzjahreswagen mit Winterbetrieb gewesen, bei mir war lediglich ein Kolben von Vieren an einem Sattel fest .
Wolfgang
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- thoelz
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On 2013-07-18 11:13, driver wrote:
Bei Arbeiten deren Umfang man schlecht einschätzen kann liegt man immer richtig wenn man sich von der Werkstatt anrufen läßt wenn feststeht was wirklich gemacht werden muß und was das dann kostet .
Ich kann mir nicht vorstellen das beide Sättel Schrott waren, es ei denn es ist ein Ganzjahreswagen mit Winterbetrieb gewesen, bei mir war lediglich ein Kolben von Vieren an einem Sattel fest .
Wolfgang
Stimme Dir voll zu.
Die lange Geschichte möglichst kurz:
Nach Erwerb des SL vor gut 2 Jahren hatte ich ihn, auf Empfehlung von Clubkameraden, bei dieser Werkstatt zur Komplettinspekion.
Nach zwei Jahren dachte ich vor einiger Zeit, ein Ölwechsel wäre sinnvoll. Das Fz ist durchgehend scheckheftgepflegt, da macht sich ein Eintrag im Serviceheft auch ganz gut.
Bei der Dialogannahme wurde (abermals) der hervorragende Zustand des Fz gewürdigt und der Meister bestätigte meinen Verdacht, daß die Bremsen etwas schleifen und meinte, das läge sehr wahrscheinlich an innerlich aufgequollenen Bremsschläuchen.
Gut, also tauschen. Ist ja keine große Aktion.
Außerdem hatten die Spurstangen minimal Luft – auch neu machen.
Dann irgendwann der Anruf, daß doch die vorderen Sättel neu müßten.
Kein Wort zu den Preisen. Kein Wort zu möglichen Alternativen (gangbarmachen).
Im guten Glauben, daß max die MB-Preise berechnet werden habe ich zugestimmt.
Da war ich rückblickend wohl etwas leichtgläubig – aber (wie oben geschrieben) bin ich mit Vertrauen in gegenseitige Fairneß bisher immer gut gefahren.
Bei Abholung dann der lapidare Hinweis, daß auch Scheiben und Klötze getauscht werden mußten.
Aus ursprünglich angenommenen wenigen hundert Euro wurden so (inkl. Achsvermessung, HU und AU sowie Kleinteilen) dann über 3.300€.
Bei Abholung kein Hinweis, ob ich die alten Bremssättel vielleicht mitnehmen wolle. Hätte ich sie, könnte ich sie jetzt user "Drachenfels"(s. dritter Beitrag von oben) geben.
Das Fahrzeug wurde übrigens nie im Winter und nur äußerst selten bei Regen gefahren und ist, wie sich bei einer endoskopischen Kontrolle durch eine Fachfirma zeigte, auch in den Hohlräumen völlig rostfrei.
500SL Mopf, Classic Data Gutachten Zustand 2+
----
Gruß, Thomas
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- Silberdistel450SLC
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On 2013-07-18 13:07, thoelz wrote:
Bei Abholung dann der lapidare Hinweis, daß auch Scheiben und Klötze getauscht werden mußten.
Bei Abholung kein Hinweis, ob ich die alten Bremssättel vielleicht mitnehmen wolle.
Die 2 Stellen in Deinem Beitrag finde ich schon eine Schweinerei von der Werkstatt.
Eine kurze Info VOR Tausch der Scheiben und Klötze wäre angebracht gewesen, immerhin geht da nicht mehr um 15 Euro....
Als Betreiber einer KFZ-Servicestation habe ich auch schon die Erfahrun gemacht, daß alte Bremssättel im Austausch zurückzusenden sind. Bzw. ein unverhätnismäßig hohes Pfand drauf ist...
Grüße Roland
Grüße Roland
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- poldi
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Das Jungchen mit dem 2+ 500er MOPF und dem gepflegten Scheckbuch hat es halt richtig drauf.
Dialogannahme und coolerweise beim Rückruf aufs Eifon nicht nach der Kohle gefragt...
Nenn ihm doch mal den Wert Deiner AW.
Grüße aus dem Ölsumpf Ulli[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : poldi am 18-07-2013 15:29 ]
Grüße aus dem Ölsumpf Ulli
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- losgehts
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interessante Meinungen von allen und ich möchte auch mal nachhaken.
Warum gibt es hier eigentlich immer die Meinung das sich das überholen der Sättel nicht lohnt und diese dann wieder hängen?
In einschlägigen Oldtimerzeitungen wird genau diese Überholung beschrieben, natürlich mit den Hinweisen auf die Gefahren und ab wann es nicht mehr geht. Es gibt auch Autos wo es keine Teile mehr gibt, schmeißt man die dann wegen eines Bremssattels weg?
Riefen etc. kann man nicht raus Schleifen, polieren aber fest sitzende Kolben mit Flugrost?
Ist doch klar das die fest sind bei Flugrost, da der vordere Bereich außerhalb der Bremsflüssigkeit und damit der Umwelt und somit auch Rost ausgesetzt ist.
Aber auch ein neuer Kolben hat das selbe Problem wenn er länger steht?
Natürlich bei neuer Scheibe und Klötzen etwas später weil er nicht soweit raus kommt, aber so hingt auch der Vergleich.
Also warum wird der dann besser funktionieren.
Die Lauffläche von Kolben und Sattel ist geschliffen, sehr fein und damit auch sehr dicht an der Oberfläche.
Damit ist sie, ohne Riefen, sehr leicht wieder gangbar zu machen.
Meine Sättel waren auch fest, nun nach der Bearbeitung gleiten die Kolben wieder von allein leicht in den Sattel zurück.
Momentan noch ohne Gummi innen. Schmeiß ich die auch weg?
Warum gibt es eigentlich überholte? Taugen die auch nichts?
Ich will ja nicht schlau reden, aber wer kann denn dieses Thema mal wirklich fachgerecht erklären?
Eine Werkstatt kann ich verstehen, vermutlich ist der Tausch günstiger als die Überholung, dann da sitzt man schon ein paar Stunden bei und bei den Lohnkosten rechnet sich das nicht und weiterhin zahlt eh der Kunde....
aber immer gleich Scheiben, Klötze alle Sättel und am besten noch Radlager, Achsgummis, weil man gerade dabei ist... mit wechseln verstehe ich dann auch nicht. Das ist meist dann doch eher auf Kosten der "Dummheit" des Kunden.
In diesem Sinne bin ich mal gespannt auf weiter Meinungen.
PS die Sättel an meinem Jeep laufen seit über einem Jahr inkl. TÜV perfekt und wurden auch nur überholt.
Und bei aufgequollenen Bremsschläuchen, dann doch gleich Stahlflex, aber das macht die Werkstatt trotzt besserer Bremswirkung dann auch wieder nicht
Gruß Volker
Hobbyschrauber Jeep Cj 5 V8, verkauft, Ponton 180 Bj. 59, verkauft
Mercedes 350 SL 4.5 Bj 1972 fertig, Mercedes Ponton 220s Bj. 1956 mit Faltdach im Zulauf
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Werkstätten machen das eher ungern und greifen halt viel lieber zum Neuteil, aus deren Sicht völlig verständlich .
Wolfgang
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On 2013-07-18 15:28, poldi wrote:
Tja, Werner. Da biste baff.
Das Jungchen mit dem 2+ 500er MOPF und dem gepflegten Scheckbuch hat es halt richtig drauf.
Dialogannahme und coolerweise beim Rückruf aufs Eifon nicht nach der Kohle gefragt...
Nenn ihm doch mal den Wert Deiner AW.
Grüße aus dem Ölsumpf Ulli
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : poldi am 18-07-2013 15:29 ]
Hallo Sumpfulli,
mit dem IPhone
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ist das so ne Sache ,
mit meinen AWs nicht, die gehen nach Gesicht
--- Gruß Werner --- [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 18-07-2013 23:49 ]
--- Gruß Werner ---
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- Uwe560
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Ein Hauptproblem bei der Instandsetzung in Werkstätten sind leider oft einige Vollpfosten von Mechanikern und ungeeignete Arbeitsmittel. Austauschen ist bei Fahrzeugen der neueren Generation Trend, was man auch gerne bei den älteren Schlitten anwendet.
Ich habe z.B. schon Mechaniker gesehen, die den Flugrost von den Kolben mit 80er Schmirgelpapier entfernt haben. Das geht auch, aber dann ist klar, daß eine überholter Bremssattel nicht lange hält. Wenn ich die Kommentare über Sicherheitsbedenken lese muß ich echt schmunzeln - deutsche Gutgläubigkeit und trügerisches Sicherheitsdenken.
Verglichen mit den anderen Gefahren im Straßenverkehr, geht die Wahrscheinlichkeit, daß mich ein überholter Bremssattel ins Nirwana befördert gegen Null.
Ich behaupte sogar, daß ein perfekt überholter Bremssattel besser geht als ein Neuer, der sich erst einlaufen muß und vielleicht den einen oder anderen Qualitätsmangel im Toleranzbereich hat.
Natürlich sollte man soviel technische Erfahrung haben, daß man beurteilen kann, ob der Rost oder generell der Verschleiß zu viel angerichtet hat.
Gruß Uwe
Gruß Uwe
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das Stimmt.........moderne Mechatroniker können das nicht mehr !!
Grüsse Werni
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- Pitterchen-SU
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nachdem das Niveau wieder das gewohnt hohe Level erreicht hat, will ich nur noch kurz anmerken, dass unser getauschter Bremssattel mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Generalüberholter war, was auch immer Generalüberholt bedeuten mag.
Unser oben genannter Lieferant, will ja hier keine Schleichwerbung machen, wird unseren alten wohl ebenfalls überholen und erneut zum Tausch anbieten.
Kann mir nicht vorstellen, dass er ihn nur wegen des Schrottwertes zurück haben wollte.
Von daher hat sich meines Erachtens nach die Frage, ob man Bremssättel überholen kann und ob so etwas taugt, erledigt.
Zu einem gewissen Beitrag in diesem Fred kann ich nur sagen "Nichts auf dieser Welt ist gerechter verteilt als Intelligenz, denn ein jeder glaubt, er habe genug davon".
.... und ja, es ist wohl so, die sogenannten Mechatroniker, ein Unwort denke ich, suchen in unseren Fahrzeugen vergeblich die OBD-Buchse und sind somit völlig aufgeschmissen.
Tauschen statt reparieren ist wohl die Devise und wer zuerst nachdenkt, hat verloren.
In diesem Sinne und lasst Euch nicht verrückt machen, das Leben ist eh zu kurz.
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Pitterchen-SU am 19-07-2013 10:58 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Pitterchen-SU am 19-07-2013 10:58 ]
Peter
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Privatkunde kommt mit einem alten Hobbyofen, es kann eigentlich nur Ärger geben - dann doch lieber in der gleichen Zeit ne S-Klasse von Fa. XY reparieren, da gibts kein Geknurre und jede Rechnung wird akzeptiert.
Martin
Gruß
Martin
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- poldi
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On 2013-07-19 12:49, Sandokan500 wrote:
...Privatkunde kommt mit einem alten Hobbyofen,.....
Nein Martin! Unser "Jungchen" kommt mit dem 2+ 500er MOPF und dem gepflegten Scheckbuch! Er hat auch keine "Alte Krücke".
Übrigens ist aus dem 2+Wagen jetzt mit dem neuen Bremsgemurmsel ein 1+Wagen geworden.
Grüße aus dem Ölsumpf Ulli
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Das die Altteile nicht vom Werkstattmeister vorgelegt und erklärt wurden, ist eben auch nicht korrekt , das hätte man bei Abholung besprechen müssen.
Der heutige " Mechatroniker " lernt halt den stand der Technik und kann sich nicht mit altem "gemumsel" aufhalten , sondern macht Fehlersuche auf anderem Niveau , wenn man bedenkt wieviele Stellmotoren in der heutigen S Klasse verbaut sind , bräuchte der ja Wochen um nen Fehler zu finden.
Außerdem sind diese Mechatroniker selbst bei heutigen Arbeiten am Fahrzeug mehr gefordert als an einem 107er , lass mal einen Altmechaniker nen Zahnriemen an einem VW Phaeton wechseln , der wird wahrlich fluchen.
Dann muss man sich eben eine Werkstatt suchen die noch an den alten Sachen schrauben , was aber auch keine Kunst darstellt eine solche zu finden , und diese haben dann auch meist humanere preise als der freundliche.
Gruss Udo
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Bei der nächsten Wirtschaftskrise gehen solche Werkstätten hoffentlich zuerst über den Jordan !
In meiner Studentenzeit hatte ich einen alten Audi 80 und natürlich wenig Kohle.
In einer "mittel-großen" Audi-Werkstatt wurde mir im sehr kulant geholfen - da ich mich für die Technik interessierte, durfte ich auch selbst im kleinen Rahmen mitarbeiten. Der Kommentar des Werkstatteigentümers - mit einem zwinkerndem Auge - war immer: Wennst mal gscheid verdienst, kaufst mir ein neues Auto ab.
Tja es wurden einige Audi 80, A4 und mittlerweile bin ich beim 7. A6.
Gewinnmaximierung ist nicht immer die perfekte Lösung, Vertrauen und Unterstützung wenn man sie nötig hat ist wichtiger. Es ist ein leichtes für eine Werkstatt den roten Teppich auszurollen, wenn ein Kunde mit 100.000 € für ein neues Auto winkt.
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
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- uniroyal
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On 2013-07-19 15:05, Uwe560 wrote:
Das nenn ich Service-Wüste Deutschland.
Bei der nächsten Wirtschaftskrise gehen solche Werkstätten hoffentlich zuerst über den Jordan !
In meiner Studentenzeit hatte ich einen alten Audi 80 und natürlich wenig Kohle.
In einer "mittel-großen" Audi-Werkstatt wurde mir im sehr kulant geholfen - da ich mich für die Technik interessierte, durfte ich auch selbst im kleinen Rahmen mitarbeiten. Der Kommentar des Werkstatteigentümers - mit einem zwinkerndem Auge - war immer: Wennst mal gscheid verdienst, kaufst mir ein neues Auto ab.
Tja es wurden einige Audi 80, A4 und mittlerweile bin ich beim 7. A6.
Gewinnmaximierung ist nicht immer die perfekte Lösung, Vertrauen und Unterstützung wenn man sie nötig hat ist wichtiger. Es ist ein leichtes für eine Werkstatt den roten Teppich auszurollen, wenn ein Kunde mit 100.000 € für ein neues Auto winkt.
Gruß Uwe
So siehts genau aus , so hab ichs gelernt und so erwarte ich es
Gruss udo
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Wolfgang
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ja es ging um eine solche Werkstatt , aber auch da gibt es solche und solche.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : uniroyal am 19-07-2013 15:49 ]
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On 2013-07-19 15:42, uniroyal wrote:
Dafür benötigt man keinen Glaspalast
Da hast Du natürlich Recht, mangelndes Bemühen und Beschiss gibt es auch in runtergekommenen Buden .
Wolfgang
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