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wie kauft man bei Ebay USA
- Sandokan500
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auf Ebay Motors sind öfter verlockende Angebote.
Da ich nicht der unheimliche Englishspeaker bin, verstehe ich einige Dinge nicht wie z.B.
Vehicle Purchase Protection
Covers up to $100,000 when your transaction is completed through eBay. Restrictions apply
Was bedeutet das?
Wenn ich nun ein Auto kaufe, muss ich den ja vorher bezahlen und dann einen Spediteur beauftragen.
Nun bezahle ich vorher, der Käufer hat sein Geld aber gibt das Auto nicht raus oder hat gar keins.
Wie macht man solch ein Geschäft?
Gruß
Martin
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Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
Ford Mustang Convertible Bj 69
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Sandokan500 wrote:
Wie macht man solch ein Geschäft?
Moin Martin,
am besten garnicht!
Jedenfalls nicht wenn Du das Objekt der Begierde nicht vorher selbst besichtigt hast. Die Amis haben ein ganz anderes Verhältniß zum Pflege und Erhaltungszustand. Habe ich selber beim Boots kauf in NY und einigen US Cars bei unbelehrbaren Käufern gesehen.
Will das hier nicht lange ausführen und auch nicht alle über einen Kamm scheren, aber du solltest in jedem Fall auf der Hut sein.
So wie hier Fakes und Schrott angeboten wird, wird es auch drüben gemacht.
Wenn in den staaten einer "great shape" schreibt, kann es durchaus sein, das dort alle tragenden Teile durch sind, das Fahrzeug aber auf den Bildern noch Top Fit aussieht.
Hier gibt es aber mit Sicherheit mehr Sternfreunde die sich damit auskennen ( bei der 560er dichte )
Gruß Roger
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- Sandokan500
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Auf den Bildern sieht er ganz passabel aus, auf dem Video zum Schluss hört man allerdings komische Geräusche vom Getriebe
Gruß
Martin
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Ein Eurowagen der nachträglich eingeführt wurde.
Dazu meine Erfahrungen, in den Jahren 84 und 85 war der Dollarkurs irre hoch, zeitweilig gab es 3,30DM für den Dollar, jetzt wurden wirklich alle 6.9 von Europa nach USA verschifft, einen großen Exporteur in Frankfurt kannte ich, es wurden an wirklich allen Karren ,egal ob SL oder 116er die Tachos massiv runtergedreht, die 116er mit mehr als 200000km hatten jetzt meist 70000km drauf wenn sie ihre Reise antraten .
Und die Vögel drüben haben ihm höchstwarscheinlich einen komplett neuen Tacho verpasst .
Zum Prozedere beim Autokauf über E-bay kann ich nichts beitragen, ich habe bisher selbst drüben gekauft , war ja dann vor Ort .
Wolfgang
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zu Deiner ursprünglichen Frage:
Da das Auto mit "clear title" also sauberen Papieren angeboten wurde, würde der eBay Schutz bis 100'000US$ offensichtlich dann greifen, wenn Du den Kauf über eBay tätigst und Du dann das Auto nicht bekommst. Bei Autos älter als 10 Jahre werden keine Schäden am Fahrzeug z.B. vom Transport versichert.
Das Prinzip ist also "Geld gegen Title", wobei sich dummerweise der Verkäufer auch da einen neuen besorgen könnte. Du besorgst dann einen Spediteur, der das Fahrzeug abholt und zu Dir verschifft (ich habe in 2009 Interfreight verwendet). Die holen das Auto ab, bekommen den Title und stellen es Dir auch vor die Haustür oder in Bremen/Rotterdam ab. Die machen auch die Zollabwicklung.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
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- hummeltier
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eigentlich kein Problem, wenn man wie in Deutschland auf einige Dinge achtet. Bewertungen des Verkäufers und die Daten, wann und welche Verkäufe stattgefunden haben.
In diesem Fall positiv: -erfahrener und aktiver Händler mit positiven Bewertungen
Zweiter Schritt: Bezahl nur soviel wie das Auto bei enttäuschendem Zustand wert wäre. Willst Du ihn unbedingt haben, dann flieg hin.
Nach dem Kauf eine Spedition beauftragen (Ich habe beste Erfahrungen mit Rinkens beim Transport eine s E-type und eines Ponton gemacht). Die bieten auch einen Treuhandservice an, den ich aber bei diesem Verkäufer für überflüssig halte. Die holen das Auto ab, dokumentieren den Zustand mit Fotos und erledigen Transport und Zollabwicklung. Ich würde Rotterdam bevorzugen, da in Bremerhaven doch immer wieder mal der Zoll Zicken macht.
Gutes Gelingen und Grüße
Frank
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driver wrote: Vergiss erstmal die Laufleistung, die stimmt zu 99% nicht.
Ein Eurowagen der nachträglich eingeführt wurde.
Dazu meine Erfahrungen, in den Jahren 84 und 85 war der Dollarkurs irre hoch, zeitweilig gab es 3,30DM für den Dollar, jetzt wurden wirklich alle 6.9 von Europa nach USA verschifft, einen großen Exporteur in Frankfurt kannte ich, es wurden an wirklich allen Karren ,egal ob SL oder 116er die Tachos massiv runtergedreht, die 116er mit mehr als 200000km hatten jetzt meist 70000km drauf wenn sie ihre Reise antraten .
Und die Vögel drüben haben ihm höchstwarscheinlich einen komplett neuen Tacho verpasst .
Zum Prozedere beim Autokauf über E-bay kann ich nichts beitragen, ich habe bisher selbst drüben gekauft , war ja dann vor Ort .
Wolfgang
Martin genau so ist es. Einen Vertrauensmann vor Ort hast wohl nicht, daher kann Dir nur raten, so etwas selbst anzuschauen oder die Finger davon zu lassen. Von L.A. Airport nach Glendale ist es nicht weit, was hältst Du von einem Kurztrip?
Noch etwas, in dem Video steht er mit dem Heck deutlich höher als auf den Bildern, vielleicht liegt da einige Zeit und eine defekte Hydropneumatik dazwischen?
Gruss, Andreas
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- Sandokan500
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Nun fliegt man da hin und dort steht eine abgenudelte Karre.
Zeit, Geld und Nerven sind mir dafür zu schade.
Wiederum blind solch ein Auto zu kaufen ist auch nicht gerade schlau.
Es müssten Autoscouts in den USA geben, die gegen Bezahlung sich die Autos angucken, Bilder machen und die komplette Abwicklung durchziehen.
@chund,
ja, dass das Heck höher steht war mir auch schon aufgefallen, sowie die Geräusche am Ende des Videos.
Gruß
Martin
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Ich würde einen professionellen Dienstleister bemühen, der das Fahrzeug besichtigt, Fotos macht und dann im Auftrag kauft und importiert. Das Geld, was Du da investierst, kannst Du locker bei einem Fehlkauf zigmal drin lassen.
Während meiner SL-Suche habe ich Herrn Orkan Sahin aus Köln kennengelernt. ( www.orkan-sahin.de )
Er importiert laufend Fahrzeuge aus den USA, auch bestimmte Fahrzeuge auf Kundenwunsch.
Einer seiner Importe wurde auch auf VOX in einem Film begleitet.
Auf Wunsch macht er auch die Importe TÜV fertig und baut sie auf deutsche Optik um.
Ich möchte hier ausdrücklich keine direkte Empfehlung aussprechen, aber mir kam Herr Sahin recht seriös (soweit man einen Gebrauchtwagenhändler überhaupt mit diesem Begriff belegen kann;) ) und mit dem nötigen Fachwissen ausgestattet vor. Er hatte auch nachweislich schon sehr viele SL's für einen Kunden importiert und ist laufend in den USA.
Auf jeden Fall würde ich mir von ihm ein Angebot machen lassen, das Fahrzeug in den USA zu besichtigen und hier her zu holen.
Ist allemal sicherer und stressfreier.
Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt
wünscht Uwe aus dem Bergischen Land.
(560SL, Bj. 7/88, petrol/beige)
Ein Sportwagen ist eine Sitzgelegenheit, die es uns ermöglicht, von unten auf andere herabzuschauen. (Robert Lembke)
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Sandokan500 wrote: Mit einem Kurztrip ist es so eine Sache.
Nun fliegt man da hin und dort steht eine abgenudelte Karre.
Zeit, Geld und Nerven sind mir dafür zu schade.
Wiederum blind solch ein Auto zu kaufen ist auch nicht gerade schlau.
Es müssten Autoscouts in den USA geben, die gegen Bezahlung sich die Autos angucken, Bilder machen und die komplette Abwicklung durchziehen.
@chund,
ja, dass das Heck höher steht war mir auch schon aufgefallen, sowie die Geräusche am Ende des Videos.
Man braucht vor allem Leute die sich wirklich !!! auskennen, dazu ist Amerika riesengroß, was nutzt ein Experte in Florida wenn der Wagen. in Portland steht, das sind mal eben 5000km .
Wolfgang
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Nicht nur hoechstwahrscheinlich - der wurde ganz sicher umgebaut. Und zwar aufgrund der Vorschriften, dass importierte Fz damals (übrigens fuer viel Geld) auf US-Standards umgebaut werden mussten. Dazu gehörten u.a. Scheinwerfer und auch Tachos. Viele haben allerdings hinterher die Scheinwerfer aus optischen Gründen wieder rueckgeruestest.
Das Prinzip ist also "Geld gegen Title", wobei sich dummerweise der Verkäufer auch da einen neuen besorgen könnte
Und das sogar recht einfach. Ein weiteren Ausdruck eines Fz titles ist relativ einfach zu bekommen. Kostet allerdings $10 oder so. Auf die Aushaendigung des titles nur gegen Geld wuerde ich mich nie verlassen.
Es müssten Autoscouts in den USA geben, die gegen Bezahlung sich die Autos angucken, Bilder machen und die komplette Abwicklung durchziehen.
Martin,
das gibt's doch, sogar hier im Forum - Adil aus San Diego bietet diesen Service an. Allerdings war Adil schon laenger nicht mehr hier aber vielleicht kann Volker noch seine Emailadresse finden.
Gruss
Frenek
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Wolfgang
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driver wrote: Einen Experten im Land rumschicken kostet dann mal schnell 1000 Dollar, nur um dann hinterherzu wissen zu sein das das ne Grotte ist .
Wolfgang
Naja, Wolfgang, das ist doch nun echt relativ. Martin's Objekt der Begierde kostet am Ende weit mehr als die besagten $1000 - wenn mich die 1000 Fleppen vor weiterem finanziellen Verlust, Magengeschwüren und vermehrerten Nervenzusammenbrüchen bewahren können ist das gut investiertes Geld. Alles eine Frage der Abwägung und der persönlichen Neigungen. Mancher liebt das ja.
Gruss
Frenek
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- jhwconsult
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Martin, ich hatte damals mal Kontakt zu denen hier:
www.westsidecars.eu/weltweite-fahrzeugsuche-importservice/
Vielleicht fragst Du dort mal nach, ob die Dir den Scoutservice separat anbieten.
. Hartmut aus Hessen .
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Gruss
Frenek
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Liebe Grüße
Wolf
Gruß, Wolf
Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!
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- jhwconsult
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mopf9 wrote: westsidecars hat in Cobrafahrerkreisen einen verheerenden Ruf...
Liebe Grüße
Wolf
Auch wenn es hier nicht um eine Cobra geht. Aus welcher Zeit stammt dieser Ruf?
. Hartmut aus Hessen .
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Wenn das Auto dort also erheblich billiger ist als hier, dann entscheidet doch der Preis. Beim Zustand muss man immer Abstriche machen und selbst bei Vorlage etlicher Bilder bleibt natürlich ein Restrisiko. Die Amis schlafen ja nicht auf Bäumen. Wer generell Risiken scheut bzw. eine "Garantie" beim Kauf möchte, der sollte in Amerika die Finger von Autos lassen. Gutachter dort zu beauftragen ist rausgeworfenes Geld, Fahrzeugbewertungen werden gern schon mal durch Handauflegen vorgenommen. Die Technik ist in Amerika immer vernachlässigt worden, Hauptsache der Wagen sieht -von Weitem- cool aus. Mit europäischen Autos sind die meisten amerikanischen Werkstätten völlig überfordert. Wer ein Auto aus Amerika hier in einer normalen Werkstatt aufbereiten lassen muss und nichst selbst kostengünstig erledigen kann, oder keine eigene Werkstatt hat, der sollte ebenfalls die Finger von den Autos dort lassen.
Ich habe 3 Autos in Amerika gekauft, 2 Autos waren prima und der Preis passte jeweils auch, 1 Coupé war ein Griff ins Klo und zwar ausgerechnet der Wagen, der nachweislich 10 Jahre in California und 6 Jahre in Florida gelaufen ist. Es handelte sich jeweils um Jaguar XJS-Coupés bzw. ein Cabrio. Ich habe allerdings eine eigene Werkstatt und einen Schrauber der hier regelmässig im Einsatz ist. Diese Autos habe ich in Amerika gekauft, weil das Angebot hier minimal ist. Alle 3 Autos habe ich noch.
Ein weiteres Auto habe ich vor 10 Jahren in Calgary/Kanada gekauft, 500 SL Mopf, Euro-Modell, Bj. 86 in der seltenen Farbkombination Champagner/Dattel. Das Auto wollte ich unbedingt haben und habe es heute noch. Aber alle was nach Technik aussah wurde erneuert, weil es erforderlich und verbraucht/verschlissen war. Der Wagen war in Jamaika, Texas, Japan und zuletzt in Kanada, an der Technik wurde in der ganzen Zeit nie etwas erneuert.
Ich würde immer wieder ein Auto "blind" in Amerika kaufen, aber nur aus vorgenannten Gründen.
Peter
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ich stimme Peter-MS zu; es muß gute Gründe geben. Einen Hinweis noch von mir: Die Aussagekraft von Bildern ist gleich 0. Ich habe vor meinem W111 nur ein einziges Fahrzeug in Erwägung gezogen, es stand in Miami. Ca. 50 Bilder, alles super. Ich habe mit dem Verkäufer lange telefoniert, alles supi, toller Wagen, super gut.
Ich wollte dann doch nicht blind kaufen und habe jemanden in Florida gebeten, den Wagen anzuschauen (ist auch hier im Forum). Es war 'ne Grotte, sehr gut fotografiert, nicht mal die Hälfte wert. Gott sei Dank ... bei einem W111 Cabrio wäre das teuer.
Ich würde es anders machen: Wenn Du sowieso einen Trip nach Trump-Land planst, dann plane ein paar Tage extra ein und schaue Dir Autos an ... vielleicht der bessere Weg (wenn Du jemand hast, der für Dich übersetzt).
Beste Grüße
Thomas
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