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der deutsche Fiskus hat gesiegt

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15 years 9 months ago #81744 by Dr-DJet
Also anstatt des Gejammers habe ich mal ein paar Länder angesehen. Das Ergebnis ist anbei

- DE 19% VAT, 10% import duties (5% für kulturell wertvolle Autos ab 50 Jahren wird kaum gewährt)
- NL 19% VAT, ab 30 Jahren keine import duties
- UK 17,5% VAT, 10% import duties
- DK 25% VAT, import duties (Höhe noch nicht gefunden)
- BE 21% VAT, import duties (Höhe noch nicht gefunden)
- CY 15% VAT, 10% import duties

Vielleicht können wir das ja mal für alle Länder der EU vervollständigen uns sehen so, was die günstigste Lösung ist.

Volker

PS: Diese Liste bekräftigt, dass nicht nur DE ein heftiges Interesse an der Angleichung des Satzes in NL hatte

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org

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15 years 9 months ago #81745 by jhwconsult
Hier mal die VAT der EU-Länder
LU 15,00%
CY 15,00%
ES 16,00%
UK 17,00%
MT 18,00%
RO 19,00%
SK 19,00%
NL 19,00%
EL 19,00%
DE 19,00%
FR 19,60%
SL 20,00%
PT 20,00%
IT 20,00%
EE 20,00%
CZ 20,00%
BG 20,00%
AT 20,00%
LV 21,00%
LT 21,00%
IE 21,00%
BE 21,00%
PL 22,00%
FI 22,00%
SE 25,00%
HU 25,00%
DK 25,00%

Hartmut[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jhwconsult am 31-12-2010 16:02 ]

. Hartmut aus Hessen .

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15 years 9 months ago #81746 by gerd
Das die Deutschen von Euro am meisten proftieren ist die gebetsmühlenartig wiederholte Mähr die uns mit religiöser Inbrunst von den Regierungen, Konzernen und anderen die davon profitieren vorgetragen wird. Wers glaubt wird selig, wirklich von Regierungen und Konzernen unabhängige Fachleute sehen das ganz anders.

Wie mehrfach gesagt, eine Rückkehr zur D Mark wäre mir persönlich zu radikal, ein Nordeuro wäre mir lieber.

Gerd

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15 years 9 months ago #81747 by agossi

On 2010-12-31 11:48, jhwconsult wrote:

Wenn die internationalen Finanzminister es schaffen, den Spekulanten an der Börse eine Kontrolle aufzuerlegen, wodurch Währungen nicht mehr so extrem verzockt werden könnten, hätten wir eine ganze Menge Probleme weniger und mehr Stabilität für den Euro. Wenn die es nicht schaffen, stehen uns meiner Meinung nach einige Veränderungen in den nächsten 5 Jahren bevor. Ich bin mal gespannt.

HArtmut


Sie werden es nicht schaffen, dann sägen sie den Ast ab, auf dem sie sitzen.

Spekulanten sind gewöhnlich nicht die Ursache, sondern Symptome eines kranken Systems. So wie die Aasgeier, die fressen tote Tiere, töten sie aber nie selbst.

Merkel hat übrigens recht, wenn sie 2010 als gutes Jahr bezeichnet hat. Im Vergleich was nun in den nächsten Jahren auf Deutschland und Europa (auch die Schweiz) zukommen wird, werden wir uns in dieses Jahr zurücksehnen.

Trotzdem Allen ein glückliches Neues Jahr!

Gruss
Andi

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15 years 9 months ago #81748 by jhwconsult
Andi,
ich stimme Dir nur bedingt zu

Spekulanten sind gewöhnlich nicht die Ursache, sondern Symptome eines kranken Systems. So wie die Aasgeier, die fressen tote Tiere, töten sie aber nie selbst.

Ja, Spekulanten sind selten die Ursache, allerdings verstärken sie Trends, die nur einen kleinen Ausschlag erzeugen würden derart, das eine Eskalation entsteht, die böse Folgen haben kann. Oder wo siehst Du eine Aasgeier-Aktion in Islands Finanzsystem? Ich sehe da durchaus Spekulanten als ursächliche Akteure, denen dann gierige Finanzminister blind gefolgt sind.

auch die Finanzschwäche von Portugal ist eher Spekulanten zuzuschreiben als einer maroden Finanzpolitik. Klar ist Portugals Wirtschaft nicht optimal, aber wie schon gesagt, wenn man keinen Hebel oder Booster ansetzt, haben die eine Chance, im EU-Verbund stark zu werden.

Ich glaube, dass wir zumindest stärkere Kontrollen gerade in Bezug auf die Währungsspekulationen bekommen werden. Ob das ausreicht? Ich bin mir leider nicht sicher.

Allerdings hatten wir schon viele schwierige Jahre und ich habe Hoffnung, dass auch 2011 zumindest ein positives Jahr werden wird, wenn auch nicht ein perfektes.

Hartmut

. Hartmut aus Hessen .

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15 years 9 months ago #81749 by gerd
Hier ein sehr interessanter Artikel dazu!

Ich traue niemandem aus der Politik eine Lösung zu! Zum einen sind sie zu verstrickt in Abhängigkeiten, zum andern sind sie nahezu alle nur an ihrer eigenen gesicherten Zukunft interessiert und denken hauptsächlich von Legislaturperiode zu Legislaturperiode. Wenn man den Artikel liest, wirds einem schlecht, und das in der als so sicher und solide geglaubten Schweiz.

Gerd

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15 years 9 months ago #81750 by jhwconsult
Gerd,
hast Du zu viel Geld in der Schweiz?

Zum Artikel: Das ist eine Privatmeinung. Der Autor ist gar nicht erkennbar außer mit einem Nickname. Folgt man dessen Meinung, scheint es ja sehr lukrativ zu sein, auf den Fall des Schweizer Franken zu zocken. Ein Schelm wer hier eine Absicht unterstellt.

Wir sind schon lange aus der Souveränität eines Einzelstaates raus. So wie Europa kämpfen auch die USA und auch die Asiaten unter chinesischer Leitung um den Erhalt eines Systems, das realistisch betrachtet gar nicht funktionieren dürfte. Geld ist real betrachtet kaum mehr wert als das Papier, aus dem ein Geldschein besteht. Solange alle mit machen, funktioniert es. Wenn einer aussteigt, kollabiert alles.

Man achte mal auf die "Kriegsinteressen" der USA. Oft spielt da der Erhalt der US-Währung oder des Währungssystems z.B. mit dem Dollar als Ölpreisreferenz eine gewichtige Rolle.

Solange die z.B. Chinesen noch mit einer totalitären Regierung so viel Macht und Geld besitzen, dass sie theoretisch die Schweiz kaufen könnten, wird das System weiter funktionieren. Auch Russland hat Geld und damit Machtpotenzial, bald wird auch Brasilien so weit sein, Machtansprüche zu formulieren.

Mein Fazit: Traue vor allem nicht den Medien. Danach ein gesundes Misstrauen gegenüber den Politikern. Und gegen den Strom schwimmen hilft bei Finanzstrategien gewöhnlich am meisten.

Hartmut

. Hartmut aus Hessen .

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