Wertanlage
Vorab - selten ist kein 107er! Ob Handschaltung oder Automat macht da keinen Unterschied, höchstens die paar handgeschalteten 350er haben einen etwas (aber auch nur etwas) höheren Stellenwert als die Automaten.
So ist der "seltene" 420SL als Lückenbüsser zwischen den 6 und 8 Zylindern keinesfalls teurer als ein massenhafter 500, sondern preislich auf Höhe der 300er.
Ausnahmen wie der Jaguar E Type Serie 1 sind bedingt durch die in den nachfolgenden Serien immer größere Weichspülerei durch den Druck des US Importeurs, ein Serie 1 Ist auch sportlicher als ein V12 und keinesfalls langsamer. Der Serie 1 war ein echter knallharter Sportwagen ein Serie 3 eher vom Fahrverhalten eines 107ers.
Über Ausstattungsvarianten eine Seltenheit zu konstruieren ist unsinnig. Ein giftgrüner 500SL mit grünem Velour ist sicherlich ziemlich einzigartig, aber bestimmt nicht teurer als die zehntausende in silber und Leder schwarz.
Gerd
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ich teile die Meinungen von Michael (Mr.T) und Hardy.
Ich habe es hier glaube ich schonmal erwähnt im Zusammenhang mit Gerd`s restauriertem 500 SLC.Gerd,Du kannst Dich bestimmt daran erinnern.
Mein 380 SLC (5/81) befindet sich im Zustand der Erstauslieferung und ist rostfrei.
Km-Stand: 210 000 Km.
Er wurde von meinen beiden Vorgängern sehr gut behandelt.
Beim letzten Mal ohne irgend einen Mangel durch den TÜV gekommen.
Es wurden nur 3789 Stck.gebaut.
Am 1.1.09 waren lt.KBA von dem Modell nur noch 119 Stck.in Deutschland angemeldet.
Ich habe das Auto gekauft,um damit Spass zu haben.
Zudem habe ich es ziemlich günstig bekommen und hätte in der Zwischenzeit die Wertsteigerung abschöpfen können.
Aber Wertsteigerungen sind mir vollkommen egal,weil ich das Auto ja nicht verkaufen will.Dafür habe ich es ja nicht gekauft.
Auch bin ich der Meinung,dass es andere Autos gibt,die sich besser als Wertanlage
eignen.
Wir sollten uns nicht anmassen zu glauben,der 107er sei das Non plus Ultra auf dem Automarkt.
Aus dem verschneiten Ostfriesland grüßt
Wolfgang
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Gruß aus dem Ammerland
Wolfgang
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Grüße
Zinsen-Willi
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fährt man einen 300er und einen 500er gleich nacheinander, wird man den 300er nur als Schaltwagen wollen. Wo der V8, (bergige Gegend) gelassen hoch brabbelt, nervt der 300er durch hohe Drehzahlen und fast schon hysterische Schaltarbeit.
Zu seiner Ehrenrettung muss ich aber anführen, das der Fahrer des 500er wohl, wie beim 300er gewohnt, Gas gegeben hat und ich im "Kleinen" dann arg auf die Tube drücken musste, um folgen zu können.
Mir hat es gezeigt, das ich den nur als Schalter akzeptieren würde. Den Grund für seinen hohen Gebrauchtpreis kann man wohl in der Absicht finden, sparsam SL fahren zu wollen. Erfährt man den motorischen Unterschied in der Praxis, lässt sich kaum ein anderes Argument für ihn finden.
Mich persönlich würde ein 350er Schalter, in einer "gediegenen" Farbkombi reizen. (Silberdistel/Oliv, oder Weiß/Rot)
Gruß
Willy
500SL
Grand Cherokee WJ
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mit der wertanlage oder wertsteigerung von old- oder youngtimern
sehe ich das vielleicht wie manch anderer.
ich mag alte autos, ich hatte bis vor 10 jahren leider nicht die zeit mich mit einer
restauration zu beschäftigen. als ich dann meinen job an den nagel gehangen
habe, fing der spass an, mich reizt immer noch jede restaurierung und habe immer noch
meinen spass dabei.........sicher ab und an auch mal frust, aber der spass überwiegt letztlich,
auch den finanziellen aufwand.
wenn ich dann endlich mit der arbeit fertig bin, fahre ich die autos selbst und denke garnicht
an verkauf oder so. jedesmal wenn ich dann damit fahre, habe immer wieder spass,
am fahren und an das was ich da selbst geschaffen habe.
die wertsteigerung meiner restaurierten fahrzeuge ( www.jagman-mk2.de ) und ob das auto nun nach 10 jahren 5000€ mehr oder weniger wert sein wird als heute, interessiert mich überhaupt nicht
und sehe es somit auch nicht als wertanlage.
nevertheless....
in der neuen oldtimer markt ist auf seite 7 sicher für viele ein ein kleiner interessanter artikel
"oldtimer sticht aktie".
u.a. steht dort dass 88 ausgewählte nachkriegsklassiker aus 7 herstellerländern
im schnitt jedes jahr um 5,7% an wert zulegten.
deutsche oldtimer mit einer überdurchschnittlichen wertsteigerung,
britische klassiker notierten leicht unterdurchschnittlich.
leider steht da nix über den w107 geschieben
gruss
ulli[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jag_ev12 am 24-12-2009 09:33 ]
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ein ausgeleiertes US Modell mit sieben Vorbesitzern, 300.000 Kilometern in schnickelgrün ist wohl kaum eine Wertanlage.
Der Ersthand SL im Sammlerzustand, wenigen zehntausend Kilometern, höchste Motorisierung und Vollausstattung steigt und steigt und steigt.......
Thomas
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Bezüglich der Wertanlage muss man, so glaube ich, zwischen dem allgemeinen und dem persönlichen Wert unterscheiden.
Der persönliche Wert ist für mich von Dingen wie Lackfarbe, Farbe und Art der Innenausstattung und auch vom Baujahr (z.B. "Vormopf") abhängig. Was soll ich mit einem bestausgestatteten, supergepflegten Modell mit wenig Kilometer, wenn er weiß ist mit hellbraunem Karo innen. Ich stand vor dem Auto und wusste, dass ist es. Mit Glück hat auch der technische Zustand dazu gepasst. Wir wissen es eigentlich alle, ein Auto kauft man in erster Linie mit Emotion, besonders einen "Oldtimer".
Ich freue mich, wenn ich das Auto betrachte, weil es so aussieht, wie ich mir das immer wünschte. Nicht mehr und nicht weniger.
Und nun noch zu allgemeinen Wert:
Wert ist etwas, wenn jemand bereit ist, dafür das auch zu bezahlen, sonst ist das nur fiktiv. Und da beginnt das Problem.
Auch wenn ein Schätzgutachten 2+ bescheinigt, was hilfts wenns keiner kauft !
Es kommt also letztendlich auf den individuellen Wert an und drum sollte man beim Kauf bei der Emotion bleiben, nur das zählt wirklich ! Und wenn das Wetter und die Landschaft passt, dann vergesse ich den Wert und genieße einfach nur die Fahrt.
Helmut
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On 2009-12-30 15:13, TTT333 wrote:
ich bringe es auf den Punkt, denn es ist doch eigentlich klar:
ein ausgeleiertes US Modell mit sieben Vorbesitzern, 300.000 Kilometern in schnickelgrün ist wohl kaum eine Wertanlage.
Der Ersthand SL im Sammlerzustand, wenigen zehntausend Kilometern, höchste Motorisierung und Vollausstattung steigt und steigt und steigt.......
Thomas
Ob der Wert steigt, ist eine Sache. Bei einer Anlage geht es aber auch um Rendite. D.h., ich muss die Kosten dagegen rechnen. Falls der Wagen zugelassen ist, fallen Steuern, Versicherung, Ersatzteile, TÜV u.s.w. an. Sprit rechne ich mal nicht, weil den müsste ich auch für den Alltagswagen zahlen. In vielen Fällen kommt aber noch die Garagenmiete dazu.
Allein für Steuer, Versicherung, TÜV und Garage kann man locker 300 bis 500 € pro Jahr ansetzen, d.h. in 10 Jahren muss die Wertsteigerung bei 3-5.000 € liegen, um das eingesetzte Kapital nur zu "erhalten". Da sind Inflation bzw. Zinsverlust aber noch nicht mal reingerechnet.
Bei den nicht zugelassenen Sammlerstücken habe ich im Zweifel nur die Aufwahrungskosten. Um den hohen Sammlerwert zu bewahren, darf der Wagen dann aber auch nur selten bewegt werden, d.h. die Spaßrendite fällt weg.
Fazit: Nominal habe ich oft eine Wertsteigerung. Das heißt aber nicht, dass Oldtimer per se eine gute Kapitalanlage sind.
Grüße
Michael (280 SL, 6/81)[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : MichaelC am 08-01-2010 11:12 ]
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Was der 107er "wert" ist können doch am besten die beurteilen, dei schon mal versucht haben ihn zu verkaufen und dabei oftmals auch erfolglos waren, ausser es ging über den Preis. Wenn jemand da gewinn gemacht hat, dann doch eher, weil er einen günstigen Einkaufspreis hatte und ggf. leichte Restaurierungen in Eigenregie durchgeführt werden konnten.
Wenn man dann mal in die Zukunft schaut, wie oben ja hinsichtlich Währungsreform orakelt wurde (die in meinen Augen nicht kommen wird, das regelt sich alles über die PKW-Autobahnmaut) . dann fallen mir wieder so Schlagworte wie Bevölkerungspyramide und Altersarmut (Rentenniveau) ein. Dazu kommt eine zukünftig wachsende Anzahl von Young- und Oldtimern mit mehr Ausstrahlung als der 107.
Was ich damit sagen will ist, dass wachsendes Young- und Oldtimerangebot auf eine geringere Anzahl solventer Interessenten stossen wird, zumindest in Europa. Und Preise ergeben sich nun mal aus Angebot und Nachfrage, da beisst die Maus keine Faden ab.
Mögliches positives Szenario wäre noch, wenn Chinesen und Inder der Oldtimerei verfallen und den Markt leer saugen. Aber ob wir hier , egal ob alt oder jung, das noch erleben werden........
Juergen
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- anton12345
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das Thema ist doch schon so ausgelutscht. Alle halbe JAhr dasselbe.
Nutzt doch einmal die Suchfunktion!!!!!!!!!!!!!!
Mfg
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Na,den möchte ich sehen,der das bezahlt.Obwohl...jeden morgen steht ein Doofer auf...
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Die Tabelle führt nur 500er VORmopf und 300er auf. Daher kommt der Unterschied, insbesondere dadurch begründet, dass der 500er bis 1985 keinen Kat, der 300er aber ab Werk einen Kat hatte. Allein die Nachrüstkosten liegen bei deutlich über 3.000 Euro.
Der gemopfte 500er ist also faktisch gar nicht aufgeführt und ein echter(!!!) Zweier ist kaum zu bekommen. Diejenigen, die einen einwandfreien Mopf-500er suchen, wissen es und alle anderen freuen sich, dass ihr 300er (vermeintlich) mehr wert ist.
Dumm sind nur Diejenigen, die sich einen 3er, die es wie Sand am Meer gibt, zum Preis eines seltenen 2ers verkaufen lassen...
Viele Grüße
Oliver
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Wenn ich mir einen SLC fuer 6000 Euro kaufe und ihn nach 2 Jahren fuer 10000 Euro verkaufe, habe ich vermutlich einen guten Deal gemacht. Wenn ich aber fuer 20000 Euro einen tollen 500SL kaufe und ihn nach 2 Jahren fuer 24000 Euro verkaufen kann, dann war der SLC die bessere Geldanlage.
Meine Rendite bei den Autos ist auschliessliche die Spassrendite. Alles andere ist mir relativ wurscht, mein Geld verdiene ich anders. Deshalb fahre ich auch gerne meine US SL. Genauso gerne habe ich meinen 420SL gefahren (hervorragende Geldanlage, nach 3 Jahren immerhin eine Wertsteigerung von 6000 Euro realisiert, leider durch Unfall. Danach kam fuer mich nur noch ein Auto mit Airbag etc. in Frage....). Am allerliebsten fahre ich aber meinen A124, ein tolles Auto mit hohem Spassfaktor.
Gruss Eike
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Zustand 2-3,Wiederbeschaffungswert ca. 18000,- EUR und das mit 112000Km.
Da war ich schon sehr zufrieden.Ich denke,das ist aber auch schon ein guter Preis für so ein Auto,ich habe weniger bezahlt .
Ach,ich habe nocheinmal nachgeschaut,500er sind vereinheitlicht,80-89...[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : 107er-Fan am 11-01-2010 10:53 ]
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Beim 350SL war es so: Bei Ebay gekauft für 10.5K, ex Schweiz, Handschalter in tunisbeige, Leder brasil, EZ 1972, 2. Hand mit 150.000 km, scheckheft, fast Rostfrei und weitgehend ungeschweißt, Verdeck noch das erste und fällig, Hardtop dabei. Verkauft wegen dem W121 nach 2 1/2 Jahren an einen Händler (Verdeck blieb defekt drauf) für 14K - Investiert: Reifen, Lederaufbereitung, Lackierung, Kotflügel, Radio Becker Nadelstreifen, neue Dichtungen, neue Gürtelleisten und Chrom aus der vdh-Aktion - alles in allem zwischen 3.5K und 4K - also irgendwie auch das Geld wieder - außer den Unterhaltskosten.
Unterm Strich kam mir hier nur entgegen, dass ich, da in der Autobranche tätig, meine Beziehungen und Kontakte nutzen konnte, um die Investitionskosten deutlich nach unten zu drücken. So zahlte ich für die Lackierung nur 700 Euro, welche normalerweise das 5-fache kostet, Die Dichtungen konnte ich über die USA günstig kaufen und durch Verkauf einiger doppelter die eigenen Kosten ganz niedrig halten. Andernfalls wäre das ein finanzielles Fiasko geworden mit den beiden Hübschen!
Ich glaube nicht, dass es hier viele Beispiele gibt, wo sich ein 107er über die Jahre wirklich rein kaufmännisch "gerechnet" hätte. Auf jeden Fall nicht bei denen, die über die Jahre ihr Schätzchen optisch und technsich entweder auf dem Stand gehalten, oder konitinuierlich in einen guten Zustand gebracht haben. Denn da darf man dann nicht mit Liebe und Leidenschaft ran gehen.
Ein guter Kauf war mein M635CSI, 120.000km, EZ 1985, diamantschwarzmetallic, Leder buffalo nutria, Klima und eSSD, welcher im rostfreien Erstlack und technisch/optisch perfekt dasteht. Gekauft über Ebay Ende 2007 für 12.6,k - hätte ich nun mehrfach verkaufen können für 21-22k - und das wäre ein Geschäft gewesen... Betonung auf "wäre" Ich verkauf ihn nicht und irgendwann haben die Unterhaltskosten den möglichen Reibach aufgefressen. Aber er macht so Spaß!
Viele Grüße!
Gunther
@anton12345
Dreiunddreißig Beiträge -Deinen mal nicht mitgerechnet- Da ist mal ein Thema, wenn auch früher öfters mal diskutiert, interessant und immer wieder aufs Neue ist einer da der meckernd auf die Suchfunktion verweist! [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Gunther am 11-01-2010 11:49 ]
GS
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Wie man es richtig macht hat mal ein Freund von mir bei einer Pagode vorgeführt.
Er hat sich 1981 eine damals perfekte 71er 280SL Pagode in erstem Lack aus erster Hand mit 55000km gekauft, der Verkäufer hat eine DAT Schätzung machen lassen und er konnte den Wagen zum Schätzpreis von damals 16000 DM erwerben .
Danach hat er den Wagen in 10 Jahren 30000km gefahren, immmer perfekt gepflegt, hohlraumkonserviert und natürlich immer trocken untergestellt.
Investiert hat er außer jahrlichem Ölwechsel wirklich nur eine Auspuffanlage, eine Batterie und einen Satz neue Reifen, 91 wurde der Wagen dann bei der Messe " Technoklassik " in Essen für 95000DM angeboten und am zweiten Tag an einen Sammler , der einen originalen Wagen im Erstlack gesucht hat ,für den vollen Preis verkauft.
Dieser Sammler hat an diesem Freitag auf der Messe mal eben 700000 DM gelassen, für einen 300 Sl Roadster , ein Pontoncabrio ( ebenfalls im Erstlack) und für diese Pagode .
Als Wertanlage eignen sich speziell bei den 107ern nach meiner Meinung nur die wirklich perfekten Exemplare, natürlich nur mit bester Historie .
Wolfgang
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Doch wenige dürften se auch wirklich erzielen.
Es ist eher Schadensbegrenzung angesagt, also so geringen Verlust wie möglich machen.
Man kann sich einen besseren Wagen kaufen und über die Zeit von 3,4,5 Jahren Spaß damit haben. Nur Öl und Kerzen wechseln und mit etwas Glück zum selben Preis wieder verkaufen.
Dann hat man eine gute Bilanz erzielt. Gleichzeitig zum Werterhalt nix gemacht.
Dazu gehört meines erachtens jeden Verschleiß durch eben diese Nutzung wieder zu beseitigen. Leder, Fahrwerk, Gummis, Verdeck, Scheiben, Dichtungen etc. gehören regelmäßig gepflegt und getauscht. Nicht nur wenn dessen Dienst nicht mehr gegeben ist. Nun schaut die Bilanz wieder schlechter aus!
Daher behaupte ich mal dass von denen die sagen x Jahre Spaß gehabt, nix Investieren müssen (das müssen gehört gestrichen) und den Einstandkurs oder mehr erhalten, einfach nicht stimmt.
Sie sparten einfach erforderliche Arbeiten. Der Käufer wird die ausgebliebenen Arbeiten dann erledigen und bezahlen.
Daher wäre ich bei Worten wie nix machen müssen, läuft einwandfrei sehr vorsichtig. Die Warscheinlichkeit dass es mich trifft ist groß.
Von Wertanlage würde ich eher bei einem 190-er, W111 Cabrio und teurer sprechen.
Beim 107-er bleibt es Wunschdenken.
Elvis
Gruß
Elvis
> www.vdcm.de
Vereinigung der clubfreien Mercedesfahrer
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- schwobapfeil
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Als Kapitalanlage würde wahrscheinlich am ehesten ein 350er aus dem ersten Jahrgang oder ein 500er des letzten Jahrgangs in Vollausstattung, zeittypischer Farbgebung, unter 50.000 km und mit 100% belegter Historie (am besten prominenter Erstbesitzer) taugen. Der dürfte dann aber nur im vakuumisierten Beutel in der Garage stehen. Einmal im Jahr kommt dann der zertifizierte Mechaniker von Mercedes-Benz-Classics vorbei, macht einen auf Viedeo zu dokumentierenden Service und dreht eine Normrunde von 47,8 Kilometern um Standschäden zu vermeiden
Bis ihn dann im Jahr 2030 ein reicher Russe für 100.000 Euro kauft, um damit über gesalzte Autobahnen in den Skiurlaub zu fahren...
Greetz,
Carlo
Greetz
Carlo
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Besser man genießt sein Schätzchen und freut sich an jeder Ausfahrt, wenn man Glück hat ist der Wertgewinn über die Jahre so hoch wie die anfallenden Reperaturen, dann wäre es doch auch ein billiges Vergnügen.
Wolfgang
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