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Hohlräume endoskopieren
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Das Endoskop für 450Euros habe ich hier gefunden:
"Relativ" preiswerte Endoskope gibts auch hier:
Ge & Kue
und hier:
MTP
Mir waren die, mit einer vernünftigen Ausstattung, aber noch deutlich zu teuer, darum habe ich es bleiben lassen.
Was den Umgang mit dem Endoskope angeht: Natürlich stochere ich damit auch mehr hilflos in meiner Karroserie herum. Trotzdem sehe ich so mehr als mit bloßem Auge, was sich auch schon bezahlt gemacht hat. Ist auf jedem Fall deutlich besser, als im Blindflug irgendein Zeugs in die Hohlräume zu schicken und nachher nicht einmal zu wissen, wo es kleben geblieben ist.
Dilletantisch
Michael[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Abt-Hugo am 30-08-2004 15:39 ]
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Frenek
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Lehnt Euch doch wieder zurück und wartet bis Micha soweit ist.
Vielleicht leiht er Eike dann auch sein Endoskop.
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ich möchte mal ein paar Antworten liefern. Ich kenne mich zwar mit dem Thema nicht aus, aber gerade mit solchen Leuten kann man ja prima Geschäfte machen
Endoskopieren würde mich hauptsächlich vor der Anschaffung eines älteren Fahrzeugs interessieren, bzw. ich würde Fahrzeuge mit vorhandener Doku in die engere Wahl ziehen, falls Rostfreiheit dokumentiert wird. Die Doku müsste aber eine vertrauenswürdige Referenz aufweisen.
Für mein derzeitiges Fahrzeug gibt es zwei Szenarien: Ich will ihn aufwerten, weil ich ihn verkaufen möchte, oder ich will ich schützen, weil ich ihn möglichst lange behalten möchte.
1. Fall: stelle ich Rost fest, führt das zur Abwertung des Fahrzeugs oder ich verbrenne die Doku, was evtl. den geringeren Wertverlust darstellt. Bei Rostfreiheit habe ich natürlich ein Ass im Ärmel.
2. Fall: egal ob ich endoskopiere oder nicht, den Konservierungskram fülle ich eh in die Hohlräume. Theoretisch könnte man sich den vorherigen Schritt also sparen, es sei denn, er hilft, die Konservierung besser durchzuführen. Kann ich aber nicht beurteilen.
Preise: Je nach Wert des Kaufobjekts (Kategorie 107 und moderat darüber) würde ich durchaus 200 bis 500 Euro investieren, um "Sicherheit" zu haben.
Also in meinen Fall würde ich -vor- dem Kauf eines Fahrzeugs eine solche Leistung in Anspruch nehmen. Das ist auch der Zeitpunkt, zu dem ich bereit bin, dass meiste Geld in die Hand zu nehmen.
Gruß, Andre
PS: Ich würde garantiert kein Fahrzeug kaufen, bei dem Rost festgestellt wurde. Selbst wenn man mir mit Engelszungen die fachmännische Behandlung desselben versichert.
Ich würde sehr wohl ein Fahrzeug mit Rost kaufen, so lange ich nichts davon weiß ... leider ...
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Ich würde sehr wohl ein Fahrzeug mit Rost kaufen, so lange ich nichts davon weiß ... leider ...
Moin Andre,
im Grunde hast Du vollkommen richtig argumentiert... Aus der Sicht des "unbedarften" Käufers/Besitzers. Genau hier werde ich mit meiner Aufklärungsarbeit ansetzen müssen, um später mal Geld damit verdienen zu können. Aber der Reihe nach!
Ihr geht alle (Gerd ausgenommen) von der lndesüblichen Meinung aus, das der Endoscopierende ein Mal kurz reinschaut, seine Fotos macht und dem Kunden dann die CD mit der Dokumentation in die Hand drückt. In diesem Fall ist Deine Argumentation zu 100 % schlüssig!
Mir schwebt aber eher folgendes Szenario vor:
Kunde kommt auf den Hof und sein Auto wird endoscopiert. Ist kein Rost zu finden, wird er ordentlich versiegelt (Mike Sanders, Fluid Film oder was der Kunde gerade möchte) und anschließend gibt es eine erneute Dokumentation zu Qualitätskontrolle.
Sollte sich Rost finden, muß im Einzelfall entschieden werden, ob mit Rostumwandlern und anschließender Spühlung und Trocknung ein befriedigendes Ergebnis erzielt werden kann. Ist das der Fall, werden die entrosteten Stellen zusätzlich dokumentiert und anschließend versiegelt und die abschließende Dokumentation erstellt.
Die Bilder müssen natürlich nach einem vorher festgelegten System sortiert und beschriftet sein. So kann man auch die einzelnen Arbeitsschritte nebeneinander stellen und beurteilen.
Geht man derart vor, braucht man weder das Endoscopieren, noch den Rost fürchten. Und sollte sich dann doch eine (oder mehrere) Stelle (-n) finden, wo Bleche ersetzt werden müssen, so weiß mann wenigstens, wo man auf keinen Fall Wachse oder Fette vorher reinsprühen darf.
Speziell letztgenanntes dürfte sich nehmlich noch für manchen Besitzer zu einem heftigen Problem auswachsen, wenn er vorher die Hohlräume hat fluten lassen, denn alle mir bekannten Mittel entzünden sich bei hohen Temperaturen, wie sie beim Schweißen entstehen. Das heißt, die zu schweißenden Stellen müssen vorher sehr aufwendig gereinigt werden und eine letzte Sicherheit vor Schwehlbränden hat man trotzdem nicht! Der Karosseriebauer, der an solchen Autos arbeiten darf, wird sich also herzlich bedanken - spätestens beim Schreiben der Rechnung!
Gerade beim Konservieren der Autos trifft der Satz "viel hilft viel" leider nicht unbedingt zu.
Micha
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ein solches Unterfangen würde ich bei meinem 107er sofort in Deine Hände legen. Ich habe meine Holhlräume noch nicht mit irgendwas geflutet und würde gerne, bevor ich irgendwas reinschmieren lasse, gerne eine Zustandsanalyse und ein Vorgehensplan haben. Sollte Schweissarbeit notwendig sein, würde ich auch diese investieren.
Wie gesagt, für den 107er sehe ich da kein Problem im Ablaufprozess, da er mir gehört.
Ich würde aber einen solchen Service gerne vor dem Kauf in Anspruch nehmen, auch um die Folgekosten Rostentfernung und Konservierung in die Budgetüberlegungen einfliessen zu lassen (und nach Kauf umzusetzen). Ich gehe davon aus, dass ein rostfreies Exemplar eines 40-50 Jahre alten Autos rel. selten ist, ich also Rost auf jeden Fall mitkaufen werden. Würdest Du soetwas auch anbieten wollen?
Eike[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Eike am 31-08-2004 13:11 ]
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wenn Du tatsächlich einen Full Service für Hohlräume anbieten möchtest bekommt die Sache ein anderes Gewicht und die Endoskopiererei/Doku könnte einer der Gründe sein, warum man das bei Dir und nicht in der Werkstatt um die Ecke machen lässt.
Ist kein Rost zu finden, wird er ordentlich versiegelt
Ich habe jetzt einfach mal angenommen, dass Du nicht nur reinguckst sondern auch selbst versiegelst
Jedenfalls muss sich jeder Altwagenbesitzer mit dieser Problematik beschäftigen und Du musst nur noch Wege finden, wie Du die Leute aus ihren Gedankenspielen auf Deinen Hof lenkst.
Dennoch habe ich so meine Bedenken was das Potential angeht, das der angepeilte Markt hergibt. Nach der Diskussion in diesem Thread scheint ein Verleihservice für Endoskope fast einträglicher.
Gruß, Andre
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Dennoch habe ich so meine Bedenken was das Potential angeht, das der angepeilte Markt hergibt. Nach der Diskussion in diesem Thread scheint ein Verleihservice für Endoskope fast einträglicher.
Hallo zusammen,
der von Micha angedachte und meines Erachtens auch sehr sinnvolle Service wird auch schon von vielen Fluidfilm-Vertragswerkstätten angeboten: Endoskopische Analyse - Rostbekämpfung - Versiegelung - Endoskopische Endkontrolle.
Da das ganze jedoch vermutlich ein ordentliches Sümmchen kosten dürfte, ist es wohl eher für hochpreisige Klassiker und für Idealisten attraktiv.
Für den Selbermacher und Sparfuchs bleibt hingegen das Ausleihen eines Endoskopes und die Versiegelung in Eigenregie interessant. Mal abgesehen davon, daß Selbermachen auch eine Menge Spaß bringt. Aber das ist sicher Ansichtssache.
Autodidaktisch
Michael
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was soll passieren?
michael
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Michael
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Fluidfilm (groß)
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Missionarisch
Michael
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Ich denke auch, daß Micha sich auf Klasse statt Masse einrichten muß. Grundsätzlich nichts gegen einzuwenden.
Ein guter Ruf und ein bißchen Service drumrum, dann sollte das gehen. Ein Hol- und Bringservice fänd ich persönlich nicht schlecht.
Mal abgesehen davon, daß Selbermachen auch eine Menge Spaß bringt. Aber das ist sicher Ansichtssache.
Wenn man es kann und die nötige Zeit hat ist es sicher toll
Gruß, Andre
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