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EZL Festwiderstand beim 560 abziehen?
Extrapolieren ist schwierig, grundsätzlich geht ein Hersteller (und besonders Mercedes) natürlich auf Nummer Sicher, d.h. in der Auslegung sind sicher alle Extrembedibgungen mit eingeflossen, sodass man davon ausgehen kann, dass mit ein paar Grad früher nichts passiert.
Andererseits lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, sich so viele Gedanken zu machen. Ein paar Grad Zündung bringen keine Welten in der Leistung. Da wir aber unser Schätzchen lieben soll es uns doch allen gegönnt sein, das zu machen, wovon wir überzeugt sind, muss nicht immer technisch begründbar sein, reicht auch oft, wenn man daran glaubt....
Gruß
Kay
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os4 wrote:
thoelz wrote: Tut mir leid, wenn ich hier widersprechen muß. Mit gezogenem Stecker wird auf die gleiche Frühzündung gestellt, wie bei europäischen Modellen auf Stufe 1.
Und da reichen, man kann es in der Bedienungsanleitung nachlesen, ausdrücklich 95 Oktan. Und da ist noch genügend Abstand zur Klopfgrenze.
Ich bitte auch zu bedenken, daß die späteren M117 mit Antiklopfregelung (nur im 126 verbaut) sogar 10:1 verdichtet waren und 95 Oktan reichten.
Huhu,
ist das eine Anwort auf meinen Beitrag gewesen oder auf Volkers Beitrag?
Mein Beitrag soll eine Ermunterung zum Ziehen des Steckers (US) oder Stellen der Abgleichsteckers auf 1 (EU) und Genießens der vollen Kraftentfaltung ohne Bedenkenträgertum sein.
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Gruß, Thomas
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Darf ich als KE-Laie mit meinem 560er aus den USA Bj88 mit dem ZSG; 0045455332
die vorhergehende Diskussion mal so zusammenfassen?
1. Ich lass den Stecker drauf und habe keine (neuen) Probleme, aber evtl. etwas weniger Leistung und mehr Verbrauch.
2. Ich ziehe den Stecker und habe etwas mehr Leistung, vielleicht weniger Verbrauch. Aber ich laufe auch Gefahr, dass der Motor klopft und an seinen Betriebsgrenzen bewegt wird. Muss also zur Sicherheit Super+ tanken oder besser etwas verhaltener fahren und frage mich dann, warum ich mehr Leistung dafür brauche.
Mein Schluss:
Ich lass den Stecker drin, bin auf der sicheren Seite und pfeife auf etwas mehr Leistung und den Mehrverbrauch bei den paar Kilometern, die ich damit fahren werde. Ich will ja keine Rennen mit dem Benz fahren, sondern bei Sonnenschein entspannt durchs Bergische Land cruisen.
Trotzdem werde ich den Thread weiter aufmerksam verfolgen, man lernt ja nie aus.
Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt
wünscht Uwe aus dem Bergischen Land.
(560SL, Bj. 7/88, petrol/beige)
Ein Sportwagen ist eine Sitzgelegenheit, die es uns ermöglicht, von unten auf andere herabzuschauen. (Robert Lembke)
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Das wird sicher Spannend ob es da ein neues Kennfeld brauch oder zb. das vom 5,0 auf dem 5,6 läuft ( bin ich mir sicher...) oder ein spätes (ganz sicher) vom 126er 560. Also ein neues brauchts sicher nicht sondern wie gehabt Baukasten..Dr-DJet wrote:
Klaus68 wrote: Verfolge die Diskussion mit sehr grossem Interesse und kann nächstes Jahr wohl einiges an Input geben wie ein Frei ansaugender und abblasender 5,6l leistungsmässig abdrückt. Bin echt mal gespannt was aus dem US Motor zu holen ist ohne die Innereien anzugreifen...
Wir werden versuchen die Ansaugung vom 450er anzupassen. Abgasmässig wird eine Komplette Anlage neu gemacht vom Stüber .
Danach kann man sich ja noch Gedanken zum Thema Zündung vom 500er und Nockenwellen zum Schrick oder Dilas zwecks umschleifen auf AMG spez.machen.Die Köpfe bearbeiten usw usw.
Ich weis der nagel in meinem Kopp wird länger und länger aber ich steh auf Oldsool Tuning....
Hallo Klaus,
eigentlich sagt doch der Zimmermannsnagel in Deinem Kopp jetzt nur, dass Du bei einem so veränderten Motor ein ZSG mit einem auf dem Prüfstand entwickelten eigenen Kennfeld brauchen wird, oder ?
Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
Ford Mustang Convertible Bj 69
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mein oller Benz (M103) hat nur 180 Pferdchen unter der Haube, soll heißen ihr habt "fuffzisch" PS mehr auf der Kurbelwelle.
Also ich habe bei unseren Ausfahrten, alle Motorisierungen dabei, noch niemanden gehört, der über fehlende Leistung klagt.
Meist sind wir alle zur gleichen Zeit am Ziel. Selbst die 560 SL kommen auch an!
Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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Tanke allerdings immer V-Power aus Prinzip. Bei der Kilometerleistung meines SL kommt es nicht darauf an. Und ich tue es nicht wegen der Oktan-Zahl, sondern wegen der Additive und bester Verbrennung.
Im Übrigen wurde im AMG-Forum viel darüber dikutiert, ob man Shell V-Power oder auch Aral Ultimate tanken soll. Und ja... viele berichten von besserer Verbrennung und suabere(re)n Endrohren...
Also... schaden wird es nicht. Und ... ich habe keine Angst vor einem Exitus des 560er Motors... bei 230 PS Motor-Leistung...
Gruß Richard
Gruß Richard
1989er 560 SL
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also bevor wir nicht den Fakt kennen, um wie viel das ZSG ohne den Widerstand 750 Ohm verstellt, wird das eine ziemlich ausufernde Diskussion. Zwischen Australien (Normalbenzin) und USA/JP (Superbenzin genannt in den Bosch Unterlagen) kennen wir die Umschaltung. Jetzt messt doch bitte mal nach, was bei abgezogenem Widerstand passiert.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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kann mich Richard nur anschließen. Mein 560er bullerte in der Orginalkonfiguration - direkt als ich ihn gekriegt habe, in der Warmlaufphase wie ein typischer Ami-V8. Das legte sich aber als er warm war.
Nach Ziehen des Steckers (und dauerhaftem Gebrauch von Super+ ist dieses Bullern weg und es fühlt und hört sich auf jeden Fall so an, als ob er deutlich ruhiger läuft.
Also ich bin jetzt eine Saison wie oben beschrieben gefahren und hatte weder einen Schade noch das Gefühl, dass ich damit was kaputt machen würde.
VG
Reinhard
Sterne gucken ja - am liebsten den in der Garage
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Dr-DJet wrote: Hallo,
also bevor wir nicht den Fakt kennen, um wie viel das ZSG ohne den Widerstand 750 Ohm verstellt, wird das eine ziemlich ausufernde Diskussion. Zwischen Australien (Normalbenzin) und USA/JP (Superbenzin genannt in den Bosch Unterlagen) kennen wir die Umschaltung. Jetzt messt doch bitte mal nach, was bei abgezogenem Widerstand passiert.
Bei den europäischen Modellen ist die Belegung wie folgt:
Stellung / Widerstand in kOhm
1 / unendlich
2 / 2,4
3 / 1,3
4 / 0,75
5 / 0,47
6 / 0,22
7 / 0
Der US-Stecker bildet also die Stellung 4 der europäischen Version ab (s. Anhang).
Da laut Bedienungsanleitung für Schalterstellung 1 explizit 95 Oktan ausreichen, fahre ich seit Jahren auf Stufe 1.
Es gibt für mich keinen Grund, eine mutwillige und bei 95 Oktan unnötige Spätverstellung aktiviert zu lassen.
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Gruß, Thomas
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jetzt verstehe ich, was Du meinst. Nein so kann man das leider nicht sehen. Ein 6-fach Abgleichstecker mit dem gleichen Widerstand wie der Einfachstecker am 560 SL ZSG hat nicht zwingend die gleiche Bedeutung und damit auch nicht zwangsweise die gleiche Verstellung. Es gibt bei jedem ZSG eine Tabelle von Bosch, wie das bei dem jeweiligen Abgleichstecker funktioniert. Die Werte sind modellabhängig und die meisten haben den Rundstecker mit vielen Positionen. Ähnlich ist es z.B. auch mit den Motorsteuergeräten. Als Beispiel Beim 300 SL ZSG EZ58 ist Stellung 4 für Kat mit 750Ohm für Super. Beim ECE ohne Kat dagegen muss es Stellung 1 (unendlich) sein, um Super und den gleichen Zündzeitpunkt einzustellen. N ist respektiv 6 (220 Ohm) beim Kat und 3 (1,3 kOhm) beim ECE. Ich will damit nur zeigen, dass die Verstellung nicht überall gleich ist, leider.
Es wäre deshalb beruhigend, jetzt zu sehen, wie denn das 560 SL bei Widerstand unendlich verstellt. Ist es nahe an der Verstellung bei 750 Ohm, dann ist alles okay. Ist es deutlich früher, würde sich Super-Plus empfehlen.
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Rdele wrote: ...Im Übrigen wurde im AMG-Forum viel darüber dikutiert, ob man Shell V-Power oder auch Aral Ultimate tanken soll. Und ja... viele berichten von besserer Verbrennung und suabere(re)n Endrohren...Gruß Richard
Hallo,
ich kann Dir nach fast 220.000km AMG sagen (Super Plus), daß das Auto gleich läuft, egal ob Super, Super Plus oder - einmal keine Tankstelle weit und breit - Shell V-Power. Sowohl im Verbrauch als auch in der Leistung. Der läuft auch mit Super 95 vmax.
Für mich alles Humbug; mein SL bekommt Super und gut ist.
Thomas
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ein moderner AMG, RR oder Aston hat eine Antiklopfregelung. Der fährt mit jedem Kraftstoff volle Pulle, bis er mal ausnahmsweise in einen Zustand kommt, wo er das Klopfen beginnt. Dann wird der ZZP kurz zurück genommen und sofort wieder schrittweise hoch geregelt.
In diesem Beitrag reden wir aber eigentlich von einem 560 SL OHNE Antiklopfregelung, wo der ZZP über die Einstellung Super Kraftstoff (ROZ 95) hinaus verstellt wird. Und keiner hat sich mal angesehen, um wie viel. Sind das 2°, dann ist es eh in der Toleranz, Bei weiteren 6-8° wäre es schon viel. Eigentlich macht das auch nicht viel Sinn, es sei denn der originale ZZP des Herstellers wäre bewusst falsch gewählt, so dass der Motor mit Super Kraftstoff immer zu spät und nicht im OT die volle Expansionskraft hat..
Wäre jetzt allerdings der 560SL Motor original auf 98 Oktan ausgelegt (er hat aber nur eine Verdichtung von 9,0:1) und wäre er deshalb künstlich mit einem zu späten Zündzeitpunkt auf ROZ 95 eingebremst (wie das in Australien wegen ROZ 91 passierte): Dann und nur dann würde eine Frühverstellung des ZZP und damit einher gehend ein Tanken mit ROZ 98 Sinn machen.
Ansonsten bringt es hauptsächlich den Mineralölkonzernen etwas, in einen auf ROZ 95 ausgelegten Motor Super-Plus oder gar 100 ROZ Benzin zu tanken. Denn die Verbrennung erfolgt mit ROZ 98/100 nicht schneller. Nur die Selbstentzündungstemperatur wird angehoben. Angeblich sinkt sogar der Energiegehalt eines solchen Benzins zum Super und man muss mit Mehrverbrauch rechnen. Diese ganze Diskussion ist entstanden, weil man bei der Einführung des bleifreien Sprits in den 70ern in der Oktanzahl runter ging. Dadurch konnten die Motoren dann klingeln. Deshalb wurde dann der ZZP so verändert, dass er nicht mehr optimal für die Leistungsentfaltung war aber die Selbstentzündung des Benzins nicht mehr vor dem OT erfolgte. Der Umkehrschluss "Mehr Frühzündung = mehr Leistung" gilt aber nur, wenn er vorher bewusst falsch war. Denn nach wie vor muss man ja die optimale Kraftentfaltung im OT erzielen und nicht z.B. 6° davor. Das ist zwar dann kein Klopfen durch Selbstentzündung aber halt doch der Leistung abträglich.
My 5 cents, mehr kann ich dazu nicht beitragen. Denn ich bin weder Entwickler des Motors noch ein Benzinexperte und ich fahre auch keinen 560 SL sondern einen 450 SL.
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Aber den habe ich den Winter aus der heimischen Garage ausquartiert.
Hier sind aber doch mittlerweile genug 560er anwesend,kann keiner mal fix messen?
Olli
Tut mir leid,ich kann einfach nicht immer das antworten, was Ihr hören wollt -
Matra Murena,Pajero V20,Bmw E32 V8,126er 280 SE,Golf 2 GTI,Audi Cabrio 5 Zyl,Audi S4,Audi A6,Audi RS4,
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sollte ich ihn nochmal zwecks Lenkgetriebe bewegen müssen, werde ich die 6° Verstellung nachmessen.
Nur wegen dieser Zündeinstellung werde ich den Motor nicht mehr starten - sonst kann ich ihn wieder mind. 10 min warmlaufen lassen, um das Kondensat aus dem Auspuff zu kriegen
Ich fahre jetzt seit 2013 mit dem optimalen Zündzeitpunkt, bzw. Zündkennfeld und habe nur positive Erfahrungen.
Der M117 vom 560 SL ist ja weitgehend identisch - bis auf die geringere Verdichtung - mit dem M117 aus den 126ern (560 SEL).
Soweit ich weiß, ist auch das Zündsteuergerät identisch, also vermute ich auch die Widerstandswerte plus entsprechende Kennfeldverstellung. Ich hatte mir damals aus der Bucht einen 126er "Kennfeldwähler" besorgt und provisorisch getestet.
Zwischen 0° und 2° Verstellung konnte ich mit dem Popo-Meter keinen signifikanten Unterschied mehr feststellen.
Also habe ich das Optimum 0° gelassen, da mit Super Plus in keinster Weise Klopfen festzustellen war. E5 hab ich nie getestet, da das mein Motor prinzipiell nicht kriegt - zu viele Lebensmittel drin
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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ohne technisch tatsächlich was beitragen zu können finde ich die Diskussion doch in hohem Maße beunruhigend. Ich habe im letzten Sommer den Widerstand entfernt da die Vorteile hier im Forum und auch auf anderen seiten (Bsp.: fünfkommasechs) eindeutig schienen. Mehr Leistung, weniger Verbrauch - da bin ich dabei. Die Meinungen zur Vergleichbarkeit der Motoren un Kennlienien gehen in diesem Thread aber doch auseinander. Die Befürworter beschreiben weiterhin die offensichtlichen Vorteile (ich hab die Mehrleistung nicht wirklich wahrgenommen, das mag aber an meinem moderaten Fahrstil liegen) und die Kritike beschreiben mögliche Risiken bei zu früherm Zündzeitpunkt. Hier wird's interessant für mich.
Im Herbst hatte ich hier mal einen Effekt beschrieben, dass ich nach längerer Standphase kurz ein leises, klingelndes Geräusch, ähnlich einem Windspiel zu hören meinte - Diagnose im Forum: verm. Spanner, Gleitschienen oder Kette. Ich hab das dann in einer Werkstatt prüfen lassen. Kette Gleitschienen (zumindest die oberen) und Spanner seien ok.
Jetzt frage ich mich ob das Windspiel auch ein Motorklingeln wegen zu frühem Zundzeitpunkt sein könnte und ich das nur wegen vieler Nebengeräusche beim Fahren nicht höre. Oder gibt es einen Zusammenhang warum ein Motorklingeln nur in der Warmstartphase auftreten könnte. Wenn dem so ist, dann würde die Wahrnehmung des Klingen zeitlich ganz gut mit dem Abziehen des Steckers zusammenpassen. Vorher hatte ich das zumindest nicht wahrgenommen. Ich tanke immer Super-Plus, wenn verfügbar V-Power.
Den Stecker werde ich im Frühjahr wieder draufstecken und mal vergleichen ob sich dei Geräuschkulisse beim Starten damit ändert.
Gruß
Thomas
Gruß
Thomas
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es gibt noch keinen Grund zur Beunruhigung, solange wir noch nichts Genaues wissen. Sind es nur 2° Verstellung, macht es nichts. Sind es z.B. 6-8° und der Motor auf ROZ 95 ausgelegt, dann bringt es eher eine schlechtere Leistung (falls de Werkseinstellung zu ROZ 95 optimal ist): Nur wenn es wirklich ein ROZ 98 Motor wäre und der Zündzeitpunkt dann mit abgezogenem Stecker optimal auf ROZ 98 ausgelegt wäre, dann wäre ein Risiko der Selbstentzündung mit ROZ 95 Benzin und eine Leistungssteigerung mit ROZ 98 da. Das Klopfen könnte aber auch nur bei heißem Wetter und entsprechendem Lastzustand und Ablagerungen im Motor auftreten.. Ich glaube - das heißt ich weiß es nicht -, dass der 560SL Motor für ROZ 95 ausgelegt ist. Denn er muss ja auch bei Normalbenzin in Australien laufen und durch die Katalysatoren war damals das Super von 98 auf 95 Oktan gesenkt worden. Der 560 SL wurde aber immer mit Kat ausgeliefert. Dann könnte es auf jeden Fall kein Klopfen durch Super Benzin geben.
Ich würde sagen: Wir fischen da noch im Trüben. Und es gibt genau so viele, die eine Leistungssteigerung verspüren wie die, die keine verspüren. Sobald mal jemand die Veränderung des ZZP misst und ihn vielleicht noch auf den Leistungsprüfstand nimmt, wissen wir mehr.
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dann will ich mich hier auch dazu äußern, nachdem der Stecker bei meinem 560'er vor ca. 10.000 km gezogen wurde.
Der Motor lief danach spürbar ruhiger, der Verbrauch sank im Bereich von einem Liter und der Popometer meinte eine Leistungsverbesserung zu spüren.
In Spanien, Portugal und Frankreich hatte ich keinerlei Probleme mit dem angebotenen Sprit, nur unser mitreisender japanische 560'er musste in Spanien den Stecker wieder anbringen, denn mit dem Sprit hatte er erhebliche Probleme - im Schwerpunkt deutlicher Mehrverbrauch von bis zu 4 Liter/ 100 km gegenüber meinem. Kaum war der Stecker drauf war wieder alles i.O.
Anscheinend gibt es also spürbare Unterschiede vom Ami zum Japaner in diesem Bereich.
Gruß Reinhard
560 SL Bj 1986, Harley DavidsonPan American und BMW R80RT Bj 1985
Portugalreise: 560slblog.wordpress.com/blog/
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- Seewolf107
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Ich habe den Abgleichstecker bei meinem 560er einfach mal abgezogen, der Widerstand hat gemessene 747 Ohm.
Ich habe die Zündung vorher und nachher gemessen bei verschiedenen Drehzahlen und es sind ca. 4-8 Grad mehr Frühzündung, genauer messen kann ich es nicht.
Unterdruck war angeschlossen.
Denke die 6 Grad im Mittel kommen hin.
Der Motorlauf hat sich subjektiv auch verbessert, der Leerlauf ist ruhiger. Was sich leistungsmäßig getan hat vermag ich nicht zu sagen, da ich den 560er noch zu wenig kenne.
Im Frühjahr werde ich da sicher mal weiter experimentieren.
Wegen den 6 Grad mehr Zündung habe ich keinerlei bedenken, bin mir ziemlich sicher dass die Benz Ings. damals sicher nicht das max an Zündung aus dem Motor geholt haben und viel mehr auf Sicherheit gingen. 6 Grad mehr sind nicht die Welt und mit der Heute wirklich konstanten Spritqualität aus meiner Sicht auch kein Thema.
Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Wobei sich der M117 ja traumhaft blitzen läßt im Vergleich zu meinem M110....da erkenne ich trotz anmalen der Zahlen immer fast nix
Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
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habe ebenfalls den Abgleichstecker (000 540 2481 , 750 Ohm, vorgesehen für 95 Oktan) bei meinem 89er 560 abgezogen, nachdem 98 Oktan im Tank waren.
Der Motor dreht jetzt spürbar agiler hoch und hängt deutlich sauberer am Gas. Es fühlt sich ein bisschen so an, als habe man einen Putzlumpen aus dem Luftfilter gezogen.
Klopfen kann ich ebenfalls nicht erkennen. Ich habe den Abgleichstecker 2681 (2400 Ohm, 99 Oktan) bestellt, ist aber bei Mercedes leider nicht lieferbar.
Ich fahre jetzt mal ein paar Tankfüllungen in dieser Konstellation und schaue, ob der Verbrauch nicht Richtung 10 Liter geht. Bisher liege ich bei 11,5 bis 13,1 (allerdings bei entspannter und sachter Fahrweise)
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Ich habe den goldenen ‘87er ein paar Monate mit abgezogenem Stecker gefahren. Subjektiv habe ich keine Verbesserung in der Beschleunigung noch eine Verbesserung des Spritverbrauchs feststellen koennen. Da ich sowieso Premium tanken muss kam der Stecker halt wieder drauf was auch subjektiv zu keiner Verschlechterung oder Verbesserung geführt hat. Da der Rote 88er spritvernichtende Teilchenbeschleuniger schlechter beschleunigt als der GOLDENE nehme ich mal den Stecker da raus und beobachte mal ob sich etwas tut. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 26 bis 28 L/100km ist schon eher ein Unterschied festzustellen.
Ich weiß nicht wie Ihr auf 11,5 bis 13 l/100km kommt. Aber ich werde den Verbrauchsverursacher noch finden. Denke mal das ein neuer Satz Einspritzduesen fällig ist.
Liebe Gruesse
Bernd
"Why let somebody else screw it up for parts and labor when you can screw it up for just parts?"
“ Wer bei uns anderen sagt, wo es langgeht, sollte das schon wegweisend tun.”
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