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Einige Fragen zur Hohlraumversiegelung

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02 Feb 2008 23:40 #13387 by JE
Jungs, ich würde Euch dazu raten, vielleicht erstmal mit einem Profi und einem guten Endoskop in Eure Hohlräume reinzuschauen.

Erstens wirds dem Einen oder Anderen die Augen öffnen, wo Eurer Auto eventuell schon heftig rottet. Zweitens seht Ihr, wo überhaupt Zugänge sind und wie was zu machen ist.

Ich hab bei TimeMaxx das volle Endoskopieprogramm durchgezogen (4 Stunden) und das Ergebnis war, weil Schweizer Wagen, sehr gut, aber Das Auto hatte in 31 Jahren zwei Mal eine Hohlraumkonservierung.

1. Vom Werk ein hellgelbes Wachs
2. Was Schwarzes, Zähes wahrscheinlich Dinol o.s.ä.

Ungefähr 2/3 der Hohlräume waren von Mercedes erwischt worden.
In 3 Hohlräumen war nichts gelbes, dafür was Schwarzes (z.B. Hohlräume über den hinteren Dreieckslenkern), ein paar Hohlräume hatte der Schweizer Versiegler vergessen.

der Hohlraum oberhalb der hi. Schwellerspitze, B-Säule war auf beiden Seiten jungfräulich und völlig unversiegelt, aber noch grün.

Gruß Jens

Gruß Jens (Signature s#cks)

Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?

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03 Feb 2008 17:09 #13388 by walter70
Replied by walter70 on topic Einige Fragen zur Hohlraumversiegelung

On 2004-07-03 22:58, tazz wrote:
Hi,

die (wieder mal) interessante Diskussion bestätigt mich darin, die Konservierung nicht selbst zu machen. Kennt jemand im Raum München einen Fachmann für Hohlraumkonservierungen?

Ohne passendes Arbeitsgerät lasse ich davon lieber die Finger ...

Bin für jeden Tipp dankbar.

CU

Nico

Hallo Nico,

eine gute Adresse für Raum München ist Firma Rostschutz Reuel.
Sitz ist direkt in München in der Friedenspromenade 47.
Telefon 089-4300955

Besitzer: Herr Schuster, über 20 Jahre bei Mercedes gearbeitet.

Hat sich auf Konservierung und so spezialisiert.

Der stellt Dir auch mal Dein Auto auf die Bühne und zeigt Dir die Stellen vom 107er welche anfällig für Rost sind.

Gruß aus LA

Walter

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03 Feb 2008 17:46 #13389 by Mr_T
Replied by Mr_T on topic Einige Fragen zur Hohlraumversiegelung
Ich habe bei meinem 380SL alle Hohlräume mit reichlich Fluidfilm geflutet, und dann nach ca. 5 Monaten bei Hoppens 6-7kg Mike-Sanders Fett in die Hohlräume gebracht.

Die Karosse war praktisch rostfrei, was vermutlich auch daran liegt dass es CH-Fahrzeug ist mit Versiegelung ab Werk aus Garantiegründen, ist beim 450SLC 5.0 wohl auch so.

Normaler Oberflächenrost an den Wagenheberaufnahmen und Stehblechen zw. Schweller und Unterboden wurden oberflächlich von Flugrost befreit und dann mit POR behandelt und dann reichlich Sanders Fett darüber.

An der Spritzwand zw. Motorraum und Fahrgastzelle gabs innen Oberflächenrost, laut Hoppen hat er noch keine 107er gesehen der das nicht hat.

Ich denke das sollte die nächsten 5-8 Jahre reichen, dann werde ich mal wieder gucken.

Am Wichtigsten ist es m.E. alle Wasserabläufe 1-2- Mal, pro Jahr zu prüfen, und gf. zu reinigen. Dazu nehme ich zuerst Wasser und dann WD40.

Unterboden habe ich mit FluidFilm / PermaFilm behandelt.

Ich glaube der orig. Unterbodenschutz trägt zur Geräsuchverminderung bei (Antodröhn), daher werde ich den so lassen wie er ist.

Fahre sowies fast nur bei trockenenem und salzfreien Bedingungen.

Gruss,

Michael

p.s Geruchsentwicklung mit Mike Sanders Fett kann ich nicht bestätigen, und habe eine feine Nase.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mr_T am 03-02-2008 17:54 ]

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