Gestrahlte Teile mit vor Grundierung mit Fertan behandeln
On 2016-08-31 23:53, emanresu wrote:
Wenn ich länger brauche schon... ist weniger Mühe das runterzuwaschen als irgendwelche stinkigen Primer abzubrennen. Ich nehm dann dünnflüssiges Kriechöl - das stört beim Schweißen nicht. Für Lötarbeiten wasch ich das Teil vorher mit Silikonentferner.
Sören
Silikonentferner oder Verdünner u.ä. sind zum Entfetten nicht wirklich geeignet, sie lösen zwar Fettrückstände aber hinterlassen einen Mikrofilm. Wirklich entfetten kann man nur mit einer starken Lauge wie z.B. Marine Clean
www.hoeseler-por15.de/7_d-tips.htm
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On 2016-09-01 11:33, agossi wrote:
Apropos Sören wegen dem Schweissen: ist nicht gerade Zinkstaubfarbe (gibt es ja auch als 2K-Epoxy) besonders als Schweissgrundierung geeignet?
Wie entfernst Du Ölreste vor dem Grundieren?
Gruss
Andi
Wie gesagt, ich verwende gerne 2k Epoxi Zinkstaufarbe - allerdings erst nachdem ich mit dem Schweißen durch bin. Nackter Stahl sprizt weniger, Zink ist nicht gesund in der Lunge und Epoxi stinkt auch übel wenn es abbrennt. Zink in etwas größerer Schichtstärke macht ordentlich Luncker un die Schweißnaht, zischt, brodelt und nervt. Dünnes Öl verdampft, bevor der Stahl auch nur ernsthaft ans schmelzen denkt und macht deswegen keinen Stress.
Um das vor Flugrost schützende Öl runterzuwaschen, habe ich bisher immer Silikonentferner vom Lackhersteller verwendet. Und natürlich kann ein Lösungsmittel niemals den gelösten Bestandteil vollständig eliminieren. Weder Lauge noch organisches Lösungsmmittel läßt das Öl verschwinden - es ist technisch in beiden Fällen nur eine Verdünnung, die die Menge des Öls um einen gewissen, jedoch großen Faktor reduziert.
Natürlich ist die Oberfläche nicht auf Molekularer Ebene Fettfrei. Allerdings hatte ich noch nie irgendwelche Probleme mit den paar Restmolekülen... das verträgt eine ordentliche Grundierung schon. Es geht schließlich nicht um Beschichtungen im Hochreinraum sondern nur um etwas Lack auf dem Blech.
Wie gesagt - ich halte mich bevorzugt an die Datenblätter der Lackhersteller - wenn die schreiben mit xyz abwaschen, dann mach ich das. Und i.d.R. steht das Silikonentferner auf den nackten Stahl und nicht irgendwelche Passivierung, die es dem Zink dann nicht mehr ermöglicht als Opferanode zu wirken.
Wenn ich Teile in Phosphorsäure gebadet habe, Grundiere ich die nicht mit Zinkstaub sondern mit 1k Reaktionsprimer, der selber Phosphorsäure enthält.
Sören
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Sandstrahlen ist da nicht im Fokus, wenn nach 2-3 Jahren die Rostblasen kommen, juckt das die meisten Lackierer nicht (Garantie abgelaufen) die Kunden oft auch nicht, dann gehen die Karren zurück an die Leasing.
wässrige Lösungen die austrocknen, abgewaschen und wieder getrocknet werden müssen, wollen die nicht, dauert zu lange und siehe oben.
Meinen Lackierer musste ich fast zwingen. Er hatte auch Null Ahnung von diesen Lösungen, macht nur was der Lackvertreter sagt. Der größte Fortschritt für einen Lackierer ist, wenn etwas angeboten wird, das schneel geht und evtl. sogar billiger ist.
Kaum ein Lackierer lässt ein Auto nach dem grundieren, spachteln und füllern lange genug stehen, bei mir stehen die mindestens eine Woche, besser zwei, bevor lackiert wird.
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was verwendet Ihr denn für ein Mischungsverhältniss. Habe das Natron in Pulverform erworben,
FRAGE welche Mischung sollte man ansetzten zum "neutralisieren" ??
Infso willkommen.
Gruss und schönes WE
Markus
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