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Ventilschaftdichtungen wechseln ohne Druckluftunterstützung ?
bin hier im Forum auf einen Beitrag gestoßen wo beschrieben wird dass es möglich ist, die Ventile bei OT-Stellung auf dem Kolben „abzusetzen“, diese somit nicht in den Zylinder fallen und somit keine Druckluft über die Zündkerzenbohrung zugeführt werden muss.
Hat das schon mal jemand praktiziert, funktioniert das wirklich?
Gruß aus München
Alex (450SL US-Version 1976)
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Es ist zwar nicht das was andere für gut heißen, aber es geht. Ich habe das bei meinem 126er (MOPF 500SE) auch schon so gemacht. Der fährt auch nach 10000km noch problemlos. Wichtig ist, dass der betreffende Kolben im OT ist und dass die Ventilfeder absolut gearade entlang des Ventilschaftes niedergedrückt wird. Aber man sollte es im allgemeinen merken, wenn man das Ventil krumm biegt Was hast Du den vor?
Gruß aus dem ebenfalls bayerischen Allgäu,
Mathias
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habe ich vor drei Wochen so gemacht.
Alle Zündkerzen und beide Ventildeckel abgebaut. Motor von Hand mittels Knarre, kurzer Verlängerung und 27er Nuss an der Kurbelwelle gedreht.
Am jeweiligen Zylinder beim drehen durch die Kerzenbohrung vorsichtig mit einem Schraubendreher den OT abgetastet.
Die Spannfeder am Ventil herausgezogen, mit Ventildrücker die Ventilfedern herunterdrücken und den Schwinghebel herausnehmen (immer wieder am gleichen Ventil einsetzen). Das ganze nochmals mit Druck herunterdrücken und die Ventilkeile mittels Magnetheber entnehmen.
Ventilfedern entnehmen, danach kann die Schaftabdichtung z.B. mit einer gebogenen Spitzzange entnommen werden. Neue Schaftabdichtung (original von MB!) einölen, aufstecken und z.B. mit einem 10er oder 12er Ringschlüssel hörbar einrasten lassen.
Danach alles andere rückwärts.
Den größten Spaß machen herunterfallende Ventilkeile die man dann ewig suchen muß!
Also: Die Öffnungen im Zylinderkopf mit Lappen verschließen und immer Augen auf.
Grüße: Thomas
Tom450SL
73er Mercedes 450SL
67er Mustang 390 Hardtop Coupe
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ich habe die Ventilschaftdichtungen letzten Winter bei meinem 500SL ausgetauscht. Druckluft hatte ich nicht zur Verfügung. Den zugehörigen Kolben habe ich in OT gestellt, das Ventil auf den Kolben runtergedrückt und die beiden Keile mit einem Magnet entnommen. Die Keilverbindung klemmt etwas, d.h. es muss etwas Druck ausgeübt werden bis sich die Klemmung löst. Es hat alles einwandfrei geklappt, der Motor läuft wieder problemlos. Den Ölverbrauch mit ca. 2 Liter pro 1000km hat es aber leider nicht positiv beeinflußt.
Grüsse
Johannes
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- norbert280
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beim Einbau für Aus und Einlassventile,
Norbert [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : norbert280 am 31-08-2011 20:31 ]
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Grüsse
Johannes
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- norbert280
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On 2011-08-31 20:56, melmax wrote:
Die Ventilschaftdichtungen sind bei den V8-Motoren M116/M117 auf der Ein- und Auslaßseite identisch.
Grüsse
Johannes
Bist du dir da sicher,
hab immer noch den Lehrmeister im Ohr,
achtet drauf das ……..
das gleiche Thema ist beim M 103
mir ist es Wurscht,
Norbert
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On 2011-08-31 22:39, norbert280 wrote:
On 2011-08-31 20:56, melmax wrote:
Die Ventilschaftdichtungen sind bei den V8-Motoren M116/M117 auf der Ein- und Auslaßseite identisch.
Grüsse
Johannes
Bist du dir da sicher,
hab immer noch den Lehrmeister im Ohr,
achtet drauf das ……..
das gleiche Thema ist beim M 103
mir ist es Wurscht,
Norbert
Norbert verwechselst du es nicht mit dem Ventilspiel?
--- Gruß Werner ---
P.S.:
Hier ist Auslass- und Einlassdichtung gleich Nr. 90
HIER
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 31-08-2011 23:38 ]
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- norbert280
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On 2011-08-31 23:30, Johnny-1951 wrote:
On 2011-08-31 22:39, norbert280 wrote:
On 2011-08-31 20:56, melmax wrote:
Die Ventilschaftdichtungen sind bei den V8-Motoren M116/M117 auf der Ein- und Auslaßseite identisch.
Grüsse
Johannes
Bist du dir da sicher,
hab immer noch den Lehrmeister im Ohr,
achtet drauf das ……..
das gleiche Thema ist beim M 103
mir ist es Wurscht,
Norbert
Norbert verwechselst du es nicht mit dem Ventilspiel?
--- Gruß Werner ---
P.S.:
Hier ist Auslass- und Einlassdichtung gleich Nr. 90
HIER
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 31-08-2011 23:38 ]
Werner,
Ventilschaftdichtung,
das sind die kleinen runden ( Gummis) unter der Ventilfeder
ist die Abdichtung zwischen Ventilschaft
und Ventilschaftführung,
Ventilschaft bei Aus und Einlass sind unterschiedlich,
mal Nachmessen mit der Mikro-schraube,
ist mit dem Auge nicht sichtbar,
und jetzt nicht mehr Nerven,
Norbert[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : norbert280 am 01-09-2011 14:20 ]
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On 2011-08-31 20:56, melmax wrote:
Die Ventilschaftdichtungen sind bei den V8-Motoren M116/M117 auf der Ein- und Auslaßseite identisch.
Grüsse
Johannes
Johannes,
116 /117
bei den alten Motor 9 und 11
bei den neuen Motror 9 und 9
Grüsse Norbert
der vom alten Motor ausging,
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- Johnny-1951
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On 2011-09-01 09:33, norbert280 wrote:
On 2011-08-31 23:30, Johnny-1951 wrote:
On 2011-08-31 22:39, norbert280 wrote:
On 2011-08-31 20:56, melmax wrote:
Die Ventilschaftdichtungen sind bei den V8-Motoren M116/M117 auf der Ein- und Auslaßseite identisch.
Grüsse
Johannes
Bist du dir da sicher,
hab immer noch den Lehrmeister im Ohr,
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das gleiche Thema ist beim M 103
mir ist es Wurscht,
Norbert
Norbert verwechselst du es nicht mit dem Ventilspiel?
--- Gruß Werner ---
P.S.:
Hier ist Auslass- und Einlassdichtung gleich Nr. 90
HIER
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 31-08-2011 23:38 ]
Werner,
Ventilschaftdichtung,
das sind die kleinen runden ( Gummis) unter der Ventilfeder
ist die Abdichtung zwischen Ventilschaft
und Ventilschaftführung,
Ventilschaft bei Aus und Einlass sind unterschiedlich,
mal Nachmessen mit der Mikro-schraube,
ist mit dem Auge nicht sichtbar,
und jetzt nicht mehr Nerven,
Norbert
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : norbert280 am 01-09-2011 14:20 ]
Komisch, bei meinem waren die Gummidichtringe gleich
450er 1978…
Übrigens,
ich hatte damals eine Zündkerze zerstört
sodass ich auf die Schlüsselseite ein Gegenstück für die Schnellkupplung
mit Silberlot auflöten konnte, Druckminderer vorgekuppelt und so war es kein Problem
die Ventile oben zuhalten.
Ein Kompressor wird doch wohl fast jeder in der Garage haben oder nicht…
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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habe ebenfalls vor, die Ventilschaftdichtungen mit dem Schrauber meines Vertrauens zu wechseln.
Haben aber keinen original MB Ventildrücker.
Könnt ihr mir einen empfehlen,den ich einfach in der Bucht oder so kaufen kann und für einen 560 SL funktioniert?
Sollte ich mir auch ein speziellen Magnetheber zulegen? wenn ja welchen.
Danke vorab für eure Antworten
VG Jens
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Moinmelmax wrote: Hallo Alex,
ich habe die Ventilschaftdichtungen letzten Winter bei meinem 500SL ausgetauscht. Druckluft hatte ich nicht zur Verfügung. Den zugehörigen Kolben habe ich in OT gestellt, das Ventil auf den Kolben runtergedrückt und die beiden Keile mit einem Magnet entnommen. Die Keilverbindung klemmt etwas, d.h. es muss etwas Druck ausgeübt werden bis sich die Klemmung löst. Es hat alles einwandfrei geklappt, der Motor läuft wieder problemlos. Den Ölverbrauch mit ca. 2 Liter pro 1000km hat es aber leider nicht positiv beeinflußt.
Grüsse
Johannes
Hatter gebläut hinten raus und ist es jetzt besser!
Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
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sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/2076...0-sl?start=60#206646
Neue Führungen und neue VSDs: Bläuen weg und Ölverbrauch (vorher ca. 2l/1000km) auch.
Zum Thema auf den Ventilen rumdrücken um die Keile rauszunehmen: Zumindest die Auslassventile sind sehr empfindlich gegen Verbiegen. Ich kann nur davon abraten die gegen die Kolben abzustützen nur um zunächst die Keile zu lösen!!
Vorschlag (...): Kolben in UT, Pressluft auf den Zylinder und dann zunächst mal mit einem gezielten Schlag auf den Federteller die Verbindung lockern, dann kann man mit ggf. Kolben in OT weitermachen, aber das Lockern ist wichtig.
Die Auslassventile sind natriumgefüllt, d.h. der Schaft ist hohl und daher nicht so stabil gegen Verbiegen und ein verbogenes AV bei montiertem Zylinderkopf wäre echt blöd.
Und warum Kolben in UT bei Pressluftexperimenten? Weil man im OT die Kurbelwelle stabil blockieren müsste, da der Kolben dort niemals lange stehen bleibt, wenn Druck im Brennraum herrscht - dafür wurde nämlich die ganze Einrichtung (der Motor) nämlich konstruiert: Druck im OT in eine Rotationsbewegung umsetzen.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Führen Sie 2 m Seil ein und drehen Sie den Motor von Hand, um das Seil unter den Ventilen zusammenzudrücken.
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Cheers
Jim
1979 450SL - 2008 911 Turbo
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wo habt Ihr Eure V.-Dichtungen besorgt, MB oder alternativen Hersteller?
FEBI-Satz gibt's schon für <10€
www.amazon.de/gp/product/B006DHV2XS/ref=...A3W3LNGO3D1B0E&psc=1
Oder von ERLING das doppelte an €
www.pkwteile.de/elring/204179
Gruß
Marinko
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Rudiger
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Ich würde die beim Freundlichen kaufen, die Kosten doch fast nix.
Willst du im Netz ein paar Cent sparen?
Da sind auch die Aufschiebehülsen mit dabei.
Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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paar Cent sind was anderes
I bin hold im Schwobenländle groß gworde gell
A 103 050 0158
TS DICHTKEGEL
50,69 €
Gruß
Marinko
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Elring, Reinz oder Goetze, das sind alles Erstausrüster bei allen OEMs (gewesen oder noch immer). Was anderes wirst Du bei Daimler auch nicht bekommen, nur eben mit dem Sternenaufschlag. 50 EUR sind eine Frechheit!
Und Montagehülsen (sollten sie nicht dabei sein) kann man sich auch selber basteln, z.B. mittels Schrumpfschlauch. Die braucht man aber nur, wenn man die Ventile nicht vor der Montage mal mit feinem Sandpapier bearbeitet hat (das macht man aber nicht bei eingebauten Ventilen, sonst fällt das Schleifmittel zwischen Schaft und Führung und dann hat man später ein Problem). Da wo die Keile sitzen kann sich mit der Zeit ein winziger Grat aufwerfen und den gilt es (wenn er da ist) schadfrei zu überwinden oder zu entfernen. Gut Fetten oder Ölen bei der Montage ist natürlich auch Pflicht.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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