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Sofort auf synthetisches 5W-40 Oel umstellen - auch VorMopfmodelle !?
Bei der Wahl des Öls halte ich es ähnlich wie Gerd. Die älteren Pferde im Stall (450 SEL, 280 CE und 450 SLC 5.0) laufen alle nur im Sommer. Da reicht ein 15 W40 vollständig! Bei meinem noch etwas neu im Stall befindlichen 500 SE (W126) habe ich mich noch nicht entschieden, aber ich denke, dass der wohl das 5 W40 vom Pra*** bekommen wird.
Manche Motoren sind scheinbar wirklich auf teil- bzw. vollsynthetisches Öl ausgelegt. Das habe ich jetzt bei einem Test an der Einkaufstüte (VW Polo Diesel, ´92) festgestellt. Seit das 15 W40 gegen 5 W40 vom P*** ausgetauscht wurde läuft der deutlich ruhiger im Leerlauf...
Gruß,
Mathias
On 2009-01-02 20:33, adischuster wrote:
Ich selbst fahre in meinem W 111 - Bj. 1965, ein Helix Ultra 0W - 40, im W 124 - 260 E, ein Helix Ultra 5W - 30, im Senator 25 E - Helix Ultra 5W - 30. Ich will da niemandem davon überzeugen, ich fahre das aber aus "Überzeugung".
Adi, vielleicht solltest Du deine Überzeugung nochmal überdenken: das Helix Ultra 0W30 ist doch, wenn ich mich jetzt nicht täusche, ein Longlife-Öl mit herabgesetzen HTHS Werten, oder???
Das füllen nur die Autohersteller ein, um den Flottenverbrauch um 0,1 Liter pro 100 km zu senken, aber auf Kosten des Motorverschleisses! Wenn auf dem Ölkanister ACEA A5 oder B5 steht, würde ich das nicht einfüllen. B4 ist das, was drauf stehen sollte! (Ältere Norm, aber bessser!)
Technische Infos zu Schmierstoffen
Ölige Grüsse
Norbert
On 2009-01-02 21:09, sfmathias wrote:
Manche Motoren sind scheinbar wirklich auf teil- bzw. vollsynthetisches Öl ausgelegt. Das habe ich jetzt bei einem Test an der Einkaufstüte (VW Polo Diesel, ´92) festgestellt. Seit das 15 W40 gegen 5 W40 vom P*** ausgetauscht wurde läuft der deutlich ruhiger im Leerlauf...
Nö, Matthias, das liegt nur am besseren (und sauberen) Öl! Mein Tip: fahr das Öl in alle deinen Autos, der Preisunterschied zum 15W40 ist ja nicht der Rede wert!
Gruß
Norbert
erfreulich zu hoeren das du umgestiegen und zufrieden bist. Natuerlich wird deine Aussage niemanden ueberzeugen, der schon seit 20 Jahren sein normales 15W40 faehrt, es regelmaessig wechselt und keine Probleme damit hat.
Aber darum geht es ja auch nicht. Ich fuer mich will nur verschiedene Erfahrungen und Meinungen hoeren, um mir ein besseres Bild zu dem thema machen zu koennen. Und so wie es momentan aussieht bin ich geneigt bei meinem naechsten Oelwechsel umzusteigen.
Fuer all diejenigen die sich nicht durch den Motor-Talk tread mit dem genannten Sterndocktor lesen wollen, hier eine gute Zusammenfassung seiner Beitrage
Viel Spass und vielleicht ein paar neue Erkenntnisse
Sven
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On 2009-01-02 21:10, SL380 wrote:
On 2009-01-02 20:33, adischuster wrote:
Ich selbst fahre in meinem W 111 - Bj. 1965, ein Helix Ultra 0W - 40, im W 124 - 260 E, ein Helix Ultra 5W - 30, im Senator 25 E - Helix Ultra 5W - 30. Ich will da niemandem davon überzeugen, ich fahre das aber aus "Überzeugung".
Adi, vielleicht solltest Du deine Überzeugung nochmal überdenken: das Helix Ultra 0W30 ist doch, wenn ich mich jetzt nicht täusche, ein Longlife-Öl mit herabgesetzen HTHS Werten, oder???
Das füllen nur die Autohersteller ein, um den Flottenverbrauch um 0,1 Liter pro 100 km zu senken, aber auf Kosten des Motorverschleisses! Wenn auf dem Ölkanister ACEA A5 oder B5 steht, würde ich das nicht einfüllen. B4 ist das, was drauf stehen sollte! (Ältere Norm, aber bessser!)
Technische Infos zu Schmierstoffen
Ölige Grüsse
Norbert
Hallo Norbert !
Keine Bange, steht B 4 drauf und ist freigegeben MB - Blatt 229.3
Da ich mit dem 260er keine Vollgasorgien veranstalte, werde ich im normalen Betrieb die Reserven dieses Öles gar nicht ausreizen.
Ich habe das Auto vor 2 1/2 Jahren gekauft, sofort Öl + Filter gewechselt - 7.000 Km gefahren - erneut Öl + Filter gewechselt und der Motor lief von Tag zu Tag besser. Als erfreulichen Nebeneffekt, hat sich der Ölverbrauch drastisch reduziert. Bei den ersten 7.000 musste ich ca. 2 Liter nachfüllen - bei den nächsten 10.000 musste ich ca. 3/4 L. nachfüllen.
Gruß adi
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On 2009-01-02 21:09, sfmathias wrote:
Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu geben. Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass das wichtigste ein regelmäßiger und den Herstellervorgaben gerechter Ölwechsel mit Filter das A und O ist.
Bei der Wahl des Öls halte ich es ähnlich wie Gerd. Die älteren Pferde im Stall (450 SEL, 280 CE und 450 SLC 5.0) laufen alle nur im Sommer. Da reicht ein 15 W40 vollständig! Bei meinem noch etwas neu im Stall befindlichen 500 SE (W126) habe ich mich noch nicht entschieden, aber ich denke, dass der wohl das 5 W40 vom Pra*** bekommen wird.
Manche Motoren sind scheinbar wirklich auf teil- bzw. vollsynthetisches Öl ausgelegt. Das habe ich jetzt bei einem Test an der Einkaufstüte (VW Polo Diesel, ´92) festgestellt. Seit das 15 W40 gegen 5 W40 vom P*** ausgetauscht wurde läuft der deutlich ruhiger im Leerlauf...
Gruß,
Mathias
Hallo Mathias !
Klar läuft der mit einem 15W - 40 ebenfalls, nur hast eben die besseren Reserven im Vollsynth zur Verfügung. Keine Verkokung, daher keine Ablagerungen und reine Maschine.
Ich suche mir mal ein Bild raus von meinem Ventiltrieb und hänge es dann rein. So wie es nämlich im Ventiltrieb aussieht, sieht es auch im Kader aus.
Wenn Du mal Maschinen zerlegt hast und dann den Unterschied siehst, ob normales Öl oder Vollsynth gefahren wurde, gehe ich jede Wette ein, dass ich Deine Entscheidung welches Öl, jetzt schon kenne.
Gruß adi
hubraum ist wichtiger als wohnraum
On 2009-01-02 21:43, adischuster wrote:
Keine Verkokung, daher keine Ablagerungen und reine Maschine.
Das hängt aber nicht davon ab, nach welchem Verfahren das Öl hergestellt wurde, sondern von der Reinigungswirkung des Öles. Öle nach ACEA B4 haben die stärkste Reinigungswirkung. Es gibt zahlreiche vollsynthetischen Öle, die diese Norm NICHT erfüllen und teilsynthetische Öle, die das tun. Zum Beispiel das extrem günstige Highstar 5W40 aus dem Baumarkt!
Gruß
Norbert
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On 2009-01-02 21:22, makakay wrote:
Hallo Adi,
erfreulich zu hoeren das du umgestiegen und zufrieden bist. Natuerlich wird deine Aussage niemanden ueberzeugen, der schon seit 20 Jahren sein normales 15W40 faehrt, es regelmaessig wechselt und keine Probleme damit hat.
Aber darum geht es ja auch nicht. Ich fuer mich will nur verschiedene Erfahrungen und Meinungen hoeren, um mir ein besseres Bild zu dem thema machen zu koennen. Und so wie es momentan aussieht bin ich geneigt bei meinem naechsten Oelwechsel umzusteigen.
Fuer all diejenigen die sich nicht durch den Motor-Talk tread mit dem genannten Sterndocktor lesen wollen, hier eine gute Zusammenfassung seiner Beitrage
Viel Spass und vielleicht ein paar neue Erkenntnisse
Sven
Informationen zum Thema Oel
Hallo Sven !
Wenn Du tatsächlich umsteigst, nimm ein Mobil 1 0W - 40, da gehst kein Risiko ein. Mache dann den ersten Ölwechsel etwas früher und ab der zweiten Füllung wirst den Motor nicht wieder erkennen.
Ich habe das 5W- 30 nur deshalb gefüllt, weil ich einen Sonderposten günstig erstehen konnte. Außerdem sind die Zeiten der Vollgasorgien sowie so vorbei.
Gruß adi
PS: Obwohl ich den Sterndoktor schätze, muss ich aber schon anmerken, dass mir seine Ansichten zu radikal sind, daher habe ich seine Artikel nicht alle gelesen. So 4 - 5 habe ich mir mal gegönnt, aber ehrlich, mit einem Fundi habe ich halt meine Probs. [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : adischuster am 02-01-2009 21:58 ]
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On 2009-01-02 21:51, SL380 wrote:
On 2009-01-02 21:43, adischuster wrote:
Keine Verkokung, daher keine Ablagerungen und reine Maschine.
Das hängt aber nicht davon ab, nach welchem Verfahren das Öl hergestellt wurde, sondern von der Reinigungswirkung des Öles. Öle nach ACEA B4 haben die stärkste Reinigungswirkung. Es gibt zahlreiche vollsynthetischen Öle, die diese Norm NICHT erfüllen und teilsynthetische Öle, die das tun. Zum Beispiel das extrem günstige Highstar 5W40 aus dem Baumarkt!
Gruß
Norbert
Hallo Norbert !
Gebe Dir da vollkommen Recht, dass mehrere Öle diese Kriterien erfüllen. Für mich ist aber die Verfügbarkeit ein wesentlicher Faktor. Wenn der Baumarkt mal sein Sortiment ändert, musst wieder endlose Listen vergleichen oder ne neue Quelle erschließen um an den Saft zu kommen.
Da hoffe ich doch, dass Mobil od. Shell noch einige Jährchen liefern werden.
Gruß adi
hubraum ist wichtiger als wohnraum
Mobil1 soll das beste Öl überhaupt sein - notwendig ist es aber nur bei hochdrehenden Ferrari- oder BMW-M Motoren, unsere simpel konstruierten Motoren kommen auch ganz gut mit normalen Öl klar!
Du machst doch auch keine Reifen mit dem Speedindex W auf einen 200D, nur weil es "das Beste" ist, oder?
@Adi:
Die Verfügbarkeit ist kein Problem, das Öl gibt es bestimmt schon seit 10 Jahren im P******-Baumarkt. Wenn nicht, auch kein Problem: Ölkauf ist doch ganz einfach! Man sucht sich die Öle heraus, die eine Freigabe nach 229.3 (sehr gute Schmiereigenschaften) und B4 (sehr gute Reinigungseigenschaften) und einen brauchbaren Temperaturbereich haben (z.B. 5W40 oder 10W40). Von diesen Ölen nimmt man das billigste. Fertig!
Gruß
Norbert
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Hallo Sven !
Wenn Du tatsächlich umsteigst, nimm ein Mobil 1 0W - 40, da gehst kein Risiko ein. Mache dann den ersten Ölwechsel etwas früher und ab der zweiten Füllung wirst den Motor nicht wieder erkennen.
Ich habe das 5W- 30 nur deshalb gefüllt, weil ich einen Sonderposten günstig erstehen konnte. Außerdem sind die Zeiten der Vollgasorgien sowie so vorbei.
...
Jetzt muss ich auch einmal meinen Senf dazu geben.
Mit 0W40 und erst Recht mit 5W30 richtet man seinen Motor mit der Zeit hin.
Moderne Öle sind alle deutlich besser im Hiblick auf Stabilität, Aufnahme von Verschmutzung, Temperatur- und Scherstabilität als alte Mineralöle aus der Zeit als unsere Motoren entwickelt wurde.
Das Problematischte ist somit keine Vollgasorgie im Hochsommer mit hohen Korvengeschwindigkeiten oder der Kaltstart, sondern der Öldruck beim Leerlauf mit warmen Öl. Je dünnflüssiger ein Öl ist um so niedriger ist dieser Öldruck. Mit zunehemnder Laufleistung erhöhen sich die Toleranzen im Motor, was ebenfalls einen niedrigeren Öldruck zur Folge hat.
Sinkt der Öldruck unter 1 Bar sind Lagerschäden vorprogrammiert.
Bei Porsche hat man viele Jahre das hervorrragende Mobil 1 0W40 hemmungslos auch in die alten Motoren (993,964,G-Modell,F-Modell) gekippt. Und offiziell standen alle alten Modelle auch auf der Porsche A40 Ölliste.
Glücklicherweise sind diese Modelle heutztage meist bei Spezialisten in der Wartung und nicht mehr in den normalen Porsche Zentren.
Mit der Zeit viel dann auf, das vermehrt diese alten Motoren trotz bzw. wegen dieses hervorragenden Öl starben.
Porsche hat draufhin für die alten Modelle die Ölempfehlungen geändert.
Porsche 924,928, 944, 968 -> Öl 10W50
Porsche 993,964, G-Modell -> Öl 10W60
Porsche G-Modell bis 2,7 LiterF-Modell, 356, 914 -> Öl 20W50
Also für die älteren dickflüssigeres Öl das stabiler bei Leerlaufdrehzahl und verschlissenen Motoren den Öldruck stabil hält.
Man erkauft sich das durch etwas höhere internen Pumpverluste und erhöhten Spritverbrauch.
Mercedesmotoren haben grössere Lagerdurchmesser und sind generell etwas robuster, und die Motoren der BR 107 sind nicht so stark belastet.
Ich halte ein gutes 10W40 Öl für einen guten Kompromiss. Generell gilt, lieber mal einen Ölwechsel zu viel machen, denn die Viskosität
des Öl sinkt mit der Zeit und der Belastung.
Wer ein McOil in der Nähe hat, bekommt da in 10 Minuten einen kompletten Ölwechsel inklusive Filter für 65 Euro mit Shell Helix HX6 10W40.
Ich habe 3 Oldtimer und mache bei allen einen Ölwechsel vor dem Winter kurz vor dem wegstellen.
nur meine 2 cents
Peter
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Und wer ein 50er oder gar 60er Öl fährt, welches nie von Mercedes freigegeben wurde (die 229.5er sind es), riskiert tatsächlich was. Warum? Der Volumenstom ist bei den Ölen geringer und somit auch die Kühlung und sind die Bohrungen/Ölduschen dafür ausgelegt?
Das hier zitierte Mobil1 0w40 (Thread ist von 2009) gibt es übrigens in der Form nicht mehr und der Nachfolger ist lediglich ein Durchschnittsöl.
Das HX6 hat übrigens einen nicht gerade großen Zink Anteil, nimm lieber das Liqui Moly, wenn es schon ein 10w40 sein soll.
Auch das mit den vorprogrammierten Lagerschäden <1Bar im Leerlauf stimmt natürlich nicht, auch wenn es irgendwelche Youtube Stars erzählen.
Was bedeutet das denn eigentlich? 1 Bar bedeutet, dass er das Öl einen Meter hoch fördert. Bei 0,5 Bar eben ein halber Meter. Wie hoch ist es nun von der Ölpumpe bis zu den Nockenwellen? Wichtig ist vor allem, dass der Öldruck sofort höher geht, wenn man gas gibt. Daimler gibt bei deinem M103 übrigens 0,7 Bar bei 90° und 600rpm an, als Anhaltspunkt. 0.6 Bar bei 130°.
Zum Ölwechsel vor dem Einwintern: Volle Zustimmung.
Und dafür hast du dich jetzt extra hier angemeldet?
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Also wenn wir unsere Autos nur im Frühjahr bis Herbst bewegen ist es egal ob 5W, 10W, 15W oder 20W.
Viele Grüße
Andreas
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum.
das ist ja immer so ein Ding..... Mein 300er hatte vom Vorbesitzer immer Synthetik Öl bekommen. Das habe ich so beibehalten. Und da ich wenig fahre bleibt das 5W-40 sogar zwei Jahre drin. Wenn es raus kommt ist es immer hell und sieht wie neu aus. Die S. Öle altern ja nicht so schnell. Aber wenn ich fahre achte ich halt darauf, dass es immer gut warm wird, also nicht unter 50km. Bei alten Motoren die immer mit mineralischen Ölen gefahren wurden ist das natürlich anders.
Gruss aus Bruchsal
Kalli
Mir ist es wichtig, dass Kettenspanner und alles um die Nockenwelle so schnell wie möglich durchölt werden. Alleine deshalb würde ich zu keinem 15w oder gar 20w und eigentlich auch nicht unbedingt zu einem 10er greifen. Wenn du z.B. hier (1) die 3. Probe (0w40) mit der 7. (10w40) bei 20° vergleichst, dann vergeht beim Kaltstart eben doch mehr zeit, bis das Öl oben ankommt. Auch fördert die Ölpumpe schon beim Orgeln etwas mehr. Genau so wichtig ist mir die Sauberkeit des Motors, weshalb für mich kein mineralisches Öl in Frage käme. Ich habe im Zuge der Gleitschienenthematik beim M119 (die es beim 117 quasi 1:1 genau so gibt) mit mehr oder weniger Instandsetzern, die schon viele M119 Motoren mit gebrochenen Schienen gesehen haben, gesprochen und die Ansichten und Empfehlungen waren hier recht eindeutig. Und so halte ich es selbst auch, denn ich will nicht, dass meine Kette irgendwann auf die Schienen schlägt, weil der Spanner nicht schnell genug Öldruck hat.Also wenn wir unsere Autos nur im Frühjahr bis Herbst bewegen ist es egal ob 5W, 10W, 15W oder 20W.
Beim 107er gibt es noch bei diversen Motoren die ZDDP Thematik, von der ich bis heute nicht weiß, was ich davon halten soll.
PS und das ist mir wichtig: Ich schreibe hier mit Absicht entweder aus der Ich Perspektive oder nur über allgemeine Fakten. Ich will hier niemandem zu einem Öl raten oder dergleichen
(1)
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
Warum sollte das Motoröl bei 1 Bar Öldruck nur 1 m hoch gefördert werden?...
Auch das mit den vorprogrammierten Lagerschäden <1Bar im Leerlauf stimmt natürlich nicht, auch wenn es irgendwelche Youtube Stars erzählen.
Was bedeutet das denn eigentlich? 1 Bar bedeutet, dass er das Öl einen Meter hoch fördert. Bei 0,5 Bar eben ein halber Meter. Wie hoch ist es nun von der Ölpumpe bis zu den Nockenwellen? Wichtig ist vor allem, dass der Öldruck sofort höher geht, wenn man gas gibt. Daimler gibt bei deinem M103 übrigens 0,7 Bar bei 90° und 600rpm an, als Anhaltspunkt. 0.6 Bar bei 130°.
...
Verlässliche Quellen melden, dass 1 Bar 10 m Wassersäule entspricht - entsprechend 0,5 Bar eben 5 m Wassersäule.
So verschieden ist die Dichte von Wasser und Motoröl nun aber nicht...
Gruß
Norbert
Leider wird damit gern Panik gemacht und dann gibt es "Upgrade Ölpumpen" oder Tipps wie hier, doch ein 60er Öl (Außer der Hersteller sieht das vor) zu nehmen. Man sollte immer schauen, was der Hersteller spezifiziert und wenn man wirklich außerhalb dieser Spezifikation ist, oder am unteren Limit (Daimler gibt meistens 0,3 Minimum an), dann sollte man handeln. Aber nicht mit einer "Upgrade Ölpumpe" oder einem 60er Öl, denn das wäre nur Symptombekämpfung und ggf. womöglich noch verschlimmbessernd.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".