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Verdeckkastendichtung
Hab vor an meinem 300er die Verdeckkastendichtung zu tauschen, hat vielleicht wer von euch ein paar Tipps wie man das ordentlich hinkriegt?
Vielen Dank im Voraus!
Goran
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gib mal "Verdeckdeckeldichtung" in das Suchefenster ein - dann kommst du auf einige Threads aus denen du insgesamt die Informationen ziehen kannst, die du benötigst.
Gruß ausm Ländle
Ulrich
P.S.: ... zu diesem Thema haben wir noch keinen Artikel (zumindest habe ich noch keinen gefunden). Wenn du deine Arbeitsschritte dokumentierst und TurboThomas zur Verfügung stellst, haben es künftig Ratsuchende einfacher.
Gruß aus Uhingen
Ulrich
... der englische Patient
... mein Ex-107er
... der Feind meines Ex-107er
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Ist leider noch nicht ganz 100%ig aber das wird noch!
Ein paar Erfahrungen:
Als Kleber geht Pattex schon mal garnicht, sobald man den Deckel zumacht geht der Gummi von der Karosse. Ich habe mir von einem Freund einen Zweikomponentenkleber besorgen lassen. Der hält! Kann aber leider nicht sagen welche Marke das war.
An der Karosse habe ich alles tip top sauber gemacht wie auch den Gummi (mit Alkohol). Dann den Kleber im Falz verteilt und Gummi rein. Am besten vorher abkleben falls zuviel Kleber eingebracht wurde. Ich habe dann einen Meterstab abgebrochen und die Einzelteile dem Gummi entlang mit ein paar kleinen Hölzchen eingespannt damit der Gummi überall richtig fest an der Karosse hinten anliegt.
Hoffe das hilft ein wenig weiter!
Gruß
Christian
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ich habe die Dichtung nun eingesetzt und bin nicht wirklich damit zufrieden. Das Teil sitzt nun an den Enden m. E. zu hoch (leicht oberhalb der Karrosse (ca. 2mm, war einfach nicht weiter runter zu bekommen!!), der Rest sitzt ca. 2 mm tiefer als die Karrosse.
Kann das noch dichten? Bin schon Verzweifeln, habe keine Lust das Teil wieder rauszunehmen und erneut zu versuchen. Bin ziemlich sicher, dass der Ergebnis das Gleiche sein wird.
Einziger Ausweg z. Z.: Zu Mercedes fahren und Fachleute einbauen lassen.
Gibt es jemand, der in meiner Gegend die 100ige Ahnung i. S. 107er-Dichtung und diese dann auch noch einsetzt??
Danke für Hilfe.
Ralph
Gruß Ralph
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war gestern bei Mercedes und lasse dort meine gerade eingebaute Verdeckdeckeldichtung wieder ausbauen und die originale Dichtung einsetzen. War hier wahrscheinlich wieder mal am falschen Ende gespart. Die Dichtungen sind vom Material ganz anders. Werde mit dem Verkäufer der ersten Dichtung Kontakt aufnehmen und das Geld zurückverlangen.
Bei Mercedes werden gleich die notwendigen Einstellungen für Verdeckgestänge und Schießvorgänge neu justiert.
Hierbei wird gleich ein Dichtungsband in die offene Stelle der B-Säulendichtung eingesetzt. Von Silicon hat man mir dort absolut abgeraten. Ich denke, dies sollte so in Ordnung sein (oder werden).
bis dann
Ralph
Gruß Ralph
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Sowas ist bei mir auch montiert. Silikon auf Lack ist wohl ohnehin ein Problem wegen der Essigbestandteile, wie ich mal irgendwo zu lesen gehabt glaube.
Gruß, Heinz
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jetzt bin ich schon wieder verwirrt, weil ich bei meinem Zwischenbesuch bei Mercedes eine Auskunft erhalten habe, die ich gar nicht glauben kann:
1.
wie bereits gesagt, ist dort die alte Verdeckdeckeldichtung rausgekommen
2.
die neue ist vorerst nur "reingelegt" ohne verklebt zu werden
3.
dort will man die Dichtung nur mit eine Siliconspur einlegen und somit befestigen.
4.
Allerdings soll das Silicon nicht an die Seiten, sondern lediglich unten in der Rinne gelegt werden.
5.
Damit wäre zukünftig immer ein Spalt (bei geschlossenen Dächern) zwischen der Karrosse und der Dichtung vorhanden (weil der Verdeckdeckel den inneren Teil der Dichtung leicht nach unten drückt und somit gleichzeitig leicht von der Karrosse wegzieht).
6.
Einerseits logisch, dass der Deckel und die Dichtung sich bestens mit einander verbinden
7.
Andererseits kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sinnvoll ist, dass Wasser zwischen Dichtung und Karrosse kommt
Ich habe lange im Forum gesucht, aber keine Verarbeitungsbeschreibung für Dichtung und Kleber sowie Klebeart und -material gefunden.
Vielleicht kann mir jemand einen Hinweis geben. Genialerweise würde ich dies durch einen wirklichen 107er Fachmann ausführen lasse. Alles ist derzeit auf einem absolut perfekten Restaurierungsstand, ich will nicht riskieren, dies durch unsachgemässe Montage wieder zu vermasseln.
Bin also dankbar für
- Verarbeitungsbeschreibung
- Fachmann in meiner Nähe (PLZ 37...)
Gruß von Ralph
Gruß Ralph
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- Turbothomas
- Frischling
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für den Dichtungsgummi von Mercedes, und auch andere Dichtungsgummis, gibt es Profilgummikleber. Dieser Kleber heißt so und hat ein grüngelbe Verpackung.
Profilgummikleber
Verarbeitungsschritte:
1. Um Kleberverschmutzungen am Blech zu vermeiden einfach eine dicke Schicht Vaseline (es reicht technische Vaseline, die ist billger als der Pedant für die Hautpflege) an der Lackkante entlang auftragen. Auf Fett/Vaseline hält der Profilgummikleber nicht.
2. Den Kleber in der Nut der Rinne des Verdeckdeckelkastens aufbringen
3. Den Verdeckdeckeldichtungsgummi einlegen und festdrücken. Ausquellenden Kleber auf der Vaseline trocknen lassen.
4. Überflüssigen Kleber zusammen mit der Vaseline abwischen.
Das war es.
Ach ja diesen und weitere Tips findet ihr in meinem 107er-Buch das in den nächsten Tag zum Preis von ca. 99,-€ erscheint.
Das Werk hat 338 Seiten und an die 542 Farbbilder.
Grüßle
Thomas
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ich verstehe das doch aber richtig, dass ich das gesamte innenleben der Rinne mit dem Kleber bestreiche, und nicht nur den unteren Teil der Rinne? In dem Fall ist die Auskunft von Mercedes für die Tonne!
Ralph
Gruß Ralph
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- Turbothomas
- Frischling
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den oberen Rand kannst Du auch bestreichen, allerdings wird der Kleber gelb und das sieht man dann.
Was ich noch nicht probiert habe, ist die Auflage des Verdeckkastendeckels am Gummi, also die eigentliche Dichtung mit Vaseline zu bestreichen, um dortige Kleberreste später zu entfernen.
Ich habe beide Seiten der Rinne mit Kleber eingestrichen, eine Nacht den Kleber mit offenem Deckel trocknen lassen, Fertig,
Grüßle Thomas
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ich bin vielleicht doch begriffsstutzig und zu vorsichtig, aber ...
die Rinne besteht aus drei Seiten
- eine zum Innenraum
- eine untere
- eine angrenzend an die Karrosse
Du schreibst jetzt von 2 Seiten, bedeutet, dass
- dass Du unten und die innere Seite
oder
-dass Du unten und die Karrosserieseite
oder
- unten und beide Seiten
meinst. Sorry für meine Frage, aber ich habe keine Lust ein drittes Mal dieses Thema anzugehen.
Danke für Deine kompetente Antwort.
Ralph
Gruß Ralph
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... Titel?
Gruß ausm Städtle
Nick
Gruß
Nick
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das werde ich in den nächsten Tagen kommunizieren. Ich stecke gerade mitten in den Vorbereitungen und Gesprächen.
Vorstellen werde ich es auf jeden Fall beim Schraubertreff, ich weiß nur noch nicht bei welchem.
Eine Vorstellung erfolgt auch bei einem - ich weiß noch nicht genau bei welchem Stammtisch des R107 Clubs.
Grüßle Thomas[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Turbothomas am 30-05-2008 11:59 ]
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definieren wir mal kurz.
1. Auf die Fahrrerseite stellen
2. Verdeckkastendeckel offen
3. Betrachtet wird das Stück an der rechten Seite, an der Stelle, wo das mittlere Schloß ist, also hinten gegenüber der Rücksitzbank
4. An dieser Stelle hat der Querschnitt ein nach oben offenes "U".
5. Ich habe die linke und die rechte Seite des "U" mit Klebstoff bestrichen, wobei die Lackfläche in Wagenfarbe rechts neben dem "U" dick und breit mit Vaseline auf der Wagenfarbenfläche bedeckt war.
6. Erstes Problem ist der Kleberaustritt auf der linken Seite vom "U", bitte den Verdeckdeckelkasten, bzw das Verdeck mit Zeitungspapier auslegen/abdecken
7. Zweites Problem ist das der Kleberaustritt auf der rechten Seite, der nicht auf die Vaselineschicht wandert, sondern auf der Gummidichtung verbleibt und dort gelb wird. Der muß sofort mit einem Papierhaushaltstuch vorsichtig abgewischt werden.
Ich hoffe ich habe verständlich machen können, was ich meine und konnte Dir helfen.
Ach ja, mein Wissen habe ich von meinem Lackierer, der das mit dem Abkleben (so habe ich auch angefangen) für viel zu kompliziert hielt und der mir den Tip mit der Vaseline gegeben hat.
Grüßle Thomas[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Turbothomas am 30-05-2008 12:13 ]
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vielen Dank für Deine ausführlichen Ausführungen.
Da es bei mir immer noch nicht vollständig klar war und ich gleichzeitig ein eilige Ersatzteil holen musste (Zünd-Steuergerät) war viertel-voll Wasser und somit nicht mehr zündwillig fuhr ich kurzerhand zu Guckucks Werkstatt (Zierenberg). Er hatte preiswerten Ersatz und die Welt war wieder in Ordnung.
Da er schon des öfteren als wirklichen 107er-Fachmann bezeichnet wurde und er gerade einen SL auf der Bühne hatte, sprach ich ihn auf die VerdeckdeckelDichtung an.
Seine Antwort war nun sehr überraschend. Er hätte noch nie eine derartige Dichtung eingeklebt, sondern nur "reingelegt" und mit Hilfe der inneren Kante "zusammengepresst". Dies sei der einzige Weg, um wirkliche Dichtheit herzustellen. Einzig problematische Stellen wie die Endstück und die Mitte hätte er jemals geklebt.
Also mir erscheint dasabsolut logisch und verdammt einfach (besonders nachdem man einmal diese Klebe-Orgie hinter sich hatte.
Was meint Ihr ??
Ralph
Gruß Ralph
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so hat halt jeder seine methoden... ich bezweifle nun mal, dass eine mechanische fixierung einfacher ist als eine geklebte. ich haette auch etwas bedenken, dass durch die pressung innen und aussen an der rinne die farbe/lack reisst und somit die voraussetzung fuer neuen rostbefall geschaffen wird.
ich selber habe auch den patec profilgummikleber verwendet und kann sagen der haelt. zuerst habe ich auch nur den hinteren bereich und die endstueck geklebt - dort wo kein textil um die dichtung ist.
beim versorgen des verdeckes habe ich dann schnell gemerkt, dass der stoff des verdeckes beim zurueckklappen die dichtung aus der V-nut ziehen mag und habe deshalb dort nachtraeglich noch kleber eingebracht.
gruss
- steff
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auf dieser Meinung stand ich bisher auch, jedoch kann man nach Auffassung von H. Guckuck gar nicht so dicht kleben, dass kein Wasser eindringen kann. Jedoch kann man so klemmen, dass es absolut dicht ist.
Und dem Lack macht es nichts, da es sich wohl um absolut geringe Veränderungen der Rinne handelt. Ansonsten hätte jede Delle durch die Nachbar-Tür ("ding") Rostbefall zur Folge.
Ralph
Gruß Ralph
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Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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hilfreiches Video.
Würde meine Dichtung auch wechseln, obwohl sie noch ihren Dienst tut, optisch ist sie nicht mehr der Hit
Sollte diese Art von Kleber (2K) für diese Aktion eingesetzt werden?
www.amazon.de/s/ref=sr_nr_p_72_0?fst=as%...72255&rnid=419116031
Gruß
Marinko
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