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Benzin im Trichter unter der Stauscheibe

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08 Juli 2026 21:14 #356912 von Bernardo22
Benzin im Trichter unter der Stauscheibe wurde erstellt von Bernardo22
Guten Abend,
ich habe vorhin festgestellt, dass ich bei meinem 560 SL Benzin im Trichter unter der Stauscheibe stehen habe. Nach Abstellen des Motors läuft bzw. tropft auch etwas langsam nach. Wenn der Haltedruck weg ist, läuft auch nichts mehr nach.
Meine Recherche hat ergeben, dass sehr wahrscheinlich der Gummidichtring des Steuerkolbens defekt ist und erneuert werden muss.

Meine Frage: ich wollte Morgen mit dem SL nach Italien fahren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Min. muss ich mit mehr Verbrauch rechnen, das wäre ja noch ok. Kann es noch andere Folgen haben?

Vielen Dank im Voraus.

 

Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd

560 SL, Bj. 1987

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08 Juli 2026 21:36 #356915 von Dr-DJet
Hallo Bernd,

den Dichtring hatten wir doch erst letztes Jahr ersetzt. Das wäre erstaunlich.

Damit so weit fahren? Ungünstig und ohne zu wissen, wie viel da im Betrieb raus läuft kann man das auch nicht beurteilen.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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08 Juli 2026 21:55 #356916 von Bernardo22
Bernardo22 antwortete auf Benzin im Trichter unter der Stauscheibe
Hallo Volker,
ja, den Dichtring hatten wir letztes Jahr ersetzt. Ich habe gerade noch etwas recherchiert: der worst case wäre wohl, dass sich Benzin in den Zylindern sammelt, deren Einlassventile gerade offen stehen und beim nächsten Startversuch das wohl die Pleuelstangen verbigen kann.
Dann werde ich wohl nicht mir dem SL nach Italien fahren; leider.

Aber vielen Dank für die schnelle Antwort.

Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd

560 SL, Bj. 1987

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09 Juli 2026 08:12 #356921 von wusel-53
Moin Bernd,
also dass sich da so viel Benzin sammelt, dass es durch die Drosselklappe bergauf durch die Ansaugrohre in die Zylinder läuft, halte ich für unwahrscheinlich.
Aber grundsätzlich kann es zu einem Flüssigkeitsschlag kommen, wenn Flüssigkeit auf dem Kolben steht (Benzin oder (Kühl-) Wasser).
Ich kenne das aus der Schifffahrt von meinem Vater. der war Ende der 70er, Anfang der 80er auf Montage in Nigeria, haben dort mit großem Schwimmbaggern den Niger vertieft und Spülfelder für die Industrie aufgespült. Bei deren großen Schiffsmotoren musste jeden Morgen vor Arbeitsgebinn der Brennraum mit Druckluftausgeblasen werden, dass hatte ein einheimischer Mitarbeiter einmal vergessen und trotzdem die Maschine gestartet. Da war dann genau das passiert Pleuel krumm und was sonst noch so kaputt gehen kann. War ein Riesenschaden.
Bei PKWs sehe ich das Problem dann aber eher bei einer defekten Zylinderkopfdichtung, durch die Kühlwasser in die Brennräume fließt. Dann könnte das auch passieren.

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike :-)

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