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geplante Motorrevision

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2 Jahre 9 Monate her #327399 von RDele
RDele antwortete auf geplante Motorrevision
Wow, das sieht wirklich gut aus... weiterhin viel Erfolg und Freude an der Arbeit.
Und... schöne Weihnachten und guten Rutsch...

Gruß Richard
1989er 560 SL
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2 Jahre 9 Monate her #327401 von wusel-53

Geil, einer der seltenen 7 Zylindermotoren...
Hatte kein Geld mehr, den 8. Kolben auch noch beschichten zu lassen 

Heute habe ich die Wasserpumpe montiert und den rechten ZK.  Da gab es dann leider ein Problem. Die Kopfschrauben habe ich in der richtigen Reihenfolge angezogen und in der 1.Stufe, wie vorgegeben mit 30 NM. Tja und leider fasste  Schraube NR 17 nicht. Gewinde im Block im Ar... Also Kopf wieder runter; Gewinde ausgebohrt und Helicoli rein. Jetzt ist er fest. Das gute ist, wenn die NW noch nicht eingebaut ist, braucht man für die Kopfschrauben kein Spezialwerkzeug. Nur relativ lange Inbusschlüssel. orgen Linke Seite und NW. Bin mal auf die Steuerzeiten gespannt.
Ich wünsche euch schöne Weihnachten!

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike :-)
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2 Jahre 9 Monate her #327455 von wusel-53
Gestern gab es leider einen kleinen Rückschlag. Ich habe die NW wieder eingesetzt und leider lies sich die rechte nicht frei von Hand durchdrehen. Daraufhin die NW Lagerböcke leicht gelöst und schon lies sie sich frei drehen. Also leicht Verspannung in den Lagerböcken. Beim wieder festdrehen ist dann ein weiteres Gewinde der ZK-Schrauben weich geworden   Ich hätte doch auf die WIS hören sollen, da steht nämlich, dass man alle Gewinde der ZK-Schrauben neu machen soll, auch wenn nur eins defekt ist. Hätte mir einiges an Arbeit erspart. Also Kopf wieder runter und jetzt alle Gewinde neu gemacht. 
Eins war ja schon neu also NUR noch 17 mal. Leider ging dabei auch nicht alles glatt, bei 2 Gewindebohrungen lassen sich auch mit viel zureden und mehrfachen Eindrehen des Gewindebohrers die Heli Coil- Einsätze nicht eindrehen. Sie bleiben an einer Stelle hängen und ziehen in der Bohrung auseinander. Mehrfach musste ich die Einsätze mühsam wieder entfernen, wer das schon mal gemacht hat, weiß, dass das nicht so einfach geht. Dann war mein Vorrat aufgebraucht und jetzt musste ich mir neue Einsätze bestellen.. Kommen leider erst übermorgen.
Hat son jemand dieses Problem beim Eindrehen der Helicoils gehabt? Bohrung ist tief genug.
 

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
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2 Jahre 9 Monate her #327466 von Chromix
Hallo Thorsten,

mal angenommen, das Malheur mit den Gewinden wäre nicht passiert - hätte das Problem der nicht gängigen NW durch Lösen und neu anziehen der Lagerböcke hätte gelöst werden können? Was passiert denn da genau?
Ich drücke die Daumen und bin gespannt, wie es weitergeht.

Hälsningar,
Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha

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2 Jahre 9 Monate her #327468 von Quickbiker2012
Hallo Thorsten,

zu dem Helicoil Thema kann ich nichts sagen, das mit der schwergängigen Nockenwelle nach dem Festziehen ist auch noch mein "Horror" Szenario, da meine Köpfe ja auch geplant wurden, der Block aber nicht.

Beim Anziehen der Kopfschrauben verzieht sich dann evtl. der Kopf minimal - dann ist die Lagergasse der NW nicht mehr in der Flucht. Neben dem Block kann da auch mich der Kopf, die Zylinderkopfdichtung und evtl. ungleich angezogene Schrauben der Ursache sein.

Mein Motorenbauer meinte dass er das eigentlich beim M117 noch nicht hatte, da die Kopfschrauben ja "nur" mit 60NM ohne Drehwinkel angezogen werden. Wichtig wäre nur dass man das Prozedere einhält und in mehreren Stufen anzieht und dann nochmal löst, wieder anzieht und die Wartezeiten einhält.

Ansonsten ist soweit ich weiss einschleifen angesagt. Motoren Zimmer hatte da mal ein Video als JP den Kopf von seinem DTM Motor eingebaut hat, da hate er genau das Problem.

Gruss,
Ralf
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2 Jahre 9 Monate her #327469 von Chromix
Ich habe auch mal einen Gewindeeinsatz an einer weniger sensiblen Stelle gebraucht und mich da ein wenig mit dem Thema beschäftigt.
Von Würth gibt es das Time-Sert Gewindereparatursystem , dessen Einsätze ja ganz anders aufgebaut sind. Ob das an dieser Stelle vorteilhafter ist, weiss ich nicht.

Hälsningar,
Lutz

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2 Jahre 9 Monate her #327470 von haror0
Hallo Thorsten,
höchsten Respekt was Du da machst, das würde ich mich nie trauen !
Viele Grüsse und frohes Fest !
Ralf
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2 Jahre 9 Monate her #327475 von terrier
Nabend Thorsten,
benutzt Du ein spezielles Montageöl um die trockenen gereinigten Komponenten wie:
Lager, NW KW Kipphebel etc. zusammen zu bauen ?
Drückst du den zusammengebauten Motor mit Motoröl ab , um Trockenreibung beim
ersten Durchdrehen bzw. Starten zu vermeiden ?
Viel Erfolg, mach weiter so.
Gruß Ralf

Gruß Ralf

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2 Jahre 9 Monate her - 2 Jahre 9 Monate her #327480 von Quickbiker2012
Hallo Ralf,

ich nehme für meine Nockenwellen und Kipphebel normales mineralisches 20w50, es geht im Prinzip auch jedes andere, es sollte nur nicht zu dünnflüssig sein. Man kann natürlich auch spezielles, hochviskoses Montageöl nehmen, m.E. ist das aber bei unseren Motoren mit den eher großzügigen Passungen nicht notwendig.

Wenn Du ein Problem mit der Trockenreibung hast, dann gab es einen Fehler bei der Montage. Jedes, aber wirklich jedes Teil muss vor dem Einbau ordentlich eingeölt werden. Dann hast Du das Problem nicht - Öldruck würde da m.E. auch nicht helfen - wenn eine Lagerstelle nicht eingeölt wurde und dann Metall auf Metall liegt kommt da kein Öl dazwischen und beim ersten drehen hättest Du einen wenn auch kurzen Moment der Trockenreibung. Ohne Last verträgt ein gut eingeöltes Lager das drehen bis Öldruck da ist.

Ich habe vor den Motor nach Montage der Köpfe und bevor ich die Kipphebel oder Kerzen wieder einbaue mit dem Anlasser lastfrei drehen zu lassen bis Öldruck da ist und aus den Ölduschen der NW Öl kommt.

Wen es Interessiert - hier der Link zum Video von Motoren-Zimmer. Ab ca. Minute 33:30 erklärt er das mit den verspannten Nockenwellen.

Gruss,
Ralf
Letzte Änderung: 2 Jahre 9 Monate her von Quickbiker2012.
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2 Jahre 9 Monate her #327481 von terrier
Hi Ralf, Namensbruder,
top Beschreibung von Dir, und Motoren Zimmer JP erklärt das auch immer cool !!

Gruß Ralf

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2 Jahre 9 Monate her #327488 von wusel-53
Hallo Ralfs,

ich habe alle Lager mit spezieller Montagepaste eingesetzt, auch wenn mein Motorenbauer meinte, dass dies nicht zwingend notwendig ist. Vor 40 Jahren hatten wir in meiner Lehre auch alles mit 15w40 eingesetzt. Wahrscheinlich gab es damals so eine Paste gar nicht.
Die Ölpumpe habe ich schon mal mit Öl vorbefüllt, obwohl wohl das meiste wieder nach unten in die Wanne gelaufen sein wird.
Vor Inbetriebnahme werde ich den Motor mit dem Anlasser ohne Zündkerzen durchdrehen lassen, bis Öldruck aufgebaut ist.

Viele Grüße

Thorsten

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2 Jahre 9 Monate her #327489 von wusel-53

Hallo Thorsten,

zu dem Helicoil Thema kann ich nichts sagen, das mit der schwergängigen Nockenwelle nach dem Festziehen ist auch noch mein "Horror" Szenario, da meine Köpfe ja auch geplant wurden, der Block aber nicht.

Beim Anziehen der Kopfschrauben verzieht sich dann evtl. der Kopf minimal - dann ist die Lagergasse der NW nicht mehr in der Flucht. Neben dem Block kann da auch mich der Kopf, die Zylinderkopfdichtung und evtl. ungleich angezogene Schrauben der Ursache sein.

Mein Motorenbauer meinte dass er das eigentlich beim M117 noch nicht hatte, da die Kopfschrauben ja "nur" mit 60NM ohne Drehwinkel angezogen werden. Wichtig wäre nur dass man das Prozedere einhält und in mehreren Stufen anzieht und dann nochmal löst, wieder anzieht und die Wartezeiten einhält.

Ansonsten ist soweit ich weiss einschleifen angesagt. Motoren Zimmer hatte da mal ein Video als JP den Kopf von seinem DTM Motor eingebaut hat, da hate er genau das Problem.

Gruss,
Ralf
Hallo Ralf, die Reihenfolge beim Anziehen habe ich exakt eingehalten. Daran wird es nicht gelegen haben. Ich werde jetzt erstmal auf meine (original) Helicoils warten und dann in Ruhe neu ansetzen. Die Lagerböcke der NW wurden neu gehohnt. Eigentlich dürften die daher nicht zu stramm sein.
Falls sie doch wieder zu stramm ist, werde ich meinen Motorenbauer kontaktieren. der macht tatsächlich aus Hausbesuche, möcht aber nicht wissen, was das kostet 

Viele Grüße

Thorsten

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2 Jahre 9 Monate her #327490 von wusel-53

Hallo Thorsten,

mal angenommen, das Malheur mit den Gewinden wäre nicht passiert - hätte das Problem der nicht gängigen NW durch Lösen und neu anziehen der Lagerböcke hätte gelöst werden können? Was passiert denn da genau?
Ich drücke die Daumen und bin gespannt, wie es weitergeht.

Hälsningar,
Lutz
Hallo Lutz, durch Lösen nimmst du zunächst die Spannung raus. Die Lagerböcke haben zwar einen Führungszapfen aber in den Schraubenlöchern für ZK-Schrauben und den Lagerbockschrauben natürlich auch etwas spiel, so dass sie evtl. leicht „verdreht“ festgeschraubt wurden und dadurch für einen nicht spannungsfreien Sitz der NW verantwortlich sind.. Ist eine Vermutung, muss den Neueinbau abwarten. Wirklich verkehrt machen kann man da eigentlich nichts, es sein denn, man markiert die Lagerböcke vorher nicht, wo sie gießen haben. Das kann ich aber ausschließen.

Viele Grüße

Thorsten

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2 Jahre 9 Monate her #327505 von wusel-53
Moin, hab mir jetzt mal das Video von Motorenzimmer angeschaut. War wirklich interessant. Ich hoffe, dass ich noch ohne nachschleifen auskommen werde, da ich mir ansonsten eine alte NW zum Einschleifen besorgen müsste. Aber Schritt für Schritt, brauche jetzt erstmal die neuen Helicoils und wenn das nicht funktioniert werde ich auf eine Alternative von Würth (Tipp von Lutz) oder Baer zurückgreifen.

Gestern habe ich mich dann mit Kleinigkeiten beschäftigt, muss ja auch gemacht werde. Anbauteile gereinigt, u.a. die LIMA von ihrer Oxyd-Schicht befreit und auch den Lüfter mit Ultraschall blank gemacht. Dabei gleich die Kohlen am Regler kontrolliert. Die waren reichlich abgenutzt, also gleich einen neuen Bosch-Regler bestellt. Gott sei dank gibt es hier im Forum Hinweise, dass es bei Bosch einen passenden gibt, der bei vielen Herstellern zum Einsatz kam. Außerdem neue Stehbolzen, Schrauben und Kupfermuttern für die Krümmer bestellt.
Ich hatte mir vor Weihnachten noch ein 3-Liter Ultraschallgerät gekauft, das ist wirklich super um kleiner Anbauteile von 40 jähriger Verschmutzung zu befreien. Auf 50Grad aufgeheizt und Motorreiniger als Reinigungsflüssigkeit eingefüllt bewirkt mit Ultraschall wahre Wunder :-).

Viele Grüße

Thorsten

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2 Jahre 9 Monate her #327508 von mike 560
Hallo Thorsten

Finde es toll wie ruhig und entschlossen du deine Motorrevision angehst und dich nicht von Rückschlägen aufhalten lässt.Welches Ultraschallgerät hast du dir geholt? Noch viel Erfolg und nen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gruß Mike

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2 Jahre 9 Monate her - 2 Jahre 9 Monate her #327510 von wusel-53
Hallo Mike,

guggst du hier . Ich habe die 3-Liter Variante. dachte, dass sie doch etwas größer ist. Kleiner sollte man auf keinen Fall wählen. Eher deutlich größer.
Und das Geschriebene gibt meinen Gemütszustand und Blutdruck nicht wieder  . 

Viele Grüße

Thorsten

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Letzte Änderung: 2 Jahre 9 Monate her von wusel-53.
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2 Jahre 9 Monate her #327511 von mike 560
Hallo Thorsten

Kann ich gut verstehen, habe das alles von einer Werkstatt machen lassen, als die Rechnung immer länger wurde stieg bei mir auch der Blutdruck.Und jetzt ist alles prima das Auto macht soviel Spaß.Danke für den Tipp noch viel Erfolg.

Gruß Mike
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2 Jahre 9 Monate her #327512 von citroen
Moin Thorsten,
das ist zwar alles ärgerlich, aber die Probleme gehen ja zum Glück nicht ins finanzielle Fiasko.
Eventuell sind ja nur ein oder 2 Lagerböcke minimal verdreht, verkantet.
Das der Kopf sich nach dem Block gekrümmt hat, das ist unwahrscheinlich, das hätte der Motormann dir sicher erzählt, wenn er soviel zum planen hätte abnehmen müssen.
Weiterhin viel Erfolg.

Gruß aus Hamburg, Rainer

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2 Jahre 9 Monate her #327513 von wusel-53
Hallo Rainer, laut Motorenbauer wurde der Kopf nur minimal geplant. Brauch auch keine dickere ZKD. Im Moment gehe ich auch davon aus, dass es rein am Sitz der Lagerböcke liegt.

Viele Grüße

Thorsten

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2 Jahre 9 Monate her #327537 von Chromix
Ich habe mir das Video von Motoren Zimmer jetzt auch mal angesehen. Daß es zu Verspannungen an den Nockenwellen kommt, wenn der vorher verzogene Zylinderkopf geplant wurde, verstehe ich.

Aber: Warum verzieht sich der Zylinderkopf eigentlich? Ab Werk war ja sicher alles plan. Und wie kann der sich eigentlich verziehen? Der ist doch mit reichlich Schrauben und ordentlich Drehmoment mit dem Block verschraubt.

Und: Wieso macht der Verzug nicht schon im Betrieb Probleme? Der sorgt doch auch dann schon für Verspannungen an den Nockenwellen. Oder geschieht der Verzug so allmählich, daß die Nockenwellen einlaufen können?

Hälsningar,
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