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Kunststoffbehälter über dem Tank ausbauen ??
- 123thom
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kann mir jemand einen Tipp zum Ausbau des Kunststoffbehälters über dem Tank geben ? (siehe Bild)
Ich will alle Benzinleitung tauschen, und zum Wechsel der Leitungen, muss dieser Behälter raus.
Welche Funktion hat dieser Kunststofftank überhaupt?
Gruß Thomas
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- Adil
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kann leider nicht helfen wuerde mich aber ueber mehr
Ausbaudetails freuen. Kannst du bitte mehr Bilder machen oder gar einen Bericht verfassen?
Der Behaelter soll wohl Benzindaempfe auffangen und uber ein Ventil (regeneration valve) zurueckfuehren. In diesem Bereich gibt es viele Moeglichkeiten fuer Undichtheit. Ab und zu bemerke ich bei meinem Auto einen leichten Benzingeruch bei warmen Wetter und niedrigem Benzinstand. Deshalb mein Interesse an Details.
Gruss,
Adil
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- Uli280SL
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ich hatte das Teil mal vor einigen Jahren draußen und auch die Schläuche gewechselt. Leider brachte das nichts, mein Kofferraum stinkt immer noch wie eine Tankstelle.
Leider habe ich mein Auto noch abgemeldet in der Garage stehen und kann nicht nachschauen. Hast Du mal im Verdeckkasten geschaut? Auf jeden Fall mal den runden Kunsttoffdeckel abnehmen. Evtl. sind da auch noch von oben zwei, drei Befestigungsschrauben.
Sorry, aber mehr gibt heute Abend mein Gedächtnis nicht mehr her.
uli
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Uli280SL am 21-04-2005 20:28 ]
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- dietmar
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bei dem Behälter handelt es sich um den Ausgleichsbehälter. Hätte jetzt geschworen, er wäre bei mir aus Blech... ´89 560
In Zusammenhang mit dem Aktivkohlefilter bildet dieser Tank ein ziemlich komplexes System von Schläuchen. Die Systematie erkennt man (Adil!) nicht im Auto, sondern besser auf einer schematischen Darstellung, wie z.B. auf der Model 107 Service Manual Library von DC für den 560er. Mir ist ein Rätsel, wie Ihr ohne diese Literatur an die Elektrik, Abgasrückführung oder hier Spritanlage gehen könnt. Von den vorhandenen Schläuchen seht Ihr kaum die Hälfte und das Manual hilft bei der Erkennung immens.
Grüssle
DB[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : dietmar am 21-04-2005 23:16 ]
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- Adil
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Kannst Du diese schematische Darstellung hier einstellen? Was du mit deinem Hinweis auf Systematie meinst, verstehe ich nicht. Bei mir darfst du ruhig etwas direkter sein.
Bezueglich der Fuellstandanzeige unter dem von Uli erwaehnten Plastikdeckel habe ich ein Bild angehaengt. Dort habe ich keine Befestigungsschrauben gesehen.
Uli, bei mir hat ein neuer Tankdeckel den allgemeinen Benzingeruch behoben. Leider gibt es hier die Gummidichtung nicht gesondert zu kaufen. Also sammeln sich hier Deckel an.
G/
Adil
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- Micha B.
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Dietmar,
das Vorhandensein von Helfern dieser Art unterdrückt bei viel zu vielen Zeitgenossen die Fähigkeit des Sehen, Nachdenken und anschließend das Resultat aus Vorangegangenem in vorsichtiges aber zielgerichtetes Handeln umzusetzen.
Das ist leider ein sehr deutlicher Spiegel unserer neuzeitlichen Mentalität. Wir meinen ohne die Errungenschaften der Neuzeit gar nicht mehr leben zu können, dabei beschäftigen wir uns doch mehr oder weniger intensiv mit den alten und vermeintlich besseren Zeiten. Irgend wie paradox!
Ich gebe Dir also grundsätzlich dahingehend Recht, das vieles mit der geeigneten Literatur in der Hand leichter/schneller geht (gehen kann), ein grundsätzliches Muß ist es aber nur sehr selten.
Praktiker
Micha[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Micha B. am 22-04-2005 07:01 ]
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- 123thom
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Ich werde mich heute nochmals intensiv mit dem Ausbau beschäftigen.
Eine Skizze zum erkennen der Schläuche brauche ich eigentlich nicht. Da es sowieso höllisch viele sind, welche an diesem Behälter angeschlossen sind, werde ich einen nach dem anderen ersetzten. Sicher ist sicher.
Ich werde nochmals vom Verdeckkasten aus nach Befestigungen Ausschau halten. Hatte ich eigentlich schon gemacht, aber vielleicht habe ich ja etwas übersehen.
Hat die Blechversion des "Ausgleichsbehälter" auch so viele Anschlüsse? Im Teilekatalog sieht man nur zwei Benzinleitungen.
Den komplexen Aufbau dieses Systems begreife ich noch nicht so richtig.
An mehreren Stellen vom Blechtank aus gesehen, gehen die Benzinleitungen in diesen Kunststoffbehälter. Wenn da nur Dämpfe aufgefangen werden, warum dann so viele Leitungen ????
Hat vielleicht der Kraftstofftank fest eingeschweißte Bleche /Kammern im inneren (Schwabbelbleche), woraus die Dämpfe sonst nicht entweichen könnten?
Aber das hätte man ja eigentlich auch anders lösen können.
Melde mich wieder,
Gruß Thomas
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- Elviss
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Schön Formuliert
Ich denke es ist abhängig davon, wie jemand aufgewachsen ist.
Viele der jüngeren sind mit den neuentwicklungen groß geworden und kennen andere Vorgehensweisen einfach nicht.
Ich habe das Glück einer z.T. parallelen Entwicklung genossen.
Manchmal bewundere ich die Gregs der NEU zeit, aber oftmals könnte ich einfach nur weinen, dass nicht mal ein paar "alte Basics" nicht beherrscht werden.
Vielleicht wäre es nicht schlecht gewesen einmal gedient zu haben - auch da nimmt man viel mit.
Zustimmend
Elvis
Gruß
Elvis
> www.vdcm.de
Vereinigung der clubfreien Mercedesfahrer
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- Frischling
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Vielleicht wäre es nicht schlecht gewesen einmal gedient zu haben - auch da nimmt man viel mit.
Waaaaas?
Kopschüttelnd
Michael
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- norbenz
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Gehört das so? - und falls ja wundert es mich nicht wenn einige 107 i im Kofferraum nach Benzin riechen.
Georg
Georg
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- Turbothomas
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je nach Land und Baujahr galten und gelten unterschiedliche Abgasvorschriften, denen von den DC-Ingenieruren Rechnung getragen wurde.
Der Kunststoffausgleichsbehälter ist auch bei mir drin. Insgesamt gehen vom Blechtank vier Leitungen in den Ausgleichsbehälter um auch bei schräg stehendem Fahrzeug eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.
Eine fünfte Leitung führt vom oberen Ende des Kunststoffbehälters auf der rechten Seite durch ein Loch im Bodenblech kurz hinter der Hinterachse. An dem Ende dieser Leitung ist ein Ventil das gerne verdreckt und damit seiner Funktion als Tankbe- und -entlüftung nicht mehr nachkommen kann.
Wenn also beim Öffnen es zischt, ist das Ventil verstopft, bitte einmal reinigen.
Eine weiter undichte Stelle ist die Dichtung des Tankgebers. Wenn alle Schläuche getauscht wurden, empfiehlt es sich hier die Dichtung zu wechseln, dann sollte es nicht mehr riechen.
Grüßle TT, der schon alle Schläuche gewechselt aber die Dichtung noch vor sich hat.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Turbothomas am 27-07-2006 20:22 ]
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- Uli280SL
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On 2005-04-22 02:08, Adil wrote:
Uli, bei mir hat ein neuer Tankdeckel den allgemeinen Benzingeruch behoben. Leider gibt es hier die Gummidichtung nicht gesondert zu kaufen. Also sammeln sich hier Deckel an.
G/
Adil
Hallo Adil,
bei uns in Deutschland hat die Tankdeckeldichtung die ET-Nr. A140 471 00 79 und kostet 1, 44 € + MWST. Wenn es die in USA wirklich nicht gibt, so laß Dir so eine doch mal in das nächste "Carepaket" reintun. Bestimmt schickt Dir ein naheliegender Verwandter gelegnetlich eine ordentliche schwäbische Schinkenwurst, Spätzle und Maultaschen...
Die Tankdeckeldichtung habe ich natürlich auch schon gewechselt. Jetzt muß ich noch die Geberdichtung wechseln. Das mache ich dann im Sommer.
Aber ich glaube langsam, der Gestank gehört zu dem Auto wie die frische Briese welche uns bei offenem Verdeck um die Ohren weht.
uli
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Uli280SL am 22-04-2005 19:53 ]
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- dietmar
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Deine Antwort habe ich dreimal gelesen und bin mir noch nicht sicher, wer jetzt wen auf dem Arm trägt...
Vom Ausgleichstank gehen, anders als bei Deinem 380, Leitungen quer durchs Auto zum Aktivkohlefilter, zum Abgasrückführungsventil, zur Luftpumpe... -> Das alles nur aus der Anschauung zu durchschauen gebietet meine sportliche Anerkennung. Ich könnte es nicht. Allein wie herum Rückschlagventile einzubauen sind...
Die Literatur ist nicht so teuer, dass sie nicht für jeden zugägnlich wäre. Echt nicht.
Grüssle
DB
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- Micha B.
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Moin Dietmar,
Dich auf dem Arm zu tragen würde mir im Traume nicht einfallen! Ich werde auch langsam älter...
Zur Sache: Es ging mir hier nicht um den beschriebenen Problemfall, sondern um Dein Pauschalurteil zum Thema WIS und Co. Ich bin sicher hier in der Runde nicht der Einzige, der das Schrauben in einer Zeit begonnen hat, in der es bestenfalls einen passenden Band aus der Serie "Jetzt mach ich es mir selbst" gab. Da dort für gewöhnlich der Schwerpunkt auf dem Antriebsstrang lag, gab es reichlich Raum zum "Sehen, Nachdenken und Handeln".
Genau das scheint aber zunehmend vom "an den Computer eilen und vorgekautes Wissen reinziehen" abgelöst zu werden. WIS und Co sind für mich eine beruhigende Bank für den Fall, das es mal gar nicht mehr weiter geht. Reingeschaut habe ich allerdings in den vergangenen acht Jahren SL-Schraubens nur sehr selten. Ich mußte immer wieder feststellen, das modellübergreifend die wirklich interessanten Dinge auch da nicht vermerkt sind. Entweder sind sie den Mechanikern bei besonderen Schulungen eingeimpft worden oder auf separaten Informationsblättern notiert (z.B. Einbau Nachrüstklimaanlage im W 116 - Zitat: Einbauanleitung liegt ET-Nr. XYZ bei), oder die Reparatur von bestimmten Teilen ist gar nicht vorgesehen und nur der Teiletausch beschrieben.
Ergo: WIS und Co sind nette Helfer für den, der tief genug in der Materie steckt um damit etwas anfangen zu können. Für den normalen Autofahrer ohne das Basiswissen eines Kfz-Mechanikers steigt sie meistens zu hoch ein und für den Restaurateur alter Schule ist sie viel zu sehr auf effizienten Teiletausch ausgerichtet.
Micha[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Micha B. am 24-04-2005 09:01 ]
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- dietmar
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die von mir erwähnte Service Manual Library CD ist für die Jungs links vom Atlantik geschrieben, also US-Versionen 450/380/560. Allein das Electric Troubleshooting Manual ist viel, viel leichter zu lesen und verstehen als ein Standardschaltplan wie wir ihn kennen. Für meine Begriffe eine drastische Erleichterung für den nicht gelernten Kfz.-ler. Die Preise für EPC WIS und so sind dank der Internetcommunities doch bei weitem nicht mehr unbezahlbar, nicht zuletzt deswegen halte ich die Lektüre dieser Klamotten insbesondere für den MB-Neueinsteiger für eine Empfehlung.
Grüssle
DB
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- norbenz
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Georg
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