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Chromstoßstange verrostet
ich hab die Rostflecken mit Winkelschleifer und Drahtbürstenaufsatz grob entrostet.
Als nächstes trage ich mit Pinsel die Phosphorsäure 85% auf die Stellen.
Eine halbe Stunde einwirken und mit Marine- Cleaner reinigen.
Ist das soweit richtig?
Gruß Michael.
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On 2015-12-13 13:52, diskus wrote:
Also,
1.- ich hab die Rostflecken mit Winkelschleifer und Drahtbürstenaufsatz grob entrostet.
2.-Als nächstes trage ich mit Pinsel die Phosphorsäure 85% auf die Stellen.
3.-Eine halbe Stunde einwirken und mit Marine- Cleaner reinigen.
Ist das soweit richtig?
Gruß Michael.
1. ist richtig, 2+3 vertauschen.
Mit Marine Clean zum entfetten einsprühen, einwirken lassen (10-30 Minuten) mit Wasser abspülen.
Dann Phosphorsäure drauf und einwirken lassen (10-30 Minuten) mit Wasser abspülen und trocknen.
Dann kann gestrichen werden!
Wichtig ist, das Marin Clean und die Säure mit Wasser abgespült werden, durch die Phosphorsäure bildet sich auch eine rosthemmende Schicht (Phosphatierung) die zusätzlich schützt. Phosphorsäure ist bei Gesunden bis auf ihre ätzende Wirkung für den menschlichen Organismus ungiftig, wenn was auf die Finger kommt, innerhalb 2-3 Minuten mit Wasser abspülen, sonst fängts an zu jucken.
de.wikipedia.org/wiki/Phosphors%C3%A4ure
Gerd
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 13-12-2015 14:40 ]
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Danke Gerd.
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Gruß
Moosi
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hab jetzt die vordere Stoßstange auch zerlegt.
Dabei musste ich jetzt feststellen, das der rechte Träger zum Teil durchgerostet ist .
Der Linke wurde mal erneuert.
Möchte jetzt keinen neuen Thread öffnen, darum hier.
Nach dem Schweisen überlege ich alle 5 Trägerteile zu strahlen und Pulverbeschichten zu lassen.
Was meint ihr?
Gruß Michael.
PS: Dachte ich habe einen guten SL, aber nach jedem öffnen einer Schraube kommt noch mehr Arbeit.
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Gerd
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Die von mir verwendeten, handelsüblichen Inox-Schrauben haben
die Bezeichnung A2-70. Somit haben sie eine Mindestzugfestigkeit
von 700 N/Quadrat-mm. Eine verzinkte Schraube mit 8.8 hat eine
Mindestzugfestigkeit von 800 N/Quadrat-mm.
700 N/Quadrat-mm ist eine gute Mindestzugfestigkeit und
ausreichend für den Zusammenbau einer 107-Stossstange.
Gruss John
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On 2015-12-13 18:47, gerd wrote:
frag erstmal nach, was ein neuer Träger kostet!
Gerd
Hallo Gerd,
die rechte Seite so um die 350€.
Gruß Michael.
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- Nichtschwimmer
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On 2015-12-13 18:38, diskus wrote:
Hallo,
hab jetzt die vordere Stoßstange auch zerlegt.
Dabei musste ich jetzt feststellen, das der rechte Träger zum Teil durchgerostet ist .
Der Linke wurde mal erneuert.
Möchte jetzt keinen neuen Thread öffnen, darum hier.
Nach dem Schweisen überlege ich alle 5 Trägerteile zu strahlen und Pulverbeschichten zu lassen.
Was meint ihr?
Gruß Michael.
PS: Dachte ich habe einen guten SL, aber nach jedem öffnen einer Schraube kommt noch mehr Arbeit.
Würde ich auch so machen. Auch wenn in Oldtimerkreisen die Nase über das Pulvern gerümpft wird, finde ich es ganz gut. Sehr billig, sieht gut aus und ist sehr haltbar - was will man mehr. Bei meinem Triumpf habe ich das Fahrwerkl gepulvert und bin sehr zufrieden. Bei der Kälte mit 1-K Lack (Brantho oder POR15) rumzupinseln und dann ewig warten bis es durchgetrocknet ist hätte ich keinen Bock.
Udo
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die chromteile waren noch top aber die unteren eisen - trägerschalen waren teilweise leicht durchgerostet.....
ich habe sie sandstrahlen lassen, dann galvanisch verzinkt (die rostlöcher habe ich nicht zugeschweisst)
und zum schluss pulverbeschichtet .
die chromteile habe ich von der innenseite dick mit wachs beschichtet.....
ich hoffe da muss ich nicht wieder dran
Gruß Andreas
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- markus1971
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so wie Gerd das macht, mache ich es auch mit der Phosphorsäure, funktioniert super, hatte mal einen SToßstangenträger etwas zu lange in einem Phosphorsäurebad liegen gehabt, ca, 3 Tage, der war dann schon ordentlich angeknabbert...
Bloß das vorherige entfetten vor der Phosphorsäurebehandlung ist neu für mich...
@Gerd: Was sind die genauen Hintergründe? So stark gefettet sind doch mechanisch entrostete Teile nicht vor der Behandling, doch allenfalls durch Handschweiß etc. Weshalb entfettest du vor der Phosphorsäurebehandlung?
Bei POR 15 ist mir die Gefahr zu groß, dass man es nachher abziehen kann, wenn es hält, ist es top, habe mich aber schon öfter darüber geärgert, ausserdem trocknet die geöffnete Dose zu schnell aus. Werde demnächst meine Ersatzachse für den SLC überholen, dann kommt auch Phosphorsäure zum Einsatz, anschließedn standox rot braun und danach Brantho (eine frische Dose, zum direkten Verbrauch, wenn man eine geöffnete Dose hat, und man verdünnen muß, da die Farbe schon dickflüssiger geworden ist, hat man tage oder wochenlange Trocknungszeiten....)
Viele Grüße Markus
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galvanisch Verzinkt ohne das es das Material verzogen hat?
Das hätte ich mich nicht getraut.
Ich lass meine Flammverzinken.
Gruß Michael.
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On 2015-12-17 16:39, diskus wrote:
Hallo,
galvanisch Verzinkt ohne das es das Material verzogen hat?
Das hätte ich mich nicht getraut.
Ich lass meine Flammverzinken.
Gruß Michael.
war kein problem, die teile waren nicht verzogen und passten 1A
wäre mir aber auch neu wenn die teile beim galvanisieren sehr heiss würden?
beim feuerverzinken (500°C) kann ich mir das eher vorstellen das die sich verziehen
Gruss ANDREAS
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[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : rammigani am 17-12-2015 17:04 ]
Gruß Andreas
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hast recht, Denkfehler meinerseits.
Gruß Michael.
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- Nichtschwimmer
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Galvanisches Verinken ist hinsichtlich Verzug völlig unkritisch, weil keinen hohen Temperaturen entstehen. Die Schicht ist nur wenige Mikrometer dick. Es können auch filigrane Bleche verzinkt werden.
Udo
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On 2015-12-17 15:50, markus1971 wrote:
Hallo zusammen,
so wie Gerd das macht, mache ich es auch mit der Phosphorsäure, funktioniert super, hatte mal einen SToßstangenträger etwas zu lange in einem Phosphorsäurebad liegen gehabt, ca, 3 Tage, der war dann schon ordentlich angeknabbert...
Bloß das vorherige entfetten vor der Phosphorsäurebehandlung ist neu für mich...
@Gerd: Was sind die genauen Hintergründe? So stark gefettet sind doch mechanisch entrostete Teile nicht vor der Behandling, doch allenfalls durch Handschweiß etc. Weshalb entfettest du vor der Phosphorsäurebehandlung?
Bei POR 15 ist mir die Gefahr zu groß, dass man es nachher abziehen kann, wenn es hält, ist es top, habe mich aber schon öfter darüber geärgert, ausserdem trocknet die geöffnete Dose zu schnell aus. Werde demnächst meine Ersatzachse für den SLC überholen, dann kommt auch Phosphorsäure zum Einsatz, anschließedn standox rot braun und danach Brantho (eine frische Dose, zum direkten Verbrauch, wenn man eine geöffnete Dose hat, und man verdünnen muß, da die Farbe schon dickflüssiger geworden ist, hat man tage oder wochenlange Trocknungszeiten....)
Viele Grüße Markus
nun entfetten sollte man vor jeder Behandlung, ist einfach sicherer, Phosphorsäure ist zum entfetten nicht geeignet.
Die Frage beantwortest Du Dir ja selbst, nur nach gründlicher Entfettung haftet POR 15 bombenfest auf Metall.
Ich nehme nur die kleinen Dosen POR und fülle erst den Teil um den ich brauche, die Dose verschliesse ich gleich wieder (ein Stück Plastikbeutel dazwischen damit sie wieder aufgeht) und lagere sie auf dem Kopf, so hält das Zeug recht lange.
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Auch Spraydosen sollte man nach Verwendung "über Kopf" ausblasen bis nur noch Luft kommt, dann verklebt der Sprühkopf nicht.
Moosi
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greift Phosphorsäure eigentlich Chrom an, oder ist das unbedenklich?
Gruß Michael.
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- Thomas2509
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Ich bin gerade auch dabei meine Frontstossstange zu restaurieren. Grundträger ist gestrahlt und schwarz gepulvert. Die Schalen warten innen auf den POR-Überzug.
Leider habe ich durch einen Umzug die Schrauben verbaselt.
Könnt ihr mir Auflisten, welche Schrauben ich brauche und vielleicht auch wie ich die Stosstange wieder zusammen baue?
Bekomme ich die Schrauben noch an der Theke beim Freundlichen? Da ich schon länger an dem Projekt arbeite kann ich mich dunkel an irgendwelche Spezialschrauben erinnern. Ich glaube die waren für die Gummis.
Grüße Thomas
Es grüßt herzlich
Thomas
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kompletten Satz gibts auch bei SLS,
aber Spezialschrauben waren jetzt bei mir nicht verbaut.
Den Chrom halten ca. 16 Blechschrauben mit Sechskantkopf, für den Gummi benötigst du 2x M8 Muttern und 2x große Unterlegscheiben.
Den Chrom in der Mitte wird mit einer Schloßschraube Flach M8+ Mutter und Unterlegscheibe verschraubt.
Die Stoßstangenhalter werden mit 10er Maschinenschrauben +Unterlegscheiben gehalten.
Die zwei Hälften der Unterkonstruktion werden noch mit Maschinenschrauben M8+ Muttern und Unterlegscheiben verschraubt.
Genauere Angaben kann ich leider nicht machen.
Hast du die Schalen auch mit Phosphorsäure behandelt?
Gruß Michael.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : diskus am 19-12-2015 16:15 ]
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