Verdeckkasten durchgerostet!
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Der Verdeckkastendeckel ist bezüglich der Wasserdichtigkeit eine Katastrophe und Fehlkostruktion. Man kann die Dichtung noch so toll mit welchem Wunderkleber auch immer einkleben, mit der Zeit wird das Wasser wieder einen Weg darunter finden und sein zerstörerisches Rostwerk erneut vollenden.
Ein aushärtender Dichtstoff (wie z.B. das vielgepriesene Sikaflex, welches ich bei der Caravan-Reparatur oft und gerne verwende) auf weichem und nachgiebigen Gummi - wie sollte da wohl eine dauerhafte und rissfreie Verklebung vonstatten gehen?
Daher kann ich nur jedem raten, die neue Dichtung hier nicht mehr zu verkleben und stattdessen nach Regenfahrten oder Fahrzeugwäschen einfach mal schnell rauszunehmen und Nut + Dichtung zu trocknen.
Geschlossen lässt ja hoffentlich niemand seinen Verdeckkastendeckel nach Regenfahrten und/oder Fahrzeugwäschen und fördert so den zügigen Kantenrost am Deckel, oder?
Grüße
Michael
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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On 2012-11-07 20:41, Uwe560 wrote:
Nicht alles ist beim 107er perfekt gelöst. Ein weiteres Beispiel an ähnlicher Position ist das Verdeckzapfenloch. Beim Autowaschen muß es mit einem Korken o.ä. verschlossen werden, da ansonsten Wasser in den Verdeckkasten gelangt . Entwicklungs-technisch gesehen auch keine Meisterleistung.
Gruß Uwe
Nein, kann man permanent mit sowas verschließen
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und bei Nichtbedarf ins Handschuhfach legen.
Ist aus Kunststoff und für Fahrradlenker gedacht, dichtet durch die Lippen optimal,
geht leicht mit den Fingernägel wieder heraus.
--- Gruß Werner ---
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Johnny-1951 am 08-11-2012 00:43 ]
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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Normalerweise wäscht man sein Fahrzeug mit geschlossenem Softtop, wo also ist dann das zu verschliessende Loch...ausser man macht ne Katzenwäsche obenoffen
Schweißen oder nicht schweißen, dazu muß jeder für sich doch erstmal die Frage klären was ihm sein Auto bedeutet.
Dem einen ist es wurscht, der fährt eine Zeit lang und verkauft den Hobel wieder dem Anderen ist das Auto ein Heiligtum.
Wenns vernünftig gemacht wird, d.h. geschweißt, geschliffen und mit Rostschutz versehen wird, hält das weitere 30J. Bis dahin sind die Meisten sowieso nicht mehr in der Lage überhaupt noch etwas zu beurteilen b.z.w. Rostfraß das kleinste Problem.
Wenn man die Dichtung lose einlegt, kann man sie doch direkt ganz weglassen.....läßt sich noch einfacher trocknen und sauber machen
Martin
Gruß
Martin
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Michael
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Wolfgang
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Mit der richtigen Technik und dem passenden Equipment kann man wunderbar "oben ohne" waschen.
Mein Softtop kommt im Jahr max. 2-3 Mal raus (weil man z.B. von einem Gewitter überrascht wird). Warum sollte man es bei jeder Wäsche komplett naß machen? Das ist eine Art künstliche Alterung .
Anders verhält es sich natürlich, wenn man den 107er als Alltags-Fahrzeug benutzt, aber das trifft hier auf die wenigsten Besitzer zu.
Werner, der Tipp mit den Lenkerstopfen ist gut - leider habe ich noch nicht das passende Fabrikat gefunden. Der letzte "Versuch" dichtete noch nicht 100%ig.
Gruß Uwe
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Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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Wolfgang
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On 2012-11-07 20:41, Uwe560 wrote:
Hallo Günter,
das Rostproblem an dieser Stelle ist kein Einzelfall. ...zig Forumsmitglieder haben schon von diesem Problem(chen) berichtet. Die Erfahrung aus 40 Jahren zeigt also, daß die Daimler-Entwicklung mit dieser Konstruktion keinen Glücksgriff gemacht hat.
Da wir aber fast alle unser Schätzchen nicht mehr als Laternenparker im Regen oder Schnee stehen lassen, ist ein Einlegen (mit nur der nötigsten Verklebung) sinnvoller, da man jederzeit die Rinne überprüfen kann. Bohrungen in der Rinne machen wenig Sinn, da durch die Kapillarwirkung immer geringfügig Wasser (falls es eindringt) unter der Dichtung bleibt.
Nicht alles ist beim 107er perfekt gelöst. Ein weiteres Beispiel an ähnlicher Position ist das Verdeckzapfenloch. Beim Autowaschen muß es mit einem Korken o.ä. verschlossen werden, da ansonsten Wasser in den Verdeckkasten gelangt . Entwicklungs-technisch gesehen auch keine Meisterleistung.
Gruß Uwe
Immer bedenken, dass die Autos für eine Lebens- und Nutzungsdauer von 15 Jahren konstruiert und gebaut wurden. Wenn nun nach 40 Jahren ne Dichtung fällig wird kann man durchaus von over-engineered sprechen.
Ich bin mit meinem 300er oft mit geschlossenem Verdeck durch die Waschstraße gefahren. Ich hatte nie Wasser im Verdeckkasten. Ich vermute deshalb nicht, weil ich die Dichtung anständig eingeklebt habe.
Wer sein Fahrzeug mit offenem Verdeck von Hand wäscht, darf sich nicht wundern, dass Wasser durch die Verdeckzapfenrosette in den Kasten eindringt. Diese Art der Fahrzeugwäsche stand vermutlich nicht im Lastenheft. Deswegen von einer Fehlkonsstruktion zu sprechen ist absurd.
VG Günter
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die bei Sonnenschein offen fahren und von einer Regenfront überrascht werden. Der Döddel in dem Golf vor einem fährt bewußt unter 80 km/h. Damit wird das Wasser mittels des Luftstroms nicht weit genug über den Inneraum getragen und beim Verdeckzapfen wird es feucht. Kann man dann nicht gleich rechts ran fahren, wird es halt innen etwas naß.
Fragt mich jetzt bitte nicht woher ich das weiß.....
Was soll´s? Das trocknet auch wieder. Der SL ist sehr langlebig, Salz und Wasser setzen dem Fahrzeug zu, deswergen das Salz mit viel Wasser abwaschen, damit nicht korrodiert.
Meine Dichtung ist nur am äußeren Rand verklebt, so kann eventuell eindringendes Wasser prima verdunsten.
Dass der 107er mehrere Konstruktionsfehler hat, ist allgemein bekannt (Stoßstangengummis nur als Stichwort). Bei guter Pflege mit technischer Vaseline und Talkum halten die Dichtungsgummis fast ewig. Meiner vom Kofferraum ist noch der Originale. Im Rahmen der Restauration hatte ich das Teil in einer Tüte mit Talkumpulver eingelegt, danach war er wie neu.
Grüßle
Thomas
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ich würde jetzt eine "unglückliche" Konstruktion nicht gleich als Fehlkonstruktion bezeichnen. Ich sehe es halt nur nicht durch die Stuttgarter "rosa Brille" .
In Sachen Innovation ist Daimler schon immer etwas hinterher gehinkt - das nennt man dann konservatives Design.
Ich weiß es zwar nicht sicher, aber ich könnte mir vorstellen, daß die Ausführung des Verdeckkastendeckels beim W113 schon ähnlich wie beim 107er war. Das wären dann 26 Jahre Produktionszeit - klärt mich bitte auf .
Das Waschverhalten des gemeinen 107er Besitzers sollten wir jetzt nicht weiter vertiefen, aber so ein kleiner Tipp wie der Fahrradlenkerstopfen ist immer was wert.
Gruß Uwe
Gruß Uwe
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On 2012-11-08 14:49, Uwe560 wrote:
Hallo Günter,
ich würde jetzt eine "unglückliche" Konstruktion nicht gleich als Fehlkonstruktion bezeichnen. Ich sehe es halt nur nicht durch die Stuttgarter "rosa Brille" .
In Sachen Innovation ist Daimler schon immer etwas hinterher gehinkt - das nennt man dann konservatives Design.
Ich weiß es zwar nicht sicher, aber ich könnte mir vorstellen, daß die Ausführung des Verdeckkastendeckels beim W113 schon ähnlich wie beim 107er war. Das wären dann 26 Jahre Produktionszeit - klärt mich bitte auf .
Das Waschverhalten des gemeinen 107er Besitzers sollten wir jetzt nicht weiter vertiefen, aber so ein kleiner Tipp wie der Fahrradlenkerstopfen ist immer was wert.
Gruß Uwe
Genau so ist es, die Pagode hat die gleiche Gummieinlage am Verdeckkasten, dort war das Problem allerdings nicht so schlimm, die Wagen waren in Deutschland in der Regel nach 15 Jahren Kernschrott, die kleine Rille war da nicht mehr das Problem.
Eine deutsche Pagode im Erstlack mit Originalblech ist sowas wie die blaue Mauritius, jedenfalls wenn sie dann auch noch rostfrei ist .
Wolfgang
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Uwe
Gruß Uwe
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On 2012-11-08 10:15, Guenni wrote:
Ich bin mit meinem 300er oft mit geschlossenem Verdeck durch die Waschstraße gefahren. Ich hatte nie Wasser im Verdeckkasten. Ich vermute deshalb nicht, weil ich die Dichtung anständig eingeklebt habe.
VG Günter
Hallo Günter,
bitte nicht "Wasser im Verdeckkasten" mit "Wasser unter der Verdeckkastendichtung" verwechseln.
Der Kasten bleibt mit sauber verklebter Dichtung sicher trockener als mit nur eingelegter. Doch das Problem (siehe Bild oben im 1. Beitrag) ist die Feuchtigkeit in der Nut der Dichtung.
Dieses Manko erkennt man mit verklebter Dichtung leider erst, wenn es schon zu spät ist.
Gruß
Michael
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weiterhin grossartige Sorgen machen muss , da wir doch zu 95% hier im trockenen Fahren und sollte er mal Nass werden - dieses sorgfältig getrocknet wird , bei eingelegter Dichtung wird selbst diese,
sorgsam entfernt und Trockengetupft
Bei einer Fahrleistung zwischen 400 und 2000 km/Jahr ist die Chance ein befeuchtetes Cabriolet
zu bekommen doch äusserst gering. Es ist ein Automobil und keine Antike Bibel - das kann der ab,
zumindest für die uns noch verbleibende Zeit
Spätestens im Perma-Bag wird der Restfeuchte der Garaus gemacht , und Herrchen kann beruhigt schlafen.
Feuchte Grüsse Udo
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On 2012-11-08 15:37, Mad_Eye_Moody wrote:
On 2012-11-08 10:15, Guenni wrote:
Ich bin mit meinem 300er oft mit geschlossenem Verdeck durch die Waschstraße gefahren. Ich hatte nie Wasser im Verdeckkasten. Ich vermute deshalb nicht, weil ich die Dichtung anständig eingeklebt habe.
VG Günter
Hallo Günter,
bitte nicht "Wasser im Verdeckkasten" mit "Wasser unter der Verdeckkastendichtung" verwechseln.
Der Kasten bleibt mit sauber verklebter Dichtung sicher trockener als mit nur eingelegter. Doch das Problem (siehe Bild oben im 1. Beitrag) ist die Feuchtigkeit in der Nut der Dichtung.
Dieses Manko erkennt man mit verklebter Dichtung leider erst, wenn es schon zu spät ist.
Gruß
Michael
Also der Weisheit letzter Schluß ist ganz sicher nicht die Dichtung nur reinzulegen, natürlich kann man die neue Dichtung vernünftige einkleben.
Ich möchte den Kunden sehen der nach erfolgter Restaurierung seiner Pagode oder 107ers bei einer Topadresse erklärt bekommt er müsse nach dem Waschen die Dichtung rausnehmen und trockenlegen.
Wolfgang
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- Mad_Eye_Moody
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was wäre denn Deines Erachtens die bessere Weisheit?
Was Kunden von Topadressen restaurierter Fahrzeuge dazu sagen, ist mir ehrlich gesagt nämlich ziemlich schnuppe...
Und mit welchen Klebern ich bei meinen letzten drei R107 versuchte, die Dichtungen (jedesmal einigermaßen erfolglos) einzukleben, ist mir noch in guter Erinnerung geblieben. Gerade in den Rundungen lösten diese sich früher oder später immer wieder vom Blech.
Und solange ich nun keine optimalere Lösung kenne, bleibt meine Dichtung eben lose eingelegt.
Grüße
Michael[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mad_Eye_Moody am 08-11-2012 16:06 ]
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Bei der Verdeckkastendichtung wird allerdings das Gummi bei geschlossenem Verdeckkasten nach vorne gedrückt so das ein kleiner Spalt enstehen kann.
Diesen Spalt fülle ich jetzt bei geschlossenem Deckel mit Sickaflex aus, danach habe ich auch nach Jahren einen sauberen Abschluß der wasserdicht ist.
Wolfgang
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Warum hat sich denn eigentlich Rost unter dieser Dichtung (obiges Foto) gebildet,
entweder wurde diese Dichtung nicht einwandfrei und lückenlos eingeklebt,
oder weil sich dort im Laufe der Zeit der Kleber gelöst hat. Ja und Wasser tut dann eben den Rest.....
Bezüglich der Dichtung im Verdeckkasten kann ja jeder tun was er da für pragmatisch, bzw. für richtig erachtet.
Nur was hier manche da für Ideen haben, da kann ich mich nur wundern.
Ulli
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Martin
Gruß
Martin
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Grüße
Michael[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mad_Eye_Moody am 08-11-2012 16:59 ]
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