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Kaltstartproblem nach Standzeit (350 SL)
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03 Juli 2011 19:28 #87098
von papabaer
Kaltstartproblem nach Standzeit (350 SL) wurde erstellt von papabaer
Hallo liebe Sternzeitler,
ich habe schon viel in diesem erstklassigen Forum gesucht, aber dieses Problem (und seine Lösung) ist mir noch nicht aufgefallen, daher bitte ich um Hilfe.
Der Patient ist ein 1975er SL 350. Wenn ich täglich fahre, springt der Motor an, so bald ich den Zündschlüssel in Richtung Zündschloss bewege Wenn das Auto aber 2 oder mehr Tage steht (was in diesem "Sommer" schon ein paar Mal vorkam), straft mich das gute Stück mit Nichtbeachtung. Alle Tips der Bedienungsanleitung habe ich schon ausprobiert, aber ob mit oder ohne Gasgeben beim Start, mit oder ohne Pumpen mit dem Gashebel vor dem Start: ich muss den Anlasser lange (LANGE!) orgeln lassen, bis sich was tut. Dabei beginnt es leicht nach Benzin zu riechen.
Ich lasse den Motor dann kurz (30 sec) im Leerlauf, so dass er richtig schön rund läuft. So bald ich aber eine Fahrstufe einlege, geht er wieder aus und startet danach wieder schlecht. Beim Losfahren kann ich das noch halbwegs regeln, aber die ersten 10 km geht er auch bei jedem Stop an Kreuzung oder Ampel aus, und das unangenehme Spiel beginnt wieder neu.
So weit ich sehen konnte, sind alle möglichen Schläuche im Bereich der Benzinzuführung schon neu, alle Kabel sitzen fest etc. Was kann hier helfen?
Danke im Voraus! papabaer (Uwe Rammert)
ich habe schon viel in diesem erstklassigen Forum gesucht, aber dieses Problem (und seine Lösung) ist mir noch nicht aufgefallen, daher bitte ich um Hilfe.
Der Patient ist ein 1975er SL 350. Wenn ich täglich fahre, springt der Motor an, so bald ich den Zündschlüssel in Richtung Zündschloss bewege Wenn das Auto aber 2 oder mehr Tage steht (was in diesem "Sommer" schon ein paar Mal vorkam), straft mich das gute Stück mit Nichtbeachtung. Alle Tips der Bedienungsanleitung habe ich schon ausprobiert, aber ob mit oder ohne Gasgeben beim Start, mit oder ohne Pumpen mit dem Gashebel vor dem Start: ich muss den Anlasser lange (LANGE!) orgeln lassen, bis sich was tut. Dabei beginnt es leicht nach Benzin zu riechen.
Ich lasse den Motor dann kurz (30 sec) im Leerlauf, so dass er richtig schön rund läuft. So bald ich aber eine Fahrstufe einlege, geht er wieder aus und startet danach wieder schlecht. Beim Losfahren kann ich das noch halbwegs regeln, aber die ersten 10 km geht er auch bei jedem Stop an Kreuzung oder Ampel aus, und das unangenehme Spiel beginnt wieder neu.
So weit ich sehen konnte, sind alle möglichen Schläuche im Bereich der Benzinzuführung schon neu, alle Kabel sitzen fest etc. Was kann hier helfen?
Danke im Voraus! papabaer (Uwe Rammert)
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10 Juli 2011 19:51 #87099
von papabaer
papabaer antwortete auf Kaltstartproblem nach Standzeit (350 SL)
N´Abend!
Nachdem ich mir die Unterlagen, die ich mit dem Auto übernommen habe, noch mal angeschaut habe, kann ich sehen, dass bereits eine Menge gemacht wurde: Kabel erneuert, Steuergerät geprüft, Gummidichtungen der Einspritzdüsen erneuert etc. Das sind alles so Sachen, die ich in anderen Forenbeiträgen auch schon als mögliche Gründe für Startschwierigkeiten gelesen habe.
Inzwischen kann ich mir fast vorstellen, dass mein Auto ein Problem mit Feuchtigkeit hat. Derzeit ist mal gerade etwas besseres (trockeneres) Wetter, so dass ich praktisch täglich meine Ehrenrunde drehen kann. Aber bei der nächsten Regenzeit (die kommt ganz sicher!) werde ich mich mal um den Verteiler und ähnliche Baustellen kümmern. Mal sehen, was das bringt.
Na denn.
Uwe
Nachdem ich mir die Unterlagen, die ich mit dem Auto übernommen habe, noch mal angeschaut habe, kann ich sehen, dass bereits eine Menge gemacht wurde: Kabel erneuert, Steuergerät geprüft, Gummidichtungen der Einspritzdüsen erneuert etc. Das sind alles so Sachen, die ich in anderen Forenbeiträgen auch schon als mögliche Gründe für Startschwierigkeiten gelesen habe.
Inzwischen kann ich mir fast vorstellen, dass mein Auto ein Problem mit Feuchtigkeit hat. Derzeit ist mal gerade etwas besseres (trockeneres) Wetter, so dass ich praktisch täglich meine Ehrenrunde drehen kann. Aber bei der nächsten Regenzeit (die kommt ganz sicher!) werde ich mich mal um den Verteiler und ähnliche Baustellen kümmern. Mal sehen, was das bringt.
Na denn.
Uwe
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11 Juli 2011 02:52 #87100
von Johnny-1951
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
Johnny-1951 antwortete auf Kaltstartproblem nach Standzeit (350 SL)
Oh, nur wenn es feucht ist
Dann mache doch einfach die Verteilerkappe runter, ein bisschen MOS-ÖL auf ein weiches Tuch (vorher die Kontakte sauber kratzen), dann die Kappe mit dem Tuch innen ausputzen.
Wenn es dann besser wird, bist du ein ganzes Stück weiter.
Dann mache doch einfach die Verteilerkappe runter, ein bisschen MOS-ÖL auf ein weiches Tuch (vorher die Kontakte sauber kratzen), dann die Kappe mit dem Tuch innen ausputzen.
Wenn es dann besser wird, bist du ein ganzes Stück weiter.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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13 Juli 2011 19:41 #87101
von papabaer
papabaer antwortete auf Kaltstartproblem nach Standzeit (350 SL)
Wie gerne wäre ich jetzt einen Schritt weiter.
Das gute Stück hat jetzt fast vier Tage bei trockenem Wetter gestanden. Eben habe ich einen Startversuch gemacht, und der Motor war ruck zuck da - und ich war ruck zuck glücklich. Die ersten beiden Minuten und Kreuzungen waren ebenfalls problemlos. Aber beim dritten Mal Anhalten starb der Motor schlagartig ab und war nur relativ schwer wieder zu starten.
Der Anfang klingt nach Feuchteproblem, der Rest eher nicht, oder? Am Wochenende werde ich wohl mal tief in den Motorraum kriechen und Ursachenforschung betreiben...
Na denn.
Uwe
Ergänzung vom 23.7.11: Das ganze Rumgekrieche im Motorraum scheint sich gelohnt zu haben. Es war ein Feuchteproblem, aber keins, das vom Wetter abhängt. Oberhalb des Motors (so zu sagen im offenen Teil des V) liegen sowohl Kühlwasserleitungen als auch Teile der Zündung. Da war eine Schelle undicht, und das Kühlwassetropfte genau - na genau da hin, wo es am meisten Probleme macht, natürlich. Schelle abgedichtet, alles ok.
Drauf gebracht hat mich eine kleine Kühlwasserpfütze unter dem Auto, deren Quelle ich allein nicht finden konnte (habe keine Hebebühne oder so). Aber unsere Flintbeker Auto-Werkstatt Brose ist da so was von fit und findig, die haben es gerichtet. DANKE!!
Na denn. Jetzt darf der Regen gern wieder aufhören, ich will fahren. WILL!
Uwe[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : papabaer am 23-07-2011 14:45 ]
Das gute Stück hat jetzt fast vier Tage bei trockenem Wetter gestanden. Eben habe ich einen Startversuch gemacht, und der Motor war ruck zuck da - und ich war ruck zuck glücklich. Die ersten beiden Minuten und Kreuzungen waren ebenfalls problemlos. Aber beim dritten Mal Anhalten starb der Motor schlagartig ab und war nur relativ schwer wieder zu starten.
Der Anfang klingt nach Feuchteproblem, der Rest eher nicht, oder? Am Wochenende werde ich wohl mal tief in den Motorraum kriechen und Ursachenforschung betreiben...
Na denn.
Uwe
Ergänzung vom 23.7.11: Das ganze Rumgekrieche im Motorraum scheint sich gelohnt zu haben. Es war ein Feuchteproblem, aber keins, das vom Wetter abhängt. Oberhalb des Motors (so zu sagen im offenen Teil des V) liegen sowohl Kühlwasserleitungen als auch Teile der Zündung. Da war eine Schelle undicht, und das Kühlwassetropfte genau - na genau da hin, wo es am meisten Probleme macht, natürlich. Schelle abgedichtet, alles ok.
Drauf gebracht hat mich eine kleine Kühlwasserpfütze unter dem Auto, deren Quelle ich allein nicht finden konnte (habe keine Hebebühne oder so). Aber unsere Flintbeker Auto-Werkstatt Brose ist da so was von fit und findig, die haben es gerichtet. DANKE!!
Na denn. Jetzt darf der Regen gern wieder aufhören, ich will fahren. WILL!
Uwe[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : papabaer am 23-07-2011 14:45 ]
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