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Verdeckkastendeckeldichtungsrinne reparieren
- Michael1966
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ich habe meine Verdeckkastendeckeldichtung raus und darunter ein paar bis zu 0,5 cm2 große Löcher gefunden. Jetzt steh ich vor der Frage, wie ich die am besten schließe.
- zulöten mit Karosseriezinn (ohne Flussmittel)
- 2K Kleber/Spachtel
- ....
Schweißen wäre problematisch, da nur ein normales Elektroschweißgerät vorhanden ist.
Desweiteren ist an einigen kurzen Stellen das äußere Blech der Rinne "weg".
kann man hier einfach eine Aluleiste kleben, ein Blech einschweißen oder gar so lassen ?
Wer hat Erfahrungen und schon jahrelang Ruhe nach so einer Reparatur - Freue mich über jeden Tipp.
Beste Grüße
Michael
MP
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- inox
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böse Sache,... ich habe damals die teilweise durchgerostete Rinne
mit Schlacke gestrahlt (blank entrostet) und dann Elo-Blechstreifen
mit WIG angeheftet. So bekam die Deckeldichtung wieder ordentlichen
Halt. Die Deckeldichtung dann Sikaflex einkleben.
Walter
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- JE
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vor allem solltest Du Dich auf weitere Überraschungen gefaßt machen. Der Vorschlag von inox ist ne saubere Lösung. Das Problem ist ja, daß Du den alten Rost erst einmal richtig runterbekommen mußt, daß Dir nix von unten nachkommt.
Hinsichtlich der Kleber gabs im Forum (über die Suche) mal einen sehr interessanten Beitrag hinsichtlich des unwissenschaftlich formuliert) "Ausschwitzens" von ?Phosphorsäure? bei einigen Polyurethan-Klebstoffen. Deshalb hab ich klaren MS-Polymerklebstoff aus dem Aquariumsbereich genommen.
und das hier von agossi Sternzeit-107-Mitglied seit: 29.07.2003
Aus Bern Geschrieben 06.09.2006 10:53
Hallo zusammen
Also hier einmal der ultimative Tipp für Dichtungen:
1. Grundsätzlich taugt der originale "Moosgummikleber" gar nichts! Dieser trocknet erstens aus, zweitens löst sich das Ganze sowieso nach ein paar Jahren, Rost ist geradezu eingeplant dabei!
2. Dichtungen auch vorsorglicherweise komplett entfernen, dies geht einfach durch Rausziehen, siehe 1.)
3. Dichtungen mit Terpentinersatz oder Petroleum säubern, entfetten anschliessend mit Silikonentferner (Brennsprit geht auch gut).
4. Rost entfernen, die Lösung mit Wegfräsen hat mir besonders gut gefallen. Anschliessend grundieren mit 2K-Epoxy-Grundierung, die Baumarkt-"Rostschutz"-Grundierung ist ein Fall für Handwerker-Murks.
5. Nach dem Lackieren Klebestellen entfetten.
6. Dichtung wieder einkleben, und zwar mit MS-Polymer Kleb- und Dichtstoff, oder Polyurethan-Kleb-und Dichtstoff (Würth, Sika etc.). Diesen Dichtstoff mit der Kartuschenpresse reichlich in die Fuge verteilen, so dass der Kleber nach einpressen der Dichtung überall seitlich rausquillt. Restlichen Kleber mit Lösungsmittel entfernen, aber vor dem Trocknen, sonst ist der Dremel angesagt.
Anmerkung: Die Seiten sollte man vor dem Einkleben dick mit Vaseline schützen, dann kann man den getrockneten Kleber abwischen. Allerdings gelangt auch was vom Kleber aufs Gummi und dafür sollte man die 3. + 4. Hand haben, um das vorsichtig mit Küchenkrepp gleich abzuwischen.
Diese Klebung ist nun dicht, und klebt die nächsten 30 Jahre garantiert ohne Rostunterwanderung. Defekte Dichtungen kann man (meistens trennen sie sich an den vulkanisierten Verbindungsnähten auf) problemlos mit Sekundenkleber mit Aktivator wieder in Form bringen. Damit Dichtungen nicht austrocknen, gibt es ein grosse Zahl diverser Mittelchen...
Gruss
Andi [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : JE am 19-05-2011 09:17 ]
Gruß Jens (Signature s#cks)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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- sl50086
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bezüglich des Klebers: ich hab meine überhaupt nicht angeklebt. Wenn der Verdeckkasten geschlossen ist klemmt er die Dichtung gut ein. Und man kann zwischendurch mal einfach reinsehen, wenn man die Dichtung anhebt.
Gruß, Thomas
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- JE
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ich verstehe Deinen Link nicht? Der ist doch überhaupt nicht zielführend. DIese kleinen Dichtungen an der B-Säule gibts beim vdh für Mitglieder schon für € 3,50 anstatt >7,-- beim Daimler. Und zum Thema Verdeckkastendichtung trägt es auch nicht bei - oder doch?
Das wollonische Bildzeitungsforum als technikaffin zu empfehlen, grenzt ja schon an Komik - oder nicht?
LG Jens [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : JE am 20-05-2011 00:05 ]
Gruß Jens (Signature s#cks)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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- Michael1966
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danke für die Antworten.
Das Anheften von neuen Blechstreifen halte ich auch fü die sichere Lösung.
Hatte nur gehofft, das irgendwer mit einfacheren Lösungen wie z.B. zulöten, auch gute Erfahrungen gemacht hat.
Viele Grüße Michael
MP
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- Sandokan500
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On 2011-05-20 00:04, JE wrote:
Hallo Martin.
ich verstehe Deinen Link nicht? Der ist doch überhaupt nicht zielführend. DIese kleinen Dichtungen an der B-Säule gibts beim vdh für Mitglieder schon für € 3,50 anstatt >7,-- beim Daimler. Und zum Thema Verdeckkastendichtung trägt es auch nicht bei - oder doch?
Das wollonische Bildzeitungsforum als technikaffin zu empfehlen, grenzt ja schon an Komik - oder nicht?
LG Jens
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : JE am 20-05-2011 00:05 ]
Hallo Jens,
habe es zwischenzeitlich gelöscht, hatte mich im Fred vertan, in dem jemand diese Dichtungen suchte und nach Teilenummern fragte.
Es war auch keine Empfehlung nur suchte dieser Tage dort auch jemand exakt die gleichen Dichtungen.
Wollonisch? versteh ich zwar nicht aber ich denk mal, dass dort bestimmt auch einige sind die Ahnung vom 107er haben.
Hauptsache irgendwo werden sie geholfen
Martin
Gruß
Martin
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