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Regulierventil
- Johan38
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Ich habe ein Klima-regulierventil aber das bakelitgehause ist zerissen. Kann ich das noch reparieren (neue bei MB sind teuer!).
Oder hat jemand von den Firma Unwired Tools -http://www.unwiredtools.com/accii.html- gehört, und ist mit diesen elektronischen regulierventil bekant.
Gruss,
Johan
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- gerd
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als ACC Servo Kit. Die haben auch das Elektronik Teil, Erfahrungen hab ich allerdings keine damit.
Wobei sich das recht gut anhört, die elektromechanisch gesteuerten Regulierventile sind superempfindlich und sehr oft defekt.
Gruß Gerd
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 12-09-2007 12:20 ]
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- Johan38
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Wobei sich das recht gut anhört, die elektromechanisch gesteuerten Regulierventile sind superempfindlich und sehr oft defekt
Ein neues Originalteil (mit aluminiumgehause) ist dann kein lösung fur das alte Ventil. Gibt es vielleicht andere Mitglieder die bekannt sind mit den Upgradekit. Danke fur dein Antwort.
Gruss,
Johan
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Nun stellt ich mir die frage was kann ich jetzt noch selber machen um meine Heizung in gang zu bekommen bevor ich den ganzen Regulierventil austausche.
Würde mich freuen wenn ihr mich auf die Sprünge helfen könnt.
Vielen Dank
Bas
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Du hast also 4,5V an die beschriebenen Pins in beiden Polungen angelegt? Wenn sich dann das Poti weder in die eine noch in die andere Richtung durch Umpolen bewegt und Du auch keinen Motor hörst, ist es definitv defekt und Du kannst nicht viel machen. Wenn Du es weiter öffnest, musst Du es auch wieder synchron zusammensetzen können. Da lass lieber die Finger davon und tausche es aus.
Ohne diese Verfahrensprüfung gibt es auch viele andere Möglichkeiten, warum das Poti sich nicht bewegt. Kabel, Verstärker, Unterdruckschalter, ...
Also was hast Du genau getestet?
Viele Grüße,
Volker
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geh am besten den ganzen Prüfungsplan von Volker durch, der ist super. Neben dem Test mit externer Spannung auch unbedingt die Spannungen messen, die am Stecker anliegen. Vielleicht liegt hier der Fehler und nicht am Regulierventil. Ich hatte mich auch schon per PN mit Volker beraten (nochmals vielen Dank dafür und besonders für die Anleitung im Forum!) und mein Ventil sagte gar nichts mehr, obwohl ansonsten alles richtig war. Ach so, meine elektrische Heizwasserpumpe war auch defekt.
Ich habe letztlich ein gebrauchts Ventil in den USA bestellt, was auch funktioniert. Leider dauerte es ewig (Paket war fast vier Wochen verschollen!) und der Zoll ist mehr als dreist. Dort musste ich auch das Paket persönlich abholen, da die Unterlagen fehlen würden. Die waren aber fein säuberlich draussen dran geklebt...aber leider auf Englisch. Für den deutschen Zoll gilt also englischsprachige Zollerklärung gleich nicht vorhanden.
Ich habe das defekte Ventil noch nicht zerlegt, aber der Fehler ist offensichtlich, der Riss im Gehäuse ist riesig! Er wurde vom Halter der Heizwasserpumpe verdeckt und dieser ist meiner Meinung nach auch die Ursache, da er ständig gegen das Gehäuse drückte. Genau an dieser Stelle war der Riss. Habe den Halter nun etwas weggebogen.
Noch ein Wort zur Heizwasserpumpe: Diese war komplett kaputt, am Stecker unendlicher Widerstand. Ich versuche mal, die zu zerlegen und nach der Kohle zu schauen. Das gute Stück kostet beim MB-Händler 300+ Euro. Die gleiche Pumpe kam aber auch im 126er zum Einsatz. Einfach mal mit der Teilenummer (steht unter der Gummiummantelung) suchen, da gibt es viele Gebrauchtteile günstig vom SEC.
Viele Grüße
Alex
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@Volker
ich habe folgende Punkt aus deiner Beschreibung gemacht.
Wir lassen sie noch stecken und zählen Pin1 ab dem grünen Kabel an Pin1 und Pin2, die ans Poti gehen. Jetzt messen wir, ob überhaupt Spannung zum Parken am Regulierventil ankommt. Wir sollten hier an Pin 3 nach Ausschalten der Zündung eine Spannung ankommen sehen:
Bild 2: Unterdruckschläuche komplett entfernt, Messkabel an Pin 1 (blau), Pin 2 ( gelb), Pin 4 (rot) und Pin 5 (schwarz). Wir messen an Pin 3 und lassen die Unterdruckschläuche drauf!
1. Ansteuerung Ruhestellung Regulierventil nachmessen
Pin 3 Regulierventil: 5V – 8V gegen Masse (Regulierventil in Parkstellung Kühlen 2 fahren)
Fehlersuche, falls hier keine oder zu wenig Spannung ankommt:
• Gleiche Spannung am Pin 5 am Verstärker (gesteckt) messen, um Kabelverbindung zu prüfen
• Spannung zwischen Pin 2 und Pin 6 am Verstärker messen, ob hier 12V anliegen. Hier bekommt der Verstärker nach Ausschalten der Zündung Spannung.
• Wenn die nicht da ist, haben wir entweder eine defekte Zusatzsicherung 2A oder ein Masseproblem am Verstärker
• Wenn Kabel in Ordnung sind und die Sicherung Spannung liefert, ist der Verstärker defekt.
2. Überprüfen, ob Motor / Getriebe des Regulierventils hängt
Elektrische Stecker Pin 1 – 5 am Regulierventil durch Anheben abziehen. Jetzt den Widerstand des Potentiometers messen.
R Poti 1300 – 1500 ?
Ist dies nicht der Fall, ist das Regulierventil nicht in die Parkposition gefahren. Wir notieren uns den Widerstandswert des Potis. Ein Wert von knapp 2000 ? oder um die 200 ? bedeuten, dass das Regulierventil an den mechanischen Anschlag gefahren ist.
Ist die Spannung an Pin 3 vorhanden und das Poti zeigt nicht diesen Widerstandswert, hat der Verstärker versucht, das Regulierventil in Parkposition zu fahren. Jetzt müssen wir prüfen, ob das Regulierventil hängt.
3. Überprüfen, ob das Regulierventil mit externer Spannung fährt
Wir besorgen uns eine oder mehrere Batterien mit einer Spannung von circa 4V. Ich habe drei AAA-Akkus mit 3,6V in Reihe gewählt. Diese schließen wir an Pin 4 und Pin 5 an. Danach können wir je nach Polung der Batterien das Regulierventil fahren. Man sieht das am sich langsam drehenden Poti.
Wenn dies funktioniert, ist das Regulierventil elektrisch okay. Wenn nicht, dann Regulierventil tauschen
erst hatte ich die Pins verkehrt gedeutet weil bei mir sind die Kabeln am Poti Grau und nicht Grün somit habe ich die Batterie auch verkehrt angeschlossen aber beim zweiten Anlauf habe ich die Batterie dann richtig angeschlossen und musste feststellen das sich da garnichts bewegt.
Alle tests die ich davor gemacht habe aus deiner Beschreibung waren positiv. Habe dann neugieriger weiss den Poti rausgenommen und habe festgestellt das die Schmierung alles verklebt hat. Kann es sein das der Stellmotor fest ist?
@Alex, wie heisst den das Regulierventil auf Englisch? Würde wenn zu not auch in der USA gucken.
MfG und wünsche euch ein schönes sonniges WE mit dem SL vielleicht auch schon offen.
Bas
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reißen tun die alle unten, das beeinträchtigt aber nicht die elektrische Funktion, sondern stellen nur eine Undichtigkeit dar. Schlimm genug sind die trotzdem, denn das Risiko ist, dass das Kühlwasser dann immer für ein Feuchtbiotop erzeugt, wo der Wagen dann rostet.
Ein Riss wird erst dann zum Problem, wenn auch das obere Gehäuse reißt und dann das Getriebe und die Elektrik dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird.
Der Elektromotor und und das Getriebe haben 4 Funktionen zu erfüllen. Öffnen und Schließen des Ventils im unteren Bereich, Ansteuerung der Gebläsegeschwindigkeiten, Ansteuerung der Klappen per Unterluft, Positionsrückmeldung per Poti an den Verstärker. Wenn man das Teil zerlegt und das alles nicht aufeinander abstimmt, gehr hinterher gar nichts. Ich habe schon Regulierventile gesehen, die mal jemand aus Neugier oder Verzweiflung zerlegt hat und die dann gar nicht mehr gingen bzw. wo das Getriebe zerstört war.
Neben den Rissen sind die üblichen Fehler ausgehängte Ventile, defekte Getriebe, defekte Motoren, defekter Thermoschalter, Unterdruckprobleme.
Jetzt soll uns Bas aber erst mal sagen, was genau der Fehler ist.
Volker
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- wrack
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es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Teil zu beschaffen:
- beim MB-Händler als Originalteil für etwas über 1000 € (wenn Mitglied MB-Club, ansonsten noch teurer)
- gebraucht bei z.B. ebay (inkl. Wartezeit, Zoll und etwas Unsicherheit), einfach nach "Heater servo control valve" suchen, evtl. mal ein Wort weglassen
- bei einem Händler (gibt es z.B. in den USA verschiedene) ein aufgearbeitetes Ventil kaufen, auch hier evtl. Zoll usw.
- einen freundlichen, kundigen Menschen finden, der das kaputte Ventil aufarbeitet
Die Händler findet man, wenn man einfach mal nach der Teilenummer (000 830 03 84?, am besten auf das alte Ventil draufschauen) googelt. Mit meinem Gebrauchten von ebay hatte ich Glück, dass es funktioniert. Und das hoffentlich noch länger...
Viele Grüße
Alex
P.S. Sehr enttäuscht hat mich die Aussage einer freien Werkstatt, die auf MB spezialisiert ist: "Wenn da einmal der Wurm drin ist, kriegt man die zu 95% nicht mehr zum Laufen". Gut, wenn Werkstätten manchmal keine Ahnung haben. Zum Glück habe ich es selber hingekriegt. Gebrauchtes Ventil und Pumpe haben zusammen knapp 330 Euro gekostet. Mal sehen, wie lange die halten.
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Oder soll ich umbedingt noch was testen?
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nein die Daignose genügt nicht, um zu wissen, ob das Problem am Regulierventil liegt. Das ganze System ist kompßlex und das Regulierventil muss auch richtig angesteuert werden, damit es funktioniert. Dazu sind Kabel, Unterdruckleitungen und -schalter, 1 Thermoelement und ein Verstärker sowie funktionierende Tasten und Temperaturfühler notwendig.
Deshalb sollst Du mit den Batterien simulieren, ob sich das Regulierventil bei abgezogenem Kabel verfahren lässt, Wenn ja, dann ist es nämlich nicht defekt. Wenn doch, hast Du erst einen möglichen Fehler gefunden (und es muss dann nicht der Motor sein, das Getriebe kann auch hängen). Ich hatte damals 4 Fehler zu beheben, deshalb kenne ich das System so gut.
Also nimm mal 3 1,5V Batterien, ziehe die Kabel ab und prüfe, ob es sich dann in beide Richtungen nicht verfahren lässt. Beide Richtungen sind notwendig, weil es am Anschlag hängen könnte.
Volker
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- Submarin
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ich hatte das gleiche Problem, dass mein Regulierventil defekt war. Die Lösung bei mir war der Austausch des Verstärkers im Handschuhfach ( EUR 130,-- ) und der Austausch des Regulierventils ( EUR 300,-- über den VDH www.mercedesclubs.de ) die hatten noch Neuteile für Mitglieder vorrätig. Schreibe am besten eine E-Mail an die Jungs.
Danach ging meine Klimaautomatik so wie sie funktionieren soll.
Viel Glück !...
Grüße Andreas
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die Preise wären mir zu hoch, als dass ich auf Verdacht mal beides tauschen würde. Außerdem sind sie nicht mehr aktuell. Der Verstärker kostet 160 Euro, das Regulierventil beim vdh letztes Jahr 350 Euro, aktuell weiß ich es nicht.
Daneben gibt es auch andere Fehlermöglichkeiten. Deshalb empfehle ich, die Komponenten gemäß WIS und meiner Anleitung zu prüfen und dann Ersatz zu suchen.
Volker
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ich werde nochmal die Prüfung vornehmen und mich wieder melden wenn ich mehr weiss.
Danke
Bas
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