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Getriebeölverlust und LecWec

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6 Jahre 5 Monate her #241978 von HEINO560
Hallo liebes 107er Forum,
ich nutze die freien Ostertage um hier im Forum wichtige Informationen zu entdecken! Das ist eine prima Sache! Vielen Dank für die tollen Hinweise.
Nun zu meinem Thema:
Habe meinen 560er (Bj 12/85) seit knapp 3 Jahren und kann inzwischen in vielen hier geschilderten Fällen vergleichbare Probleme bestätigen. Mein 107er stand jetzt 1/2 Jahr in der Halle und hat in dieser Zeit etwa 1/4 Liter Getriebeöl verloren. Das er leckt wusste ich und so stand eine Auffangwanne drunter. Doch mit einer derart hohen Menge an Verlust hatte ich dann doch nicht gerechnet.
Heute lese ich etwas über Dichtungen, O-Ringen, Simmeringen zwischen Wandler und Getriebe, Wellendichtring am Getriebeeingang, O-Ring am Peilstab, O-Ring an der Steuerdruckhebelwelle und Simmering am Getriebeausgang. "Mein lieber Mann" gibt es noch weitere Ringe/Dichtungen in und unmittelbar um das Getriebe?
Das schockt mich schon ein wenig und ich würde gerne mehr vom Automatikgetriebe verstehen, bevor ich da aktiv werde. Komme eher von der elektrischen Seite. Gibt es eine Explosionszeichnung insbesondere vom 560 er?
Würde dann mal klein mit dem heute hier genannten LecWec anfangen und hoffen, dass sich der eine oder andere Simmering dann mittels der wohl hochwertigen Weichmacher um bis zu 3% ausdehnt. Hilft aber nicht bei Kork und Papier . Bei Haarrissen wohl auch nicht.
Wird das einfach in das Getriebeöl eingefüllt?
Allen eine gute und gesunde Zeit! Gruß Thomas

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6 Jahre 5 Monate her #241980 von micha77
micha77 antwortete auf Getriebeölverlust und LecWec
Hallo Thomas,

ich würde da nicht einfach ein "Wundermittel" reinkippen sondern von unten am Getriebe alles säubern und genau beobachten, wo das Getriebeöl herauskommt. Dann kannst Du gezielt reparieren (lassen).
Für technische Fragen haben wir entweder unser englisches 107er Manual oder Du erwirbst die Werkstatt-DVD.

Gruß
Michael

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6 Jahre 5 Monate her #241990 von Stuntman Mike
Meine Erfahrungen mit LecWec:

Hatte das Zeug mal bei einem 300 GD der am Kurbelwellensimmering siffte ausprobiert.

Hat überhaupt gar nichts gebracht, hätte ich das Geld dafür auch im Klo abziehen können.

Gruß,
Jörg
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6 Jahre 5 Monate her #241995 von Nichtschwimmer
Moin,

meine Erfahrungen mit LecWec sind die selben. Bei einem aus verschiedenen Stellen ölenden Alltagsfahrzeug das Zeug reingekippt ohne jeglichen Effekt. Zum Getriebeölverlust ist hier schon viel geschrieben worden. Am besten die Ursache finden und abdichten. Bei mir hat ein neuer O-Ring für EUR 2.23 einen beträchtlichen Ölverlust nachhaltig gestoppt.

Grüße Udo
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6 Jahre 5 Monate her #241998 von micha77
micha77 antwortete auf Getriebeölverlust und LecWec
Deswegen der Ursache (Defekt) auf den Grund gehen und nicht der Wirkung.

Gruß
Michael

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6 Jahre 5 Monate her #242005 von Hannesmann
Bei mir hat es von heute auf morgen die Undichtigkeit am Getriebe beseitigt und zwar restlos.
Eleganter ist natürlich alles schick neu zu machen und dabei gleich zu gucken was man noch alles wechseln kann ...
Ich würde sagen wenn das Getriebe sonst keine Zicken macht, die behoben werden müssen und dabei die neuen Dichtungen sozusagen abfallen, würde ich die 35€ für LecWec investieren. Das füllst du einfach über den Peilstab mit einem kleinen Trichter ein. Dabei darauf achten, dass du das Getriebe nicht überfüllst (Vorgehen zum Prüfen des Getriebeölstands siehe Bedienungsanleitung). Wenn es schon am oberen Level ist, mit einem dünnen Schlauch und einer grossen Spritze etwas Getriebeöl durch den Peilstab abziehen. Das ganze kann man natürlich auch schön mit einem Getriebeöl-/Filterwechsel verbinden wenn du da sowieso schon ein schlechtes Gewissen hast.
Gruss
Achim

350 SLC Bj 78,

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6 Jahre 5 Monate her #242008 von 107_SL
Mahlzeit,

eine pauschale Aussage zu Mitteln wie Lecwec, gibt es nicht!
Bei mir hat Lecwec und ein Produkt von einem anderen Anbieter im Motoröl voll gewirkt, zwar nicht im SL, aber in unseren beiden Alltagsautos plus Moped.

Gruß
Marinko

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6 Jahre 5 Monate her #242012 von Seewolf107
Hallo,

wenn er im stehen viel Öl verliert sifft es meistens am Steuerzug oder am Peilstab.

Jeweils ein O-Ring für unter 2€ und auf einer Bühne sehr fix zu tauschen.

Bevor man sich da irgendwas ins Getriebe kippt würde ich fürs gleiche Geld erst mal das testen.

Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
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6 Jahre 5 Monate her #242018 von Doodoo
Hallo

es ist doch schon normal, dass ein Getriebe das über 30 Jahre alt ist und noch nie abgedichtet wurde ca. 0,25 Liter Getriebeöl verliert, wenn das Auto 4-6 Monate im Winter steht.

Ich würde da nichts ins Getriebe leeren, das wäre mir zu riskant und gefährlich, lieber ständig kontrollieren und nachfüllen.

Viele Grüße
Andreas

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum.
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6 Jahre 5 Monate her #242036 von Chromix
Also, bei mir ist das nicht normal, schwitzt ein bisschen, aber unterstellen muss ich da nix.
Wenn es soviel ist und es nicht am Steuerzug oder Peilstab rauskommt, glaube ich nicht, daß irgendein Mittelchen noch was bringt.

Hälsningar, Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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6 Jahre 5 Monate her #242038 von Nichtschwimmer

Seewolf107 schrieb: Hallo,

Jeweils ein O-Ring für unter 2€
.


Mist, da haben sie mich mit den EUR 2,23 ganz schön über den Tisch gezogen :cry:

Natürlich sollte der 107er unten trocken sein.

Grüße Udo

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6 Jahre 5 Monate her #242040 von Seewolf107
Mercedes die Abzocker :headbanger:

Ein 560er W126 eines Freundes hat über den Winter über den Steuerdruckzug über 1l verloren, wenn es mal leckt wird es halt immer mehr....

Denke nicht dass das Lecwec den O-Ringso zum aufquillen bringt, denke das klappt wenn eher vielleicht bei Wellendichtringen.

Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123

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6 Jahre 5 Monate her #242047 von Ragetti
Lecweg ist eine Chance , kein Wundermittel. In dem Zeugs ist auch eine art Weichmacherbaustein drin ähnlich Mesamaol.
Bei kleinener Undichtheiten hilft es tatsächlich, aber es dauert seine Zeit, genauso wie die Weichmacher über lange Zeit heraus diffundiert sind, brauchen die jetzt wieder eine Weile bis sie wieder reinkommen. Ein halbes Jahr ist da nix.
Wer es im Getriebe auch probieren will, der sollte die Menge Öl absaugen und dann mit derselben Menge Lecweg wieder auffüllen und dann immer wieder das Fahrzeug bewegen.

An einer Kabelümhüllung Im Motorraum habe ich den Test mit Mesamol gemacht, nach einem halben Jahr mit megrfacher Benetzung wuchs die Umhüllung wieder um ca 3-4mm.

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

www.keicher.biz

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6 Jahre 5 Monate her #242079 von ernstl
Auf meinem Automatikgetriebe hingen auch immer wieder ein paar Tropfen.
Im Herbst LecWec rein, unten abgewischt und im Frühjahr war alles trocken.
So war’s zumindest bei meinem.
Grüße
Ernst

Grüße aus Wien
Ernst

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6 Jahre 5 Monate her #242116 von Gullydeckel
Moin Thomas,

jetzt hast Du die volle Breitseite und Bandbreite der Antworten :-)

In der Tat solltest Du zunächst mal den Laden ordentlich säubern und dann beobachten an welcher Stelle zuerst was passiert. Wenn Du im normalen Betrieb keine Problem hast, dann würde ich erwarten, dass z.B. die Ölwanne bzw. -dichtung in Ordnung ist.
Wenn das Fahrzeug länger Zeit steht, dann läuft Öl aus dem Wandler in's Getriebe und der Pegel steigt dort erheblich an. Dann beginnen Stellen zu tropfen, die bei regelmäßiger Nutzung kein Theater machen:
• Dichtring Steuerdruckzug
• Dichtring Ölpeilstab
das sind die klassischen Kandidaten. Die sind aber relativ einfach zu tauschen und das ist dann eine deutlich nachhaltigere Lösung und preiswerter als LecWec sind sie auch noch.

Eine verborgene Stelle ist die kleine Welle vom Steuerdruckzug, da kann man aber sehr gut von außen entfetten und dann etwas Silikon drauf streichen, dann hat man sofort Ruhe.
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1703...te-undicht#gallery-1

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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6 Jahre 5 Monate her #242122 von Nichtschwimmer
Moin,

mach es genau so.

Grüsse Udo

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6 Jahre 5 Monate her #242376 von Hornc
Hallo zusammen,

Bei meinem 560er wurde heute die Quelle des Ölverlustes lokalisiert, siehe Foto. Ölverlust tritt während/nach der Fahrt auf, nach ein paar Tagen Stehen sind es ein paar Tropfen auf dem Boden aber insgesamt fehlten fast 1 Liter. Denkt Ihr LecWec hätte hier eine Chance und welche Menge bräuchte ich hierfür? Wieviel Aufwand ist es dies konventionell zu beheben - bin kein Schrauber müsste dies also machen lassen.

Gruß aus den sonnigen Niederlanden

Christian
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1988 560SL

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6 Jahre 5 Monate her #242390 von Uwe560
Also wie ich meinen vor gut 10 Jahren gekauft habe, habe ich das Getriebeöl gewechselt und eine
Dose LecWec rein, da das Getriebe etwas "geschwitzt" hat.
Fazit: Problem war beseitigt und das Getriebe musste ich seitdem nicht mehr anrühren.

Gruß Uwe


Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL ! ;-)

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6 Jahre 5 Monate her - 6 Jahre 5 Monate her #242391 von Seewolf107
Hallo Christian, dafür muss das Getriebe raus.

Es leckt sehr wahrscheinlich am Gehäuse der Primärpumpe, das ist aber eine Papierdichtung, da hilft Lecwec nicht.
Habe das in meinem Werkstatt Artikel beschrieben.

Versuchen kannst du es natürlich mit Lecwec.

Wenn man dann schon dran ist dichtet man gleich das ganze Getriebe neu ab.

Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
Letzte Änderung: 6 Jahre 5 Monate her von Seewolf107.
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6 Jahre 5 Monate her #242406 von Hornc
Vielen Dank Claus,

Getriebe raus klingt nach sehr viel Arbeit - wieviele Stunden kann man denn hierfür veranschlagen?

Gruß

Christian

1988 560SL

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