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Drehzahlmesser hüpft (Motor kalt)
ich bin stolze Besitzerin eines BJ ´79er 280 SL. Das Projektchen sorgt immer wieder für Abwechslung und ich hab mit Hilfe von WIS und Internetforen schon so einiges repariert.
Jetzt bin ich aber an ein Problem gestoßen, bei dem ich mit meinem Latein am Ende bin:
Bei meiner letzten Fahrt ist mir nach ca. 5 km Fahrstrecke aus dem Augenwinkel aufgefallen, dass der Drehzahlmesser mehrfach um mehrere hundert Umdrehungen schnell hoch gehüpft ist. Dabei hat sich aber nur die Anzeige bewegt, hörbar blieb die Motordrehzahl gleich! Das Phänomen hat sich dann irgendwann wieder gegeben, ggf. hängt das von der Motortemperatur ab? Aufgetreten ist es im Teillastbereich/Konstantfahrt, aber auch im Leerlauf/Fzg-Stillstand.
Nach intensiver Forenrecherche habe ich erstmal das Kombiinstrument ausgebaut – die Steckerkontakte sehen aber gut aus, keine Korrosion. Habe dann alles wieder ordentlich zusammengesteckt, Fehler besteht aber immer noch.
Zweiter Hinweis von meinem Werkstattkumpel ging in die Richtung, mal die Zündanlage zu prüfen, weil dort das Signal für die Drehzahlanzeige „entsteht“/abgegriffen wird: wie die Kerzen aussehen, ob die Verteilerkappe kaputt ist, oder ggf. der Kondensator am Verteiler hinüber ist.
Zündkerzen sehen gemäß meinem mittleren Laienverständnis gleichmäßig und gut aus. Zündspule und Zündleitungen und Verteilerkappe wurden erst vor 2 Jahren ersetzt und sehen ebenfalls noch intakt aus. Einen Kondensator am Verteiler konnte ich nicht finden, habe mit Hilfe von Freund Google recherchiert/interpretiert, dass das Fahrzeug bereits einen Hallgeber hat.
Mehr Ansätze konnte ich leider nicht finden… Hat jemand von euch eine Idee, womit das Phänomen zusammenhängen könnte?
Freue mich auf eure Antworten und vielen Dank bereits im Voraus,
Nicola
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einerseits könnte es sein, dass die Welle des DZMs verharzt ist und er dann bei zunehmender Erwärmung nach dem Start auf den richtigen Wert hinauf hüpft. Wird er dann warm ist das Problem dann weg.
Für wahrscheinlicher halte ich es, dass der TSZ-i Induktionsgeber Deines Verteilers oder das Zündschaltgerät oder die grüne Verteilerleitung (gibt es einzeln) nicht in Ordnung ist. Das würdest Du an Fehlzündungen oder noch wahrscheinlicher an Zündaussetzern spüren.
Im Hochspannungsbereich (Zündkabel, Stecker, Kerzen) brauchst Du jedenfalls nicht zu suchen, denn der Fehler liegt ja im Niederspannungsbereich, da hier der DZM angeschlossen wird.
Gruß
Frank
VG
Frank
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Hallo Nicola,NB107 schrieb: Hallo liebe Forenratgeber,
Zündkerzen sehen gemäß meinem mittleren Laienverständnis gleichmäßig und gut aus. Zündspule und Zündleitungen und Verteilerkappe wurden erst vor 2 Jahren ersetzt und sehen ebenfalls noch intakt aus. Einen Kondensator am Verteiler konnte ich nicht finden, habe mit Hilfe von Freund Google recherchiert/interpretiert, dass das Fahrzeug bereits einen Hallgeber hat.
Nicola
Dein Fahrzeug hat einen induktiven Geber im Zündverteiler, keinen Hallgeber. D.h. so lange es noch original ist. Das Drehzahlsignal wird dabei im TSZ-4 Zündschaltgerät erzeugt. Die sind aber an und für sich sehr stabil. Wenn Du mal die Gelegenheit bekommst, solltest Du den Drehzahlmesser mal mit jemandem tauschen und dann probieren. Es kann ja nur Zündschaltgerät, DZM und Kabel sein.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
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wow, vielen Dank für die schnelle Hilfe
Vielleicht hat ein Kumpel sogar einen DZM, dann kann ich mal den Quercheck machen. Wenn es das Kabel wäre, welches ist es dann? Vom Geber zum Schaltgerät oder vom Schaltgerät zum DZM?
Liebe Grüße
Nicola
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PanTau schrieb: Für wahrscheinlicher halte ich es, dass der TSZ-i Induktionsgeber Deines Verteilers oder das Zündschaltgerät oder die grüne Verteilerleitung (gibt es einzeln) nicht in Ordnung ist. Das würdest Du an Fehlzündungen oder noch wahrscheinlicher an Zündaussetzern spüren.
Dazu fällt mir noch ein: Kaltstartverhalten war schon mal besser und Fehlzündungen (leichtes Böllern in der AGA) hab ich auch, wenn man von Teillast (ab ca. 3000 U/min) in den Schub wechselt...
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war heute Abend in der Garage, eigentlich um den Verlauf vom grünen Kabel zu verfolgen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die elektrischen Überbleibsel von einem Nachrüst-GAT-KAT, den das Fahrzeug mal hatte, teilweise noch angeschlossen sind...
Der Leitungssatz, der mit einem mehrpoligen Stecker auf das KAT-Steuergerät geht, hat (siehe angehängte Bilder):
- noch Masseanschluss (rot dick)
- eine Leitung geht auf den Vorwiderstand (rot dünn)
- eine Leitung auf die Zündspule (weiß)
- eine blaue Leitung geht auf einen Sensor am Auslass am Motor, bei dem ich nicht genau weiß, welche Funktion er hat, müsste ja irgendwelche Werte im Abgas messen?
Eigentlich wollte diesen "toten" Leitungswust heute konsequent rausbauen, weil mich das um den Verstand bringt, wenn ich eigentlich den Leitungsverlauf von anderen Leitungen nachverfolgen will.. Allerdings war ich mir dann unsicher...
Können die Teile überhaupt aktuell noch eine Funktion haben, wo doch der KAT stillgelegt wurde?
Insbesondere bei der Leitung, die auf den Motor geht, war ich mir nicht sicher, ob ich die einfach "abzwicken" und isolieren darf, oder ob die doch noch eine Funktion hat...
Was meint ihr?
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Habe das wieder festgezogen und jetzt hab ich das Problem über 600 km nicht mehr beobachten können
Ausbau der Elektrik gehe ich jetzt dennoch an...
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