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Steuerkette gelängt?
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guellichs-erbe schrieb: Hi Christian,
hm, Du verunsicherst mich jetzt ...
Habe die Verteilerkappe abgenommen und geprüft, dass der Finger auf die Markierung (kleine Kerbe im Gehäuse) zeigt. Ausserdem habe ich ziemlich oft rumgedreht (Uhrzeigersinn, mit 27er Nuss an KW), sodass es mir aufgefallen wäre, wenn die mal alle drei die gleiche Flucht gehabt hätten. Ist doch auch ein fixes Verhältnis: 2 x KW Drehung = 1 x NW Drehung (?)... die können eigentlich nicht zusammenkommen ... oder?
Viele Grüße ins Forum,
Uli
Doch, sie können zusammenkommen und das tun sie im Normalfall auch.
Bei einem Alfa haben wir die Sache mal falsch zusammengesteckt, weil jemand die KW verdreht hatte, da war der 1. Zylinder plötzlich hinten, von der Markierung auf dem Verteilerrand wussten wir damals nichts, haben die Kabel dann passend umgesteckt und alles war gut.
Ich würde mal die Grundeinstellung versuchen, Zylinder 1 komprimiert*, Verteilerfinger auf die Kerbe, Nockenwellen auf die Markierungen. (*auf die Ventile schauen ob sie überschneiden oder zu sind).
Gruß
Willy
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- guellichs-erbe
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Nichtraucher schrieb:
guellichs-erbe schrieb: Hi Christian,
hm, Du verunsicherst mich jetzt ...
Habe die Verteilerkappe abgenommen und geprüft, dass der Finger auf die Markierung (kleine Kerbe im Gehäuse) zeigt. Ausserdem habe ich ziemlich oft rumgedreht (Uhrzeigersinn, mit 27er Nuss an KW), sodass es mir aufgefallen wäre, wenn die mal alle drei die gleiche Flucht gehabt hätten. Ist doch auch ein fixes Verhältnis: 2 x KW Drehung = 1 x NW Drehung (?)... die können eigentlich nicht zusammenkommen ... oder?
Viele Grüße ins Forum,
Uli
Doch, sie können zusammenkommen und das tun sie im Normalfall auch.
Bei einem Alfa haben wir die Sache mal falsch zusammengesteckt, weil jemand die KW verdreht hatte, da war der 1. Zylinder plötzlich hinten, von der Markierung auf dem Verteilerrand wussten wir damals nichts, haben die Kabel dann passend umgesteckt und alles war gut.
Ich würde mal die Grundeinstellung versuchen, Zylinder 1 komprimiert*, Verteilerfinger auf die Kerbe, Nockenwellen auf die Markierungen. (*auf die Ventile schauen ob sie überschneiden oder zu sind).
Gruß
Willy
Hallo Kollegen,
vielen Dank nochmal für die Tips (vor allem Dir Willy). Wollte kurz über den Stand der Arbeiten berichten.
Also, schlagt mich oder auch nicht, in der Grundstellung (KW und rechte NW auf 0 Grad, Verteilerfinger auf Kerbe, Ventile Zylinder 1 sind zu) ist die linke NW auf 180 Grad. Ist wirklich so! Der Motor ist so gelaufen, dreht einwandfrei so durch und ich fühle mich gerade nicht berufen, da was zu ändern.
Habe also jetzt die rechten Schienen erneuert. Da waren braune Plastikschienen drin, die aber kaum Riefen hatten und auch nicht gebrochen sind. M.M. nach hat die schon mal jemand getauscht.
Auch sehe ich bei der ganzen Dreherei kein Kettenschloss, also noch erste Kette (mit 270.000 km auf der Uhr, Wahnsinn, oder?)
Auf der linken Seite sehe ich jetzt, dass Schienen aus Metall (Alu?) sind, mit einer schwarzen Plastiklaufbahn, die schon ziemliche Riefen hat. Ich bin am überlegen, ob ich die alten Schienen überhaupt tauschen soll, weil sie mir (trotz der Riefen) einen solideren Eindruck machen, als diese Plastikdinger .... was meint Ihr?
Viele Grüße ins Forum,
Uli
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also ich versteh nicht warum du da so lange mit rummachst.
Mach die Kette,Spanner alle Schienen neu und gut ist.
Ist doch eh schon alles soweit zerlegt.
Olli
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- eminem2406
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ich würde die Gleitschienen trotzdem erneuern. Kunststoffe haben die Eigenschaft zu Altern, hierdurch werden Kunststoffe spröde und brechen viel schneller. Am besten lässt sich dieser Effekt bei nicht UV Beständigen Folien testen. Einfach in die Sonne legen und nach wenigen Wochen im Sonnenlicht bröselt die Folie auseinander, wenn man sie anfasst. Zwar dringt kein UV Licht in den Kettentrieb, dennoch werden die Kunststoffgleitschienen im Öl gebadet, werden erhitzt und kühlen wieder ab, etc... Daher, wie gesagt, tendiere ich zum austauschen, auch wenn die alten noch Gut aussehen.
Gruß
Sascha
Leben und leben lassen.
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- Sandokan500
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os4 schrieb: Wenn dann nur gleich pingelig,oder wir wissen halt das da nicht viel Austausch stattfindet.
Man muss ja nur mal schauen was unterm Hydro für ne pampe sitzt.
Klar kann man da nen neuen Hydro reindrehen,man kann es aber auch anständig machen.
Olli
Aber warum alle Hydros neu, kaputt sind die doch in den seltesten Fällen?
Gruß
Martin
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das ist recht einfach:
Weil ich einfach keine Lust habe 2 mal anzufangen.
Klar kann man das dann nachrer auch nochmal machen wenns nach 5tsd kilometern wieder Klackert oder sonst was.
Ich finde da kommt es dann auch nimmer drauf an.
Aber da denkt ja jeder anders,und bis jetzt bin ich und die Leute denen ich das schon gemacht habe gut und ohne Reklamationen gefahren.
Wie gesagt,jeder wie er mag.
Ich mags halt gerne beim ersten mal anständig.
Olli
Olli
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man kann alles "richtig" machen, beim Reifenwechsel die Achsen überholen oder wenn ein Keilriemen quietscht, den Motor runderneuern.
Mein Motor sollte vor fast 17 Jahren "komplett gemacht" werden, weil er schon damals nicht so seidig lief, wie er laufen könnte,....genauso läuft er immer noch.
Willy
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Wenn ich alles zerlegt habe,schon für über tausend Eu Material erworben habe,der Motor vorher nach dem erststart für 20 sec klackerte und im Warmen auch mal nen Ton von sich gegeben hat dann überlegt man ja schon was man am besten macht.
Und wenn die Wellen usw schon draußen sind ist es quasi eine Verbundarbeit die Hydros grad neu zu machen.
Hier in dem Fall vom TE würde ich es genau so machen.
Kette mit Schienen und Spanner auf jeden Fall.
Dann würde ich die Kipphebel auf beiden Seiten rausmachen um zu schauen ob einer anfängt zu verschleißen,und dabei halt die Hydros erneuern.Dann noch die Grundeinstellung und man muss die nächsten Jahre da nichtmehr die Deckel runtermachen.
Was mich selber angeht,ich fahre halt auch recht viel mit meinen alten Autos,und ich habe halt keine Lust mich in Italien rumzuärgern wenn ich klappernderweise irgendwo an der Ampel stehe:-)
Wie gesagt muss das aber jeder selber Entscheiden,aber wenn ich das Schadenbild vom TE sehe ist es angeraten etwas zu machen.
Ich selber habe einen recht hohen Anspruch,und für mich ist das nichts"Wenn der Motor nicht so läuft wie er soll"
Aber zum Glück ist jeder Mensch anders:-)
Olli
Olli
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Ich seh das so wie Olli und Obelix
Es macht doch Sinn wenn eh schon alles Frei liegt das was Verschleiss unterliegt zu tauschen . Das kostet zwar mehr als nur Kette und Spanner aber wiederholter Abbau kostet auch...
Wir werden die Köpfe abbauen und dann auf der Werkbank zerlegen. Das ist für mich allemal besser als im Motorraum wie ein Halbaffe zumzukriechen.. Thema Rücken... Bei der Gelegenheit gleich 2 neue ZKD verbauen Ansaugkanäle anschauen Zylinderlaufflächen checken.
Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
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was meinst du genau mit "linke Nockenwelle ist auf 180 Grad" ?
Kannst du mal Fotos einstellen...
Gruß
Obelix
Gruß
Christian
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Was die Nocke angeht, könnte da eine von der falschen Seite eingebaut sein? Ich habe mich mit dem V8 und seiner Zündfolge bisher aber nur soweit beschäftigt, als die Kerzenkabel wieder auf die passenden Kerzen mussten.
Gruß
Willy
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Klaus68 schrieb: Moin
Ich seh das so wie Olli und Obelix
Es macht doch Sinn wenn eh schon alles Frei liegt das was Verschleiss unterliegt zu tauschen . Das kostet zwar mehr als nur Kette und Spanner aber wiederholter Abbau kostet auch...
Wir werden die Köpfe abbauen und dann auf der Werkbank zerlegen. Das ist für mich allemal besser als im Motorraum wie ein Halbaffe zumzukriechen.. Thema Rücken... Bei der Gelegenheit gleich 2 neue ZKD verbauen Ansaugkanäle anschauen Zylinderlaufflächen checken.
Wenn der Kopf auf der Werkbank liegt würde ICH die Ventilführungen incl. Schaftdichtungen wechseln, denn ansonsten brauch man die Köpfe ja nicht runter nehmen.
Gruß
Martin
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ich versuche es nochmal zu erklären: Wenn der Motor auf Grundstellung steht, dann steht die linke NW auf 180 Grad (aka "die Kerbe ist genau gegenüber von wo sie sein sollte"
Foto dazu ist naturgegeben schwierig ...
Viele Grüsse ins Forum,
Uli
PS: Hab heute die linken Schienen getauscht und die Kette durchgezogen. Und mir ist nix reingefallen ...
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Wann machst denn die Sichel und die andere Schiene neu?(Rechts)
Olli
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moinSandokan500 schrieb:
Klaus68 schrieb: Moin
Ich seh das so wie Olli und Obelix
Es macht doch Sinn wenn eh schon alles Frei liegt das was Verschleiss unterliegt zu tauschen . Das kostet zwar mehr als nur Kette und Spanner aber wiederholter Abbau kostet auch...
Wir werden die Köpfe abbauen und dann auf der Werkbank zerlegen. Das ist für mich allemal besser als im Motorraum wie ein Halbaffe zumzukriechen.. Thema Rücken... Bei der Gelegenheit gleich 2 neue ZKD verbauen Ansaugkanäle anschauen Zylinderlaufflächen checken.
Wenn der Kopf auf der Werkbank liegt würde ICH die Ventilführungen incl. Schaftdichtungen wechseln, denn ansonsten brauch man die Köpfe ja nicht runter nehmen.
Wenn ich zerlegen schreibe dann meine ich Komplett bis aufs Gehäuse und dann alles prüfen und ggfs. erneuern.Ob man die Köpfe abbaut ? Klar warum soll ich mich jedesmal in den Motorraum bücken wenn ichs viel einfacher haben kann. Kopfschrauben los und den ganzen Klopper auf die Werkbank. Dann kann man Arbeiten.... Das bezieht sich aber auf den Graugußblock...Beim Alublock wäre ich da sehr vorsichtig zwecks Kopfschrauben und den Gewinden im Alublock....
Gruß Klaus
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Wenn man die linke (Die Beifahrerseite wird im Benzsinn eigentlich "rechts" genannt) Nockenwelle um 180° verdreht einbaut, läuft der Motor trotzdem, wenn man die Zündfolge der Zylinder 1mit4 und 2mit3 gegeneinander vertauscht. Schau mal nach, ob das bei Dir der Fall ist.
Das ist allerdings aus Gründen der Schwingungskompensation (Block, Kurbelwelle) nicht gut, und aus Gründen der Strömungsschwingung ebenso:
In den Krümmern gibt es pulsierende Druckschwankungen in Form schwingeneder Gassäulen auf die die Längen und Abfolgen der Abgasrohre bis zu ihren Knotenpunkten (z. B. dem Interferenzrohr) abgestimmt sind. Diese Abstimmung ist so natürlich nicht mehr gegeben.
Hast Du den Motor noch offen, würde ich das ändern.
Gruß
Frank
VG
Frank
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Ich bin da auch gerade dran, und hätte hierzu Fragen:
1. Wie halte ich die Nockenwelle gegen, um das Kettenrad zu lösen?
2. Ich möchte den Kettenspanner wiederverwenden. Wie wird der zerlegt und in Grundstellung gebracht?
3. Kann ich die große Mutter des Kettenspanners im eingebauten Zustand lösen, oder überlaste ich da den Flansch?
4. Die neuen Kappen der Ölduschen wollten partout nicht wieder in ihre Führungen. Ich musste leichte Hammerschläge anwenden. Ist das normal?
Viele Grüße
Frank
VG
Frank
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- messerfloh
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mal der Reihe nach.
ad1): ich habe mir aus einem Flacheisen 10x20 einen Gegenhalter gebaut. Das Nockenwellenrad hat ja vier Speichen und vier Zwischenräume, also in das Eisen im Abstand zweier Zwischenräume M10 Gewinde gebohrt und 2 M10x 40 Schrauben (Inbus) reingeschraubt. Damit kann man dann satt gegenhalten und kommt mit dem 22er Ringschlüssel noch gut auf die Schraube hin.
ad 2) und 3): Mach den Spanner bitte neu, der ist so alt wie dein Auto. Grundstellung hat er keine, der Stift wird mit der Feder nur auf Spannung gehalten (den kannst du händisch eindrücken) und die eigentliche Spannkraft wird über den Öldruck erzeugt. Ich habe spaßeshalber versucht meinen alten Spanner zu öffnen, aber die Mutter saß so fest und der ist so besch...eiden einzuspannen daß ich das gelassen habe. Kann mir vorstellen daß das Gehäuse das nicht überlebt. Hier sparst du an der falschen Stelle.
ad 4) Die Ölduschenverbinder sollen stramm reingehen, das ist normal. Ein paar leichte Klopfer mit dem Kunststoffhammer und sie sitzen die nächsten 30 Jahre fest. Die Brösel der Alten hast du ja vorher aus den Bohrungen gepopelt hoffe ich!
Scheene Griaß
da Floh
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Gruß
Martin
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@messerfloh: Danke für die Tipps, das Werkzeug wird heute abend gebaut. Aufgrund der geringen Laufleistung (110tkm) und der Sauberkeit in meinem Motor werde ich dem Kettenspanner nochmal eine Chance geben. Auch das Kugelrückschlagventil ist im Vorfeld nicht als schadhaft augefallen, und der Kettenspanner ist bei Bedarf schneller gewechselt als eine Zündkerze. Die Mutter ging recht gut auf, ich schätze das Lösemoment auf 60Nm. Dahinter befindet sich ein Aludichtring, der wohl einzeln nicht erhältlich ist, zumindest taucht er in der EPC nicht auf. Übrigens bekomme ich die gelösten Gleitschienen auf der anderen (linken) Seite nicht heraus. Es ist einfach zu eng sodass ich wohl auch hier das Kettenrad lösen muss.
Viele Grüße
Frank
VG
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