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Zwischendurch mal eine Kurzvorstellung.Und Recherche zu meinem SLC..
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- Frischling
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Gekauft habe ich den SLC 2011 in fahrbereitem Zustand ohne Tüv, aber schon H abgenommen seit 2002. Über die Vorgeschichte weiß ich nur, dass ich ihn davor gerettet habe, ein ausgeräumter Rennwagen zu werden.Der 500er AMG Motor stand schon daneben auf einer Palette.
Es ist ein 72 er , inzwischen weiß ich auch die Nummer 2375, Ez 06/ 72, 116000 Kilometer gelaufen , Anleitung und bis 90000 geführtes Scheckheft und einige Dokumente waren vorhanden.
Der wagen scheint nach Münz-, Parkschein und sonstigen Funden bei den letzten Besitzern weit rumgekommen zu sein, die ersten beiden schafften in 20 Jahren grad mal gute 30.000 Kilometer.
Irgendwann scheint er einen kapitalen Streifschaden gehabt zu haben, in diesem Zuge oder aber später wurde er mal überholt, das dokumentierten unter anderem neuer Scheinwerfer, Zierleisten, und mächtig Zinn hinter der rechten Tür.
Scheiben sind die ersten, auch seitlich, also gehe ich von einer Leitplanke aus. vorne rechts ist die Felge von ca 85, die anderen sind noch von 72
Ansonsten war der SLC bis auf eine Bosch Alarmanlagenbastelei original, mit erster Lederausstattung, ohne Radiolöcher.
Der SLC hatte bereits eine neue Vorderachse incusive aller Gummis und Dämpfer bekommen.Ausserdem Bremsen von Ate (Sättel und Schäuche hinten)
Blechmäßig war einiges zu machen, ich mag keine halben Sachen, unten seht Ihr ein Bild, was ich alles rausgetrennt habe. (größtenteils rophylaktisch habe ich beide Kofferraumseiten, bis hin zur Wanne, incl Teilersatz Längsträger,Radinnenhäuser ,rechten Boden vorne, Schwellerspitzen, Innenschweller rechts am Kopf, einen Schweller und noch so einiges mehr getauscht.) Ein Schweller scheint erstaunlicherweise noch der erste, Wagenheberaufnahman wären alle vier rettbar und stabil gewesen, eine mußte aber aus Platzgründen beim Schweißen halb ersetzt werden (untere Stege)
Radläufe hinten waren bis auf ein zugeschweißtes Ablaufloch von der Tankklappe und unfallbedingte Flicken zumindest ungeschweißt, Seitenteile hinter den Türren die ersten und noch nicht durch, aber angerostet.
Neben dem Blech habe ich bisher unter anderem repariert:
Radio (Suchlauf schaltete nicht ab, kein Ton), elektrische Antenne, Alarmanlage ausgebaut (war verbunden mit allen Verbrauchern,Zünschalter waren Kabel getrennt, im Motorraum mit Neigungssensor etc... als ich ein Kabel bei der Sonnenblende kappte, ging hinten die Benzinpunpe los und Sicherungen flogen raus.
Den Auspuff habe ich auf gerade Endrohre umgebaut, bei den erneuerten Kotflügeln die Spoilerlöcher beseitigt, Türverkleidungen und Taschen geklebt, von der Scheibenwascheinrichtung die alte, noch verbaute Pumpe überholt und gedichtet, Lüftermotor Gehäusereparatur, Nebelscheinwerfer sind mit Schrumpflack neu lackiert und elektrisch überholt, waren nicht mehr verbaut und Kabel rausgezwickt.
Lackiert wurde der Slc auch , aber das ist ein Kapitel für sich, weil ich mit der Qualität mitnichten zufrieben bin. Man macht sich mühe mit dem Blech , stell dem lacker eine Rohkarosse hin und bekommt dann für viel Geld eine etwas bessere Lackdusche.
Ich werde diesem Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren, auch wenn ich was (erfolgreich )repariert habe.
Zu der Historie
Besitzer hatte der SLC einige, leider konnte ich keinen ausfindig machen, ausser dem Besitzer vor mir. Vielleicht kennt einer von Euch irgendeinen der Besitzer.
Der Slc war mal bei den Klassikertagen auf Schloß Dyck, ich denke so um 2005 (muß ich nachsehen)
Erstbesitzer war ein Dr. A. Kosch
dann kam eine Frau Ruth Volke
Später ein Alfred Kegel
dann ein Jochen Debusch?
und ein Jörg Wiethüchter oder Wiethöchter (scheint mir der erste gewesen zu sein, der ihn als Oldtimer fuhr)
dann kam er nach Landshut zu meinem Vorbesitzer.
Ob er dazwischen mal stand und wenn ja wie lange , weiß ich nicht.
Im Anhang nun ein paar Bilder, ein Klick macht sie größer.
die ersten Bilder zeigen mich bei der Rostsuche, dann das Ergebnis mit den Ausgrabungen von Eisenoxid.
danach folgen Bilder vom aktuellen Zustand.
Ich würde mich freuen, wenn ich etwas über die Vorbesitzer erfahren könnte, vielleicht mit eurer Hilfe ???
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- Klaus280SLC
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Gehört der schöne rote VW auch dir?
Mercedes-Benz 280 SLC, original mit dem M110 Sex-Zylinder, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 935 beige
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LEder
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Ariel-Werbung?
Ja in der Tat, war das nicht sogar überhaubt der erste Wagen, der mit
D-Jet bestückt wurde?
Stimmt, Hartmut hat recht...das Leder gehört wirklich etwas aufbereitet!
Mercedes Benz 280 SLC, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 935 beige[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Klaus280SLC am 07-02-2013 15:59 ]
Mercedes-Benz 280 SLC, original mit dem M110 Sex-Zylinder, EZ 18.02.1980, Automatik, DB 172 anthrazit, Velour 935 beige
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Clementine L21 D ist die Farbbezeichnung , es klebt sogar noch der Prüfzettel des Werks unter dem Farbschild im Koferraum . Ariel hatte auch eine Clementine, das stimmt
Lederzentrum kenne ich, haben mir allerdings zur Pflege unserer Conseta ein falsches Produkt zugeschickt, zumindest war der Effekt gleich null.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Wehweh107 am 07-02-2013 16:08 ]
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Udo
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Gerd
PS: Schau mal bei meinem Jag, das war nicht besser und ich hab es mit viel Mühe gerettet, immerhin ist es dar originale fast 60 Jahre alte Leder, das Holz ist auch noch original, das hab ich nur leicht angeschliffen und wieder poliert. Nichts ist schöner als Original und patiniert!
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Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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Ich finde auch altes, aufbereitetes Leder besser als neues Leder an einem älteren Fahrzeug. Es sollte allerdings gepflegt sein.
. Hartmut aus Hessen .
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Ich habe noch Ersatz in Form einer weiteren, gleich patinierten Austattung.
Das Leder ist zwar rissig, aber bis auf die Rückenlehne oben weich. Es hat ein Loch, welches wahrscheinlich geklebt wird.
Ansonsten werden die Sitze zerlegt, die Federung revidiert, neue Schaumstreifen in die Pfeifen eingenäht und alles gereinigt und gefettet. Sollte was zu Bruch gehen, verwende ich Streifen aus der Ersatzbelederung.
DieTürverkleidungen hätten wohl einige in den Müll geworfen, ich habe sie unten abgenommen, das Pressholz partiell erneuert, wieder neu verklebt und geklammert. Die Fächer wurde ebenso Kunststoffgeschweißt ( mit Armierungsnetz) und dann wieder mit erhaltenem altem Stoff innen und dem originalen Kl außen bezogen.
De schlampigen Gurtführungen hinten gehören ebenso zum Auto. Die Gurte wurden erst später nachgerüstet und die Löcher anscheinend unfachmännisch geöffnet. Aber so sieht man, dass der SLC nichtmal Gurte bei seiner Auslieferung hatte.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Wehweh107 am 07-02-2013 16:46 ]
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Der DZM des Jag geht bewusst nach links, man wollte die Symetrie der Instrumente, der Tacho geht ja rechts rum
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Gerd
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Mit der Innenausstattung sehe ich das auch so, da geht nichts über das Original. Als ich meinen 560er damals bekam, habe ich das Leder etwas aufgearbeitet und die ganze Teppichausstattung in diversen Arbeitsgängen wieder gereinigt. Das war eben versifft, wie es
bei einem 20 Jahre alten Gebrauchtwagen eben so aussieht, inkl. dem unvermeidlichen Coke. Die gleiche Prozedur bei den Kunstoffteilen, nun glänzt er wieder.
Hast Du auch einen Vornamen, Wehweh klingt irgendwie nicht so gesund
Gruss
Andreas
Gruss, Andreas
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Willy
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Danke für das Schweisserkompliment. Was noch dazu kommt, dass alles so eingesetzt ist, dass man nichts sieht.Alle selbstgemachten Bleche sind auf Stoß , das Bodenblech mit Sickenmaschine originalgetreu nachgeformt. Kofferraumbleche und Radhäuser sind mb Teile. Ich habe aber sogar das rechte Kofferraumblech angepasst, da die frühen keinen Wasserablauf hatten und die Pressform anders war. Wenn man bei mir die Gummimatten raus nimmt, erkennt man nicht, dass es sich um ein neues Blech handelt.
Vornamen habe ich schon, auch wenn Wehweh momentan sehr gut zutrifft, da ich nicht 100% ig fit bin ....
Grüße
Robert
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Wie gesagt, ich suche jegliche Information zu genannten Leuten .
Ich dachte zumindest, über den Herrn Wiethöchter was rauszufinden.
Ich habe mir die Liste aufgrund der vorhandenen Dokumente und eines vorgefundenen Kontoauszuges erstellt, wie ein Archäologe. Irgendeiner der Vorbesitzer war bei der DLRG , zumindest kündet ein Aufkleber davon.
Grüße
Robert
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ich fürchte, da geht nur googlen. Du hast ja im Brief, sofern es ein alter ist, die Angaben, wo die Herrschaften gelebt haben. Wenn Du irgend etwas gefunden hast, das auf die Person zutreffen könnte (Person selbst oder Nachkommen) kannst Du ja mal vorsichtig anfragen. Da sind aber bis zu 40 Jahre vergangen, das könnte auf Schwierigkeiten wenn nicht gar Unverständnis stossen.
Aber, hilft Dir das wirklich weiter? Ich habe so etwas mal in einfacher Form mit einem 560SEC versucht, da hatte ich alle Daten des Erstbesitzers, ich war der Dritte, fand raus, dass der alte Herr wohl verstorben war, und dann? Habe ich es gelassen, weil ich niemanden der Hinterbliebenen wegen ein paar Unterlagen -darum ging es mir damals- belästigen wollte. Habe noch mit der MB Werkstatt in der Schweiz telefoniert, die konnten sich an das Auto erinnern, mehr aber auch nicht, eigentlich verständlich.
Es wäre ein grosser Zufall, wenn Du da etwas über die Foren raus bekommen solltest.
Viel Spass mit dem Auto, Clementine ist auch cool!
Gruss
Andreas
Gruss, Andreas
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- Frischling
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Ich habe wenigstens über einem der Vorbesitzer erfahren, dass er angeblich ein berühmt berüchtigter Bordellbesitzer gewesen sein soll.Es könnte also ein oder andere schöne Geschichte dabei sein.
Von Clementine weiß ich alles ab Geburt, die zum schluß 93 jährige Erstbesitzerin hat mich die letzten Jahre mehr oder weniger begleitet, nachdem sie mit 85 ihren Schein und den Wagen abgeben mußte, wie ihre Erben meinten. Sie fand in mir einen " Verbündeten ", vor allem freute sie sich, nach der Restauration mit damals fast 89 im frisch geTüvten Wagen zu sitzen und im Aschenbecher die Zigarettenstummel ihres vor dreißig Jahren verstorbenen Mannes zu sehen......
Ich habe auch noch einen 280 iger den ich von der 78 jährigen Witwe des Erstbesitzers erworben hatte, alle Originalunterlagen wären da gewesen bis hin zur Bestellung. Die Dame meinte, das könne sie mir nicht geben, da privat......den angemeldeten und auf sie versicherten Wagen aber schon......mit der bitte, ihn irgendwann umzumelden .Mit knapper Not konnte ich ihr erklären, dass zumindest das Scheckheft zum Wagen gehört.
Als ich an ihrem 84 jährigem Geburtstag gratulierte und nach den Unterlagen fragte, meinte Sie "ach, das habe ich weggeworfen, was hätten Sie damit gemacht......"
Ich finde einfach die Geschichte zu den Dingen schön.
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Wenn du dein Leder Retten willst (sollte es noch möglich sein?) besorge Dir Lederöl von Effax! Das Leder muß aber vorher gereinigt werden und danach kannst du es je nach Zustand mehrmals einlassen mit dem Lederöl > es dringt tiefer ins Leder ein u. hat einen natürlich Geruch >ich habe damit das Leder eines Alfa Romeo u. eines 52 Jahre alten MG gerettet. Sollten deine Gummikoksmatten durchgesessen sein od. beschädigt tausche sie aus! Und in die Pfeiffen kommen keine Schaumgummistreifen > original waren die Pfeiffen mit weiche Filzstreifen gefüllt.
Ich habe bei meinen SLC Mittelharte genommen u. den Fahrersitz zusätlich versteift!
Wie ich gelesen habe hast du einen hohen Anspruch schau Dir die Homepage von Hr. Wasenzuk an> er ist Autosattler in Freilassing und er hat sich auf Mercedes Fahrzeuge spezialisiert! Er hat bei meinen SLC die komplette Innenaustattung gemacht, und ich muß sagen ich habe noch keinen 107 gesehen der dem Ergebnis unter Verwendung der Originalmaterialien Nahe kommt! Das sage nicht weil es sich um mein Auto handelt od. ich an den Unternehmen beteiligt bin!
Hat natürlich auch seinen Preis > ist aber ehrlich gemachte Handarbeit in Germany!!!
Auf der Homepage siehst du meinen SLC bzw. die Gummikokssitzauflagen !
Solltest du noch Fragen haben kannst dich gerne Melden
Sigi
Homepage: autosattlerei-artur.de
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : nitro am 08-02-2013 08:57 ]null
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : nitro am 08-02-2013 08:58 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : nitro am 08-02-2013 16:31 ]
happy motoring
Sigi
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