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Bremsen
- Frischling
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um auf Michas Ausgangsfrage zurück zu kommen (der Fachdiskussion um diverse Tuningmöglichkeiten kann ich eh nicht folgen ):
Die Bremsleistung meines nicht gemopften SLs ist sicherlich nicht das Optimum. Bei meinen anderen Oldies sieht es aber auch nicht besser aus. Ich habe gelernt, damit zu leben und entsprechend vorsichtig zu fahren. Eine Um- oder Aufrüstung käme für mich nicht in Frage.
Viele Grüße
Michael
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nur um mal kurz aufs Thema zurückzukommen.
Ich finde die Bremsen an meinem Prä-Mopf SL auch eher mäßig.
Die ultimative Alternative wären natürlich Movit-Bremsen
(4-Kolbensättel,gefräst nicht gegossen, mit gelochten Scheiben und Stahlflexleitungen, 322x32 4M5 vorne und 299x24 4M1 hinten)
Leider kostet der Spaß etwa 6K € und deswegen fahr ich einfach entsprechend vorsichtig...
Auf www.movit.de kann man sich nen 107er SL mit den Bremsen ansehen.
Gruß,
Nayus
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Nun zur Frage , wie Dietmar schon gechrigen hat wird es für die 14 " Felgen keine alternative Bremse geben, d.h. man muss scon mindestens auf 15 oder 16" gehen und da ja hier so viele Originalitätsfetischisten sind, würde das den Abschied von den Felgen bedeuten, also undenkbar. Und da ja auch die schweren Brocken wie 350 und 450 SL(C) mit diesen Bremsen ausgestattet sind, werden sie wohl auch für (m)einen schlappen 6 Zyl. ausreichen. Bisher hat die Bremse immer genügt, man muss allerdings erwähnen, dass man schon ein bischen stärker drauftreten muss, wenn es mal knapp wird. Aber mehr als das ABS zu aktivieren geht ja eh nicht und das schafft auch die "alte" Bremse.
Mit der Bremsen ist es wie mit den anderen Unzulänglichkeiten am 107, wie Ruderlenkrad, Lautsprechersituation, Verwindungsfestigkeit, Rost etc. love it or leave it.
Gruss
Juergen
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ich habe seit ein paar Wochen meinen 1. SL 280er mit (Dank dem Vorbesitzer) neuen Bremsscheiben, Belägen und nun bei der Frühjahrs- und Wieder-In-Betriebnahme-Schönheits-und-Gesundheitskur (Wagen wurde in den letzten Jahren kaum bewegt) auch neuer Bremsflüssigkeit. Eine Vollbremsung war leider schon nötig. Hat genau wie vor 20 Jahren auch ohne ABS hervorragend geklappt. Bitte erinnern, haben wir (Älteren) mal gelernt, Knie bis zur Nase (soviel Zeit muss sein) und dann richtig (ich glaube ab 80 kg funktioniert es erst perfekt) auf das Bremspedal latschen. Kuppeln nicht vergessen und vor dem Lenken, Bremse wieder lösen, so ging das damals. Manchmal muss dem "Liebling" eben doch alles physikalisch Machbare abverlangt werden. Und oft wundert man sich, was alles geht. Die Bremsen für einen (meiner ist von 80) Fast-Schon-Oldie sind hervorragend. Ein wenig unagressiver fahren als mit dem 400 CDI mit der komischen Zündfolge und alles ist im grünen Bereich. Also Micha, von mir keinen Euro für solche Verbesserungen(?).
Grüße
Roger
P.S. Mit ein wenig Übung, lassen unsere alten Schätze jeden neumodischen Mittelklassewagen im Falle einer Vollbremsung an uns vorbeirauschen, wenn denn da kein Profi drin sitzt. Wie wäre es mit einem Sicherheitstraining mit unseren SL? Wäre bestimmt ein Riesengaudi, könnte man gleich ein Treffen draus machen und Unterschiede mit/ohne ABS oder vor/nach MOPF live erleben. [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : ro107 am 24-03-2004 18:59 ]
ALLES ROGER
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Bei den 123er konnte man die Räder immer zum blockieren bringen, gut die Pedalkraft ist höher als bei den `modernen`Autos.
Das ist mir aber schon fast lieber als z.B. bei den Golfs und Polos, wo man mit dem Fuß sehr vorsichtig sein muß und im Bremsstreß
sind sie dann auch nicht besonders standfest z.B. Golf III.
Mir kommt es so vor, als würde die Pedalkraft für den zarten Frauenfuß ausgelegt werden.
Also ich habe nichts gegen richtige Männer-Bremsen
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mein gemopfter hat seit geraumer Zeit neue Scheiben vorne und hinter erhalten von ATE. Mein Teilehändler hat mir Bremsscheiben mit eingefrästen kleinen Nuten (Schlangenlinien)eingebaut und erklärt dass die Bremsen nun noch besser wären bei Regen und nicht so warm werden.
Also ausser dass die Bremsen bei Teillast etwas brummen habe ich keine nenneswerte Verbesserung festgestellt.
Die Bremsen waren vorher auch nicht schlechter, es bedarf halt etwas mehr Druck aus Pedal.
Weitere Modifikationen an der Bremse sind bei mir glaube ich nicht nötig. Trotzdem vielen Dank für die Anregung
Grüsse aus dem Schwobaländle
Rolfpeter
Grüsse vom Bodensee
Rolfpeter
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Was das angeht, kann ich Mercedes nicht in Schutz nehmen, von wegen Oldtimer und so. Ich kenne kein Mercedes-Modell aus dieser Zeit (also 123/124/126/201, G mal ausgenommen, da bremst jede Seifenkiste besser), das so ne eigenartige Bremse hat.
Mag sein, daß die Metallflexschäuche da was helfen. Irgendwelche Maßnamem gegen die Hitze (Löcher und sowas) halte ich für übertrieben, denn die Belastungsfähigkeit scheint mir OK zu sein.
Der DOT 5 Empfehlung von Gerd muß ich gegenhalten - ich hoffe, du verstehst das richtig Gerd - , denn: Es kommt immer Wasser ins System (Dampfdiffussion durch Gummis, selbst durch Stahl, etc.), das läßt sich gar nicht vermeiden. Dieses Wasser liegt dann tropfenförmig vor und diese Tröpfchen haben dann halt die Eigenschaften von Wasser (Gefrierpunkt, Siedepunkt, ...). Das heißt, daß im Extremfall Dampf mit den bekannten Folgen entsteht, oder die Bremse einfriert.
Die Eigenschaften von DOT 4 hingegen verschlechtern sich indes langsam und selbst eine "feuchte" Mischung siedet immer noch einiges über 100°C.
So habe ich das mal gelernt (und eben auch nochmal bei nem Bekannten nachgefragt) und das leuchtet mir als Energietechniker (der sich den ganzen Tag mit Dampf und sowas beschäftigen muß) auch ein. Ich halte DOT5 also für äußerst gefährlich (im Gegensatz zum Verzicht auf diese dämlichen Lamellen an den Felgen), DOT 5 ist was für den Rennsport, wo weiß der Herr wie oft gewartet wird, aber nix für den Straßenverkehr. Womöglich ist es gar nicht erlaubt.
Gruß Björn
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Wechsel kommt bei mir ohnehin erst bei einer (noch nicht anstehenden) Bremsenrevision in Frage. Auf jeden Fall werde ich Metallschläuche verwenden, diese verbessern den Druckpunkt (nicht die Bremsleistung) sehr deutlich, das hab ich schon zig Autos und Motorrädern selbst erfahren. Durch den Tefloninnenschlauch wird auch die Haltbarkeit deutlich erhöht und ein Zuquellen verhindert
Wie gesagt, die Bremsleistung der nach MOPF ist absolut ausreichend und als gut zu bewerten. "Verbesserungen" wären hier rein akademischer Natur. Verbessern tun sich nur die Kassenstände der ungezählten Tuning "spezialisten"
PS: solche Beiträge wie den Deinigen liebe ich, konstruktiv, informativ, sachlich! Was nicht heißt, das der Humor oder die "Frozzeleien" nicht zu kurz kommen sollen.
Gerd
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>>Wie ich geschrieben habe, sollte man ca. alle drei Jahre die Silikonflüssigkeit wechseln, reicht das einer Ansicht nach aus? Also scheint doch DOT4 die bessere Lösung für den Alltag zu sein
Dazu kann ich nix sagen, weil ich damit keine Erfahrung habe (zum Glück). Vermutlich gibt er hierzu gar keine Erfahrung. Denn die Hygroskopie ist ja aus den genannten Gründen eine gewollte Eigenschaft!!! Ich wechsel die Flüssigkeit je nach Arbeitsanfall an der Bremse (also 1-3 Jahre, in Extremfällen bei Afrika-Schrottkisten auch gar nicht und das geht auch gut, wenn man nicht gerade mit Hänger im 4. Gang den Großglockner runterrast), also vermutlich auch nicht häufiger als man die DOT 5 wechseln müßte, um auf der sicheren Seite zu sein. Ich sehe keinen Sinn in der DOT5 Lösung, weil ich es nicht einschätzen kann, wie oft man wechseln müßte und ich auch sonst keine Vorteile sehe.
>>Wechsel kommt bei mir ohnehin erst bei einer (noch nicht anstehenden) Bremsenrevision in Frage. Auf jeden Fall werde ich Metallschläuche verwenden, diese verbessern den Druckpunkt (nicht die Bremsleistung) sehr deutlich, das hab ich schon zig Autos und Motorrädern selbst erfahren. Durch den Tefloninnenschlauch wird auch die Haltbarkeit deutlich erhöht und ein Zuquellen verhindert
Das überleg ich mir in der Tat. Es geht ja ums wie und nicht ums was und genau hier könnten die Dinger echt was nützen. Kommt bei mir wie immer allerdings drauf an, was sowas kostet.
>>PS: solche Beiträge wie den Deinigen liebe ich, konstruktiv, informativ, sachlich! Was nicht heißt, das der Humor oder die "Frozzeleien" nicht zu kurz kommen sollen.
Ach ja genau, hast du den Thouareg eigentlich noch, hihi!
Gruß Björn
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Stahlflexschläuchen beseitigt werden.
Darauf kann ich allerdings nur aus Erfahrung mit dem Motorrad schließen, das sollte bei einem SL auch eine wesentliche Verbesserung des Druckpunktes geben.
Selbst die Pedalkraft sollte damit verringert werden, weil ich einen Teil der Kraft nicht für das Aufpumpen der Schläuche verschwende.
Nur was kostet ein Satz Stahlflex, bei dem Motorrad war es nicht billig.
Oder sind die neuen Gummischläuche nicht auch schon verbessert?
Gruß Thomas
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"DOT 5 ist was für den Rennsport, wo weiß der Herr wie oft gewartet wird, aber nix für den Straßenverkehr. Womöglich ist es gar nicht erlaubt."
Was Björn da im letzten Satz schreibt macht mich echt nachdenklich.
Haben wir hier zufällig einen Juristen im Forum oder kennt sich sonst jemand damit aus, wie das in rechtlicher Hinsicht aussieht?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Betriebserlaubnis erlischt, wenn man eine für DOT4 freigegebene Bremsanlage eigenmächtig mit DOT5 befüllt. Ist ja immerhin ein sicherheitsrelevantes Teil und so eine Art ABE habe ich weder bei Mike Sander noch sonstwo gefunden.
Günther
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Weiß jemand ob der TÜV Vorgaben für Bremsflüssigkeit macht?
Gerd
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gruß
280 SLC Bj. 79
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Ob die Zula erlischt, weiß ich nicht, könnte es mir aber vorstellen. Das Problem entsteht dann, wenn etwas passiert, was auf Bremsversagen hindeutet. Dann geht die Geschichte los mit Gutachter und Versicherung und sowas. Gut Nacht.
Ich würd einfach nicht weiter drüber nachdenken.
Gruß Björn
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ja, stahlflex am motorrad habe ich auch als eine der ersten amtshandlungen ran gemacht und man merkt es. billig ist das nicht, aber was ist schon billig.
über stahlflex am sl denke ich aber erst nach, wenn alle anderen macken beseitigt sind. da hat anderes priorität
grüß
280 SLC Bj. 79
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- Turbothomas
- Frischling
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mit meinem 280 SL habe ich letzten Sommer dank Automatik und flotter fahrweise so ziemlich alles neue beim Gasgeben an Ampeln und bei Zwischenspurts niedergemacht, wobei dies alles bei Halbgas maximal dreiviertelgas passierte. Ebenso hatte ich nach dem Bremsflüssigkeitswechsel ein wesentliches besseres Bremsverhalten.
Derzeit sehe ich keine Notwendigkeit an meiner Bremsanlage etwas zu ändern. Im Zuge der Restauration bekommt das Fahrwerk neue Scheiben und Beläge von MB sowie neue Stoßdämpfer. Nix wird tiefergelegt oder sontswie "angepasst". Ich mag meinen SL so wie er ist.
Grüßle TT
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- Frischling
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On 2004-03-25 16:00, Arni wrote:
@gerd ...wusste ichs doch, dass die autonarren auch immer noch 2 weitere räder im stall haben-gut isses.
ja, stahlflex am motorrad habe ich auch als eine der ersten amtshandlungen ran gemacht und man merkt es. billig ist das nicht, aber was ist schon billig.
über stahlflex am sl denke ich aber erst nach, wenn alle anderen macken beseitigt sind. da hat anderes priorität
grüß
Und ich hab nicht einmal die zweite Bremsscheibe an meiner Four nachgerüstet. Liegt schon 2 Jahre in der Garage....ist halt auch ein Klassiker und ein wenig unzulänglich. Das aber macht den Reiz aus. Wenn ich bessere bremsen will, kauf ich mir ein besseres Auto, selbst wenn es dann ein peinlicher Gebrauchtwagen wird.
Willy
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