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Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
Die Antwort: "Heute wie gestern ist BEIDES."
Herr Porsche hat vor 125 Jahren einen Hybrid Fahrzeug entwickelt und gebaut.
Der Lohner Porsche "Semper Vivus".
Bei dem Fahrzeug haben die beiden Benzinmotoren Generatoren angetrieben, welche die elektrischen RADNABEN Antriebsmotoren mit Spannung versorgt haben.
Diese Prinzip ist auch heute noch aktuell und welch Überraschung eigentlich schon seit fast 100 Jahren Standard in der Schifffahrt und Bahnbetrieb.
So, wer jetzt meint, das ein Wasserstoffmotor nicht auch einen Generator zur Stromerzeugung antreiben kann, hat keine Vision.
Und egal wie man dieses Thema betrachtet, egal wie effizient es sein mag, wenn ich in meine ollen Benziner E-Fuels rein kipp,
kann es nur von Vorteil gegenüber der Umwelt sein.
An den heutigen E-Autos ist mir persönlich zu viel Over-Engineering.
(Fängt an mit Touchscreen und hört mit harten eingriffen beim Spurassi auf)
Vielleicht hätte ich einen Voltimer, wenn der Umbau nicht so teuer wäre.
Gruß Willi
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Wieso sollte man mit einem "Wasserstoffmotor" einn Generator antreiben, der dann einen Elektromotor mit Energie versorgt?So, wer jetzt meint, das ein Wasserstoffmotor nicht auch einen Generator zur Stromerzeugung antreiben kann, hat keine Vision.
Eine Brennstoffzelle erzeugt direkt elektrischen Strom indem sie Wasserstoff aus dem Tank holt sowie Sauerstoff aus der Luft. Dieser Strom wird direkt für den Elektromotor genutzt und die entstehende Abwärme kann für die Heizung genutzt werden.
Mir mag da tatsächlich die Vision fehlen, aber ich sehe da beim besten Willen den Umweg über einen Generator nicht
Meine Oldies würde ich wirklich nur dann umbauen, wenn ich gezwungen würde. Auch wenn es mich nichts kosten würde. Würde darin kein Verbrenner rödeln, wäre die Leidenschaft zu einem nicht gerade geringen Anteil weg
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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ich glaube, wir werden noch erleben, daß Benzin so teuer und das Tankstellennetz so klein werden wird, daß man nicht mehr lange über eine Elektrifizierung des eigenen Oldies nachdenken wird. Gleiches kann man ja schon in Teilen des Erdgasnetzes sehen: immer mehr Menschen melden ihren Gasanschluß ab und dann müssen die verbleibenden Kunden weiterhin die Gesamtkosten für den Erhalt tragen. So wird es mit den Tankstellen auch gehen, das wird aber lange dauern, denn selbst im zitierten Norwegen mit 98% BEV-Quote bei den Neuzulassungen ist der Bestand noch groß genug, daß es da bisher kaum Auswirkungen gibt.Meine Oldies würde ich wirklich nur dann umbauen, wenn ich gezwungen würde. Auch wenn es mich nichts kosten würde. Würde darin kein Verbrenner rödeln, wäre die Leidenschaft zu einem nicht gerade geringen Anteil weg
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LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
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Nein, Norwegen zeigt nur, daß mit direkten und indirekten Subventionen nahezu alles möglich ist. Die Norweger sind nicht zum Elektroautoland geworden, weil diese besser waren, sondern weil Elektroautos von Beginn an billiger waren als Verbrenner. Zusätzlich ist der Strom dort sehr günstig, man spart also auch noch im Betrieb. Norwegen kann die Einnahmeausfälle von Luxusautosteuer und Mineralölsteuer leicht mit den Einnahmen des Öl- und Gasverkaufs ausgleichen. In Deutschland wird der Ausfall von Kfz-Steuer und Mineralölsteuer durch neue Steuern ausgeglichen, wie z.B. CO2-Steuer. Am Ende werden wir alle ärmer und die Ärmsten im Land sind raus aus der individuellen Mobilität.Die Zukunft hier liegt im Batterielektrischen PKW und auch LKW. Wir deutschen sind halt immer grundskeptisch, was ja im Prinzip erst mal nicht verkehrt ist. Aber Länder wie z.B. Norwegen zeigen ja, dass es geht und das, wo sie eigentlich klimatisch eher Nachteilig für E-Autos sind. Da kauft mittlerweile fast niemand mehr einen Verbrenner (98% Neuzulassungsquote für BEV).
Was man aber sieht, ist, daß es irgendwie zu gehen scheint, trotz der Nachteile beim Elektroauto. Aber es ging ja in der DDR auch irgendwie, obwohl der Trabbi schlechter als der Golf war.
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Viele Grüße
Eike
560SL 1988 & Dodge Ramcharger 318 4x4 1984
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Viele Grüße,
Michael
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Am besten finde ich die Sprüche "Alle 2 Stunden macht MAN sowieso ein halbe Stunde Pause." Das mag es geben, aber ich bin vor ein paar Wochen von Parma bis nach Hause 600 km in 10 Stunden mit einer 10 Minuten Pause gefahren: Wohnmobil mit Frau und Hund. Das klappt natürlich nicht immer, aber das gibt es auch. Der Tank war beim Start übrigens nur gut halb voll, ich wollte keinen teuren italienischen Diesel umsonst über die Alpen bringen.
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Viele Grüße
Eike
560SL 1988 & Dodge Ramcharger 318 4x4 1984
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Ich muss im Winter nicht frieren (23° eingestellt), komme mit vollem Akku (77kWh) und 140-150km/h rund 300km weit. Lade dann in 25 min auf 80% und kann weiter fahren. Sonst friere ich auch nie, wenn ich ins Auto einsteige, denn es wird ja vorkonditioniert. So auch im Sommer, nur umgekehrt. Letzteres kann kein Verbrenner (außer PHEV), ersteres schon, aber gerne mal mit schönen Gerüchen im Innenraum, je nach Windrichtung (hatte 7 Jahre lang Autos mit Standheizung). Die Werte von mir sind auch keine Ausnahme, jedes Model 3 LR schafft das auch, eben so wie i5, CLA usw. Die laden nur teilweise sogar deutlich schneller, wie u.A. der Smart #5, der in unter 15min von 10 auf 80%ist.
Von den genannten Sprüchen aus der BEV Bubble halte ich eben so wenig, da wird auch gerne mal behauptet, dass Tanken eine viertelstunde dauern würde.
Ich bevorzuge bei Argumentationen immer echte Argumente, gerne auch mit Realworld Erfahrung und nicht nur das Hörensagen.
Viele Grüße,
Michael
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Zudem gibt es die Meinungen, dass - wenn die E-Autos im Lande überwiegen - die Anbieter der Ladesäulen keine Kunden mehr "anlocken" müssen und somit die Ladepreise in die Höhe schießen. Aktuell sind die Betreiber ja noch auf die "wenigen" E-Autos irgendwie angewiesen. Aber, wenn die E-Autofahrer auf die Ladesäulen angewiesen sein werden, bestimmt die Nachfrage das Angebot. Dann würde E-Auto fahren ggf. auch wieder teurer werden.
Ich bin durchaus kein Gegner von E-Autos. Aber ich wüsste nicht, wie z.B. in Hamburg alle Einwohner ihre E-Autos laden sollten... Es fehlt ja nicht nur an Ladestationen sondern auch an belastbaren und leistungsstarken unterirdischen Stromtrassen. Und wenn dann noch alle Häuser mit Wärmepumpen betrieben werden, benötigen wir ein eigenes Kraftwerk vor der Stadt. Vielleicht ein Wasserstoffkraftwerk?
Ich glaube, die meisten von uns werden den "großen Mobilitätswandel" sowieso nicht mehr erleben.
Und ich glaube, dass dann unsere ausrangierten Verbrenner - wie beim Dieselskandal - in anderen Ländern weiterfahren werden.
Grüße
Daniel
Mercedes 560SL / Mercedes 200D (W123) Taxi / Citroen 2CV / Suzuki DR650
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komisch. Ich hatte eine Diskussion um den Ersatz des Benzins in Oldies durch Wasserstoff angeregt. Ähnlich der LPG Geschichte, die mal sehr populär war. So hat das Toyota wohl in besagtem Corolla gemacht.
Es wäre eine einfache Möglichkeit, den Verbrennungsmotor zu erhalten und mit dem Oldie umweltfreundlich zu fahren, falls es irgendwann kein Benzin mehr an jeder Ecke zu kaufen gibt.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
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Wir haben aktuell schon deutlich mehr Ladeanbieter als Mineralölkonzerne. Auch da belebt Konkurrenz das Geschäft. Und auch heute muss kein Ladesäulenanbieter den Kunden anlocken. Das macht das Auto schon selbst. BMW hat seit neuestem sogar eine "Least Cost Routing" Option. Das Auto kennt die Ladekarten und Tarife des Fahrers und sucht dann immer die günstigste Ladesäule. Ad-Hoc wird natürlich auch berücksichtigt.
Aber hey, die Mineralölkonzerne wollten auch immer nur unsere bestes. Und ist ja toll, wenn wir unser Geld/Devisen immer weiter ins Ausland schaffen um die Energien zu importieren. Wäre ja auch zu doof, wenn es im Land bliebe.
Viele Grüße,
Michael
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daran erkennt man, welch ein sensibles Thema dieses ist.
Ich will meinen V8 nur mit richtigem Sprit fahren. Wenn das nicht mehr geht, wird er in ein Land verkauft, wo das weiterhin geht - pfeif auf Verluste.
Was soll ich einen Oldtimer auf moderne Technologie umrüsten? Dann kann ich mir ja auch ein großes Touchdisplay in der Mittelkonsole und LED-Matrix Scheinwerfer einbauen (ohne Rücksicht auf das H-Kennzeichen).
Kommt für mich alles nicht in Frage als Nostalgie-Liebhaber. Bei diesen Gedanken vergeht mir der Spaß.
Grüße
Daniel
Mercedes 560SL / Mercedes 200D (W123) Taxi / Citroen 2CV / Suzuki DR650
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Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Das ist wie mit dem Schnitzel: kommt es aus dem 3D-Drucker ist es doch auch fake?Wenn das synthetische E-Fuels sind, ist es nur noch ein fake V8
Und ein Veggie-Schnitzel ist kein richtiges Schnitzel.
Essen kannst Du sie alle...schmecken vielleicht auch alle gut.
Oder machst Du hier auch keine Unterschiede?
Grüße
Daniel
Mercedes 560SL / Mercedes 200D (W123) Taxi / Citroen 2CV / Suzuki DR650
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Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Vergleiche doch mal die chemische Struktur eines fleischlosen Schnitzelersatzes mit der eines Schnitzels z.B. aus der Oberschale. Und dann bitte nochmal die von Super Benzin und einem E-Fuel Äquivalent. Bei letzterem wirst du am Ende nur Vorteile erkennen und dein M117 wird es lieben. Nur dein Geldbeutel nicht, jedenfalls noch nicht.
Das ist wie mit dem Schnitzel: kommt es aus dem 3D-Drucker ist es doch auch fake?Wenn das synthetische E-Fuels sind, ist es nur noch ein fake V8
Und ein Veggie-Schnitzel ist kein richtiges Schnitzel.
Beim Fahren wirst du _keinen_ Unterschied erkennen. Was glaubst du denn, warum Porsche in dem Gebiet so viel investiert?
PS zu deinem Edit: Selbst wenn sie gut schmecken sollten (kann ich nicht bestätigen, aber egal), werden sie in deinem Körper anders verstoffwechselt. Und beim E-Fuel ist eben beides nicht der Fall, außer dass es etwas weniger Ruß bei der Verbrennung gibt, was dir dein M117 danken wird. Quasi die selbe Geschichte wie mit V-Power/Ultimate, nur dass die halt wirklich was bringen. Ansonsten, Gemischaufbereitung etc. ist gleich, weil die chemische Struktur auch nahezu gleich ist, Reinheit ausgenommen, die ist deutlich besser. Daher ist es auch ein 1:1 Drop-in Replacement ohne Anpassung an Einspritzung usw.
Viele Grüße,
Michael
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Es ist aber vergleichsweise aufwendig, ein Auto auf Wasserstoff umzurüsten. Mindestens Einspritzanlage, Krafstoffleitungen und Tank, vermutlich auch die Zündung, müssen dazu modifiziert werden. Dazu hat man danach leider nicht mehr die volle Motorleistung. So auch beim AE86, das hatte Toyota schon eingeräumt.Hallo,
komisch. Ich hatte eine Diskussion um den Ersatz des Benzins in Oldies durch Wasserstoff angeregt. Ähnlich der LPG Geschichte, die mal sehr populär war. So hat das Toyota wohl in besagtem Corolla gemacht.
Es wäre eine einfache Möglichkeit, den Verbrennungsmotor zu erhalten und mit dem Oldie umweltfreundlich zu fahren, falls es irgendwann kein Benzin mehr an jeder Ecke zu kaufen gibt.
Wieso sollte man sowas tun, wenn man bereits jetzt schon einfach das Auto mit E-Fuels tanken kann, ohne irgendwas zu ändern?
Die Herstellung von e-Fuels ist ca. 50% teurer als Wasserstoff, das ist natürlich ein Thema. Aber die Frage ist: Wie sind die Unterschiede wenn es mal so weit ist? Und wie viel macht das am Ende wirklich aus, wenn man nur ein paar Tausend KM pro Jahr mit dem Oldie fährt?
Viele Grüße,
Michael
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Das ist wie mit dem Schnitzel: kommt es aus dem 3D-Drucker ist es doch auch fake?Wenn das synthetische E-Fuels sind, ist es nur noch ein fake V8
Und ein Veggie-Schnitzel ist kein richtiges Schnitzel.
Beim Fahren wirst du _keinen_ Unterschied erkennen.
...außer dass es etwas weniger Ruß bei der Verbrennung gibt, was dir dein M117 danken wird. Quasi die selbe Geschichte wie mit V-Power/Ultimate, nur dass die halt wirklich was bringen. Ansonsten, Gemischaufbereitung etc. ist gleich, weil die chemische Struktur auch nahezu gleich ist, Reinheit ausgenommen, die ist deutlich besser. Daher ist es auch ein 1:1 Drop-in Replacement ohne Anpassung an Einspritzung usw.
Also E-Fuels würde ich bestimmt ausprobieren, wenn sie denn preislich rentabel sind. Ich bin ja offen für neue Dinge, wenn sie Vorteile ohne nennenswerte aufwendige Nebeneffekte mit sich bringen.
Einen Umbau des Motors für Wasserstoff würde ich jedoch nicht vornehmen.
Grüße
Daniel
Mercedes 560SL / Mercedes 200D (W123) Taxi / Citroen 2CV / Suzuki DR650
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Sehe ich auch so
Einen Umbau des Motors für Wasserstoff würde ich jedoch nicht vornehmen.
Viele Grüße,
Michael
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wir reden pauschal von Wasserstoff, ohne zu differenzieren. Es gibt den "grünen" Wasserstoff, der aufwendig hergestellt werden muss. Daneben gibt es aber auch noch den "weißen" Wasserstoff, der natürlich im Erdinneren vorkommt. Bislang ist dieser bei Öl- oder Gasbohrungen so nebenbei verpufft. Sollte man diesen in vernünftigem Umfang gewinnen, sähe das Portfolio an Energiealternativen für Haus und Auto anders aus und das GEG wäre Geschichte.
Gruß
Walter
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Viele Grüße,
Michael
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www.deutscher-zukunftspreis.de/de/bundes...n-zukunftspreis-2025
Hälsningar,
Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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