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Motor geht aus und springt nicht mehr an
- semi
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ich bin auch ein glücklicher Besitzer eines 107er SLs.
Leider hat sich bei diesem ein lästiger Fehler eingeschlichen...
Nach längerer Standzeit springt der Wagen eigentlich direkt an.
Er macht vorerst keine Probleme.
Wird er aber warm, fängt der Motor an unruhig zu laufen und stottert im Leerlauf.
Ergebnis: Er geht aus.
Jetzt hilft auch alles orgeln nicht mehr, der Motor springt nicht mehr an.
Erst nach ca. 1h Wartezeit erbarmt er sich wieder, er springt an als ob nichts gewesen wäre.
Evtl. weiß jemand von euch Rat.
Danke euch schon mal
Gruß
Sebastian
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- GG2801
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Glückwunsch zum SL und Welcome !
Ähnliche Symptome hatte ich seinerzeit bei meinem SL, allerdings ohne das "Stottern" - er ging dann plötzlich und unvermittelt aus...
Nachdem ich das Kraftstoffpumpenrelais getauscht hatte, war wieder Frieden.
Was für ein Modell isses denn genau ?
Gruß
Gerald
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- Thorsten560SE
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herzlich Willkommen hier im Forum. Um dir evtl. weiterhelfen zu können müsste man wissen was für einen Motor du in deinem SLC verbaut hast und welches Baujahr er ist.
Gruß Thorsten
tb560
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- semi
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danke für eure Antworten und ja, Recht habt ihr...
EZ ist 86 und es ist ein 300er.
Das Benzinpumpenrelais hab ich irgendwie auch im Auge.
Ist leider ein stolzer Preis um es auf Verdacht zu tauschen,
wenns das dann natürlich war ist es jeden Euro Wert.
Grüße
Sebastian
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- Thorsten560SE
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also das KPR würde ich eher sagen nein weil er ja kalt anspringt. Also ich würde eher auf das Rückschlagventil an der Pumpe tippen und/oder den Druckspeicher am Tank. Es kann aber auch an der Zündung liegen. Der M103 ist diesbezüglich eine Zicke. Also das Zündgeschirr nebst Verteilerkappe und Finger mal überprüfen. Der Temp-Fühler der KE wäre auch noch ein heisser Kandidat.
Gruß Thorsten
tb560
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- GG2801
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bei meinem SL wars aber das KPR mit genau denselben Zickereien wie bei Sebastians SL - Kaltstart null Problemo, irgendwann wenn er/das KPR warm wurde ging er dann von jetzt auf gleich aus...georgelt wie ein Weltmeister - hat alles nix gebracht.
Nach 30-60min Standzeit/Abkühlung ließ sich der Wagen wieder problemlos starten als wäre nix gewesen.
Hatte damals den ADAC gerufen, der gute Mann ließ sich das Problem schildern, baute das KPR aus, öffnete es, lötete es nach und der Wagen lief ab dem Zeitpunkt wieder wunderbar.
Habe dann präventiv ein neues KPR gekauft und verbaut - seitdem (war 2003) ist der Fehler nicht mehr aufgetreten.
Klar kanns auch noch an was anderem liegen, aber daß die KPRs gerne mal die Grätsche machen, ist ja nun nicht allzu abwegig.
Am besten wäre es natürlich, wenn man ein funktionierendes KPR aus einem anderen Fahrzeug mit nem M103 einfach mal probeweise in Sebastians SL einbaut und das testet...vielleicht findet sich ja jemand zum Tauschen/Testen.
Gruß
Gerald
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : GG2801 am 19-04-2010 12:13 ]
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- Thorsten560SE
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nein das stimmt schon es könnte auch das KPR sein. Bei meinem war es allerdings so das er eines morgens nicht mehr anspringen wollte. War eine kalte Lötstelle im KPR. Alles nachgelötet und seitdem ist gut.
Gruß Thorsten
tb560
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- semi
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ich danke euch für die Tipps!
In welcher Reihenfolge würdet ihr die Teile tauschen?
BPR -> Rückschlagventil an der Pumpe -> Druckspeicher am Tank ?
Die Teile kaufe ich am unkompliziertesten direkt beim MB-Händler oder?
Gruß
Sebastian
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- GG2801
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an deiner Stelle würde ich diesbezüglich beim Daimler kaufen.
Aber vielleicht findet sich ja noch jemand, der dir das KPR seines Wagens mal probeweise überläßt, bevor du es (teuer) einkaufst und es ist evtl. doch was anderes.
Wo wohnst du denn ?
Gruß
Gerald
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : GG2801 am 19-04-2010 12:24 ]
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- semi
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Ich könnte das BPR auch vorerst mal ausbauen und einen Blick darauf werfen.
Evtl. finde ich eine defekte Lötstelle..
Gruß
Sebastian
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- GG2801
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Aber nachdem bei dir in der Ecke doch das eine oder andere Member wohnt,
klappts vielleicht auch mit nem Test-Tausch des KPR.
Viel Erfolg !
Gruß
Gerald[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : GG2801 am 19-04-2010 12:56 ]
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- semi
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Werde meine Fortschritte berichten.
Gruß
Sebastian
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- semi
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ich muss hier das Theam noch mal aufgreifen..
Es kommt jetzt folgendes hinzu:
Das Theater mit ausgehen, nicht mehr starten usw. tritt eigentlich nur nach längerer Standzeit (ab ca 2-3 Wochen) auf. Hat man den Wagen dann ein paar mal gefahren und Geduld gehabt (1h warten bis er wieder anspringt und das evtl mehrmals), läuft der Wagen ansich ohne Probleme. Ist irgendwie sehr knifflig alles..
Das BPR ist bestellt, wenn das keine Besserung bringt werden die weiteren, oben beschrieben Teile gewechselt.
Grüße
Sebastian
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- Schubert
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das gleiche Problem hab ich auch schon seit Jahren und immer nach dem Winter.
Kühlwassertemperatur zwischen 60 und 80 Grad. Erstläuft er unruhig und geht dann aus.
Springt erst nach ca 1 Std, wieder an.
Wennich dann einige male gefahren bin ist das Problem weg.
KPR hab ich schon getauscht ohne Erfolg. Überspannungsschutzrelais getauscht ohne Erfolg.
Alle OHM...schen Werte gemessen. Augenscheinlich alle Ok.
Gruß
Raimund
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- semi
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danke für Deine Antwort.
Es klingt so, als ob Du Dich damit abgefunden hättest?
Mich stört es schon enorm, da der Wagen nur bei schönem Wetter aus der Garage gehol t wird. Wenn der Wagen dann mal 2 Wochen gestanden ist, kann ich mich nicht mehr auf ihn "verlassen", da ich mit der Angst fahre, dass er aus geht.
Gruß
Sebastian
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- semi
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mein neuer Kenntnisstand:
Gestern habe ich den Wagen nach dem Winterschlaf wieder gestartet.
Gleiches Spiel wie immer: Wagen springt super an, läuft.
Man kann auch damit fahren. Um die 80° fangen dann die Problemchen an.
Er ruckelt, nimmt das Gas nur noch stotternd an, geht aus.
Wie immer springt er dann erst mal 1h nicht mehr an.
Die Benzinpumpe läuft bei Zündung an, auch wenn man orgelt hört man die Pumpe laufen.
Damit kann ich doch ds Benzinpumpenrelais ausschließen oder?
(Das Relais hat nach Sichtprüfung auch keine offensichtlichen Defekte)
Nach 1h springt er wieder an und läuft. Wieder bei ca. 80° kommen die Probleme, schlechte (ruckelige) Gasannahme und er geht aus. Jetzt lässt er sich aber wieder starten und solange man im Leerlauf Gas gibt geht er auch nicht mehr aus.
Ca 15 Minuten rumgeeiere (Gas geben im Leerlauf, wenn er aus ging erneut gestartet)
später läuft der Wagen wie er soll.
Sprich ich konnte damit fahren und er ging nicht mehr aus, als ob nie etwas gewesen wäre.
Werde jetzt das Rückschlagventil, den Druckspeicher und den Benzinfilter wechseln.
Leider ist ein Testen jetzt schwer möglich, da der Wagen dazu 1-2 Wochen ungerührt stehen müsste...
Entschtschuldigt den langen Text, ich versuche einfach alles möglichst genau darzustellen.
Grüße
Sebastian
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- 107erschrauber
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Bei Deinem Auto klingt alles nach einer defekten Verteilerkappe.
Diese Symptome sind typisch für den Motor M103 (260 und 300)
Ersetze die Verteilerkappe bitte gegen ein Original-Ersatzteil oder von BOSCH.
Baue bitte keinen "BERU-RANZ"ein, weil : taugt meiner Ansicht nach nix !!!
Ersetze dabei auch den Verteilerläufer.
Die Ursache für diese Probleme liegen darin, dass die Kappe im Laufe der Zeit sehr feine Risse bekommt und die Zündenergie überall dorthin geht wo sie nicht hin soll.
Ferner bricht auch gern der kleine Kohlestift in der Mitte der Kappe ab, und zwar so dass man es auf den erseten Blick gar nicht sehen kann.
*** Also , Obacht , auch beim einbauen des neuen Teils ***
Gruß Marco
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- Schubert
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hast du den Fehler inzwischen gefunden?
War es die Verteilerkappe wie von Marco vermutet?
Gruß Raimund
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- semi
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ich bin noch nicht dazugekommen die Teile zu tauschen.
Musste den Wagen erst mal durch den TÜV bringen..
Sobald ich die Teile getauscht habe oder neue Erkenntnisse habe, werde ich sie hier posten.
Toll ist, dass ein Test schwer ist. Hierfür muss der SL immer erst mal 1-3 Wochen stehen, sonst treten die Fehler nicht auf
Gruß
Sebastian[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : semi am 12-05-2010 08:32 ]
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- Schubert
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ich glaube Robert "Beringeria" hat das gleiche Problem wie wir.
Hört sich jedenfalls so an.
Gruß
Raimund
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- MathiasN
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Beim Austausch der Verteilerkappe unbedingt auch die flache Isolationsscheibe (zum Zylinderkopf hin) mitwechseln. Ich hatte das gleiche Problem an einem 300er. Ebenso kann ich den Tipp von Marco nur bestätigen: nur Bosch / DB original Teile verwenden, hatte damals auch ein Fremdteil, bei dem ein Kontaktstift sofort ausgefallen ist.
Grüße, Mathias
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- makakay
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ich habe momentan das gleiche Problem, welches du vor 1 Jahr hattest. Wagen faehrt prima. Wenn er dann warmgelaufen ist beginnt es das er kaum noch Gas annimt, die Drehzahl geht im Leerlauf stark runtet und letztlich geht er ganz aus. Und laesst sich erst nach 1 Stunde wieder starten.
Hast du jemal herausgefunden was genau das Problem bei dir ist?
Gruesse
Sven
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- perlhuhn
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Vielleicht hat es was mit dem Benzindruck zu tun. Das zu testen wäre auch in Heimdiagnose machbar und Benzinmanometer sind nicht teuer. Einen solchen könntest Du vor dem Mengenteiler reinschrauben und den Druck messen. Den Soll-Druck kannst Du hier sicher wo nachlesen. Manche Manometer haben noch eine Schraube zum Verschließen. Das kann man kurz machen, dann hat man einen weiteren Druck-Wert der dem Soll im WIS entsprechen muss. Wenn Du es machen willst, würde ich die Werte nachlesen.
Ein weiterer Test wäre den Zulauf einfach abzuschrauben und die Benzinpumpe 40 sec. laufen zu lassen. Dabei sollte etwa 1L Benzin gefördert werden (besser nochmal genau nachlesen wieviel). Die Benzinpumpe kannst Du entweder direkt mit einer 12V Quellen ansteuern oder zwei Pins am Benzinpumpenrelais kurzschließen. Beim dir ist das Pin 7+8.
Den gleichen Test könntest Du hinter dem Mengenteiler machen. Ich glaube, da darf der Druck etwas niedriger sein. Genaue Zahlen sollte die Sternzeit hergeben. Das WIS auf jeden Fall. Wenn das alles in Ordnung ist, hat es vielleicht nichts mit der Benzinversorgung zu tun. Wenn nicht bist du dem Fehler wahrscheinlich näher. In jedem Fall fühlt er sich deutlich eingegrenzt
Um das Kraftstoffpumpenrelais auszuschließen kannst du auch Pin 7+8 kurzgeschlossen halten, solange der Wagen läuft. Nach dem Abstellen musst du es natürlich möglichst bald manuell trennen.
Viele Grüße,
Thomas
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