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G-Kat defekt?
- Micha B.
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Bei der AU heute stimmten die Werte nicht. Über den Diagnosestecker wurde dann versucht die Lambdasonde auf Funktion zu testen. Die Werte waren allerdings weit Jenseits der Geforderten (-0,19V/schwankend anstatt ca. 8-9 V). Nun frage ich mich, ob die Funktion überhaupt über den Diagnoseanschluß zu testen ist.
Am Fahrzeug habe ich ´98 einen Kat von GAT nachrüsten lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Prüffunktion ins Bordnetz eingebunden ist. Wenn nicht, ergibt sich also die Frage, wie ich die Sonde einzeln messen kann.
Auch wundere ich mich etwas über den Zusammenhang. Der Motor lief beim AU-Test viel zu fett. Bei inaktiver Lambdasonde müßte das Gemisch doch aber eigentlich abmagern - oder habe ich hier einen Gedankenfehler?
Das der Kat nach nur knapp sechs Jahren bereits hin sein soll, kann ich nicht recht glauben. Kann mir da einer was zu sagen?
Micha
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- ThomHolger
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stecker des sondenkabels im rechten fußraum lösen
an den stecker gen sonde voltmeter gegen masse anschließen
an den stecker gen steuergerät masse anlegen
voltzahl messen
den kontakt des steckers gen steuergerät anfassen und mit der anderen hand den +pol der batterie berühren (mittels verlängerungskabel). dies simuliert ca. 1v.
voltzahl messen
herauskommen solltes ca. 0 und ca. 1v, da das das spektrum der sonde ist. du simulierst einen sehr fettet bzw sehr mageren zustand, die regelung regelt dagegen und du misst als ergebnis an der sonde den gegenteiligen zustand zu deiner simulation (am kabel gen steuergerät). wenn das alles funktioniert, ist wohl der kat durch. guck aber auch im wis nochmal den test bzgl sondenheizung an. da gibts 2: funktion der heizung und trennung vom signalstromkreis.
gruß
holger
rückfragen werden gern morgen wieder beantwortet
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- Jogi
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bei zu fetten Gemisch "produziert" eine "gesunde" Lambda-Sonde Spannung und sagt damit dem Steuergerät "weniger einspritzen".
Ist die Sonde defekt und liefert keinen (ausreichenden) Strom-Spannung wird das vom Steuergerät als Auforderung "Gemisch fetter" verstanden.
Zum Diagnosestecker: Ist der Kat von Wurm so kann mann an PIN Nr. 3 das Tastverhältnis messen: muß 40-60% alternativ 7-9 Volt sein (schwankend analog zum Regelverhalten)
Deiner Beschreibung nach ist wahrscheinlich die Sonde im Ar...
Gruß aus dem Bergischen
Jogi
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- Micha B.
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On 2004-04-07 18:13, ThomHolger wrote:
stecker des sondenkabels im rechten fußraum lösen
an den stecker gen sonde voltmeter gegen masse anschließen
an den stecker gen steuergerät masse anlegen
voltzahl messen
den kontakt des steckers gen steuergerät anfassen und mit der anderen hand den +pol der batterie berühren (mittels verlängerungskabel). dies simuliert ca. 1v.
voltzahl messen
Moin Holger
Mein SL verfügt über einen nachträglich verbauten G-Kat von GAT. Aus diesem Grund gibt es keinen Stecker mit Sonderkabel im Fußraum. Dahin zielte ja auch meine Frage, ob es überhaupt möglich ist die Sonde über den Diagnosestecker zu prüfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Zubehörlieferant so viel Mühe macht (von Paul mal abgesehen).
Sind die Sonden eigentlich alle gleich (elektrisch gesehen?). Könnte ich theoretisch eine vom 126er zur Probe ausprobieren (wenn sie vom Gewinde her paßt, muß ich mir noch ansehen)? Ferner, wie messe ich die Sonde? Kabel und Stecker sind miteinander verbunden, einzelne Kabelfarben kann ich nicht erkennen. Kann ich da einen Kurzschluß verursachen?
Micha
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- 280SLC
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ich habe wohl fast den gleichen Katalysator, aber von G*M (auch aus Gladbeck).
Im Beifahrerraum ist unter der Matte eine lose verlegte Steckverbindung für den Katalysator. Beim Einbau wurde auch eine Leitung zum Diagnosestecker verlegt.
Nach Deiner Beschreibung müsste die Sonde defekt sein.
Gruss[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : 280SLC am 08-04-2004 08:18 ]
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- ThomHolger
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Von GAT, ach so. Da müsste man natürlich mehr zu wissen. Ich erklär Dir mal Std. Daimler:
Der Diagnosestecker (Pin 3 gegen Masse zB Pin 2) liefert die Tastrate. Diese kannst Du mit einem Voltmeter halbwegs genau bestimmen. Sie sollte Lambda anzeigen, wobei Lambda=1 (glaube ich) bei 0,45 Umax liegt. Die Tastrate ist bei MB umgedreht definiert (zählt die 0- und nicht die 1-Zeit bei der Rechteckspannung), d.h. (1-0,45)*Umax wobei Umax ca. Ubatterie also 14V. Und da Dein System regelt, pendelt auch das Tastverhältnis an Pin 3 etwas.
Nun haben die KE Anlagen eine Fehleranzeige. Diese signalisiert zB bei konst 50% eine defekte Lambdasonde. Für andere Fehler gibt es andere konstante Tastverhältnisse (noch mal zur Erklärung: Tastverhältnis = Anteil der 0V Phase in einer Rechtecksperiode)
Dh, dass einie negative Spannung nicht vorgesehen ist. Wenn GAT das ähnlich aufgebaut hat, dann spräche eine negative Spannung an Pin 3 eher für ein defektes Steuergerät, denn eine defekte Lambdasonde sollte konstat ca 7,5V liefern (Betonung auf konstant, nicht auf 7,5V).
Im Stecker sind 3 Kabel (evtl auf 2 Stecker verteilt). 2 sind der Stromkreis der Sondenheizung, 1 ist die Signalleitung der Sonde, die keine Rückleitung hat. Wenn Du mit den Kabeln nichts sehen kannst, GAT anrufen oder mal den Kabelbaum außen anritzen und reinschauen.
Ich hoffe, ich hab DIch nihct total verwirrt,
Gruß
Holger
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- harry500
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um den Kat würde ich mir keine Gedanken machen. Die Sonde sitzt vor dem Kat und misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas. Das tut sie gleich mit defektem - oder funktionierendem Kat. Erst wenn Du trotz Lambda 1,0 nicht mehr Deine Abgaswerte einhältst, dann dürfte es ein Problem mit dem Kat geben.
Bei ausgesetzter Lambdaregelung läuft der Motor normalerweise etwas fetter (Lambda 0,95 bis 0,9. Dadurch wird eine Überhitzung des Kat durch zu hohe Verbrennungstemperaturen im Notrlauf vermieden. Wenn Du schreibst, viel zu fett (Lambda < 0,85; sehr hohe HC und CO Werte) könnte auch ein Problem am Stellglied sein. Das die Sonde möglicherweise ein Problem hat, kömmt öfters vor.
Hast Du eine beheizte Sonde (4 Anschlußdrähte)? Funktioniert die Heizung? Könnte im Leerlauf auch die Messung verfälschen.
Deiner Beschreibung konnte ich jetzt nicht sicher entnehmen, ob überhaupt eine Regeltätigkeit gemessen werden konnte. Du schreibst zwar schwankend, bezieht sich das nun auf den Soll- oder Istzustand?
Info zur Lambdasonde: Anschluß eines hochohmigen Digitalmultimeters (>=10MOhm) parallel an die Signalleitung der Sonde gegen Masse. Dann wirst Du bei korrekter Sondenfunktion folgende Spannungen messen: 0,8V - 1,0V bei zu fettem Gemisch.
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- Micha B.
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Zur Sonde: Sie ist dreipolig, also nicht beheizt.
Ich halte Euch auf dem Laufenden. Werde aber wohl erst in ca. 14 Tagen dazu kommen. Ostern will ich fahren (Frau hat frei, gibt sonst Ärger, wenn ich unterm Auto liege ) und danach fahren wir ein paar Tage mit Gleichgesinnten durchs Trierer Umland.
Micha
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- harry500
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dreipolig? Wenn 2 Weiße Kabel mit dran sind, ist diese auch beheizt.
Viele Grüße
Harald
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