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Wer weiß den Wert einer deutschen Pagode mit Geschichte einzuschätzen?

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8 Jahre 4 Monate her #184906 von Mad_Eye_Moody
Guten Morgen SL -Verrückte,

mir wurde eine deutsche Pagode angeboten aus Zweitbesitz, welche ich mir umgehend anschauen möchte. Ein 255 SL mit allen Dokumentationen seit Entstehung. Die noch rüstige Zweitbesitzerin ist bereits 94 Jahre alt und sieht nach einem kleinen Blechschaden nun ein, das Fahren besser sein zu lassen. Zwar wollte sie die Pagode ihrem 75-jährigen Sohn schenken, der jedoch bei der ersten Probefahrt statt des Rückwärtsganges den Vorwärtsgang erwischte und gegen eine Mauer fuhr, vor der die Pagode stand. Ich meine den Grund zu wissen: ist die Schaltkulisse der Pagode Automatik nicht entgegengesetzt zur späteren?

Beide Blechschäden wurden durch Ausbeulen instand gesetzt, Stoßstange vorne und Kühlergrill sind neu.

Die Dame bzw. deren längst verstorbener Ehemann kaufte die Pagode im Alter von 7 Jahren und hielt sie bis heute.

Bilder des Zustands liegen mir vor, doch die se geben wir noch keinen Grund zum Jubeln. Man erkennt doch gerade am Unterboden recht genau, dass hier über Jahrzehnte hinweg einiges repariert worden ist, doch eben nur, um die Pagode mit einfachen Mitteln am Laufen zu halten. Das Heckblech ist morsch, man erkennt viel Butumen... welcher jedoch schon uralt ausschaut, womöglich auch eine typische Rostvorsorge der 80er Jahre wie bei meinem 280 SL. Ob hier aber ebenso jungfreuliches Blech drunter zum Vorschein kommt wie bei mir? Ich wage das zu bezweifeln. Alles wurde damals mit Bitumen übertüncht... Hupen, Achsgestänge, Kühler... heute ist das Zeug schon so brüchig, dass es z.T. abbröselt. Schaut schrecklich aus!

Wie gesagt... bisher kenne ich den 250 SL nur von Bildern. Im langen Telefonat mit einem sehr netten Freund der Dame konnte ich raushören, dass der Wagen in gute pflegende Hände kommen soll und der Preis dabei eher zweitrangig sei.

Doch was kann man dafür überhaupt bezahlen? Ist es die lückenlose Geschichte einer Pagode denn wert, sich viel Arbeit anzutun? Der originale Pappbrief liegt vor und ist sogar der aktuellste, denn der 250 SL war lückenlos angemeldet und ist es noch immer. Der Motor läuft, die Pagode fährt, schalter und bremst gut, hat TÜV. Doch das Getriebe leckt und Rostspuren im Kofferraum und massenweise Unterbodenschutz deuten auf viel Arbeit hin.

Was meint Ihr? Sollte man sich ein solches Projekt antun und zu welchem Preis?

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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8 Jahre 4 Monate her #184907 von driver
Ich habe seit über 30 Jahren diverse Pagoden gehabt, meine Erfahrung ist das das wichtigste daran eine gute weitgehend rostfreie Karosse ist,Karosseriearbeit an der Pagode ist keine Laienarbeit,
Hier mal ein paar Bilder meines damaligen 280SL ,Mitte der 90er, der Wagen sah recht gut aus, war allerdings auch überall mehr geflickt als perfekt restauriert, so hört sich dein Exemplar für mich auch an .
Ich wollte es richtig haben, nie mehr würde ich mir das freiwillig antun , da wurde hinterher die komplette Karosse gemacht, siehe Bilder der Blechteile , heute bevorzuge ich ein perfektes rostfreies Originalfahrzeug, gibt es selten, fast nur aus den Sonnenstaaten der USA .
Zum Preis, die letzten Grotten , nicht fahrbereit meist mit fehlenden Teilen kosten schon 25000 Euro, genau läßt sich eine echte Preisfindung nur nach einer Besichtigung machen .
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Wolfgang

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8 Jahre 4 Monate her #184908 von harbus
Hallo Michaell,

Würde dafür zwischen 20-30K bezahlen da eine komplettre Restauration schnell noch einmal 50 K oder aber auch deutlich mehr, nach oben gibt es ja bekanntlich keine Grenzen, kosten kann.
Am Ende bleibt es aber ein 250 SL und der ist nicht unbedingt die beliebteste und zugleich auch wertstabilste Typ unter den Pagoden.
Eine späte 280 SL Pagode erzielt bei gleichem Zustand immer den besseren Preis.
Viel Glück beim Verhandeln

Harald

Harald
Mercedes SL 107 Fahrer seit 1981

Die Erinnerung an schlechte Qualität wahrt meist länger als die kurze Freude über einen niedrigen Preis...

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8 Jahre 4 Monate her #184909 von driver
Der ist perfekt rostfrei, so ist mir das heute lieber .:)

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Wolfgang
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8 Jahre 4 Monate her #184910 von Sandokan500
Ich gucke auch schon seit einiger Zeit nach einer Pagode.
Wie Harald schon schrieb, eine 250er ist relativ unbeliebt, da der Motor als nicht so standfest gilt.

Wenn man sich von den Gedanken einer Wertsteigerung befreit, ist eine Pagode ein wunderschönes Auto, allerdings was E-Teile anbelangt sehr teuer.
Um die von dir genannte 250er allein schon Blechmässig wieder top zu bekommen, müsstest du schon wie Wolfgang Driver Nägel mit Köppen machen :shout:
Dann hast du noch nichts an der Technik gemacht, geschweige denn Schönheitsreparaturen.

Solche Autos müssen m.M nach wirklich top sein um dem Hobby gerecht zu werden, ein Flickenteppich mit "Patina" wäre für mich ein No go.

Guck sie dir aber doch mal an, ggf. springt der Funke über und du machst daraus ein richtig geiles Projekt.

Gruß
Martin

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8 Jahre 4 Monate her #184911 von driver
Etwas zum Thema 250SL, warum ist er unbeliebter als die anderen Modelle .weil die Leute wie so oft null Ahnung haben und Halbwissen sich lange hält .
Der 250er Motor kam damals 1965 in der 108er Limousine, die Motoren vielen durch extremen Ölverbrauch und Motorschäden auf, im ersten Jahr hatte Mercedes Probleme mit Kolben und Kolbenringen, danach waren die eigentlcih genau so gut wie die 280er und erreichten auch hohe Laufleistungen .
Da es den 250SL nur im Jahr 1967 gab hatte er von Anfang an keine Probleme mit dem Motor, einzig hohe Drehzahlen und Vollgas waren tödlich, das trifft allerdings auch auf die anderen Pagodenmotoren zu .

Wolfgang
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8 Jahre 4 Monate her #184913 von Sandokan500
Waren nicht bei den 250ern die Kühlkanäle zu eng, dass es dabei zu Hitzeproblemen kam?

Gruß
Martin

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8 Jahre 4 Monate her #184915 von driver

Sandokan500 schrieb: Waren nicht bei den 250ern die Kühlkanäle zu eng, dass es dabei zu Hitzeproblemen kam?


Das Hauptproblem waren zu Anfang Kolbenfresser wegen der Kolben und der Kolbenringe , thermische Probleme bekam er nur bei voller Belastung, die waren allerdings nie höher als beim 230SL, der 250er hatte daher auch schon einen Öl-Wasser Wärmetauscher, der 280 bekam dann mehr Kühlerfläche und einen Ölkühler vorne, alle Motoren konnte man in kürzester Zeit an den Boden fahren, die waren und sind nie vollgasfest , auch die 280er sind es nicht ..
Heute wird die Pagode nicht mit 180 über leere Autobahnen ( die gab es Mitte der 60er reichlich ) gescheucht und daher spielt das für den Pagodenfreund eigentlcih auch kein Rolle mehr .

Wolfgang

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8 Jahre 4 Monate her - 8 Jahre 4 Monate her #184916 von Nichtraucher

Mad_Eye_Moody schrieb: Was meint Ihr? Sollte man sich ein solches Projekt antun und zu welchem Preis?


Moin,

wenn man Spaß daran hat, die Restlebenszeit lang genug und man sich nicht fies ist, absurde Preise für Kleinkram zu zahlen,....warum nicht.

Ich habe gelernt, "gekauft und zerlegt" ist recht flott,....dann steht da ein Trümmerhaufen der immer mehr schäbbige Stellen zeigt und nach immer größerer Motivation schreit. Mein letztes Auto Projekt war ein Kübelwagen, den hatte ich komplett zerlegt als ein neu hinzugezogener Nachbar mir Polizei und Ordnungsamt auf den Hals hetzte, da habe ich den Kram so wie er zerlegt war, verscherbelt.
Davor hatte ich das mit einem DKW durchgezogen, (da hatte ich noch friedliche Nachbarn) den habe ich keine zwei Tage gefahren nachdem er fertig war. An diesem zweiten Tag kam ein Kleintransporter rückwärts aus der Einfahrt und mein frisch getüvter und aufgearbeiteter Wagen war nur noch Schrott....
Die finanzielle Seite war, anders als sie es bei einer Pagode wahrscheinlich sein wird, harmlos, habe dank gutem Gutachten beim DKW sogar alle Kosten wieder rein bekommen, die vielen Arbeitsstunden natürlich nicht.

Nur mal so als Gegenpol zu den positiven Meinungen, was ein solches Projekt angeht.

Gruß
Willy

500SL
Grand Cherokee WJ
Letzte Änderung: 8 Jahre 4 Monate her von Nichtraucher.

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8 Jahre 4 Monate her - 8 Jahre 4 Monate her #184917 von driver
Ich habe bei meiner Vollrestauration alle Montagearbeiten selbst gemacht, die Karosse und Lackierung hat ein Profi gemacht,.
Zerlegt , wie Willy schon schrieb, ist das relativ schnell, der Zusammenbau hat weit über 1000 Stunden gebraucht, ich habe die Stunden ja nicht gezählt, alle Anbauteile werden dann ja auch gleich überholt, wer baut in eine perfekte Karosse eine versiffte Achse ein .
Man muß schon verdammt einen an der Waffel haben um sich sowas anzutun, hier noch zwei meiner Pagoden ohne Blechsorgen,
Den silbernen habe ich 88 aus Kalifornien geholt, der hat 13500 Dollar gekostet, den habe ich 92 an den Chef von Honda Europa verkauft, der fährt heute in Japan.
Der hellblaue war der Klopper , perfekt rostfrei, Mitte der 90er in Palm Springs für 14500 Dollar gekauft, Erstgeliefert nach Spanien an den früheren Diktator von Venezuela General Perez Giminez, also der Vor Vor Vorgänger von Hugo Chavez, dann durch einen Botschaftsmitarbeiter der USA nach Las Vegas und Palm Springs gebracht , leider blieb der auch nur 3 Jahre .
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Wolfgang
Letzte Änderung: 8 Jahre 4 Monate her von driver.

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8 Jahre 4 Monate her #184927 von Mecki
Ich hatte 88´ den 250er in San Francisco für knapp 8000 $ bei einem Händler gekauft .Hatte ihn nur durch Zufall bei einem Händler stehen sehen und dann zugeschlagen.War zu damaliger Zeit schon
ein Schnäppchen, der Ausverkauf drüben war ja schon in vollem Gange.Der Händler fuhr ihn auch höchstpersönlich zur Spedition und als ich Ihn in Bremen abholte wusste ich auch warum, die Karre war echt lebensgefährlich zu fahren.:yes:
Von meinem Traumwagen einen Jaguar E-Type hab ich mich recht schnell verabschiedet da du damals schon um die 20000$ anlegen musstest für ein vernünftiges Teil und als 25jähriger hatte ich nur ein begrenztes Budget .Bei den Pagoden die privat angeboten wurden standen auch schon 20 Käufer vor der Tür und waren somit uninteressant geworden.
Habe mich dann gleich an die Vorderachse und die Bremsen gemacht,Kofferraumboden und 2 neue Schweller eingeschweisst, damals noch alles bezahlbar was Ersatzteile betraf.Danach gab es problemlos Tüv und er blieb dann 2 Jahre .Habe viel Spaß gehabt mit dem Auto und die Pagode bleibt in meinen Augen wahrscheinlich eines der schönsten Mercedes-Klassiker aber der 107er gefällt mir immer besser.
Wenn Michael die Zeit, das nötige Kleingeld und den Platz dafür hat, warum nicht und vielleicht will er ja auch nicht ein perfektes Auto daraus machen, eine Komplettrestauration übersteigt ja auch schnell den Wert gerade bei dem " ungeliebten " 250er sofern vieles nicht in Eigenarbeit erledigt werden kann.
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Gruß Axel
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560 SL ,86er,Champagnermetallic,Leder Brazil

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8 Jahre 4 Monate her #184933 von driver
Das waren noch schöne Zeiten zum Pagodenkauf im Amiland, gerade mal geguckt, so sieht es heute aus .
classics.autotrader.com/classic-cars-for...om=1968&year_to=1971

Wolfgang

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8 Jahre 4 Monate her #184946 von Sandokan500
die sind ja drüben teurer als hier :no:

Gruß
Martin

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8 Jahre 4 Monate her #184961 von driver

Sandokan500 schrieb: die sind ja drüben teurer als hier :no:


Der Markt drüben ist halt leergefegt nachdem 30 Jahre lang diese Fahrzeuge das Land verlassen haben, die gingen von Kalifornien in alle Welt, das gilt vor allem auch für alte Porsche und Jaguar, es gibt einfach nix mehr .
Jetzt sind halt die 560SL dran .:)

Wolfgang

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8 Jahre 4 Monate her #184964 von Mad_Eye_Moody
Danke für Eure zahlreichen Antworten.
Also die Restaurierung einer solchen Pagode würde ich mir nicht antun wollen. Es handelt sich vorliegend jedoch um ein deutsches Fahrzeug mit nachweisbarer Geschichte, welches nicht über verschlungene Wege hierher gekommen ist.

Wieviele Pagoden werden heute wohl noch einen nie umgeschriebenen Pappbrief haben und auf die Zweitbesitzerin angemeldet sein? Dieser Umstand macht den 250 SL für mich spannend und reizvoll.

Gerarde angesichts des leergefegten US-Marktes sollte eine solche doch eher wertstabil sein. Den Zustand konservieren wie er ist, das Bitumen per Trockeneisstrahlen entfernen und ab und zu fahren - fertig. Oder geht sowas bei einer Pagode eher nicht?

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

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8 Jahre 4 Monate her #184967 von Mecki
Hallo Michael,

warum sollte das mit einer Pagode nicht gehen sie ab und zu zu fahren?
Gerade auf Grund der etwas simpleren Technik im Vergleich zu unseren 107ern der späteren Baujahre und das fehlen der ganzen elektronischen Helferlein?
Ich möchte nicht wissen wie viele Mitglieder hier ihren Oldtimer nur 1-2 mal im Jahr bewegen ,aus Zeitmangel oder weil sie auch mehrere Schätzchen in der Garage haben die auch Zuwendung brauchen.

Gruß Axel
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
560 SL ,86er,Champagnermetallic,Leder Brazil

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8 Jahre 4 Monate her - 8 Jahre 4 Monate her #184996 von driver

Mad_Eye_Moody schrieb: Danke für Eure zahlreichen Antworten.
Also die Restaurierung einer solchen Pagode würde ich mir nicht antun wollen. Es handelt sich vorliegend jedoch um ein deutsches Fahrzeug mit nachweisbarer Geschichte, welches nicht über verschlungene Wege hierher gekommen ist.

Wieviele Pagoden werden heute wohl noch einen nie umgeschriebenen Pappbrief haben und auf die Zweitbesitzerin angemeldet sein? Dieser Umstand macht den 250 SL für mich spannend und reizvoll.

Gerarde angesichts des leergefegten US-Marktes sollte eine solche doch eher wertstabil sein. Den Zustand konservieren wie er ist, das Bitumen per Trockeneisstrahlen entfernen und ab und zu fahren - fertig. Oder geht sowas bei einer Pagode eher nicht?


Bei der Pagode zählt wie bei fast allen Oldies in erster Linie der Zustand, ein Zustand 3 mit deutschem Pappbrief bringt keinen Euro mehr als ein Zustand 3 mit Amivergangenheit, alle Toprestaurtionen von den Exklusivfirmen wie Brabus, Stickel, Rosier basieren auf US Importen, auf die unverschämten Preise bei diesen Wagen hat das keinen Einfluß .
www.brabus.com/cars4sale/start.html?q=classic

Wolfgang
Letzte Änderung: 8 Jahre 4 Monate her von driver.

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8 Jahre 4 Monate her #185012 von Sandokan500
Michael,

worauf legst du denn bei einem Kauf wert?
Einen Pappdeckelbrief oder eine Pagode im IST-Zustand?

Mir ist eine Historie eigentlich ziemlich wurscht.
Mich interessiert der Zustand am Tag des Kaufes, gleichzeitig kann sich der Verkäufer das Gesabber "nur in gute Hände abzugeben" oder sonstige Märchen sparen.

Auch gehe ich immer davon aus, dass bei alten Autos schon am Tacho gekurbelt wurde, ob mit oder ohne Historie :yes:
Bei einer Pagode kann man sich das Kurbeln sparen, haben ja nur einen 5 stelligen KM-Zähler.

Gruß
Martin
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8 Jahre 4 Monate her #185026 von Mecki

Sandokan500 schrieb: Michael,

worauf legst du denn bei einem Kauf wert?
Einen Pappdeckelbrief oder eine Pagode im IST-Zustand?

Mir ist eine Historie eigentlich ziemlich wurscht.
Mich interessiert der Zustand am Tag des Kaufes, gleichzeitig kann sich der Verkäufer das Gesabber "nur in gute Hände abzugeben" oder sonstige Märchen sparen.

Auch gehe ich immer davon aus, dass bei alten Autos schon am Tacho gekurbelt wurde, ob mit oder ohne Historie :yes:
Bei einer Pagode kann man sich das Kurbeln sparen, haben ja nur einen 5 stelligen KM-Zähler.


Hi Martin,

ich denke Michael legt Wert darauf eine Pagode an Land zu ziehen die er ab und an mal fahren kann ohne eine Restauration durchführen zu müssen und der Pappbrief ist für ihn noch ein zusätzlicher Anreiz.
Bringt beim Verkauf keinen Euro mehr hat aber für ihn einen ideellen Wert.
Ich freu mich auch das ich beim Kauf meines 560er die komplette Bordmappe ,unbenutztes Bordwerkzeug und die Original Neuwagenrechnung dazubekommen habe, bringt beim Verkauf wohl auch keinen Euro mehr hat aber für mich einen gewissen wert:yes:

Gruß Axel
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8 Jahre 4 Monate her #185031 von Nichtraucher
Moin,

wenn ich die Beschreibung lese, glaube ich kaum dass man damit ab und an mal fahren kann, ohne etwas tiefer in die Tasche zu greifen ....

Bilder des Zustands liegen mir vor, doch die se geben wir noch keinen Grund zum Jubeln. Man erkennt doch gerade am Unterboden recht genau, dass hier über Jahrzehnte hinweg einiges repariert worden ist, doch eben nur, um die Pagode mit einfachen Mitteln am Laufen zu halten. Das Heckblech ist morsch, man erkennt viel Butumen... welcher jedoch schon uralt ausschaut, womöglich auch eine typische Rostvorsorge der 80er Jahre wie bei meinem 280 SL. Ob hier aber ebenso jungfreuliches Blech drunter zum Vorschein kommt wie bei mir? Ich wage das zu bezweifeln. Alles wurde damals mit Bitumen übertüncht... Hupen, Achsgestänge, Kühler... heute ist das Zeug schon so brüchig, dass es z.T. abbröselt. Schaut schrecklich aus!

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