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Neue KFZ-Steuer, werden wir jetzt zur Kasse gebeten!!!!

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22 Jahre 7 Monate her #6236 von Hellracer1
Hallo Freunde,
mit entsetzen habe ich heute morgen von den Plänen der Bundesregierung gehört, die KFZ-Steuer nach dem Kohlenmonoxic
ausstoß neu zu berechnen. Damit werden Fahrzeuge, die wenig verbrauchen besonders gefördert, sowie Diesel Fahrzeuge mir Russfilter, Fahrzeuge mit hohen Verbrauch und Hubraum leider unsere 107er, werden besonders zur Kasse gebeten. Warum hab ich mir bloß einen Wurmkat einbauen lassen , das Geld hätte ich mir sparen können, soll zum 01.01.2005 in Kraft treten, zweite Stufe im Jahre 2009. Wer hat eine Meinung dazu oder nähere Informationen.

Gruß

Winfried

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22 Jahre 7 Monate her #6237 von MichaelC
Bekanntlich gilt bei der derzeitigen Regierung kein Vertrauensschutz mehr, d.h. unter diversen Überschriften wie „Umweltschutz“ oder „Arbeitsmarkt“ werden bestehende Regelungen gerne mal kurzfristig über den Haufen geworfen.

Andererseits haben wir als Bürger keinen Anspruch darauf, dass sich nichts ändert, also müssen wir damit leben.

Die spannende Frage ist, ob für Auto ab einem bestimmten Alter Ausnahmen geschaffen werden. Z.B. erste Stufe nur für Neuzulassungen, zweite Stufe für alle PKW.

Details sind meines Wissens nicht bekannt. Vielleicht wird in diesem Zusammenhang das Oldtimeralter ja sogar auf 25 Jahre reduziert. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

Gefordert sind hier vor allem die Oldtimerverbände, die bei den Abgeordneten die Probleme erklären müssen.

Grüße
Michael

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22 Jahre 7 Monate her #6238 von
Moin,
ich frag mich, wo die Verbrauchsdaten herkommen, Herstellerangeben? Messungen?
Willy

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22 Jahre 7 Monate her #6239 von Oliver107
Habe das gestern abend ebenfalls schockiert zur Kenntnis genommen!

Ich ärgere mich maßlos darüber, dass ich vor zwei Jahren viel Geld in die Katumrüstung bei Wurm investiert habe, in der Erwartung, die Investition durch entsprechende Steuerersparnisse wieder ausgleichen zu können. Wie es jetzt aussieht, werde ich dafür demnächst auch noch bestraft.

Die Hoffnung, ausgerechnet diese Bundesregierung werde Old- und Youngtimerbesitzer von ihren Steuererhöhungen ausnehmen, ist leider gänzlich unbegründet: Für die meisten SPDler sind Leute, die einen Mercedes fahren, automatisch "Besserverdienende". Für die Grünen, insbesondere für deren erklärten Autohasser Jürgen Tritt-ihn, sind wir schlicht Umweltverschmutzer.

Sollte die rotgrüne deutsche Bundesregierung auch dieses Jahr überstehen, so fangt besser schon mal mit dem Sparen für die künftige Kfz-Steuer an...

Oliver

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22 Jahre 7 Monate her #6240 von harry500
Alle in einen Sack, kräftig draufhauen und man erwischt immer den Richtigen

auf diese Regierung

Viele Grüße

Harald

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22 Jahre 7 Monate her #6241 von Dr_Benz
Hallo,
..und ich dachte Du hättest den Kat der Umwelt wegen eingebaut..

..ich verstehe auch den Ärger, besonders in Zeiten der "politischen Unsicherheit"; spricht "heut´ so, morgen so...."

Aber eine verbrauchs-orientierte Steuer ist mehr als Fair !!
oder warum sind Cayenne & Co steuerbefreit bzw. begünstigt mit Euro-4 ???
Nur, ich bin für die Umlegung auf die Benzinpreise => Wer fährt, zahlt ! und dann überleg´ doch nochmal die ganze Sache im Zusammenhang mit Deinem (bzw. unseren) SL (´s).....

schönen Tag noch...
Stefan

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22 Jahre 7 Monate her #6242 von Jim
oder doch nicht??????
ebenso in AOL gelesen

Wirbel um angeblichen Umbau der Kraftfahrzeugsteuer: Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zurückgewiesen, wonach vor allem Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch künftig erheblich mehr belastet werden sollen. Ein von dem Blatt zitiertes Arbeitspapier des Umweltbundesamtes entspreche "weder inhaltlich noch zeitlich den Vorstellungen des Bundesumweltministers", sagte Trittins Sprecher. Die Vorlage sei zur Überarbeitung an das Umweltbundesamt zurückgegeben worden.

Gruß
Jim

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22 Jahre 7 Monate her #6243 von gerd
Cool Down - es gibt so etwas wie gesetzlichen Bestandsschutz, bei solchen "revolutionären" Ideen wird dies auf Neuzulassungen nach Termin X gelegt. Andernfalls hätte das Bundesverfassungsbericht für Jahre eine Aufgabe.

Viel wichtiger ist, ob langfristig das H Kennzeichen bleibt, bis der o.g. Gestzesentwurf durch ist, hat auch der letzte 107er seine 30 Jahre auf dem Buckel.

Gruß
Gerd

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22 Jahre 7 Monate her #6244 von Mad_Eye_Moody
... und überhaupt hinkt Deutschland ja eh mit seinem H-Kennzeichen weit hinterher.
Im Zuge der EU-Gleichheit kämpft der Deuvet ja schon lange um eine Herabsetzung des Mindestalters für unsere Oldies. In Italien liegt dieses meines Wissens nach bei nur 20 Jahren, in vielen anderen Ländern bei 25.

Hurra, mein Weißer ist doch schon 27 !!!

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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22 Jahre 7 Monate her #6245 von gerd
Also ganz ehrlich gesagt wäre ich froh wenn es bei 30 Jahren bleibt! Bei 20 Jahren wäre der schnelle Tod des H Kennzeichens vorprogrammiert.

Szenario:

vor der Disco stehen jede Menge 126er, 123er, 3er BMWs, 924 Porsches Opel Ford Golf etc.

Motto Steuer und Versicherung sparen und auf den Putz hauen!
(Dragan und Alder kaufen nach der Führerscheinprüfung zum 18 Geburtstag einen 500er Daimler - konkred für ganz kleines, isse billiger als voll schwule Astra)

Die Unfallziffern knallen hoch, der Mißbrauch treibt Blüten etc.

Ein 20 Jahre altes Auto ist entweder eine alte Kiste, oder ein Liebhaberfahrzeug. Eines ist es ganz gewiss zu 100% nicht:

ein Oldtimer!

(im übrigen sind auch 30 Jahre alte Autos keine Oldtimer)

Gruß
Gerd

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22 Jahre 7 Monate her #6246 von MichaelC
Hallo Gerd,

ich glaube nicht, dass die Versicherungen das Problem sind. Wenn sich herausstellen sollte, dass das H-Kennzeichen zu überproportionalen Unfallquoten führt, sind die Versicherungen ganz bestimmt die ersten, die die Prämie anpassen.

Dann gibt es entweder Typklassen (auch für Old-, Young- oder Midtimer) oder die Prämien gehen insgesamt hoch. Es wird ja heute schon z.T. zwischen 20, 30 und 40+ Jahren unterschieden.

Das regelt der Markt. Ob zu unserem Vorteil, das muss sich zeigen.

Grüße
Michael

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22 Jahre 7 Monate her #6247 von
vor der Disco stehen jede Menge 126er, 123er, 3er BMWs, 924 Porsches Opel Ford Golf etc.

Motto Steuer und Versicherung sparen und auf den Putz hauen!
(Dragan und Alder kaufen nach der Führerscheinprüfung zum 18 Geburtstag einen 500er Daimler - konkred für ganz kleines, isse billiger als voll schwule Astra)

Gerd,
da muss ich staunen.
Was ist gegen die oben genannten Autos zu sagen? Mir persönlich gefallen 123, 124 und der 924 recht gut. Der Rest gefällt mir nicht, hat aber sicher auch seine Liebhaber.
Und nicht nur Dragan und Alder fahren solche Autos, auch Willys, Michas, Olafs und wer weiß noch alles.
Ich bleibe für H-Fahrzeuge mal bei 25, 20 ist doch etwas zu jung, was glaubst du, was sich hier für Autos halten oder erhalten werden?
Die wenigsten Menschen werden sich die Mühe machen, in nichtssagenden Kisten zu investieren, egal ob billig oder nicht. 3er BMW, 924 und die Benzen sind Autos, die schon immer mehr geschätzt wurden, auch wenn sie ein hohes Alter erreicht haben.
Schau nur mal die Kleinanzeigen in der Markt durch, Benz ohne Ende, BMW schon weniger und der Rest,...naja, die erhällt sowieso keiner.

Gruß Willy

PS. Dragan und Alder fahren im übrigen schon lange BMW und Mercedes, niemals aber die ganz alten, die machen zu wenig Eindruck, Lieblinge sind die Diesel mit großer Karosse oder die kleinen 190er...aber die C-Klasse ist auch im kommen.

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22 Jahre 7 Monate her #6248 von gerd

Hallo Willi, entweder habe ich mich mißverständlich ausgedrückt oder Du hast mich mißverstanden.

Nichts ist gegen diese Autos zu sagen, im Gegenteil. Das sind klasse Alltagsfahrzeuge mit Liebhaberwert.

Meine Freundin fährt als Winterauto einen Saab 900 Turbo Bj. 86. Wenn ich keinen Geschäftswagen hätte, würde ich einen topausgestatteten w126 560 SEL fahren. Ich würde mir privat nie ein neues Auto kaufen.

Aber: das sind keine Oldtimer!!

Wenn Du bereits nach 20 Jahren eine H Zulassung bekämst, wäre der Mißbrauch so groß, das unser toller Gesetzgeber alles wieder über einen Kamm scheren würde und komplett streichen würde!

Ich erinnere nur an den krassen Mißbrauch der 07er Schilder. Geh mal an die Frankfurter Uni und schau auf den Parkplatz. Jeder Menge alte verottete Gurken werden täglich mit 07er Kennzeichen bewegt. Ich wäre für eine deutlich strengere Vergaberichtlinie von 07er Nummern. Mindestzustand drei (landläufig als zwei betrachtet) und keine Umbaukisten mit nicht zeitgenössischem Zubehör.

Das H Kennzeichen und auch das 07er darf nicht als Steuer- und Versciherungssparelement zweckentfremdet werden. DAnn geht der Schuß nach wenigen Jahren nach hinten los.

Übirgens: der DEUVET ist natürlich nicht ganz uneigennützig, das würde seine Mitglieder- und auch Machtbasis deutlich verbreitern.

Das ganze Geschwafel von technischem Kukturgut bei relativ jungen Massenautomobilen ist auch zeimlich daneben.

Rein egoistisch gesehen hätte ich an meinem 86er SL auch in 06 lieber ein H Kennzeichen, aber das wäre ein sehr kurzfristiges Denken!

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22 Jahre 7 Monate her #6249 von strich-acht
Das HaHa Kennzeichen ist im übrigen gar nicht mal so toll billig, ein 71er 350SL kostet genausoviel Steuer wie der aktuelle SL350. Wir sollten also nicht zu sehr klagen, man nähme uns ein Geschenk, wir zahlen ehrliches Geld dafür, dass wir der Öffentlichkeit teilweise penibelst geprüfte Museumsstücke vorführen.

Die 07er ist durch Fahrtenbuch und länderspezifische Sonderanforderungen auch ein ziemlicher Stress und die Mineralölsteuer auch im Vergleich zu den Nachbarländern mittlerweile so hoch, dass sich darin kaum noch der Kfz-Steuerumfang verpacken ließe.

1 mal H
1 mal Lkw
1 mal 710 Euro
1 mal 07 für 12
ziemlich politikverdrossen
michael

/8ungsvoll
Michael

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22 Jahre 7 Monate her #6250 von
Gerd,
alles klar, habs schon verstanden aber mit Absicht etwas provokant geantwortet.
Bedenke aber auch, das ALLES, was irgendwie Geld sparen kann, auch missbraucht wurde und wird.
Egal ob von Erkan oder Erwin.
Ich bin, zm Schutze der H und 07er Kennzeichen sogar dafür, diese und die Voraussetzungen für den Erwerb stärker zu überwachen, bzw. zu prüfen.
Bei den H-Kennzeichen macht das wohl der TÜV alle 2 Jahre, doch die 07er sind meines Wissens von solchen Prüfungen ausgenommen, deshalb fahren so viele Schrotthaufen damit herum.
Gruß Willy

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22 Jahre 7 Monate her #6251 von
www.VDCM.de - DIE Community für alle klassischen Mercedes-Benz[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Garfield am 16-03-2006 09:32 ]

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22 Jahre 7 Monate her #6252 von Burki
Gemach gemach, der grüne Jürgen will erst mal alle Diesel mit Rußfiltern ausstatten, und das gegen den erbitterten Widerstand der deutschen Hersteller. Also können wir hoffen, künftig ohne die Luft anzuhalten im SL hinter einem TDI cruisen zu dürfen. Das ist wie ich meine, nur zu begrüssen und überfallig. 14000 Krebstote pro Jahr sprechen für sich.

Und die Auflastung von X5 und Touareg zur Steuerersparnis kanns doch auch nicht sein.


Was jucken uns etwas höhere Kfz-Steuern, wo die meisten 107er eh nur 6 - 7 Monate im Jahr angemeldet sind!

Also Jungs, lasst die Kirche im Dorf!

Gruß

Burki

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22 Jahre 7 Monate her #6253 von Micha B.
Was jucken uns etwas höhere Kfz-Steuern, wo die meisten 107er eh nur 6 - 7 Monate im Jahr angemeldet sind!

Burki,

da muß ich Dich aber doch mal auffordern über den Tellerrand hinaus zu schauen!

Würde es nur meinen SL treffen, ich könnte Dein Argument gerade noch mit Bauchzwicken hinnehmen. Es trifft aber z.B. auch das gerade auf EURO 3 aufgerüstete T-Modell meiner Frau (300 TE ganzjährig), oder meinen ebenfalls ganzjährig genutzen 560 SEC (sollte jetzt auch aufgerüstet werden; ob das überhaupt noch lohnt?).

Auch wir gehören zu den Menschen, die von den störanfälligen Neuwagen auf gute Gebrauchtwagen aus der Vorcomputer- und Datenbuszeit umgestiegen sind, weil wir autofahren müssen/wollen und die unzähligen Werkstattbesuche leid sind!

Davon abgesehen geht es ja hier wieder mal nur um eine populistische Bürgerverar....g. Mit Umweltschutz hat das gar nichts zu tun! Wäre es anders, wir hätten ein Systhem, welches km-bezogen wäre. Alternativ könnte es auch auf den Spritpreis umgelegt werden. Aber einen wenig genutzten Zug- und Reisewagen als Umweltsünder zu verschreien, wenn gleichzeitig ein ach so sauberes 3-l-Auto auf dem täglichen Weg zum VW-Parkplatz 100 km und mehr zurücklegt, das ist in meinen Augen Schwachsinn!

Diese Politnasen sollten endlich aufhören uns für dumm zu verkaufen! Sie sollten sagen: Die Kassen sind lehr, ergo brauchen wir von jeden XX,- Steuern im Jahr und fertig. Dieses verlogene Umwelt und Erziehungsgeschwafel hängt mir bis zur Ferse aus dem Hals!

Warum werden denn diejenigen heute mit Strafsteuern belegt, die vor 10-15 Jahren einen U-Kat, bzw. später einen G-Kat nachgerüstet haben? Weil es ausschließlich um Kohle geht! Sonst könnte man neues fördern ohne gleichzeitig gestern gefördertes zu verteufeln.

Arrrgg, ich muß aufhören - sonst kommt mir der Kodder hoch!

Micha

Sorry, aber die Politik in unserem Lande bringt mich noch zur Verzweiflung!

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22 Jahre 7 Monate her #6254 von
Micha,
euer T hat Euro 3 !? Wie das?
Gruß Willy

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22 Jahre 7 Monate her #6255 von agossi
Hallo zusammen!

Um diese Diskussion noch ein wenig zu bereichern, will ich Euch mal die Situation in der Schweiz schildern:

Es gibt kein einheitliches System, sondern von Kanton zu Kanton ists verschieden, und vom Alter der Fahrzeuge schon gar nicht abhängig! Es gibt Gewichts- oder Hubraumsteuern. Im Kanton Bern wird nach Gewicht (d.h. Gesamtgewicht wie im Fahrzeugbrief eingetragen) versteuert. Ein Vorkriegs-Rolls-Royce mit einem Gesamtgewicht von 3.5 t kostet nahezu 1500.- Fr. im Jahr, unabhängig davon, dass dieses Fahrzeug vielleicht nur noch bei Club-Ausfahrten oder Oldtimer-Rallys aus der Garage genommen wird! Dagegen wird ein Alltags-5er-BMW mit einem Gewicht von 2200 kg gerademal mit 600.- Fr. versteuert.

Der zugrundeliegende Gedanke ist die Abnützung des Strassenbelags, der ja bei grösserem Gewicht sicher zunimmt.

In anderen Kantonen wird zum Teil nach Hubraum besteuert. Daher kostet ein 6.9er da vielleicht 1500.- Fr., ein 280 SE (trotz fast gleichem Gesamtgewicht) vielleicht 600.- Fr., also alles völlig Marken- und Altersbezogen "neutrale" Bewertungskriterien!

Dagegen gibts bei uns die sogenannte "Veteranenzulassung". Autos, die älter als 30 Jahre sind (Datum des Erstzulassung, nicht des Baujahrs) erhalten, nach penibler Prüfung durch das Strassenverkehrsamt (Originalität, optischer wie technischer Zustand mind. 3) den "Veteraneneintrag" im Brief. Der Wagen muss dann nur noch alle 6 Jahre zum TÜV, das ist der einzige Vorteil.

Die Versicherungskosten sind sehr von der Versicherungsgesellschaft abhängig, es gibt solche, bei denen spart man bereits mit 20 Jahren enorm Geld, bei anderen erst mit 30 Jahren Fahrzeugalter. Das ist auch völlig unabhängig, ob Veteraneneintrag oder nicht.

Aha, einen Vorteil hat dieser Eintrag noch: Es gibt bei uns ja Wechselschilder, d.h. man kann mit dem gleichen Schild mehrere Fahrzeuge fahren, zahlt dann die Steuer nur für das teurere Fahrzeug, Versicherungshaftplicht auch nur für das teurere, jedoch Teilkasko (Diebstahl, Feuer, Vandalismus) für jedes Fahrzeug separat, aber Kollisionskasko wieder nur für das teurere Fahrzeug. Normalerweise kann man max. 2 Fahrzeuge auf ein Schild einlösen. Bei Veteranenfahrzeugen (je nach Kanton) bis zu 49 auf ein Schild! Im Kanton Bern gibts max. 5. 49 ist im Kanton Genf, da es da einen bekannten Sammler gibt, der entsprechenden Druck auf die Kantonsregierung ausgeübt hat (ja, das ist bei uns möglich...).

Also, andere Länder, (völlig) andere Sitten.

Ich persönlich wäre für die Abschaffung jeglicher KFZ-Steuern, und die Einführung einer Maut (obwohl ich Vielfahrer bin, aber es ist einfach gerechter...).

Apropos MAUT: Unser System für die LKW-Maut funktioniert ab dem ersten Tag völlig problemlos, mit Schweizer Technik (der Lieferant prozessiert jetzt gegen Stolpe, weil er bei der europäischen Ausschreibung einfach übergangen worden ist, was wiederum gegen EU-Recht verstösst...)

Gruss aus der tief verschneiten (und leider versalzenen) Schweiz!
Andi

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