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Sekundärluftpumpe 560 SL
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Der ist beim ECE Luftfilter montiert, die RÜF/Kat Luftfilter haben da den Schlauchanschluss. Ausschnitt hat man also immer.
Viele Grüße,
Michael
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Dem Anschein nach ist das kein Hexenwerk, die Fehlerquellen im 560er überschaubar und das System eigentlich problemlos, Es wurde erwähnt, daß man die Pumpe hört und jetzt weiß ich auch endlich, was das für ein Geräusch ist, das man bei kaltem Motor für keine Ahnung wie lange hören kann (ich kann nicht beschwören, ob es 90 Sekunden sind). Wenn die Einlässe hinter den Auslaßventilen verkokt sind, dann doch nur, wenn das Sekundärluftventil nicht mehr funktioniert.
Ich kann Bernds Ansinnen nachvollziehen, die Pumpe in Betrieb setzen zu wollen und so ganz spontan würde ich mich dem anschließen wollen. Sollte Christian die Pumpe ordentlich ausgebaut haben, dann ist es in Ordnung, wenn nicht, dann solle sie auch weiter arbeiten.
LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
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Da du dich informiert hast, wirst du festgestellt haben, das diese Einrichtung überflüssig ist.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
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Die SLP läuft ja nur kurz bei Motorstart mit. Danach ist sie funktionslos. Sie hat ein Rückschlagventil, das sie selbst vor den heißen Abgasen und dem Schmodder schützt, den Kanälen hilft das aber nicht.Wenn die Einlässe hinter den Auslaßventilen verkokt sind, dann doch nur, wenn das Sekundärluftventil nicht mehr funktioniert.
Viele Grüße,
Michael
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Das Sekundärluftsystem sorgt ja für einen ordentlichen Luftüberschuß im Auslaß und damit eine vollständigere Verbrennung der im kalten Zustand des Motors auftretenden HCx, also eigentlich sollte das alles immer sofort abbrennen, was sich da anlagern könnte. Der Kat erreicht schneller Betriebstemperatur, was ebenso von Vorteil ist. Und so ganz unüblich sind diese Systeme offenbar nicht, ich bin nur zu lange schon Diesel gefahren (und seit bald 10 Jahren elektrisch) und die haben sowas nicht. Für völlig nutzlos halte ich das System nicht.
Die SLP läuft ja nur kurz bei Motorstart mit. Danach ist sie funktionslos. Sie hat ein Rückschlagventil, das sie selbst vor den heißen Abgasen und dem Schmodder schützt, den Kanälen hilft das aber nicht.Wenn die Einlässe hinter den Auslaßventilen verkokt sind, dann doch nur, wenn das Sekundärluftventil nicht mehr funktioniert.
LG
Julia
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Die Pumpe läuft nur wie gesagt nur um die 60 bis 90 Sekunden. Danach ist sie aus, das Rückschlagventil schützt sie. In den Kanälen findet dann keine Strömung mehr statt. Verbranntes Motoröl, sonstiger Schmodder (hallo AGR) etc sorgt dann in den Kanälen für Verkokung. Die kann keine Luft je wieder sauber bekommen und es wird eben immer mehr bis der Kram ganz zu ist. Ausgehärtete Ventilschaftdichtungen z.B. beschleunigen das ganze noch.
Über die Sinnhaftigkeit der SLP kann man streiten. Mein EU M119 im r129 hat die Pumpe z.B. nicht und der Kat wird trotzdem sehr schnell heiß. Die US Version hat die Pumpe schon, vermutlich noch strengere Gesetze zu der Zeit. Die späteren M113 haben wieder eine bekommen, dieses mal jedoch elektrisch (geht auch gerne kaputt).
Wenn du eine funktionierende SLP haben willst, muss als nicht nur die Pumpe voll funktionsfähig sein sondern auch die Kanäle gesäubert werden.
Viele Grüße,
Michael
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
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(Deshalb bin ich ja so ein Fan von guten Ölen, denn ein niedriger NOACK Wert beugt dem Ölnebel aus der KGE deutlich vor)
@Bernd zu deiner Ursprungsfrage noch: www.youtube.com/watch?v=azs-zjyIkAE
Ein übrigens sehr empfehlenswerter YT Kanal zum 107er/M116/M117 Motorengedöns.
Viele Grüße,
Michael
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Thorsten
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Leider entstehen gerade in dieser kurzen Kaltstartphase bei Verbrennungsmotoren sehr viele schädliche Abgase in Form von Kohlenmonoxid und unverbrannten Kohlenwasserstoffen und eigentlich halte ich diese Sekundärluftpumpe für eine gute Idee. Ja, ich weiß, das ergibt bei einem Oldie, der kaum bewegt wird, wenig Sinn, aber ich wiederhole mich: das ist an und für sich auch ein relativ simpel aufgebautes System und es sollte mit überschaubarem Aufwand möglich sein, diese Pumpe, das zugehörige Ventil und die Pneumatik am Laufen zu halten.Moin Julia, die SLP hatte einzig die Aufgabe, die Abgaswerte durch zusätzliche Frischluft bei kaltem Motor zu verbessern.
LG
Julia
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Hallo Michael,
mich interessiert wie man die Pumpe zerlegt.
Die Demontage der Kupplung habe ich doch schon oben beschrieben.
Mit freundlichen Grüßen,
Bernd
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- M119_Fan
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Ja, gerade bei einem Auto, das vermutlich selten bis nie im Winter gestartet wird, verhindert diese SLP unglaubliche viele schädliche Abgase nach dem Motorstart, denn der Kat wird damit drölfzig mal schneller warmLeider entstehen gerade in dieser kurzen Kaltstartphase bei Verbrennungsmotoren sehr viele schädliche Abgase in Form von Kohlenmonoxid und unverbrannten Kohlenwasserstoffen und eigentlich halte ich diese Sekundärluftpumpe für eine gute Idee. (...) und es sollte mit überschaubarem Aufwand möglich sein, diese Pumpe, das zugehörige Ventil und die Pneumatik am Laufen zu halten.
Und für die, die Pumpe komplett still legen wollen, auch siehe dieses Video.
Viele Grüße,
Michael
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Bzgl. Schadstoffe macht die SLP also keinen Sinn. Es war halt so, dass die USA damals diese enorm strenge Auslegung hatte und die ließ sich halt nicht anders erreichen. Ich vergleiche das gerne mit dem noch relativ aktuellen Abgasskandal bei den Dieselmotoren und deren illegaler Regelabschaltung in bestimmen Betriebszuständen. Hauptsache die Messtandswerte stimmen.
Man muss sich das halt auch mal plastisch vor Augen führen. Die SLP pumpt frische Luft in die Abgase. Dadurch wird das Gesamtvolumen erhöht und prozentual zum Volumen nehmen die schädlichen Abgase ab und das wird nun gemessen, würde man die reine Menge der Schadstoffe messen, die aus dem Auspuff austreten, wäre die unverändert. Man verändert also nur das Messergebnis, aber nicht die Menge der Schadstoffe. Die wird tatsächlich nur durch Umwandlung im KAT verändert.
Fazit: wenn du es gerne original haben möchtest, mach es, bei Sinnhaftigkeit gilt weiter „nein“. Übrigens hättest du einen unnützen Verbraucher weniger. Weniger Gewicht (das Ding wiegt ordentlich was), weniger Abnahme von Motorleistung, weniger Abgasausstoß (ok nicht berechnet
Viele Grüße
Thorsten
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- HvH107
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Hallo Thorsten,...
Bzgl. Schadstoffe macht die SLP also keinen Sinn. Es war halt so, dass die USA damals diese enorm strenge Auslegung hatte und die ließ sich halt nicht anders erreichen. Ich vergleiche das gerne mit dem noch relativ aktuellen Abgasskandal bei den Dieselmotoren und deren illegaler Regelabschaltung in bestimmen Betriebszuständen. Hauptsache die Messtandswerte stimmen.
Man muss sich das halt auch mal plastisch vor Augen führen. Die SLP pumpt frische Luft in die Abgase. Dadurch wird das Gesamtvolumen erhöht und prozentual zum Volumen nehmen die schädlichen Abgase ab und das wird nun gemessen, würde man die reine Menge der Schadstoffe messen, die aus dem Auspuff austreten, wäre die unverändert. Man verändert also nur das Messergebnis, aber nicht die Menge der Schadstoffe. Die wird tatsächlich nur durch Umwandlung im KAT verändert.
...
auch wenn die Sekundärluft-Diskussion hier schnell "Chips and Coke" Potential entwickelt und ich mich nicht an den eher philosophischen Überlegungen über Sinn und Unsinn eines Sekundärluftsystems bei einem "Schönwetter-R107" beteiligen möchte, so muss ich dir doch bei deiner oben zitierten Erläuterung widersprechen: es ist ein Denkfehler, wenn du davon ausgehst, dass durch eine Sekundärlufteinblasung nur der Abgas-Gesamtvolumenstrom erhöht und damit die Schadstoffemissionen "prozentual" abnehmen. So funktionieren Fahrzeug-Abgasmessungen nicht und so einfach lässt sich ein Emissionsergebnis auch nicht verfälschen bzw. manipulieren!
Bei einer Abgasmessung auf einem Rollenprüfstand wird immer der absolute Schadstoffausstoß während einer Messfahrt ermittelt und bewertet. Es wird zwar immer nur ein Teil-Abgasmassenstrom aus der Endrohr-Emission entnommen und in Beutel (zur nachgelagerten Analyse) gesammelt, dies hat aber nur praktische Gründe (Beutel müssten sonst viel zu groß sein). Es ändert nichts daran, dass selbstverständlich die gesamten Schadstoffemissionen einer Messfahrt ermittelt und bewertet werden. Da die Proben-Entnahme über ein definiertes Blendensystem mit bekannter Verteilung der Volumenströme erfolgt, wird sichergestellt, dass von den in Beuteln gespeicherten Proben exakt auf das tatsächliche Gesamtemissionsergebnis der Messfahrt hochgerechnet werden kann. Durch "Verdünnen mit Umgebungsluft" kann ein Emissionsergebnis also nicht verändert werden!
Die Funktionsweise der der über viele Jahre bei vielen Benzinmotoren eingesetzten Sekundärlufteinblasung wurde hier ja z.T. schon beschrieben: Einerseits führt die Zufuhr von Luft(-Sauerstoff) in den heißen Abgasmassenstrom unmittelbar hinter den Auslassventilen zu einer Nachreaktion von CO- und HC-Resten, die bei einem "fetten" Kaltstart bzw. Warmlauf reichlich vorhandenen sind. Diese exotherme Nachreaktion kann die Aufheizung des Katalysators begünstigen, so dass dieser nach einem Kaltstart schneller betriebsbereit wird. Weiterhin wird durch die Luftzufuhr das "Gesamt-Lambda" (Luft-Kraftstoff-Verhältnis) des Abgasmassenstrom erhöht, so dass der Katalysator (wenn er denn seine Konvertierungstemperatur erreicht hat) durch den Sauerstoffüberschuss bereits im „motorisch“ fetten (noch nicht Lambda=1) Warmlauf schon eine HC- und CO-Oxidation realisieren kann.
Dass all diese (emissionsmindernden) Vorgänge natürlich nur stattfinden, wenn die Sekundärluftkanäle nicht durch Rußablagerungen verstopft sind, versteht sich von selbst. Genauso logisch ist auch, dass Dieselmotoren so ein System nicht benötigen, da diese prinzipbedingt auch nach Kaltstart mit Luftüberschuss betrieben werden und eine zusätzlich Lufteinblasung ins Abgas hier keinerlei Vorteile bringen würde.
Viele Grüße,
Harald
(der sein Geld viele Jahre u.a. mit der Emissionsminderung von Fahrzeugabgasen verdient hat… )
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Vielen Dank für die umfangreiche Erläuterung
Viele Grüße
Thorsten
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