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Getriebeölinkontinenz

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5 Jahre 7 Monate her #267248 von Pete
Pete antwortete auf Getriebeölinkontinenz
Hallo Michael,

einen "Überlauf" gibt es bei Getrieben eigentlich nicht.
Es gibt eine Entlüftung, die sitzt aber ganz oben auf dem Getriebe.
Und dann gibt es das Einfüllrohr, welches auch den Peilstab beherbergt.

Motor starten und laufen lassen, Gänge durchschalten, alles damit der Ölstand eingestellt werden kann.
Aber wenn es oben zum Rohr oder zum Entlüfter raus kommt, muss schon deutlich zu viel eingefüllt worden sein.
Das wäre nicht gut. 

Grüße vom Bodensee
Peter

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„In der Krise beweist sich der Charakter.“ - Helmut Schmidt

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5 Jahre 7 Monate her #267258 von jhwconsult
Bei meinem war es auch die Dichtung vom Peilstabrohr. Danach ist nun seit vielen Jahren kein Tröpfchen über die Winterpause am Boden unter dem Getriebe.

. Hartmut aus Hessen .

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5 Jahre 7 Monate her #267260 von Mad_Eye_Moody
Hallo Peter,
aber wo läuft das ATF denn dann beim Einfüllen raus, wenn ich den Motor nicht starte? Doch nicht ganz oben an der Entlüftung?

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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5 Jahre 7 Monate her - 5 Jahre 7 Monate her #267261 von Pete
Pete antwortete auf Getriebeölinkontinenz
Hallo Michael,

wenn du nach einem Getriebeölwechsel die gesamten ca. 7 Liter in einem Schwung reinkippst, kann ich mir nur vorstellen, dass es am Einfüllrohr wieder rauskommt. Entweder am Dichtungsring zw. Rohr und Gehäuse, oder oben.
Bei den ersten 4 Litern passiert mit Sicherheit nichts. So steht es ja auch in der Befüllvorschrift.
Mit 4 Litern anfangen, dann Motor starten und die Fahrstufen durchschalten.

Ich muss aber zugeben, ich habe es immer nach Vorschrift gemacht. Und ausprobieren möchte ich es eigentlich auch nicht. 
 

Grüße vom Bodensee
Peter

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Letzte Änderung: 5 Jahre 7 Monate her von Pete.

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5 Jahre 7 Monate her #267280 von Mad_Eye_Moody
Alleine schon wenn ich das ATF im nicht heiß gefahrenen Zustand auf MAX auffülle, sondern bereits bei lauwarm, genügt das ja schon, um meinen gesamten Unterboden bei erst später heißgefahrenem Automatikgetriebe gründlich mit ATF zu konservieren. Das klappt schon so, wenn nur 0,5 Liter ATF zuviel drin sind.

Und das war so bereits die Regel, als der R107 neu vom Band gelaufen ist. Nicht erst, seit erste Dichtungen mürbe geworden sind.

Wie ist das zu erklären? Nicht mit der Dichtung vom Peilstabrohr, oder? Und bis zur Einfüllöffnung steigt das ATF dabei sicher nicht. 

Wie gesagt... es gibt eine technische Erklärung für die ATF-Inkontinenz nach langer Standzeit, deren Ursache behebbar ist. Doch am Peilstab liegt's nicht, da bin ich mir ziemlich sicher.

 

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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5 Jahre 5 Monate her - 5 Jahre 5 Monate her #273350 von Mad_Eye_Moody
Fürs Archiv noch eine Ergänzung, da ich den zugehörigen Artikel gefunden habe. Nachzulesen in Oldtimer Markt 02/2017 auf Seite 76 - Die Werkstattfrage. Es geht um das Problem der Inkontinenz bei Automatikgetrieben nur während langen Standzeiten.

Jochen Geiken erklärt hierzu wie folgt:
Automatikgetriebe haben im Inneren ein Ölrückhalteventil, welches verhindert, dass ATF aus dem Drehmomentwandler zurück ins Getriebegehäuse läuft. Ist dieses leicht undicht, läuft der Wandler ganz langsam leer, bis derselbe Ölstand wie im Getriebe erreicht ist.

Dabei steigt der Pegel im Getriebe so weit an, dass ATF an Stellen austritt, die üblicherweise oberhalb des Ölvorrats liegen. Zum Austausch dieses Ventils muss das Getriebe allerdings zerlegt werden.

Wer also auch in der Winterzeit immer mal wieder ein Stück weit fährt, bemerkt von diesem undichten Ventil meist nichts. 

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
Letzte Änderung: 5 Jahre 5 Monate her von Mad_Eye_Moody.

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