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Spiel im (am) Lenkgetriebe
Gruß, Heinz
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so gehts eben...
grüße
280 SLC Bj. 79
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- ThomHolger
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On 2005-01-18 11:49, Klostermeyer wrote:
Angeblich sei das nur 1x möglich und sei für den Fall, daß es ein 2. mal für nötig erachtet würde, der Austausch unumgänglich. Was soll man denn nun glauben?
Gruß, Heinz
Offiziell (und auch nach WIS) darf nach 60Tkm (oder warens 80?) nichts mehr am Lenkgetriebe eingestellt werden. Da Dein Wagen vermutlich mehr runter hat, verlässt Du eh den von MB vorgeschriebenen Weg. Irgendwo hatte Eberhard Weilke (W123, W124) mal von einem MB Altmeister berichtet, der zum Lenkgetriebe sagte, es solle nie nachgestellt werden, allenfalls von einem Mechaniker mit 400 Jahren Erfahrung und auch nur, wenn es in dem Land keine Bäume gibt.
Ich teile die Ansicht so nicht (bin aber kein MB Altmeister). Dieses Jahr probiere ich es auch, werde das aber vorsichtig tun und anschließend mal auf einem leeren Platz testen. Wie gesagt, schau mal ins WIS, lese in ein paar Foren nach und bilde Dir selber eine Meinung.
Gruß
Holger
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- ThomHolger
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On 2005-01-18 11:54, Arni wrote:
spiel hab ich an meinem slc im normalen bereich, dafür geht die lenkung aber nicht so butter weich wie bei anderen...
so gehts eben...
grüße
Das wiederum könnte an alten Trag- / Führungsgelenken liegen. Vielleicht bringt auch ein Ölwechsel in der Servolenkung ein wenig
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ich habe diesbezüglich keine eigenen Erfahrungen , da mein 107 diese KM-Leistung noch lange nicht erreicht hat.
Ich habe meine Info von einem leidenschaftlichen Schrauber aus dem Club, d.h. man kann solange einstellen bis die Schraube bis zum Anschlag herausgedreht ist. Danach geht dann definitiv nichts mehr . Er selber hatte es schon bei anderen DBs mehrmals gemacht und daher auch die Info von ca. 300 tkm. Danach kann man mit dem Getriebe auch noch weiterfahren, aber eben wieder mit Spiel , solange bis der TÜV dann den Segen verweigert.
Du als Anwalt musst ja wissen, wie vorsicht Hersteller sich mit Freigaben und Angaben verhalten , um nicht in Haftung genommen werden zu können. Wenn man Techniker fragt und nicht die Firmenadvokaten, dann geht meistens mehr als auf dem Papier steht. Da ja auch schon früher, heute erst recht, viele Fahrzeuge in die USA verbracht werden und dort die Haftungen und Entschädigungen viel ausgeprägter z.T. absurd sind, will man sich da den Rücken freihalten. Ich denke da z.B. an den Quatsch mit dem selbständig gasgebenden Automatik-Audi.
Porsche verhält sich so ähnlich mit Freigaben für grössere Rad-/Reifenkombinationen, demnach geht nix aber in der Praxis fahren alle damit rum. Nur ohne Porsche- aber mit TÜV-Segen. Und es geht völlig unproblematisch !
Aber jeder sollte selber entscheiden wem oder was er vertraut.
Gruss
Juergen
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der Verschleiss beim Lenkgetriebe ist in der Mittellage immer am höchsten, da alle Autos wohl größtenteils geradeaus fahren. Was bedeutet, dass das Lenkungsspiel beim Abbiegen geringer wird. Das Spiel stellt Ihr in Mittellage für gewöhnlich ein. Habt Ihr nun ein völlig ausgelutschtes Lenkgetriebe und stellt dieses in der Mittellage auf Spiel "0", so könnt Ihr Euch sicher vorstellen, was beim Einlenken passiert. Da negatives Spiel kaum machbar sein dürfte, habt Ihr dann eine klemmende Lenkung.
Daher das Spiel immer nur soviel enger machen, dass bei Rechts- und Linksanschlag auch noch nix klemmt. Habt Ihr bei Vollanschlag Spiel "Null" und in der Mittellage noch immer den berüchtigten Schiffsruder-Effekt, so solltet Ihr über den Austausch nicht weiter nachdenken, sondern diesen in Angriff nehmen.
Ob das nach einmaligem oder erst nach mehrmaligem Nachstellen der Fall ist, darüber würde ich erst gar nicht weiter nachdenken. Ist eh nur graue Theorie. Aber die Dramaturgen unter uns ziehen diese Methode wohl wie immer vor
Viele Grüße und schönen Abend wünscht
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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grüßle
arni
280 SLC Bj. 79
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ich weiss zwar nicht vieviel km die Kiste von Heinz drauf hat, wenn es aber deutlich mehr km als 100000 sind, muss erst mal an die Traggelenke, an die Spurstangen und auch an die oberen Querlenker gedacht werden. Das ist jedenfalls die Erfahrung der Jungs aus dem 126er Forum. Besonders gilt das für die 8-Zylinder wegen des höheren Gewichts. Durch diese Maßnahmen soll das Lenkspiel dann praktisch auf null reduziert werden können.(Ich habe jetzt mal unterstellt, dass der Aufbau beim 107er grundsätzlich ähnlich wie beim 126er ist, genau weiss ich das aber nicht) Bei noch höherer Laufleistung so um die 200000km sollen auch die großen Gummilager und die Bremsabstützung 100% platt sein.
Gruss Alfred
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lest mal einen alten ams Testbericht über 123er, 107, 126er... überall steht was von "etwas schwammiges Lenkgefühl um die Mittellage herum".
Es gehört so!
Gruß Björn
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Ich habe null Spiel und schwammig d.h. weich / leicht ist die Lenkung trotzdem und nicht mit modernen Servos zu vergleichen.
Für mich 2 verschiedene Dinge.
Juergen
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Dennoch, das Gefühl, einen Dampfer zu fahren hab ich im 116, 123, 126, 107er immer gehabt, allein die Schwere der See war unterschiedlich Dagegen ist nen 124er geradezu ein Schienenfahrzeug. Und ein BMW wär dann ein go-kart...
Gruß Björn
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- Frischling
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ihr fahrt hier alle Autos der Oberklasse, die damals richtig viel Geld gekostet haben.
Wenn das Lenkgetriebe ausgenudelt ist, muß man eben in den sauren Apfel beißen und ein neues verbauen, so ist das nun mal.
Klar ist es ne Menge Geld aber wenn man mit den großen Hunden mitlaufen will, muß man beim pinkeln auch das Bein hoch genug bekommen.
Martin
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ich bezweifle, dass ein Lenkgetriebe sagen wir um 100000km kaputt ist. Meiner hat 130000km auf dem Buckel und die Lenkung hat null Spiel. Er produziert auch kein schwammiges Gefühl auf der Autobahn oder bei scharfer Kurvenfahrt auf nder Landstrasse. Ich bin vorher einen 911er gefahren, habe also einen Vergleich. Ich glaube, gerade hier werden die Dinge drumherum zu schnell außer Acht gelassen wie oben erwähnt.
Gruss Alfred
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Außerdem meine ich das Lenkspiel, daß feststellbar ist, wenn man im Stand ohne jeden Kraftaufwand das Lenkrad hin- und herbewegt.
Bei meinem SL 87er mit 130TKM ergibt sich da nur ca. 1 cm Spiel, während der 380er (230TKM) ca. 4 cm Spiel aufweist.
Es ist nicht dramatisch und der Wagen ist damit auch frisch über den TÜV nur ich empfinde es eben als Schönheitsfehler, daß man bei Geradeausfahrt (Kurvenfahrt ist einwandfrei) nicht so den unmittelbaren Straßenkontakt in der Lenkung spürt.
Gruß, Heinz (ich berichte, sobald der Nachstellversuch stattgefunden hat)[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Klostermeyer am 20-01-2005 09:23 ]
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wie heißt das schöne Sprichwort: wer schön sein will, muss fühlen!
Deine Distanzscheiben vorne (Kompromiss für die Stahlfelgen mit Kappe) tragen nicht gerade zu einer Optimierung dieser Situation bei, sondern bewirken eher das Gegenteil.
Das Spiel habe ich bei meinem 300er auch einstellen lassen und es bewirkte wahre Wunder - es gab danach keines mehr und die Lenkung spricht jetzt sofort an wirklich ein sehr ungewohntes Gefühl bei diesen Autos, denn ich habe aus dem Bekanntenkreis schon einige gefahren mit den gleichen "Problemen". Es gehört sich aber eigentlich so, denn es sind Autos (auch nach der MOPF) aus einer anderen Zeit und mit solchen Eingriffen "verschlimmbessert" man im Grunde nur.
Das Einstellen des LG kann man aber nicht unendlich tun, irgendwann wird dann wohl ein neues LG fällig.
Also lass alles wie es ist, Distis runter und sei zufrieden!
Grüsse
Achim
(prince)
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Die Distis habe ich auf dem SL, der kein nennenswertes Spiel aufweist. Die Lenkgetriebeproblematik quält meinen in jeder Hinsicht original belassenen SLC!
Weiter unten beschreibst Du erst die Wunderwirkung des Nachstellens und rätst einen Satz später dann davon ab, da das Lenkungsspiel als zeitgenössische Erscheinung anzusehen sei??
Gruß, Heinz
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Die Distis habe ich auf dem SL, der kein nennenswertes Spiel aufweist. Die Lenkgetriebeproblematik quält meinen in jeder Hinsicht original belassenen SLC!
Weiter unten beschreibst Du erst die Wunderwirkung des Nachstellens und rätst einen Satz später dann davon ab, da das Lenkungsspiel als zeitgenössische Erscheinung anzusehen sei??
Gruß, Heinz
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- Frischling
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stellt euch einfach Kügelchen vor, die in einer Rinne laufen. Dort wo die Kügelchen in der Regel hausen, (geradeausstellung) tritt Verschleiss auf....die Rinne wird größer, (wenn die Kügelchen kleiner würden, wärs besser) nun macht ihr die Rinne insgesammt kleiner....so das die Kügelchen in der Geradeausstellung wieder spielfrei passen....da, wo sie vorher spielfrei gepasst haben, ists aber nun auch enger geworden....aber, da müssen sie durch....bis sie im schlimmsten Fall brechen....oder sie weiten, im günsigen Fall, den Rest der Rine auch auf und dann passt alles....mit etwas Glück natürlich.
Gruß Willy
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- ThomHolger
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die kugeln greifen in geradeausstellung wie bei volleinschlag immer an der selben stelle. das ist wie bei einer schraube und einer mutter: egal wie du die mutter verdrehst, es greifen immer dieselben gewindegänge.
da das reibmoment ursprünglich bei 0° am höchsten ist, dort durch verschleiß bedingtes spiel aber abfällt, sind die potentiellen klemmbereiche vor allem direkt links und rechts der mittellage bei 45-90° zu suchen. dieser verschleiß entsteht aber, wie gesagt, an den zähnen. hinzu kommen kann spiel aus der kugelumlaufbahn. das kann man nur durch größere kugeln ändern. da die kugeln aber auch durch unbelastete Kanäle rollen, könnten Sie dann dort tatsächlich verklemmen
gruß
holger
gruß
holger
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