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Lackierung mit Spraydose
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Sternzeituser schrieb: Mit den frisch lackierten Teilen draußen in die Sonne legen habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht:
Vor ca 20 Jahren hatte ich einen schwarzen TV und der sollte in einen neuen Schrank gestellt werden. Schwarz war out, Silber war in.
Lange Rede kurzer Sinn:
Ich stellte das entkernte, frisch lackierte Gehäuse zum Trocknen in die Sonne und es dauerte nur wenige Sekunden, da setzten sich schon die Fliegen in den zähflüssigen Lack, verklebten dort und die perfekte Lackierung war zerstört
Bei schwarzem Lack hatten sich bei mir sehr schnell Blasen gebildet. Wenn draußen, dann im Schatten und nur Teile bei denen es nicht auf perfekte Oberfläche ankommt
Udo
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- Peter-SL280
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ich bin da ganz bei Dir: Versuch macht kluch, also probiers mal.
Den Ablauf hast Du ja korrekt beschrieben. Trocknungszeiten bei den derzeitigen Temperaturen sind sicher so um die 30 Minuten pro Schicht, ich würde dennoch 2-3 Stunden warten vorm Anschleifen.
Beim Lackieren mit der Dose sollte der Abstand der Dose etwa 25 cm betragen. Es gibt da noch einen ganz guten Trick: Erst einmal über das gesamte Teil mit deutlich größerem Abstand einmal rüber und das kurz antrocknen lassen. Dadurch bildet sich eine Art Gitter aus weiter auseinander liegenden Tröpfchen. Das hält dann den Lack beim späteren Sprayen und verhindert Laufnasen.
Bin gespannt auf das Ergebnis und den Bericht dazu
Viele Grüße aus Meerbusch!
Peter
früher mal 280 SL, Bj. 1983
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- Hartung1979
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Würdet Ihr den alten Lack komplett runterholen mittels schleifen oder Verdünnung oder nur die obere Schicht Anschleifen?
Wenn Lack runterholen, wie macht man das am sinnvollsten? EInfach Lappen und reichlich Verdünnung?
Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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Grüße
Uwe
Sänx! Häv a nais dei ʘ‿ʘ
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von Verdünnung und Abbeizer wurde ich persönlich abraten.
Du weißt nie wie der Kunststoff drunter reagiert. Wenn da dann was reagiert, dann hast du den Super-GAU
Ich weiß wovon ich labere ...... aber es war Gott sei dank nicht beim Daimler
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
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Udo
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Viele Grüße aus Meerbusch!
Peter
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- markus1971
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ich lackiere auch selbst, allerdings nur Unilacke (lösemittelbasiert, bekommt man ohne Probleme, zB Lackcenter Berlin), da kann man immer noch im Nachhinein nass mit 2000er oder 2500er nachkorrigieren.
Ich nutze bei 2 K ausschließlich das System von Standox, damit erklären sich auch einige deiner offenen Fragen bzgl. Vorbereitung und Ablüftzeiten etc., das wird ausführlich in den Datenblättern der verwendeten Produkte (Grundierung, Füller, Lack) etc.beschrieben, auch als PDF download einzusehen im oben genannten online-shop. Meinen Alltags W123er habe ich nach erfolgten Schweissarbeiten (Radläufe, Kotflügel) auch selbst lackiert in classic weiß, allerdings mit 2 K Produkten und einer Lackierausrüstung (satajet Pistole). Das ist einfach Vorasusetzung für ein vernünftiges Ergebnis, du kannst die Viskosität einstellen nach DIN Becher, den Spritzdruck usw. das kannst du bei der Dose nicht.
Ich nutze den Zafira meiner Freundin als Übungsobjekt für metallic-Lackierung, dort habe ich auch die vordere Stoßstange lackiert nach einem kleineren Unfall. ageschlieffen mit Excenterschleifer, gespachtelt, dann mit einem Kuststoffprimer aus der Dose, 2 k Lack aus der Dose (spary max => miserables Spritzbild, war auch nicht viel drin bei der Menge an Treibgas die letztendlich benötigt wird). letztendlich Klarlack (weiß ich nicht mehr ob 1 oder 2 K) aufgetragen. Ergebnis war ok, professionel lackiert ist natürlich deutlich besser.
Für einen Alltagswagen ohne besonderen Bezug kann man es machen, ansonsten würde ich immer 2 K vorziehen, wenn du Spass dran hast und üben willst, dann fang direkt bei 2 K an mit der entsprechenden Ausrüstung, aber nicht 2K aus der Dose, das ist die ineffektivste Art zu lackieren=> teuer und vom Ergebnis her unbefriedigend meiner Meinung nach...siehe oben: Viskosität und Spritzbild, unschön auch das Ende des Doseninhalts durch dickere Tropfenbildung...
Grüße Markus
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Ich habe die Töne 735, 7700, 199 lackiert.
735 r107 Abdeckung unter Stoßfänger unter Heck, Schwellerecke hinten rechts
7700 w126 Türbeplankung, Stoßfängerhaut, SRA-Arme
199 w126 Abdeckung unter Scheinwerfer, Fahrertür beilackiert.
Lack von lackspray.de; die Auswahl auf der site ist zielführend (Farbe und Klarlack).
Ergebnis: alle Farbtöne kamen 100%ig hin. Insbesondere der 735 wies keine wolkige Schattung auf. Auch der 199 war im Partikelbild unter den unterschiedlichen Blickwinkeln gut.
Mag Alles Zufall sein.
Wenn Zweifel, Lackierer.
Habe meinen Heckdeckel beim dritten Lackierer als gut abgenommen. Vorher schlecht.
Mit freundlichen Grüßen Manjo
560SL US „Sternwagen“
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- Hartung1979
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Hier nen Update meines kleinen Experiments.
Die Kunststoffteile hatte ich zuvor angeschliffen, grundiert und schwarz matt lackiert.
Nach 1 Tag Trocknung abgeklebt, die lackierte Fläche geschliffen, grundiert und nun kam der Basislack im Kreuzgang drauf.
Das lasse ich bis heute Abend oder morgen früh trocknen und dann kommt die Kür mit dem 2K Klarlack...
Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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- Hartung1979
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Udo
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Das Ergebnis würde mich interessieren
Gruß Uwe
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Dummerweise trocknet der Basislack recht schnell und ich bin aktuell im Büro, sodass ich den Klarlack erst auftragen kann wenn ich heute abend zuhause bin.
Wenn nass in nass, macht es da Sinn, vorher nochmal ein bis zwei Schichten Basislack auf den getrockneten Basislack aufzutragen?
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Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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Brantho Korrux wirbt damit, dass man damit zu jeder Zeit ohne Anschleifen überlackieren kann. Ich bin da skeptisch und finde dass die Haftung auch nur mittelmäßig ist. Durch Anschleifen erhält man auch hier eine bessere Haftung, weil die Oberfläche vergrößert wird.
Der Spoiler sieht ja schon ganz gut aus.
Udo
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- Hartung1979
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Hab den Lack dann mit 3000er Schleifpapier angeschliffen, und nochmal zwei dünne Schichten Basislack aufgetragen, anschließend den Klarlack nass aufgetragen im Kreuzgang. ist schon ineinander verlaufen ohne Nasen oder Nebel, schauen wir mal.
Ich berichte...
Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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Noch ein Tipp: dieser Griff für Spraydosen erleichtert die Sache ungemein und der Zeigefinger fault einem nicht ab
Scheene Griaß
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- Hartung1979
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ja dieser Griff ist mega, hatte ihn leider nicht mehr gefunden.
Wielange hast du dann gewartet, bis der Klarlack bei Dir durchgehärtet war?
Udo aus Bielefeld (ja, das gibts wirklich, denke ich...)
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Udo
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- messerfloh
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Und die Handhaltung entspricht dann eher der an einer klassischen Spritzpistole. das geht einfach besser, glaubs mir. Die 5 Euro sind echt gut investiert, und die Finger bleiben auch sauber.
@ Hartung: ich habe die Stoßstangen am nächsten Tag montiert, also gute 12-24h.
Scheene Griaß
da Floh
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