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Warnleuchte Feststellbremse

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3 Monate 6 Stunden her #356349 von superlocker
Hallo Bernd, 
das einfache Verlöten von Kontaktstift und Kontaktplatte hat bei mir nicht dauerhaft funktioniert. Die Lötstelle zwischen Kontaktplatte und Kontaktstift hat sich wieder gelöst, da der ausgerissene Nietrand des Kontaktstiftes in zu geringem Umfang existierte (Lötstelle nicht fest genug) und die Kontaktplatte nicht mit dem Gehäuse verklebt war.
Wenn man das Pedal der Fußfeststellbremse über den Knopf im Armaturenbrett löst, schnellt das Pedal mit erheblicher Kraft gegen den Schalter und löst die Feder der mittleren Kontaktplatte aus. Diese schlägt dann gegen die beiden äußeren Kontaktplatten und löst die Lötverbindung wieder. Das geschieht insbesondere dann, wenn die äußere Kontaktplatte im Gehäuse nicht gut fixiert ist.

Sollte deine Reparatur nicht dauerhaft funktionieren (wie bei mir), solltest du den Weg über das Festkleben der beschädigten Kontaktplatte am Gehäuse und das Einlöten eines Metallstifts in den Kontakstift überlegen. 

Für den Einbau des Schalters solltst du viel Zeit, Geduld und Nerven einplanen sowie den Schweller mit einer dicken Decke abpolstern (wenn du den Sitz nicht ausgebaut hast).

Neben dem Wechsel des Kupplungsgebers unter dem Armaturenbrett ist das die fieseste Arbeit, die ich je an einem Auto ausgeführt habe.
Viel Erfolg!
Ralf

 

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3 Monate 5 Stunden her #356351 von Bernardo22
Hallo Ralf,
das Ergebnis im Betrieb steht natürlich noch aus. Mal sehen, evtl. fixiere ich die beiden oberen Kontaktplättchen zusätzlich mit 2k Kleber am Gehäuse innen.

Aber ich habe eine Verständnisfrage: Der Schalter schließt beim betätigen des Pedals der Feststellbremse. Die Kraft, welche dann auf die beiden oberen Kontaktplättchen wirkt, wäre nur die Federkraft der unteren Feder. Beim Lösen der Feststellbremse kann das Pedal nach oben mit hoher Geschwindigkeit zurückschlagen und drückt den Stift in das Gehäuse hinein und nimmt damit den Druck von den beiden oberen Kontaktplättchen.

Um das hochschlagen des Pedals zu verhindern, "führe" ich es mit Unterstützung des Fußes nach oben in die Ausgangsposition.

Aber ich kann bestätigen, dass die Arbeit da unten sehr unangenehm ist. Besser wäre es, wenn man tatsächlich den Fahrersitz zuvor ausbaut. Sind ja auch eigentlich nur 4 Schrauben. Aber man versucht es trotzdem ohne den Sitz auszubauen.

Viele Grüße aus dem Herzen von Europa
Bernd

560 SL, Bj. 1987

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3 Monate 3 Stunden her #356358 von superlocker
Hallo Bernd,
du hast Recht, das Feststellbremspedal wirkt auf den Mechanismus des Schalters so wie du es beschreibst. Ich hatte mich aufgrund des zeitlichen Abstands zur Reparatur über die Funktionsweise geirrt.
Allerdings bleibt das Problem des Federdrucks und der Erschütterung auf den Schalter durch die Betätigung des Feststellbremspedals. Dadurch ist m.E. auch die Nietstelle zwischen Kontaktstift und Kontaktplatte gebrochen. Heute versuche ich, das Feststellbremspedal möglichst erschütterungsfrei zu betätigen.
Nach meinen damals gemachten Erfahrungen würde ich heute den Fahrersitz ausbauen. Das dürfte ein rückenschonenderes Arebiten ermöglichen. Damals habe ich wie du gedacht, dass es auch ohne den Ausbau geht.

Allerdings bleibt das Problem, dass der Schalter in die Halterung der Mechanik der Feststellbremse eingeschoben und die Unterlegscheibe sowie die Befestigungsschraube angezogen werden müssen. Wegen des begrenzten Raums unter dem Armaturenbrett musst du das mit den Fingern einer Hand gleichzeitig bewerkstelligen. Ich habe unzählige Versuche benötigt, um den Schalter mit der Unterlegscheibe und der Mutter wieder einzubauen. Da ist viel Geduld gefragt. Der Ausbau ist viel einfacher.

Viel Erfolg!
Ralf

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2 Monate 4 Wochen her #356376 von merc450
Moin Moin
natürlich könnte ich schreiben , sorry habe in der Eile , ein falsches Bild reingesetzt , weil ich vorher mit Lupe und Besen , die Feder mit Kunststoffdruckstück gesucht habe , weil weggeschossen . Nur wer glaubt mir das , also dem ,der keine Fehler macht . Mal im Ernst , Druckstück ist falsch aufgesteckt hatte mehre Bilder gemacht .
Links  ist mit einem Pfeil gekennzeichnet , dort ist der Gummi Rollen Anschlag , der nimmt den Schlag auf , links) ist das Pedal auf max und der Schalter entfernt , Spalt .
Rechts ist zusammengebaut . Mitte , zeigt einen Schalter .
mfg Günter Trunz

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2 Monate 4 Wochen her #356380 von superlocker
Hallo Günter,
herzlichen Dank für die beiden Bilder, die m.E. die Schalterproblematik veranschaulichen.

Für diejenigen, die bislang das Glück hatten, keinen defekten Schalter zu haben, eine Erläuterung der Thematik:

In dem Bild von Günter mit der roten Unterlage und den Mechanikbauteilen ist in der Bildmitte an dem zerlegten Schalter sehr gut zu erkennen, warum die Defekte an dem Schalter auftreten können. 
Der Stift mit der Kontaktplatte liegt wie ein "L" ausgebaut auf der linken Seite der Bildmitte. Die Kontaktplatte wird nur von der Nietverbindung am Stift gehalten. Diese ist vielfach sehr "dünn". Das sieht man sehr schön auf dem zweiten Bild, in dem der fast fertig zusammengebaute Schalter auf dem Styropor zu sehen ist (die beiden äußeren Kontaktplatten haben nur schwache Nietverbindungen). Da die Kontaktplatten nicht mit dem Gehäuse verbunden sind, werden sie nur von den Nietverbindungen der Kontaktstifte gehalten. Gibt die Nietverbindung nach, fällt die Kontaktplatte in das Schaltergehäuse. Dann kann zwischen den beiden äußeren Kontaktplatten "kein Strom fließen" und im Armaturenbrett geht die Lampe nicht an. Der Schalter ist defekt.
Dafür, dass zwischen den beiden Kontaktplatten "Strom fließen" kann, sorgt die mittlere Kontaktplatte. Diese liegt in dem Bild (roter Untergrund) mit der dazugehörigen Feder über dem Kontaktstift in "L-Form".  Diese auf einer Feder gelagert Kontaktplatte wird bei Betätigung des Pedals in den Schalter hineingedrückt (es fließt kein Strom zwischen den äußeren Kontaktplatten) oder über die Feder gegen die beiden äußeren Kontaktflächen gedrückt (es fließt Strom).
Aus meiner Sicht wird durch die von der mittleren Kontaktfläche ausgelösten mechanischen Belastung der äußeren Kontaktplatten und andere Umwelteinflüsse (Korrosion) im Laufe der Jahre die Nietverbindung geschwächt. Sie kann sich lösen und der Schalter ist defekt. Dass die äußeren Kontaktplatten nicht mit dem Gehäuse verbunden sind, erhöht das Risiko eines Schalterdefekts.

Viele Grüße
Ralf
 

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